Sind denn den Karten von Lantmäteriet so viel besser als OSM, dass sich der Aufwand lohnt?
Osmand benutze ich auch gerne, als Alternative zu Google Maps. Gerade in Städten und bewohnten Gebieten ist OSM sehr detailsreich, und Google mag ich auch nicht immer mit Daten füttern.
Ja, der Unterschied zwischen OSM und den Landmäteriet-Topomaps ist teilweise gewaltig. Ich war mit einem Freund eben auf dem südlichen Kungsleden unterwegs, und wir haben die beiden Varianten verglichen. In OSM sind die Waldflächen manchmal komplett falsch eingetragen, und auch andere Features fehlten. Manchmal ist die Übereinstimmung aber auch ganz gut.
Im Folgenden zwei Beispiele (links die offizielle Topomap, rechts OSM).
Hier im Rogen ist OSM sicherlich bereits deutlich schlechter, aber die groben Features sind noch halbwegs ersichtlich:
Es existiert hier eine neue Brücke, über welche der Kungsleden geführt wird. "Fuchs" wusste das damals aber nicht und ist bei viel Wasser über die Fuhrt, was sehr gefährlich war. Der Weg über die Brücke ist auf der Karte eingezeichnet und auch vor Ort so ausgeschildert (das Kreuz rechts ist die alte Fuhrt). Als "Fuchs" damals unterwegs war, existierte die Brücke bereits, ob sie aber damals auf der Karte eingezeichnet war, und ob er diese hatte (oder OSM), weiss ich aber nicht. In OSM fehlen in diesem Abschnitt viele Seen, die Sümpfe sind nicht eingezeichnet, und viele Waldflächen fehlen bzw sind falsch eingezeichnet.
Hier möchte ich meine Erfahrungen zur Vorbereitung von Offline-Karten für Schweden einstellen, da ich doch eine ganze Weile gebraucht habe, um eine Lösung zu finden.
Konkret wollte ich die Topomaps von Landmäteriet in Locus Maps (und OruxMaps) verwenden. Früher konnte ich diese aus Locus Maps Classic direkt downloaden. Das geht nun nicht mehr, da Landmäteriet jetzt neu den Zugang verändert hat, und man sich vor dem Download registrieren muss und der Zugriff mit Username und Passwort erfolgt.
1. Konto bei Landmäteriet anlegen
Als erstes muss man sich bei "Landmäteriet" registrieren (https://opendata.lantmateriet.se/#register) für den Dienst "geotorget". Ich habe das Schritt für Schritt gemacht, indem ich die schwedische Seite (ich kann leider kein Schwedisch) am Computerbildschirm mit dem Handy gefilmt und per "Google Lens" (Translate) übersetzt habe. Direkt übersetzt anzeigen lassen (via translate.google.com) geht nicht. Die Registrierung erfordert ein paar Schritte, ist aber nicht schwierig, und am Ende erhält man dann eine Mail mit einem Link zur Kontoaktivierung zugesandt.
2. Mobile Atlas Creator herunterladen und installieren
Als nächstes habe ich "Mobile Atlas Creator" (MOBAC) heruntergeladen (https://mobac.sourceforge.io/). Das ist eine Java-App, mit der Offline-Karten aus unterschiedlichen Quellen erzeugt werden können.
3. Landmäteriet-Tileserver als Kartenquelle hinzufügen
Als nächstes muss nun die Landmateriät-Kartenquelle eingetragen werden. Leider ist das nicht so einfach möglich, da Username und Passwort bei den Zugriffen auf den Tile Server mitgeschickt weden müssen. Ich habe da ziemlich viel Zeit gebraucht, um eine Lösung zu finden. Für den Zugriff im Browser kann die Authentifizierung in die URL packen (https://username:password@maps.lantmateriet.se/open/topoweb...), wobei man das "@" der E-mail-Adresse, die als Username verwendet wird, als "%40" schreiben muss. In MOBAC kann man Kartenquellen als .xml-Datei spezifizieren, dies klappt jedoch mit dieser Form der Authentifizierung nicht. Die Lösung war am Ende, die Kartenquelle als ".bsh"-Datei anzulegen.
