Beiträge von ULgeher
-
-
dass ich D+ und D- am USB-A-Port offen lasse für geringe Ladeströme
Ich dachte bei nem USB-A kommt man grundsätzlich auf keine hohen Ladeströme und die Spannung bleibt immer bei 5V?
Nein, über USB-A gibt es den "dedicated charging port" (DCP), also eine Konfiguration, bei dem ein Gerät mit bis 1.5A geladen werden kann. Das wird durch das Verbinden der Datenleitungen D+ und D- angezeigt. Die "alten" Steckernetzteile ohne PD und QC und dergleichen tun das so.
Wenn D+ nicht mit D- verbunden ist, dürfen die angeschlossenen Geräte nur soviel Strom beziehen, wie der jeweilige USB-Standard zulässt. Im Prinzip ist das sehr wenig, solange sich die Geräte nicht via USB-Protokoll angemeldet haben ("USB enumeration"), nämlich 100 bis 150 mA. De facto ziehen Geräte dann aber meist 500mA (max laut USB-2-Standard) oder 900mA (max. laut USB-3-Standard), um sich aufzuladen. Mit 500mA oder 900mA wird viel weniger Abwärme in den Wandlern und Kabel produziert, das Laden ist effizienter, dauert aber eine Weile. Im Zelt über Nacht ist das aber meist egal.
Bei meinem Solarlader passt der Ladestrom so auch gut, wenn das Handy bei Sonne mit PV-Panel geladen wird. Viel mehr als 800mA bei 5V liefert mein Panel nicht, und die Differenz geht in den Pufferakku (1x bzw. 2x 18650), oder wird von dort ergänzt (z.B. wenn eine Wolke vorbeikommt, oder das Gerät eben gerne 900mA hätte und das Panel nur 700mA liefert). Wenn ich nachts aus der PB Lade, kommt der ganze Strom aus den 2x 18650, und da sind 500mA oder 900mA nicht viel. Wenn ich auf 1.5A umschalte, wird die Ladeelektronik deutlich warm.
-
Auf der längeren Tour willst Du das Phone aus einer Powerbank nachladen - da sind die Größe des internen Akkus und die damit erreichbare Laufzeit zweitrangig, sondern der tatsächliche Energieverbrauch ist maßgeblich. Eine Möglichkeit zu adaptivem Laden / Ladestrombegrenzung reduziert die Verluste beim Nachladen.
Das mit dem Energieverbrauch ist sicher richtig. Ein kleines, nicht zu helles Display und eine eher lahme CPU helfen.
Das mit der Powerbank kann ich aber nicht unbedingt nachvollziehen. Je grösser der Akku im Phone, desto weniger Powerbankleistung benötige ich doch. Mein Poco X3 Pro hat z.B. einen relativ grossen Akku bei geringem Energieverbrauch, und damit komne ich regelmässig 5 Tage durch. Somit benötige ich nur noch eine kleine und damit leichte PB, und für Touren, bei welchen alle paar Tage mal Zivilisation angesagt ist, gar keine.
Jetzt beim Schreiben verstehe ich, glaube ich, was du meinst: die Summe der Gewichte bleibt etwa gleich. Ausser eben man kann die PB weglassen.
Zur Ladestrombegrenzung: Bei meiner selbstgebauten Solarpanel-PB habe ich das so gelöst, dass ich D+ und D- am USB-A-Port offen lasse für geringe Ladeströme. Das Laden ist dann langsam aber effizient, mit nachgemessenen 450 bis max. 900mA, je nach angeschlossenem Gerät. Wenn D+ mit D- verbunden ist, steigt der Ladestrom auf knapp 1.5A.
Das müsste eigentlich auch mit einem entsprechenden Ladekabel und "normaler" PB gehen.
-
Die zwei Panele sind an der Front miteinander vernäht, oder?
Bei geschlossenem Aufbau ist die Front dann eingeklappt, wie ein "Z", oder? Wie verhält sich diese Tasche bei viel Wind?
