Beiträge von Wanderfalter

    Sonnst kann man bei Android langsames Laden einstellen, sowie GPS, Bluetooth und WLAN direkt über Shortcuts an und aus und auch direkt konfigurieren (einmal wischen und man hat alles da - kurz getippt an/aus, lang getippt konfigurieren). Einer der Gründe, wieso ich definitiv beim Android bleiben werde. Das was aus versehen angeht, hatte ich noch nicht. Es gibt auch die Möglichkeit, die Akkuladung auf 80% zu begrenzen, was ich ausserhalb von Outdooraktivitäten gerne nutze (dann hält er bis zum Ende des 2. Arbeitstages)

    Das funktioniert alles bei meinem iPhone auch, der Akkuverlust im Flugmodus beträgt ebenfalls nur 1% pro Nacht. Insofern verstehe ich das Problem nicht wirklich…

    Ich lass mir das gern von dir alles mal zeigen. Beim nächsten Overnighter oder so. Oder von PositivDenken mit dem Fokus.
    Würde mich freuen, wenn ich die Basissachen zum Funktionieren bekommen würde.
    Und werde den Akkuverlust nachts jetzt mal genau beobachten.
    Danke euch.

    Ich habe ein iPhone XS, das mich auf Tour manchmal wirklich in den Wahnsinn treibt. Hier fünf Punkte, die mich ernsthaft stören.

    Wecker: Das iPhone abends ausschalten und trotzdem morgens wecken lassen, wie es schon Nokia in den Neunzigern konnte: Geht nicht. Es bleibt einfach aus. Und angeschaltet verliert es über Nacht mehrere Prozent Akkuladung.

    Noch mal Wecker: Es gibt nicht die Möglichkeit, die Lautstärke des Weckers ansteigen zu lassen. Das kommt besonders „gut“ an, wenn man in einer Hütte übernachtet, und die Wanderer neben einem auch alle vom iPhone-Wecker aufgeweckt werden.

    Energiesparendes, langsames Laden: geht nicht, beziehungsweise ganz eventuell mit speziellen Kabeln. Wenn man also beispielsweise eine NB10000-Powerbank der dritten Generation hat (zu meiner Entschuldigung: bin sehr günstig drangekommen), die nur USB-C-Anschlüsse hat, lädt das iPhone äußerst energieineffizient schnell. Pluspunkt: Man kann es dann auch als Taschenofen nutzen, weil es so warm wird.

    Stromverbrauch: GPS ein- und auszuschalten ist aufwändig. Somit bleibt es zumindest bei mir dauerhaft an und zieht unnötig Strom. Bluetooth und WLAN könnten ebenfalls einfacher dauerhaft an- und ausgeschaltet werden.

    Stromverbrauch 2: Wenn ich das iPhone mit dem Display zum Körper in die Hosentasche stecke, geht manchmal die Taschenlampe oder die Kamera an. Es gibt Punkte auf dem Sperrbildschirm, die man im gesperrten Zustand drücken (statt wie bei Android wischen) muss, damit das passiert. Die Shortcuts kann man bestimmt auch wegbekommen, das will ich aber nicht. Das Problem besteht fast nur bei UL-Hosen, insbesondere durchgeschwitzten, durch dicken Stoff durch reagiert der kapazitive Touchscreen glücklicherweise nicht. In jedem Fall kann es vorkommen, dass mal eben 20% Akku weg sind, wenn ich das Handy wieder aus der Hosentasche hole.


    Wie ergeht es euch mit euren Handys? Möge der Krieg iPhone vs. Android beginnen. 😅

    Ich hatte einmal (vor meiner echten UL-Zeit) Hemd und Krawatte für Fotos in schönster Photoshop-Optik dabei.

    Her mit den Fotobeweisen!

    Was tue ich nicht alles für dich? 😂

    Wanderfalter
    23. Februar 2025 um 23:58

    Krawatten sind auf dem Trail der Inbegriff des Multiuse-Objekts. Wir zeigen dir, warum du nie auf dieses unverzichtbare Accessoire (Worn Weight!) verzichten solltest.

    Windrichtungsanzeiger: Wer hat nicht schon mal seinen Shelter falsch aufgestellt und dem Wind unnötig Angriffsfläche gegeben? Mit Krawatte ist das vorbei. Einfach leicht vornüberbeugen und schauen, in welche Richtung die Krawatte flattert. Sie ersetzt gleichzeitig den Windmesser: Je mehr sie in die Horizontale geht, desto stärker ist der Wind.