Dazu legt man Im Verzeichnis "mapsources" eine Datei "landmat.bsh" mit folgendem Inhalt an:
import java.net.URL;
// Name, der in MOBACs Kartenauswahl angezeigt wird name = "Sweden as BSH";
// Zoom levels minZoom = 5; maxZoom = 15;
// Dateiformat der Kacheln tileType = "png";
// Methode, die die URLs der Kacheln zurückliefert. // 'z' = zoom level, 'x' und 'y' sind die Kachelkoordinaten String getTileUrl(int z, int x, int y) { String url = "https://maps.lantmateriet.se/open/topowebb-ccby/v1/wmts/1.0.0/topowebb/default/3857/" + z + "/" + y + "/" + x + ".png"; return url; }
// Methode, welche die Authentifizierung hinzufügt (xxxxxxxx muss ersetzt werden!) void addHeaders( java.net.HttpURLConnection conn) { conn.addRequestProperty("Authorization", "Basic xxxxxxxxx"); }
'xxxxxxxx' in der Datei oben muss dabei durch den Benutzernamen und das Passwort ersetzt und "base64"-kodiert werden. Beim Kachelzugriff werden diese dann als http-Header mitgesendet (sogenannte "Basic Authentication", in der die Credentials nicht verschlüsselt sind. Dies ist trotzdem sicher, da der Zugriff transportverschlüsselt via https erfolgt).
Ich habe die Base64-Kodierung bei mir unter Linux auf der Kommandozeile so gemacht:
echo "username:password" | base64
Das ergibt dann eine Zeichenfolge, die oben eingesetzt werden muss (mit "username:password" z.B. dXNlcm5hbWU6cGFzc3dvcmQ=, aber natürlich müssen hier der persönliche Usernamen und das persönliche Passwort eingesetzt werden). Es gibt auch Online-Tools zur Base64-Verschlüsselung (z.B. hier: https://www.base64encode.org/), aber im Allgemeinen ist es keine gute Idee, Usernamen und Passwörter im Klartext in irgendeine Webseite zu kopieren.
4. Atlas erzeugen
Als nächstes wird MOBAC gestartet, und die neue Kartenquelle sollte nun in der Auswahl angezeigt werden. Man kann nun im Menu "Atlas > New Atlas" wählen und ein Dateiformat auswählen (z.B. "mbtiles sqlite" oder "OruxMaps sqlite"). Dann wählt man in der Karte rechts einen Ausschnitt aus, wählt die Zoomstufen aus, und klickt links auf "add selection". Sehr grosse Ausschnitte bricht man am besten in Teilbereiche auf. Hier ein Beispiel für den südlichen Bereich des nördlichen Kungsleden.
Bei den Zoomstufen habe ich bei "14" aufgehört, da man hier eigentlich bereits alle Details sieht, und der Atlas sonst viel zu gross wird.
Falls MOBAC reklamiert, dass ein Layer mehrfach vorhanden sei, so ist der Ausschnitt zu gross und die Karte muss in mehreren Teilen angelegt werden. Das ist aber kein Problem, da die Karten-Apps automatisch die notwendigen Karten laden und kombiniert anzeigen.
Als nächstes klickt man auf "Create Atlas" und wartet, bis der Atlas fertig generiert wurde.
Nun muss der Atlas nur noch aufs Handy kopiert werden.
Für Locus Maps habe ich bei mir (Android) die ".mbtiles"-Dateien nach "Internal shared storage > Android > data > menion.android.locus.pro > files > Locus > maps" kopiert.
Für OruxMaps habe ich das von MOBAC erzeugte Verzeichnis nach "Internal shared storage > Android > data > com.orux.oruxmapsDonate > files > oruxmaps > mapfiles" kopiert.
Nun sollten die Karten in den beiden Apps angezeigt werden. Hier die Ansichten in LocusMaps (links) und OruxMaps (rechts), in der höchsten Zoomstufe.
In der Schweiz ist es nicht üblich, Plätze zu reservieren
Völlig unironisch, ich glaube viel längere Fahrten als 2-3h gibt's in der Schweiz auch nicht 😉. Ich fahre just im Augenblick nach Meiringen, damit in N-S Richtung schon durch einen Großteil der Schweiz und bin im Netz der SBB 2,5h unterwegs, davon noch den größten Teil im ICE mit Reservierung nach Interlaken.