-
Die neue Generation China Android Smartphones besticht ja gerade vor allem durch gigantisch gewachsene Akkukapazitäten - 7000, 10000mAh - alles keine Seltenheit mehr, ohne, dass die Geräte klobige Totschläger geworden wären.
200g mit dem Akku sind z.b. schon eine spannende Ansage für's Wandern.
https://m.gsmarena.com/honor_power2s_…-news-70910.php
Nennt schon jemand eines der Geräte dieser Generation sein Eigen und hat Erfahrungen zur Laufzeit und Ladezeit aus der Praxis?
Naja, das klingt schon gut erst mal, 7000 oder mehr, unterstellen wir das die Angaben stimmen, ist ja bei Akkus, Powerbanks nicht immer so, dann heißt das nicht unbedingt das der Akku im täglichen Gebrauch tatsächlich länger läuft, vieles benötigt immer mehr Strom, zB. KI Funktionen in der Kameraapp, höhere Bildschirmauflösungen und höhere Bildwiederholrate. Draußen im Offlinemodus sollte es schon was bringen ... muss die Praxis zeigen.
Das stimmt alles. Auf der anderen Seite bringt ein dicker Akku schon was. Ich selbst habe ein Poco X3 Pro, welches trotz seiner 3 Jahre auf dem Buckel im Alltag immer noch mehrere Tage ohne Aufladen durchhält. Bei wenig Gebrauch hatte ich kürzlich wieder mal fast 5 volle Tage Laufzeit.
Auf dem Trail mit Kartenapp und GPS, Kamera für Photos, und manchmal anderen Apps (z.B. Wetter) hat es bei mir z.B. auf dem Kungsleden mehrere Tage durchgehalten (wobei es nachts und teilweise auch tags im Flugmodus war).
Mir scheint, "Premium-Marken" optimieren ihre Handys auf Leistung und minimale Dicke. Bei China-Handys wie z.B. dem Poco ist es umgekehrt. Es ist vergleichsweise "lahm", das Display nicht extrem hell, und auch vergleichsweise schwer und dick. Ergebnis ist die lange Laufzeit, die für mich sehr wichtig ist.
Wie das bei besagtem Honor ist, weiss ich nicht, ich könnte mir aber vorstellen, dass es wirklich lange durchhält.
-
Das Thema beschäftigt mich auch. Die Umweltbilanz von Bekleidung insgesamt abzuschätzen finde ich persönlich sehr schwierig.
Wie vergleicht man ein T-Shirt aus Biobaumwolle oder -Leinen (was ich regelmässig kaufe), welches nach einem Jahr hin ist, mit einem KuFa-Shirt, welches viele Jahre hält aber wohl Mikroplastik abgibt? Natürlich sind das andere Anwendungsbereiche (Alltag vs. Sport), aber es zeigt das Dilemma.
Ich glaube, was wir am Ende haben sollten, sind innert vernünftiger Zeit abbaubare Kunstfasern, die hydrophob sind... es müsste doch einen Bereich geben zwischen Fasern, die biologisch praktisch unabbaubar sind und solchen die abbaubar sind aber nicht die für Sport erwünschten Eigenschaften haben? Weiss da jemand mehr dazu?
-
Für mich bedeutet three season nicht, dass da nie Schnee fällt. Da liegen schon auch mal 20cm Schnee oder so drin. Four season hingegen interpretiere ich so, dass ich damit in Hochwinter zum Beispiel in den Alpen über der Waldgrenze sicher unterwegs sein kann, und mit richtig viel Schnee keine Probleme kriege, d.h. das Zelt wirklich dafür ausgelegt ist. Solche Zelte haben dann auch Eingänge, die man bei Schnee und Wind benutzen kann (zum Beispiel die Schlaucheingänge eines VE25).
Anderen Definitionen von four season finde ich jedenfalls nicht hilfreich, da ich bei milden Bedingungen mit mal Schnee durchaus auch mit einem Tarp unterwegs sein kann.
