Beiträge von HeiSim

    Faierweise muß man sagen das das Gleichsetzen (auf mAh PB zu mAh beim Verbraucher) nur und nur dann sinnvoll ist, wenn man sowohl auf Lade- wie auf Entladeseite die Wandler-Verluste einrechnet und die Spannungsverhältnisse bei PB und Verbraucher identisch (bzw. bekannt) sind. Und wenn man die PB mit Solarpanel läd auch die Ladeverluste der PB mit einbezieht.

    Von daher macht es sehr viel Sinn (bzw. alles Andere ist Augenwischerei), sich ausschließlich auf die Wh als Größe zu beziehen. Vorbildlich sind hier die PB von Nitecore, die sowohl die theoretische Kapazität der verbauten Zelle als Capacity wie auch die am 5V Ausgang zur Verfügung stehende Energiemenge (Rated Energy) angeben. Bsp. meine Carbo 20000: Capacity 20000 mAh @3,85V (77 Wh) versus Rated Energy 13500 mAh 5V (ergo 67,5 Wh). Und wie man sieht hängt das Ganze auch noch davon ab, auf welche Zellspannung der Hersteller die mAh Zahl bezieht. Wobei niemand außer dem Hersteller weiß, was der wirkliche Spannungshub der internen Zellen zw. Entladen und voll Beladen eigentlich ist????? Auch da läßt sich trefflich mogeln. Wenn ich die Zellen auf 3,4V leerlaufen lasse leidet zwar die Lebensdauer, er kann aber bis zu 50% mehr "Kapazität" in die Werbung schreiben...

    Erschwerend kommt hinzu, das die Wandlerverluste auch mit der Abgabespannung variieren, also wenn die PB via Power Delivery (PD) 12V, 15V, 18V oder... bereit stellt sind die Wandlerverluste gegenüber 5V erkennbar höher, ebenso variieren sie (für den 5V Fall gemessen) mit der Stromstärke - wenn mit 15W (3A) entladen wird liefert die PB weniger Kapazität als wenn mit 1A entladen wird. Und natürlich variiert die Ausgangsspannung sowohl mit der Belastung wie (etwas weniger) mit der Restkapazität der PB.

    Wenn man die Energiebetrachtung vom Solarpanel bis zum Endverbraucher durchführt kann das Ergebnis durchaus sein, das selbst bei renommierten Marken Verluste bis zu 40% auftreten.

    Und auch nicht zu vernachlässigen (schließlich will man hier ja UL oder sogar SUL sein...) wieviel Gramm/Wh ich schleppen muß?. Das reicht bei meinen Powerbanks von 4,2gr/Wh bis 7,6gr/Wh und das Volumen/Wh liegt zwischen 2,3 cm^§/Wh und 5 cm^3/Wh.

    Noch eins, je höher die Kapazität desto weniger fällt die "tote Masse", also Elektronik, Hülle etc. ins Gewicht. Eine 77 Wh PB (vulgo die 20000 mAh Klasse) ist per se spezifisch leichter als eine Baugleiche mit 18,5 Wh (Vulgo die 5000 mAh Klasse)!

    Ist also nicht ganz sooo trivial das Thema...?(

    PS. Ach ja, die Serienstreuung ist auch nicht zu vernachlässigen. Verschiedene Exemplare derselben PB können sich gut und gerne um 10% bei den spezifischen Werten unterscheiden.

    PPS. ich habe bei meinen PB bisher das Optimum sowohl beim spez. Volumen wie spez. Gewicht bei der Nitecore Carbo 20000 (V1?) gefunden.

    Edit - noch eines: PB mit fest verbautem Kabel halte ich für leichtsinnig und einen unsinnigen Marketing-Gag - Bruch/Knick in der Leitung und mindestens dieser Anschluß fällt aus... wenn ein Kurzschluß auftritt wars das mit der PB.

    Was soll ich mit Steckern alleine oder wie hast du das gemeint? ?( Verstehe die Frage nicht.

    Ich kaufe hochwertige Kabel von renommierten Herstellern, was sonst?, und teste. Und Kabel deren Stecker nicht dauerhaft verläßlich sind fliegen mitsamt dem Hersteller aus meinem Bestand.

    Veger 20K - ziemlich brauchbar und vor allem billig. % - die Anzeige zeigt zumindest gut brauchbare Werte an.

    Was mich etwas irritiert, hat denn niemand die aufgedruckten Werte verifiziert? Wieviel benötigt die jeweilige PB zum voll Aufladen (wichtig wenn vom Solarpanel geladen) und wieviel davon kommt überhaupt bei Verbraucher dann wieder an?

    Kommt drauf an, was benötigt wird.

    Nitecore TIP (alt) o.ä. wenn ich mal draußen bin oder es auf Gewicht ankommt. Sonst gerne eine HC 65 Stirnlampe (Stirnband modifiziert) oder Fenix PD35 nur wenn Stablampe sinnvoll. Das Taktische Gedöhns geht mir aber ziemlich aufn Keks, deswegen bleibt sie fast immer zuHause.