Dann hast du ja Glück gehabt häufig hat der ICE in Basel bereits so viel Verspätung, dass er in der Schweiz nicht mehr weitergeführt wird. Oder er kommt dort gar nicht erst an, da er vorher "gewendet" wird. Die SBB stellen in Basel häufig vorsorglich Züge bereit, da sie damit rechnen, dass die Züge aus D mit viel Verspätung ankommen.
Aber zum Ausgleich ist die SBB ja bei der Zuverlässigkeit unschlagbar, was für den DB Kunden sehr gewöhnungsbedürftig ist 😁.
Und umgekehrt auch Die Züge und Verbindungen in Deutschland finde ich genial, aber irgendetwas mit der Organisation drumherum und vor allem mit der Information der Fahrgäste funktioniert nicht. Bin gerade mit dem Zug nach Stockholm gefahren... der Zug Berlin-Stockholm ist mit 2 Stunden Verspätung überhaupt erst abgefahren, In der DB-App wurde die Abfahrtszeit in Minutenschritten raufgesetzt, und lag häufig in der "Vergangenheit", so dass nie klar war, ob der Zug jetzt schon eine ganze Weile fährt oder nicht. Und dass die Züge meist verspätet sind, ist schon fast normal. Manchmal frage ich mich, ob die Fahrpläne einfach mit zu wenig Reserve ausgelegt sind? Trotzdem fahre ich in Deutschland gerne Zug.
In der Schweiz ist es nicht üblich, Plätze zu reservieren. Das macht kaum jemand, ausser du fährst mit Kind am Freitag um 17h Zürich-Bern oder eine Pendlerstrecke. Im schlimmsten Fall stehst du ein Stück, habe das auch schon durch den Gotthardtunnel gemacht. Das einzige, was passieren kann, ist dass ein Zug wirklich übervoll ist, und nicht alle mitnehmen kann. Die SBB haben aber dann normalerweise Entlastungszüge, d.h. es fahren zwei Zuge hintereinander.
blaue Flaschenaufschraub-Adapter für den normalen Sawyer wäre super. Der wird oft nicht mehr einzeln verkauft
Die gedruckten Teile sind auch nicht wasserdicht, da zwischen den aufgeschmolzenen Strängen kleine Löcher bleiben. Gerade bei einem Filter ist das doof, da sich dann dort Wasser, Dreck, und Keime sammeln. Zudem sollte das Material Lebensmitteltauglich sein. Ich wäre da sehr vorsichtig...
Es war Alpha direct von discovery fabrics (extex hatte damals nur schreckliche Farben vorrätig), genäht nach einem Schnittmuster von learnmyog. Gewicht denke ich war 80 oder 90g/m2 (bin unterwegs und kann gerade nicht nachsehen).
Ich wollte Alpha mal ausprobieren, und war sehr überrascht, dass es warm gab und den Wind recht effektiv abhielt, und doch angenehm luftig blieb. Mit einem dünnen Windshirt drüber war es dann sehr warm. Beides zusammen (Alpha+Windshirt) ca 180g.
Oder Alpha direct? War gerade in Schweden mit einem Alpha-Hoodie und bei Bedarf einem dünnen Windshirt darüber, und fand diese Kombination sehr überzeugend.
Ich besitze einen 3D-Drucker, und drucke mit PLA und PETG. Was Linelocs und dgl. angeht: Die gedruckten Teile sind nie so stabil wie die gekauften, im Spritzgussverfahren hergestellten. Sie neigen insbesondere entlang der gedruckten Schichten zu brechen. Das soll jetzt nicht heissen, dass man damit nichts nützliches herstellen kann, aber man sollte dabei realistische Erwartungen haben.
Ich finde halt drei Aufbauvarianten (Seite hoch, Ecke hoch, gar nix hoch) nicht gerade flexibel.
Mit der Stocklänge variiert auch die Form, und du kannst auch weitere Ecken anheben, mit einem Stock zum Beispiel. Verglichen mit einem rechteckigen Mid finde ich das schon flexibel, gerade auch auf unebenem Boden. Ein Flat Tarp mit entsprechender Origami-Technik kann ev mehr, aber ob das auch bei Starkwind klappt?
Der Schnitt ist wie hier, wobei die hintere Seite zusammengesetzt ist (eine vertikale Naht).
