Beiträge von HeiSim

    Danke für den Beitrag und den Link.

    Der dahinter liegende Beitrag bestätigt mich in meiner Einschätzung der Apple"lösung" als ziemlich offensichtlichem Marketing-Gag.

    Zitat aus der Conclusion des Artikels.

    Zitat

    ...

    In our tests, iPhone messages on Globalstar were less reliable than those sent through dedicated Iridium-based devices.

    The Globalstar network provides regional coverage, operating primarily in areas between 70° N and 70° S latitudes (i.e., excluding polar regions). Satellites in the Globalstar network do not have inter-satellite links. Therefore, messages are relayed only when a satellite is in direct line of sight with a ground station. In addition, gaps in coverage may occur in remote areas far from ground stations or under obstructions (e.g., dense forests). When using satellite messaging devices on the Globalstar network in mountainous regions, we’ve commonly experienced message delays of several minutes, with a much higher incidence of delivery failures than Iridium devices. In particular, the small (low-power) antenna used in iPhones requires a directional orientation of the phone towards the satellite to maximize data throughput speeds. The iPhone software guides you to turn the phone during this process. Sometimes, as one satellite leaves the sky view and another one enters, this directional change could be dramatic. The process is inconvenient at best, and results in frequent message send failures if you ignore it.

    The Iridium network provides global coverage (including the poles), utilizing a low-earth orbit constellation of satellites arranged in overlapping paths. Satellites are cross-linked, allowing for more reliable and faster communication in more remote or obstructed areas (e.g., canyons, forests). When compared side-by-side with Globalstar devices (we used Spot X and Apple iPhone in our tests), Iridium devices (Garmin inReach and Zoleo) were consistently faster and more reliable.

    Noch eine weitere Betrachtung zu IPhone vs. Garmin hier:



    Hast Du mitr ner Flex das Gehäsue bearbeitet, oder wie hast Du sie auf 2140 Gramm gebracht :)
    maKSim85 @superflow

    Jup :) aber nicht mit ner Flex. Mit einer feinen Handsäge. Dann einmal Duct Tape drum. Wenn man nicht fliegen muss geht das sehr gut. Man behält nur den Teil mit LED und Knöpfen das die Anschlüsse etc. stabil sind.

    Duct-Tape als Isolierung und mechnischer Schutz? - Hm, das wäre sogar mir etwas zu "interessant" :evil:

    PS. nur zur Klarstellung, Li-Powerbanks nur mit Duct-Tape zu isolieren fällt nicht unter meinen "Sinnspruch" unten!!8)

    Jetzt denkst du aber etwas 1-dimensional. Was du völlig unterschlägst ist dreierlei:

    Es kommt nicht auf das Herstellungsland sondern auf das Engineering und die Ausgestaltung der Requirements an. Was viele nicht kapieren ist das China und China bei weitem nicht dasselbe sind. China ist technologisch aber so was von "auf Augenhöhe" mit Europa und den usa...

    Zum zweiten sind Amazon-Bewertungen höchstens als zusätzliche Information (und mit äußerst viel Vorsicht genossen) zu gebrauchen, in der Allgemeinheit sind sie BS und wertloses Marketing.

    Und zum letzten spielt natürlich bei jeglicher Bewertung die Erwartungs eine, wenn nicht die entscheidende Rolle. An eine PB für 15€ lege ich in meiner Bewertung völlig andere Kriterien an als für eine PB für den 7-fachen Preis.

    Generell. in der Gewichtsklasse von 150 bis 170gramm für eine 37 Wh PB tummeln sich so einige. Aber als verläßlich haben sich nur einige erwiesen.

    Nicht zuletzt kommen noch harte Fakten hinzu, z.B.

    • ob die (beworbene) Kapazität auf die abgegebene Leistung optimiert wurde oder auf die aufgenommene beim Laden (wichtig wenn Energie-Resupply mit Solarpanel geplant ist) oder ein ausgewogenes Verhältnis darstellt.
    • oder auch die Größe der PB und sonstige Parameter wie Ladegeschwindigkeit (in die verschiedenen Richtungen) auch noch eine Rolle...