    Aber, da ich nicht in den Regionen von Becks unterwegs bin, eher die schwächere Wahl.

    Akkulaufzeit : die Angabe der Videolaufzeit ist immerhin mal ein Anhaltspunkt, aber brauchbare Info bekommst du nur und ausschließlich durch einen eigenen Test. Laufzeit wird durch Flugmodus erheblich verbessert und durch sparsamen Gebrauch des Displays (bei OLED Displays bringt der Nachtmodus Vorteile, bei LCD eher nix bis weniger). Im Hintergrund laufende Apps fressen Strom, aber bei Android hast du meist eine Statistik was die schlimmsten Stromfresser sind. Manche Hintergrund-Apps lasen sich ausschalten, andere nicht und Andere wiederum (GPS related) willst du nicht ausschalten. Selber Tunen und ausprobieren. Fremdwerte sind Schall und Rauch.

    GPS Empfang : Kommt drauf an wo du bist und was du brauchst. Tests zur GPS Genauigkeit gibt es schon, musst aber danach suchen. I.d.Regel heutzutage nicht mehr der schlimmst Akku-Fresser. Ich würde auf mehrere Navigationssysteme (GPS, Gallileo, Beidu etc) achten. Abere, je mehr Sat-Systeme empfangen werden desto höher der Stromverbrauch.

    Wasser- und Staubdicht: Glaubs einfach nicht, dann lebst du besser und das Snartphone länger. Die Tests für IPxy sind sehr stark standardisiert und nicht unbedingt realitätsabdeckend. Z.B. kann ein Handy das IP67 zertifiziert ist in bewegtem Wasser schon in 5cm Tiefe vollaufen .... Und bei Regen macht das Touchdisplay keinen Spaß...

    OLED-Display - kommt drauf an... Im Nachtmodus sicher, wenn du Mittags den Navi-Bildschirm an hast zieht es heftig Strom. --> selber testen!! Bei OLED leuchtet das Display aktiv, bei LCD und Verwandten wird die Hintergrundbeleuchting durch das Display abgeschwächt.

    Performance bei Tempertur - hat mit dem Wärmemanagement zu tun und nicht primär mit dem Akku. Leistung praktisch aller Mittelklasse Handys reicht dicke.

    GPS SOS Funktion --> Inreach, Smartphone ist da nur Spielzeug. Zudem - Smartphone als Notfallgerät... finde den Fehler :evil:

    Ladeleistung - nur relevant für Kaffehauslader, sonst ist USB 5V immer noch am Energieeffizientesten.

    2. Sim/eSim - kann in Regionen in denen du eine separate SIM-Karte brauchst sinnvoll sein. Oft ist 2. SIM-Karte auch Option für sep. Speicher.

    Größe/Gewicht - your turn.

    Relevant finde ich: Speicherkapazität wenn als Photo verwendet wird bzw. zum Backupspeicher der für die separate Kamera. Smartphone-Kamera - sehr spezifisch, mußt du selber wissen was dir wichtiger ist. Bedenke, Smartphonelinsen verschmieren deutlich schneller! Für mich nur 2. Wahl.

    My2ct: Sämtliche externe Tests und "gute" Ratschläge sind nix gegen eigene Tests - wenn es dir denn wichtig ist. Wenn nicht ist die Wahl eh Wurst.

    Und dann den ersten Post gelesen, und sofort ist mir die Lust vergangen, etwas konstruktives beizutragen, da ich befürchten muss - dass egal was ich schreibe - es hyperkritisch und überheblich von ihm niedergeschrieben wird. So macht ein Forum keinen Spaß.

    Na ja, das hat dich offensichtlich nicht daran gehindert meinungsstark etwas sehr wesentliches zum Thema beizutragen....

    Kann man machen...

    Natürlich habe ich aus UL Zwecken nie ein Tagebuch mit auf den Trail genommen. Abends hätte ich aber gern ein paar Worte geschrieben. Smartphone ist da nicht so richtig für.

    Warum läßt du dir von einem UL-Dogma verwehren, was dir offensichtlich wichtig ist? Das ist für mich eine Perversion des UL-Gedankens.

    Justmy2ct

    gelesen (das Internet lügt NIE!!!), dass Garmin von Meteoblue die METARs nutzt, bei denen es sich um Observation Data handelt. Wenn dem wirklich so ist, und weit und breit kein Flugplatz zur Verfügung steht, würde das einiges ...

    PS. zum Garmin Wetterbericht und der Kritik dazu, ich habe das Standard-Wetter wie auch das Premium-Wetter eher als etwas besseren "educated guess" denn als verläßliche Vorhersage empfunden. Aber für die Wettertendenz hat es gereicht. Allerdings schiebe ich das auf die "unamerilkanische" Region, für die es sowieso keine verläßliche Wettervorhersage wie in Deutschland gibt.