Hm, und der Eingang ist dann auf der Ecke? Die geteilte Breitseite würde sich ja ideal für einen Reißverschluss eignen. Die kurzen Nähte an den Schmalseiten haben tatsächlich etwas weniger Nähte über dem Schlafbereich als die Anordnung der Nähte bei meinem Deneck. MLD macht das auch so - prima! Ich habe damals halt auf minimalen Verschnitt hin optimiert.
Das verstehe ich nicht. Die breite Rückseite ist einfach nicht aus einem Stück, sondern hat eine vertikale Naht in der Mitte (also aus zwei rechtwinkligen Dreiecken zusammengesetzt). Eingang ist vorne wie bei deinem Deneck, wobei auch die Vorderseite zusammengesetzt ist (mit dem RV in der Mitte).
Flexibel aufbaubar ist das Trailstar aber auch nur im Vergleich zum Zelt . Hast du das Tarp schonmal irgendwo vorgestellt?
Ich finde schon, dass das TS sich sehr flexibel aufstellen lässt. Einerseits kann ich es fast geschlossen oder sogar komplett geschlossen aufbauen, für maximalen Schutz:
Mein Standardaufbau ist mit einer Seite "oben", das geht auch in schwierigem Gelände:
Bei wenig Wind kann eine Ecke hochgezogen werden. Gerade bei Regen ist das toll, da hat man eine grosse "Veranda".
Der Flächenbedarf ist gross, da die Aufstellfläche aber nicht eben sein muss (man spannt dann einfach eine Fläche nach der anderen im Kreis rum ab, und was "übrigbleibt" wird dann mit dem 2. Stock hochgezogen) und auch Steine quasi in die "Apside" hineingenommen werden können, geht das ganz gut, ausser natürlich im dichten Wald. Aber auch da könnte man z.B. eine Spitze runterhängen lassen oder einfach einschlagen.
Bei Bedarf kann das TS auch schnell umkonfiguriert werden: Stocklänge verstellen, und die Ecken umsetzen.
Das stimmt meiner Meinung nach so nicht. Das Tramplite Shelter von Colin z.B. war aus dem 34er DCF (0.75oz/yd²), und auch andere Hersteller verwenden es (z.B. ist das Bonfus Middus aus dem 0.75er DCF).
Ich habe gerade gesehen, dass ich ein q statt einem g getippt hatte. Das 0.75 / 0.80 Laminat hat 26 g/qm, und ist im Gegensatz zum 1.0er mit 34 g/qm um einiges leichter. Ich kenne keinen Hersteller, der das 1.0er als Material für ein Fly verwendet. (Bestenfalls für den Boden)
Hast recht, da habe ich die Umrechnung natürlich falsch gemacht
(Nachtrag: Was mich hier verwirrt, ist dass 1oz/yd² zwar 34g/m2 sind, dass als solches bezeichnete Silnylon dann aber über 40g/m2 wiegt, da die Beschichtung noch dazukommt)
Aber auch das 26g/m2 DCF sollte als Fly stabil genug sein.
Jedenfalls nehme ich meinen Trailstar-Nachbau auf Tour. Der ist aus leichtem Silnylon, aber wenigstens sehr flexibel aufbaubar.
Bei einem rechteckigen Grundriss, hätte ich mir angeschaut, wie ich den Schnitt so ausrichten kann, dass die geraden Webkanten in die Ecknähte kommen. Das würde natürlich mehr Näharbeit erzeugen und keinen kostenoptimierten Schnitt nach sich ziehen. Im Gegenzug hätte man damit leider auf der großen Front- und Rückenfläche eine Naht mit viel Stretch. Diese würde ich etwas ausstellen und dann von innen mit dem A-frame Gestänge stützen.
Das hätte ich wohl tun sollen. Vorne ist das die Seite mit dem RV, der ist ja nicht dehnbar. Hinten könnte die Naht allenfalls verstärkt werden oder weiter abgespannt.
Die Diagonal-Drehung ist mit Silpoly vielleicht etwas geringer als bei Silnylon, aber immer noch deutlich vorhanden. Silnylon hat schon eine etwas höhere Weiterreißfestigkeit, aber wie viel Lastreserve brauche ich für meine Konstruktion?
Eine sehr hohe (Weiter)reissfestigkeit war schon das Ziel, deshalb auch das 55er Nylon. Einsatz soll Skandinavien sein, auf längeren Touren. Mia im Zelt hat da so ihre Erfahrung gemacht mit einen TarpTent aus Silpoly (ich weiss jetzt nicht mehr, welches - ein Stratospire?), welches in Norwegen gerissen ist, als sie über eine der Zeltleinen gestolpert ist. Das war ja Silpoly, und mit Silnylon wäre das ev. nicht passiert.