    Mittelschwerer Fall (-3,5;-0,25 'netto') mit Altersweitsichtigkeit, aber on tour oder beim Sport meist mit Tageslinsen. Habe die auch für mehrwöchige Touren abseits von Allem dabei. Handling kein Problem, das klappt inzwischen fast "blind"

    Ich finde den Durchblick einfach klarer, nix beschlägt und auch Regen kann mir da nix anhaben. Eine Ersatzbrille im Etui hab ich dabei. Hygiene war nie ein Problem, auch nicht weitab jeglicher Zivilisation.

    Korrekt, wobei Effizienz in diesem Fall ein unscharfer Begriff ist. Da geht es u.A. um das Optimum aus Laufzeit, Funktionen, Gewicht, Robustheit und Kosten. Dazu kommt noch unterschiedliche Gewichtung der 5 Punkte und ihre Abhängigkeit voneinander.

    Ergo...

    Hat die Lampe ein dauerhafes Rotlicht oder nur dieses Alarmgeblinke?

    Kein dauerhaftes Rotlicht.

    Danke dir. Dann erinnere ich richtig, warum die für mich nicht in Frage kommt.

    Dann schau dir mal die Klarus HM5 an. Gut hell fürs Wandern, Rotlicht, high CRI Licht, und wenn du gleich die Akku-Variante nimmst kannst du in die Akkuschale (Wechselakku!) auch 3x AAA einsetzen.

    kommt ja immer auf das Ladeverhalten an - Hallo Solarpanel 😉

    Und - die möglichst leichte Bank dann mit einem entsprechend schweren Ladegerät zu kontaktieren ist eben auch nicht unbedingt UL Philosophie...

    Grundsätzlich ist es ja erfreulich, dass die Silikon-Carbon (Hervorhebung durch mich) Technologie endlich bei den Powerbanks ankommt. Ich verstehe nur nicht, warum man freiwillig auf einen der beiden großen Vorteile der Technologie verzichtet - die Ladegeschwindigkeit.

    Da ich bei meinen Touren egal ob zu Fuß oder mit dem Rad möglichst oft wildcampe, bin ich darauf angewiesen meine Akkus in kurzen (30-60min) Pausen in Cafés, Dönerläden etc. zu laden. Da möchte ich in der kurzen Zeit soviel Saft wie möglich in die Akkus bekommen.

    Was bringen mir insgesamt 20-30g weniger Gewicht, wenn ich dafür viel längere Pausen einlegen muss?

    Es ist schon eher etwas peinlich, in einem Beitrag die englischen Begriffe (sinnentstellend) als Teil des Fließtextes unhinterfragt zu verwenden.... Silikon ist da schon mal gar nichts sondern der Begriff bezeichnet einen speziellen Anodenaufbau aus Silizium und Kohlenstoff.

    Und warum das jetzt erst in Powerbanks zum Einsatz kommt? Dann schau mal auf das Preisschild - ~84 € für ne 37,5 Wh Powerbank ist schon heftig. Das ist wie die Summit-Serie von Nitecore eine PB für sehr spezielle Anwendungsfälle. Ob sich das Gewicht mit einer deutlich stärkeren Ladeelektronik realisieren ließe steht auch noch in den Sternen. Und wie geschrieben ist es eine durchaus hinterfragbare Option, zu einer (vermutlich nicht mehr absolut) ultraleichten PB ein extraschweres Ladegerät mitzuschleifen....

    Es tut mir ja leid, wenn die Gen 4 nicht deine Anwendungsfälle abdeckt, aber.... so what?

    Das sind Akkus im 21700-Format, nicht 18650. ~21Wh sind im 18650-Format bisher nur bei Fakes "erreichbar".

    Ich würde in dem Format die Keeppower P2160TC nehmen, die haben zwar keine separate Hülle, können aber über den eingebauten USB-C Anschluß geladen und entladen werden.

    Hab eben gesehen, die NU43 nimmt nur die 18650 auf, die sind also nicht als Wechselakku geeignet.

    Der ist auch nicht nach 3h ohne Belastung leer. Der Li-Akku kann bei Kälte einfach weniger Energie abgeben (Frage der Ionenbeweglichkeit im Elektrolyt bei Kälte), wenn er wieder erwärmt wird kommt da etwas von zurück.