    Wer für die abgelegensten Regionen statt einer Wettertendenz einen präzisen Wetterdienst (3h-Auflösung ortsgenau) fordert und mit einem educated guess nicht zurecht kommt sollte zuHause bleiben oder sich selber um einen passenden Wetterdienst kümmern :evil:.

    Der Wetterdienst für das InReach 2 ist ein "Günstig-Feature" (Marketing getrieben), selbst in der Mehr-Tage Version. Von daher, calm down!

    Ich sehe die Wetterinformation wie mars_hikes "Ich denke, an Land handelt es sich eher um ein "Consumer"-Feature. Jene, die auf verlässliche Daten zwingen angewiesen sind, werden was anderes verwenden."

    Das Gerät selber erfüllt alle meine Anforderungen an ein robustes, verläßliches Gerät für den Notfall und noch einiges mehr! Und darum geht es doch, oder?

    Warum das so ist kann ich nicht sagen, noch nicht mal spekulieren.

    Aber ich habe eben meine Erfahrungen (in 2023) damit gemacht. Das Premium-Wetter hat 1-2x in 5 Wochen präzise gepasst, mehrmals "kann man so durchgehen lassen" aber meistens eher grobe bis sehr grobe Annäherung an die Realität.

    Nicht falsch verstehen, es war nicht völlig daneben (0° Regen statt 20° Sonne) aber einigermaßen verläßlich den Regen vorhersagen war selten.

    PS. ein paar mal hatte ich Netzempfang und dann den deutschen Wetterbericht für meine Gegend (Mongolei) abgefragt - er war besser!

    Wie viel frische Pflanzen / frisches Gras muss ein Pferd mit der Belastung des Wanderreitens zu sich nehmen und wie lange dauert das in etwa?

    Wie lange muss ein Pferd ruhen /schlafen, um ausreichend zu regenerieren ?

    Und wie lange kann man das Pferd somit dauerhaft belasten und welche Strecke schafft man in der Zeit?

    ...

    Das hängt sehr vom Pferd, der AUfzucht, der Umgebung und seiner Rasse ab.

    Die die ich erlebt habe waren sehr kräftig (immerhin bringe ich gut 100 kg auf die Waage), robust und ausdauernd und dabei sehr genügsam. Futter mitzunehmen fällt keinem Mongolen auch nur im Traum ein und man rastet wo es Wasser und etwas Gras gibt.

    Zur Regeneration alle 5 bis 7 Tage ein Ruhetag bei Tagesetappen von bis zu 30 km. Nacht halbfreies weiden (lang angebunden bei gefesselten Vorder- und Hinterläufen) und natürlich unterwegs bei jeder Pause oder wenn was in "Fressnähe" kam. Das ist die Touristenversion. Die Einheimischen reiten auch gerne mal 40 km+, ein solider Teil davon im Trab oder auch Galopp.

    German Tourist , ich hatte das InReach Mini 2 für ca. 10 Wochen im Einsatz in der Mongolei, Sommer und Winter. Also zwischen +30 und -30°. Fazit: verläßlich, gut und, für mich wichtig, der Akku reichte für rund 5 Tage Tracking incl. Waypoint senden alle ~15 min. Tracking hat bis auf eine Ausnahme (meine Schuld, ich hatte vergessen es einzuschalten) problemlos funktioniert. Systembedingt ist, das bei abgeschattetem Blick zum Himmel die Übermittlung länger dauern kann und somit auch etwas mehr Energie erfordert.

    Als Backup für die rudimentäre Navi-Funktion ist es brauchbar (mehr aber nicht). Die Menue-Führung ist Garmin-typisch "eigen", aber um Welten besser als beim alten GPSMap 60 X(. Mechanisch und elektr(on)isch ist das Teil, garmintypisch, sehr gut, robust, wirklich gut abgedichtet (USB-C staubdicht!) und handlich. Das InReach mini 1 kenne ich allerdings nicht, kann also nichts zu den Unterschieden sagen.

    Fazit: Für mich das Notfallgerät der Wahl. Auch in Kombination mit der entspr. Garmin App (die manchmal etwas haklig war) brauch- und nutzbar. Übermittlung der Waypoints und der Nachrichten ziemlich verläßlich.

    Was ich mir fürs nächste mal noch machen möchte ist eine kleine Schutzhülle. Wenn ich rechtzeitig dran denke ;).

    PS. zum Garmin Wetterbericht und der Kritik dazu, ich habe das Standard-Wetter wie auch das Premium-Wetter eher als etwas besseren "educated guess" denn als verläßliche Vorhersage empfunden. Aber für die Wettertendenz hat es gereicht. Allerdings schiebe ich das auf die "unamerilkanische" Region, für die es sowieso keine verläßliche Wettervorhersage wie in Deutschland gibt.