Wenn ich ein Bombproof shelter bauen müsste, würde ich das 34 q/qm DCF wählen. Das nimmt nur niemand in Betracht, da es vom Gewicht so nah an den guten Geweben liegt, aber kostenmäßig um ein Vielfaches teurer ist.
Das stimmt meiner Meinung nach so nicht. Das Tramplite Shelter von Colin z.B. war aus dem 34er DCF (0.75oz/yd²), und auch andere Hersteller verwenden es (z.B. ist das Bonfus Middus aus dem 0.75er DCF).
Wobei ich bei den Materialkosten ein solches Mid eher fertig kaufen würde, da dann der Schnitt auch bestimmt passt.
Allerdings muss man dabei die Webrichtung immer in Betracht ziehen. Auf Nahtkanten, die diagonal gehen, ist absolut keine Spannung zubekommen und diese haben auch den meisten Stretch.
Ich habe mal mit dem 55er Silnylon eine Pyramide genäht, mit einer Geometrie inetwa wie das DuoMids.
Tatsächlich sind die Diagonalen kaum unter Spannung zu bekommen. Ich hatte eigentlich gehofft, dass das 55 g/m2 Silnylon weniger dehnbar ist, aber nicht in Betracht gezogen, dass das nur in Richtung des Fadenlaufs der Fall ist.
Da ich ein Mid wollte, dass auch in starken Wind stramm steht, ist Silnylon wohl grundsätzlich ungeeignet (ausser vielleicht bei einer Pyramide, die aus vielen Teilflächen zusammengenäht ist, quasi wie ein Tipi).
Silpoly möchte ich wegen der geringeren Reissfestigkeit nicht verwenden, und DCF auch nicht unbedingt...
Die "Pass-Through-Funktion" (oder auch "Passthrough") beschreibt bei elektronischen Geräten die Fähigkeit, während des Ladevorgangs weiterhin uneingeschränkt genutzt werden zu können. Dies bedeutet, dass der Strom nicht nur zum Aufladen des Akkus verwendet wird, sondern auch direkt an die Elektronik des Geräts weitergeleitet wird, sodass das Gerät weiterhin voll funktionsfähig ist, auch wenn der Akku geladen wird.
Idealerweise funktioniert das auch so, dass der Akku den "Input" unterstützt, wenn das zu ladende Gerät mehr Strom benötigt als am Ladeeingang geliefert werden kann. Bei einem Solarpanel als Speisung ist das relevant, um das Unterbrechen des Ladevorgangs bei jeder Wolke, oder das Zurückschalten auf einen sehr tiefen Ladestrom, zu verhindern.
Am plausiblesten erscheint mir, dass die Feuchtigkeit beim Be- und Entladen des Rucksacks hinein kam. Das kann Feuchtigkeit in einem noch warmen Quilt sein, oder ein Beutel mit Lebensmitteln, der nach einer Rast wieder in den Rucksack kommt. Diese Feuchtigkeit wird dann beim Abkühlen kondensieren. Wenn viel Luft im Rucksack zirkulieren kann, und die Temperatur dafür passt, findet sich das Kondensat an der Rucksackinnenseite wieder.
Gerne würde ich in Locus Maps die schwedischen Topomaps benutzen. Nur funktioniert der Link zur Kartequelle in Locus nicht mehr.
Es scheint aber möglich zu sein, eine WMTS-Quelle einzubinden. Dazu benötigt man aber offenbar einen Account bei Lantmäteriet, um ein Token zu generieren. Aber auch da hat sich offenbar was geändert. Für mich ist die Navigation schwierig, da ich schwedisch nicht verstehe. Bisher habe ich wohl deshalb den Account nicht erzeugen können.
Hat jemand hier das ev schon mal alles durchgespielt?
Was vielleicht eine einfache "80%-Lösung" ist: zwei 5000mAh Powerbanks parallel laden anstelle einer einzigen mit 10000mAh? Klar ist da ein Gewichtspenalty mit drin, aber man gewinnt Redundanz. Und benötigt halt einen Lader mit 2 Ports und zwei kurze Kabel.