    Wanderer-Elite: Hebe dich vom Hiker-Trash ab. Warum 3D-gedruckte Titanheringe und maßgefertigte Carbonkochtöpfe kaufen, wenn man sich ganz einfach mit einer Krawatte von den durchschnittlichen Dan-Durston-Dummies und dreckigen Decathlon-Deppen abheben kann?

    Erste Hilfe: Man kann mit einer Krawatte vorzüglich eine Wunde verbinden und durch Abbinden eine Blutung stoppen.

    Seil: Falls die 0,75 mm dünne Dyneema-Abspannschnur doch mal reißen sollte, kein Problem: Krawatten sind sehr stabile Seile.

    Dating: Wer kann schon einem Wanderer mit Krawatte widerstehen?

    Forums-Werbung: Was gibt es Schöneres, als das Logo des Forums auf der Krawatte gedruckt? Damit zeigst du nicht nur, wie ungemein stilvoll du bist, sondern hilfst auch anderen, dieses wunderbare Forum zu finden und somit, ihre Leben zu transformieren.

    Taschentuch: Eine Seidenkrawatte ist sehr sanft zur Nase und dazu praktizierst du noch Leave No Trace.

    Taxiersatz: Du musst mal eben vom Trail runter, in die Stadt, um einzukaufen? Kein Problem. Dank Krawatte wird dich direkt der erste Autofahrer beim Trampen mitnehmen.

    Mindset: Eine Krawatte strahlt Erfolg aus. Du bekommst damit das richtige Erfolgsmindset und wirst jeden noch so harten Trail meistern.

    Moment mal, das sind doch nur neun Gründe, wurden in der Überschrift nicht zehn genannt? Das mag schon sein, aber seit wann liefern Clickbait-Artikel das, was sie versprechen? :P

    Wenn ich ein bisschen Luft drin lasse, damit es als Polster funktioniert, gibt es bei jedem Schritt einen Druck auf dieses Luftkissen. Das könnte auf Dauer schädlich sein, daher meine Frage. Das es ohne Luft funktioniert, ist klar. Ich habe noch eine kurze Neoair, die gibt es nicht mehr zu kaufen, wenn ich es richtig verstanden habe. Ich befürchte, dass ich, wenn ich sie kaputt auf Garantie einschicke, eine normal lange Matte zurückbekomme. Das will ich natürlich nicht.

    Hallo, es gab hier mal den Tipp, die Neoair leicht aufgepustet als Rückenpolster im Rucksack zu verwenden. Hat jemand damit längerfristig Erfahrung (also mehr als nur ein paar Tage)? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es dauerhaft funktioniert, ohne dass die Matte delaminiert.

    Schnellladen ist ja ineffizienter als langsam. Kennt jemand eine Möglichkkeit, iPhones durchgehend langsamer von einer Powerbank (NB10000) zu laden? Wenn ich ein „schlechtes“ Kabel nehme, lädt es auch langsamer, aber ist das dann effizient, oder mindert der Widerstand des schlechten Kabels die Effizienz spürbar?

    Ist mir zum Glück noch nicht passiert. Aber ich glaube, Wanderfalter hätte da 'ne Geschichte zu erzählen.

    In der Tat. tib auch. Der Schuh ist weg. Und der Shop, wo ich den Schuh her hatte, wollte mir nicht zum halben Preis ein halbes Paar Schuhe verkaufen. Somit musste ich ein vollständiges Paar nachkaufen und jahrelang Besucher irritieren, weil eben 3 Schuhe statt einem Paar rumstanden. :D

    Da gab es EIN Forum wo man alles fand und alles diskutiert wurde […]

    EIN Forum ja. Der Rest eher nicht. Wie du selbst schreibst:

    Aber ja, ich finde es schön das der Eintrag hier hoffentlich nicht wie gewohnt gelöscht wird

    Und hier gibt es einen Verein als Träger, was dazu führt, dass nicht eine einzelne Person beschließen kann, das Forum zu schließen. Und es einen Kontrollmechanismus gibt, der mich zuversichtlich macht, dass auch in 10 Jahren das Forum noch freiheitlich läuft.