North Face zum Beispiel hat sein West Wind, ein buckliges Tunnelzelt mit full solid inner immer als three season vermarktet, obwohl es durchaus Schneelasten trägt und Kollegen im Alpenverein damit im Hochwinter auch mal auf Skitour gegangen sind... Aber eben, bei wirklich viel Schnee und stürmischen Bedingungen wäre es nicht das ideale Zeit gewesen.
-
Erst mal danke für den Bereicht und die schönen Fotos!
Ein paar Gedanken zum Furten (ihr habt eine tolle Tour gemacht und ich will hier nicht mit Besserwisserei daherkommen, aber vielleicht sind diese Gedanken ja trotzdem nützlich):
Das größte Problem waren aber die Schuhe, sowohl Watschuhe als auch Stiefel. Die Watsandalen (Xero Aqua Cloud) haben sich dadurch disqualifiziert, dass der eine in der ersten komplizierteren Furt flöten gegangen ist.
Furten ist immer eine kritische Angelegenheit. Ich persönlich würde nicht mit solchen Schuhen furten, und schon gar nicht barfuss, sondern in voller Montur (Hosen, ggf. sogar Longjohns darunter, und gut geschnürte Trailrunner mit Socken), und in Kauf nehmen, dabei nass zu werden. So kühlst du weniger aus, verlierst die Schuhe nicht, und die Motorik ist besser (wenn du unterkühlst und den Untergrund deshalb nicht mehr fühlst, ist das ja richtig gefährlich!).
Danach kannst du, wenn es kalt ist, die Socken wechseln. Für solche Fälle habe ich dünne Merino-Linersocken und dünne Membransocken darüber (bei mit die Dexshell Bamboo, aber ich glaube, von Sealskinz gibt es unterdessen auch sehr dünne). So sollte die Achillessehne auch nicht stärker in Leidenschaft gezogen werden also mit normalen Socken. Die dicken Sealskinz habe ich mal ausprobiert, und damit komme ich kaum in meine Schuhe rein.
Regenhose würde ich beim Furten vermeiden, da sie volllaufen könnte und dann gefährlich wäre. Auf jeden Fall hilft eine Regenhose nach dem Furten wieder warm zu werden.
-
Was mir neben der ganzen Diskussion um Tau- oder Nichttaupunkt völlig unklar geblieben ist - wo soll denn der Reiz eines Biwaksacks bei weniger erfreulichen Bedingungen liegen? Bei schönem Wetter brauche ich keinen und wenns mies ist - also Spaß macht das nicht.
Die Idee ist wohl, dass ein Bivy...
- ...bei richtig schlechtem Wetter (z.B. Wind), bei welchem ein Zelt nicht mehr sicher aufgestellt werden kann, eben noch Schutz bietet.
- ...in Gelände, in welchem ein Zelt nur schwierig aufzustellen ist, ein Bivy eben doch benutzbar ist
- ...bei halbwegs gutem Wetter man mehr das Gefühl hat, direkt unter freiem Himmel zu sein. Mit einem Bivy könnte man das auch tun, wenn das Wetter für Cowboy-Camping zu unsicher ist.
Ich spiele auch immer wieder mit der Idee rum, mal ein Bivy auszuprobieren, mit oder ohne kleinem Tarp. Ein Freund in Neuseeland, der viel auch alleine in abgelegen Gegenden unterwegs ist, ist aus den ersten beiden Gründen auf ein Bivy (plus KuFa-Schlafsack) umgestiegen und sehr zufrieden mit dieser Lösung.
-
Die Frage die mich beschäftigt, ist, wie man auf kreative Art und Weise einen MYOG Biwaksack entwerfen kann, der das Problem der Kondensation signifikant verringert, ohne die Vorteile des Biwaksacks zu sehr aufzuweichen.