    Die beschriebene PB ist sicher eine Option, aber n.b. die verwendet einen Teil der Energie zum selber aufwärmen... Kostenmäßig allerdings wirklich eine Speziallösung! Und nicht vergessen, bei -20°C! bleiben noch maximal 70% gegenüber Normalbedingungen übrig (die Leistungsverluste durch die interne Heizung sind nicht näher spezifiziert) - bei 37 Wh auch nicht wirklich üppig. Und die 37 Wh Variante kostet ca. 140€, die 74 Wh Variante 170 €. Will also gut überlegt sein.

    Btw, es gibt auch ein paar tieftemperaturfeste 18650-Li-Zellen, die 1. erschwinglicher sind und 2. gibt es für diese Akkus Gehäuse, in denen sie als PB verwendet werden können. Dazu nen Adapter in die Kamera und den Akkus am Körper - so werden es die Filmer in der Arktis wohl machen. Und solange man nicht filmt/photographiert kommt der Akku raus und in Körpernähe.

    Für die Alpha 6000'er Serie gibt es Griffe in denen 2 Akkus untergebracht werden können, die bei Kälte dann etwas länger durchhalten können.

    Spezifische Wärmehüllen für Akkus und Kamaras - sicher eine Option, allerdings dürfte der Preis dafür eher abschreckend sein. Und nicht vergessen, die Filmer haben sicherlich nicht 2 Wochen im Zelt verbracht sondern konnten ihr Equipment nach der Arbeit im Hotel wieder aufwärmen und -laden.

    Am besten ist sicherlich der Einsatz des eigenen Verstandes, was wirklich angebracht ist und was eher unter Overkill läuft.

    PS. und noch eines - bei Kälte sind alle Kupplungen, Getriebe und mechanischen Verbindungen sehr viel zäher und schwergängiger. Bis zu welchen Temperaturen sich ein Objektiv automatisch fokussieren bzw. zoomen läßt sollte man im Spezialfall erst mal beim Hersteller anfragen. Selbst sehre gute Zeiss-Ferngläser sind nicht bis -40° spezifiziert!

    Kompromisse ja, ob "deutliche" lasse ich mal dahin gestellt sein. Meine Erfahrungen mit gerade diesem Objektiv sind ziemlich erfreuliche. Zudem hat sich die Linsentechnik, gerade der mittleren Zoom-Objektive mit den Jahren schon deutlich weiterentwickelt. Das hat nix mehr mit den Objektiven aus analoger Zeit zu tun.

    Und wenn ich mit einer alpha 6500 losziehe ist mein Anspruchsspektrum sicher ein anderes als an einer Vollformat wie Alpha 1, 9 oder Alpha 7S1 oder ... von daher und unter dem Gewichtsgesichtspunkt werde ich mir einen Konverter sicher mal ansehen. Ob er es dann wird, werde ich dann an meinen Ansprüchen messen ;)

    PS. das 55-210 hatte ich oben schon aus grundsätzlichen Gründen ausgeschlossen.

    Alpha 6500 mit

    • Sony Sony E 18-135mm f/3.5-5.6 OSS deckt unterwegs 90% aller Aufnahmen ab,
    • das Einfachst-Tele (Sony E 55-210mm f/4.5-6.3 OSS) kommt nur im Ausnahmefall drauf - und wird demnächst einem mit besserer Bildqualität weichen müssen
    • und wenn Aufnahmen in beengter Umgebung anstehen das Tamron 11-20mm, f/2,8. 

    Das Kit-Objektiv (Sony 16-50mm) hat bald den Geist aufgegeben, war aber kein schmerzlicher Verlust (s. whr ).

    Alles Andere sind "Spezialobjektive", Festbrennweiten mit hoher Lichtstärke für drinnen oder Events, die mit "Outdoor" und "Trekking" nix zu tun haben.

    Das hat mit der Tatsache zu tun, das Li-Akkus so als Teil eines Gerätes, also isoliert per Flieger verschickt werden können, alleine aber nicht.

    Kann man jetzt blöd finden, hat aber auch den Sinn, das der Akku so etwas abgeschirmt ist weil sonst ein "findiger Kopf" auf die Idee kommen könnte, 20 derartige Akkus, wie gut (oder nicht) auch immer, zusammen zu verpacken. Und seit dem Samsung Note Debakel und den brennenden LI-Akkus im Dreamliner ist das Transportgewerbe und der Gesetzgeber etwas vorsichtiger.