    Bin begeistert von den Tests, danke, dass du dir die Arbeit machst wilbo . Wird es auch Tests nach einer bestimmten Zeit UV-Belastung geben? Selbst dicker Baumwoll-Pfadfinder-Zeltstoff (Kohtenstoff) wird ja nach einiger Zeit so schwach, dass man mit dem Finger Löcher reinpieksen kann. Und bei synthetischen Stoffen soll die UV-Beständigkeit ja je nach konkretem Stoff sehr unterschiedlich sein.

    ohauerha...ich fass' es nicht! In diesem Forum, in dem bei jeder Erwähnung des "Kissens" sofort reflexartig ungebeten X Ratschläge kommen, dass man sowas ja überhaupt nicht brauche, weil man ja die Jacke in einem Packsack ...usw usf , da nehmen Leute allen Ernstes Plüschtiere mit ?😳


    Keine Sorge, bei ernsthaften Wanderungen kommen bei mir keine Tiger mit. Bei konkret dieser Tageswanderung hat der Spaß das Mehrgewicht aber auf jeden Fall wett gemacht. Gibt auch lustige Filmchen, wie der Tiger erfolgreich selbständig den Abstieg meistert (war stellenweise sehr glatt und steil).

    Wir haben hier im Forum Leute, die mit Hunden, Pferden, Eseln und sogar Drahteseln wandern gehen. Ich möchte euch hier eine andere Option vorstellen: Das Wandern mit Tigern (und anderen exotischen Tieren).

    Hier die Vorteile:

    • Ein Tiger hört immer zu.
    • Es gibt keinen Leinenzwang.
    • Er läuft nicht weg.
    • Ein Tiger ist sehr fotogen und lässt sich gern fotografieren.
    • Flugreisen sind ohne Extragebühren möglich.
    • Der Tiger kann überall mit hingenommen werden.
    • Er kann auch als Kopfkissen dienen.
    • Der Tiger braucht kein schwer mitzuschleppendes Futter.
    • Zumindest unser Tiger ist sehr leicht.


      So sieht unser Tiger aus:




    Geht hier sonst noch jemand mit Tigern oder anderen exotischen Tieren wandern?

    Dan Durston nutzt ja für den Zeltboden DCF, bei dem die äußere Mylar-Schicht dicker als die innere ist. Nach meinem Verständnis ist, sobald die Schichten zusammenlaminiert sind, sowieso alles eins und nicht mehr zu unterscheiden, wie weit die jeweiligen Schichten sind. Ist das korrekt? Und Mylar wird doch wohl weniger Abrasion abkönnen als die Dyneema-Fasern. Wäre es da, wenn man schon unterschiedliche Dicken haben will, nicht sinnvoller, die äußere Lage dünn und die innere dick zu machen? Und wenn beide Seiten dünn gehen, wieso macht man nicht, statt einer Seite dick, beide Seiten dünn und mehr Dyneema rein?

    Ein Vorteil von VBL-Kleidung ist auch, dass man damit nachts raus kann, wenn man bspw. nachspannen muss. In dünnen, dank VBL-Sack feuchten Schlafklamotten war das sehr unangenehm kalt.
    Habe einen Saunaanzug. Meine Füße möchte ich nachts ausdampfen lassen, habe bislang keine VBL-Socken vermisst. Und an den Händen schwitze ich sowieso kaum. Etwas Feuchtigkeit kommt sowieso durch die Atemluft an den oberen Schlafsackteil, das macht mehr aus (je nach Temperatur). Habe gerade Kopfkino: nachts durch einen Schnorchel atmen, damit die Atemluft nicht den Schlafsack befeuchtet.

    Ich habe ein kleines Opinel No. 4. Die Klinge lässt sich nicht feststellen (nicht problematisch, bis es problematisch ist) und es wiegt 14g.
    Daher habe ich mir ein Küchenmesser abgedremelt. 10g, günstig, überall erhältlich.

    Natürlich hätte ich es auch sorgfältiger bearbeiten können, eine glattere Oberfläche bringt mir aber keine Vorteile. Und es besteht immer noch das Risiko, dass es mir am Flughafen im Handgepäck abgenommen wird, da will ich nicht so viel Arbeit reinstecken.

    Vielen, vielen Dank für den Bericht. Ich hatte mein Erwachungserlebnis viel zu spät und hätte mich über einen Kurs, Artikel o.ä. sehr gefreut. Schade, dass deine Kurse nicht die gewünschte Zielgruppe angesprochen haben. Vielleicht lieber auf Messen/Outdoor-Veranstaltungen Vorträge halten? Andrew Skurka hat es sogar mal zu Talks at Google geschafft. Das ist dann natürlich noch mal kürzer als 3h, man könnte bei sowas aber Werbung für längere Kurse machen.
    Carsten Jost, der auch im alten Forum aktiv war, hat früher auch Kurse angeboten.
    Ich komme aus der Pfadfinderecke und überlege auch immer mal wieder, da mal einen UL-Workshop anzubieten.