Ich denke, es hilft, einen Luftraum zwischen Biwaksack und Schlafsack zu haben. Das ergibt eine stufenweise Absenkung der Temperatur. Auch kann so Feuchtigkeit, die irgendwo entsteht, über die gesamte Oberfläche des Biwaksacks austreten.
Wenn Durchlüftung möglich ist, z.B. indem man das Bivy "aufspannt" und im Kopfbereich offen lässt (aber ohne allzusehr hineinzuatmen), hilft das sicher auch.
wilboDas mit der Durchlüftung und Kondens ist nicht Theorie, sondern meine praktische Erfahrung mit Zelten und Tarps. Bin eben aus Schweden zurück, und habe dort windige und windstille Nächte erlebt, bei ähnlich tiefen Temperaturen. Mit Wind war das Zelt morgens innen trocken, mit wenig Luftbewegung musste es sehr stark geöffnet werden, da ansonsten am Morgen alles voll Kondens war. Bei deinem Lavu hilft die Öffnung an der Spitze wahrscheinlich nur, wenn da ein konstanter Luftstrom durchgeht, d.h. es ein wenig windet und die "Türen" oder der Perimeter genügend offen sind.
-
Naja, wenn die Wand idealerweise die Temperatur der Luft hat, wieso sollte da was kondensieren? Und die Isomatten die ich kenne sind alle wasserfest.
Die Temperatur welcher Luft? Derjenigen drinnen oder draussen?
Normalerweise ist es drinnen wärmer, und die Zeltwand hat eine Temperatur irgendwo zwischen der Temperatur aussen und der Temperatur innen. Im "kritischen Bereich" ist die Wand dann unter dem Taupunkt der feuchten Luft innen, und die Feuchtigkeit kondensiert.
Ich habe nicht gesagt, dass die Lüftung nix bringt, sondern nur gegen Kondensation nicht hilft.

Sollte sie aber, da der Luftaustausch Feuchtigkeit aus dem Innern nach aussen wegführen sollte. Damit bleibt die relative Luftfeuchtigkeit tief und der Taupunkt ebenso. Besonders wenn aussen nicht gerade Nebel oder Regen vorherrscht, sollte die Kondensation im Innern damit verhindert werden können, oder wenigstens tief bleiben.
Meine Erfahrung ist jedenfalls, dass Kondensation in windstillen Nächten ein Problem ist, ausser das Zelt ist sehr weit geöffnet. Bei Wind tritt hingegen kaum je Kondens auf, es sei denn, draussen ist die Luft gesättigt.
-
Wenn der Taupunkt es will, gibt es Kondensation auf den Flächen.
Das stimmt sicher, Kondensation lässt sich nicht immer vermeiden.
Aber häufig können die Temperatursprünge schon so gesteuert werden, dass die Feuchtigkeit "rausgelüftet" werden kann. In einem Zelt z.B. sind Schlafsack und die Luft im Innenzelt normalerweise so warm, und die Luftfeuchtigkeit so tief, dass dort nichts kondensiert (RH<100%, T>Taupunkt).
Zwischen Innen- und Aussenzelt sollte es dann so warm sein, dass die relative Luftfeuchtigkeit unter 100% liegt. Idealerweise hat man dort so viel Luftzug, dass die sich ansammelnde Feuchtigkeit rausbefördert wird, ohne dass die Temperatur unnötig stark sinkt.
selbst beim Lavvu mit einem großen Loch in der Spitze hilft die Lüftung (dagegen) leider nicht.
Dieses Shelter kenne ich nicht, aber ich würde dezidiert der Aussage widersprechen, dass Lüftung nichts bringt.
Im Bivy müsste der Trick sein, an der Innenseite des Bivygewebes eine so hohe Temperatur zu haben, dass die entstehende Feuchtigkeit laufend durch die Membran rausdiffundieren kann. Ein wenig Abstand zwischen Bivy und Schlafsack hilft da bestimmt, die Feuchtigkeit und Temperatur zwischen den verschiedenen Orten (Füsse, Bauch, ...) innerhalb des Bivys auszugleichen.
-
Zu diesem Thema gab es kürzlich einen ausführlichen Beitrag im Podcast von Ryan Jordan auf Backpackinglight:
Episode 130 | Bivy Sack Camping - Backpacking LightDiscover Ryan's discreet bivy sack camping methodology for alpine environments, encompassing essential gear, requisite skills, and a critical analysis of tent…backpackinglight.comEr verwendet offenbar diese beiden Bivys:
- https://mountainlaureldesigns.com/product/event-soul-bivy/
- https://www.bigagnes.com/products/three-wire-hooped-bivy
Ev. lässt sich ein Bivy auch mit einem kleinen Tarp kombinieren, welches z.B. den Kopfbereich schützt.
Ich denke, der Vorteil des Bivys ist nicht so sehr das Gewicht (da spart man nicht so viel), als vielmehr die Flexibilität und die Sicherheit. Ein Bivy lässt sich irgendwo aufstellen, und insbesondere mit KuFa ergibt sich ein recht robustes System. Ein neuseeländischer Freund stieg genau aus diesen Gründen auf diese Kombination um und war damals sehr zufrieden damit.
-
Da das Notch bereits ein paar Mal erwähnt wurde: ich habe gerade ein Notch Li und ein Dipole Li ausleihe können, aber bisher nur testweise aufgestellt. Weiter besitze ich noch ein xmid1, und ein paar Tarps. Ein double rainbow hatte ich früher mal.
Das Notch Li ist wirklich sehr beengend. Ich käme damit nicht klar. Im Kopf und Fussbereich ist nur wenig Platz. Das Xmid ist sehr geräumig und einfach aufzustellen, allerdings finde ich es nicht gerade sehr windstabil, selbst wenn allen Abspannpunkte verwendet werden. Wirklich begeistert bin ich hingegen vom Dipole. Die Stabilität ist unglaublich, der Fuss- und Kopfraum ebenfalls, und die Aussicht in alle Richtungen ist grandios. Das Aufstellen ist etwas gewöhnungsbedürftig, und könnte bei nicht ebenem Gelände anspruchsvoll werden. Der Flächenbedarf hingegen ist ok. Kurz: vielleicht wäre das Dipole eine Option?
Selbsttragend sind diese Zelte aber nicht.
-
Das Tracking mit kurzen Intervallen ist denke ich besonders für Fall 2 relevant, um den Suchradius für Rettungskräfte eingrenzen zu können und/oder damit die Notkontakte aus der Entfernung einen potentiellen Notfall erkennen können, um damit wertvolle Zeit zu gewinnen.
Willst du wirklich den Daheimgebliebenen dies aufbürden? Wie wenig Restrisiko willst du denn? Im Fall des Falles machen die sich am Ende dann noch ewig Vorwürfe wenn es nicht geklappt hat. Freu dich über den Notfallbutton und lass es ansonsten gut sein- IMHO.
Ich brauche mein inReach anders (1x Tag abends einschalten und Position durchgeben, wieder abstellen).
Aber: Dieses Szenario macht für gewisse Sportarten schon Sinn, z.B. wenn jemand Gleitschirm- oder Delta-Segler fliegt. Bei einem Crash kann man dann ja nicht einfach das Gerät zücken und einen Notruf absenden, wenn man z.B. in einem Baum hängt oder bewusstlos ist.
Ist jetzt aber nicht das Default-Szenario hier im Forum.
-
OSM ist nur ein Datensatz und noch keine Karte.
Ich meine, OSM bietet schon eine Karte, jedenfalls ist eine solche über den Tileserver verfügbar.
Routing ist eine andere Sache, aber auch da verwenden viele Brouter, welches auf OSM und gemeinnützig zur Verfügung gestellter Serverinfrastruktur basiert.
Wenn nicht gleichzeitig das manuelle Hinzufügen von Karten verhindert würde, würde ich das Argument noch akzeptieren. So scheint es mir aber ein wenig wie gewisse grosse Softwarefirmen, die herausgefunden haben, das es effizienter (lies: lukrativer) ist, dem Kunden Jahr für Jahr einen Mietbetrag abzuknöpfen, anstatt die Software zu einem fixen Preis zu verkaufen.
Dazu kommt der Lock-in Effekt: ich kann Karten nur von einem Anbieter kaufen, und nicht andere hinzufügen.
Aber ich werde jetzt nicht weiter rumschimpfen, ich musste das einfach loswerden

-
Früher war‘s andersrum… jetzt halt so… sind ja einmalig(!) sehr kleine Beträge, man bezahlt für die Bereitstellung. Runtergeladen werden sie letztlich vom Server des App-Herstellers, welcher auch für ständige Aktualisierungen sorgt. Habe da persönlich keine Probleme damit, weil die App wirklich hervorragend ist.
Das verstehe ich schon.
Was mich daran aber trotzdem stört (ich bin grosser Verfechter von OSS und dgl.), ist dass hier Freiwilligenarbeit (OSM) bzw mit Steuergeldern bezahlte und frei verfügbar gemachte Arbeit nochmals verkauft wird. Die Dienstleistung des Bereitstellens zu verkaufen, ist eine Sache. Wenn gleichzeitig aber nicht manuell eigenes Kartenmaterial dazugefügt werden kann (wie z.B. bei Locus Maps), also quasi per Design erzwungen wird, dass man fremdes, eigentlich freies von anderen aufwändig erzeugtes Material "nochmals kaufen" muss, finde ich das absolut nicht ok.
Korrekt wäre, die App selbst zu verkaufen. Da wären für mich auch Preise von 50€ oder so ok, wenn dafür Updates für eine Weile garantiert würden.
Es gibt auch noch einen anderen, praktischen Aspekt: Bei Locus z.B. kann man auch Kartenmaterial off-line runterladen (das von Locus fürs Handydisplay aufbereitete, welches man bezahlen muss [und welches wirklich gut ist!], und öffentliche Quellen, für welche man nicht extra bezahlen muss). Allerdings ist das teilweise total mühsam. Die Schweizer Landeskarten muss man praktisch Blatt für Blatt runterladen, und das geht superlangsam und manchmal fehlt dann am Ende doch eine Zoomstufe, was man erst unterwegs bemerkt. Mit MOBAC das Kartenmaterial selbst zu erzeugen, ist viel schneller und weniger fehlerträchtig.
-
Deshalb benutze ich TopoGPS. Gegen kleines Geld bekommt man dort neben OSM auch die Lantmäteriet Karten
Habe da mal reingeschaut, Was ich aber schon seltsam finde, ist dass Karten verkauft werden, die andere angefertigt haben und die eigentlich nix kosten (OSM, Landmäteriet, die Schweizer Landeskarten).
Für die App würde ich ja u.U. bezahlen (Locus habe ich damals gekauft), aber Karten so zu verkaufen befremdet mich,,,
-
ein Verdickungsmittel
Ich würde je nach Harz (wie hart/spröd wird es) ev. einen Flexibilisator nehmen, so was in der Art:
Flexibilisator | R&G Faserverbundwerkstoffe
Wobei der Spalt ja sehr klein sein wird, und das alles dann nicht unbedingt ein Thema ist.
-
Ein bis zwei Tropfen Sekundenkleber, oben an den Zwischenraum gegeben und die Schwerkraft zieht den Kleber nach unten.
... pas problèmeDie Frage ist, ob das dauerhaft (= viele Jahre) hält. Ich könnte mir vorstellen, dass Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit, und mechanische Belastung den Sekundenkleber zum rausbröseln bringen. Meiner Meinung nach ist eine mechanische Sicherung sicherer, wie z.B. mit entsprechendem Werkzeug eine kleine Delle einzupressen...