Beiträge von noodles

    in der Schule leider meine Zeit mit Latein verschwendete

    Manchmal nutzt auch das. Als bildungsaffiner Jugendlicher habe ich ein humanistisches Gymnasium besucht und dort Altgriechisch gelernt. Unter anderem haben wir Trinksprüche in Hexametern auswendig gelernt (man merkt sich bekanntlich vor allem den Quatsch) Die haben wir dann auf Kreta in den Kneipen rausgeholt und damit den absoluten Brüller im Lokal geerntet. Natürlich wurden wir dann zu diversen Getränken eingeladen und die Stimmung war super. Für die muss das geklungen haben als ob einer bei uns althochdeutsch redet. Jetzt soll mal noch einer behaupten, dass klassische Bildung nichts bringt. ^^

    Schwedenliebhaber

    Ebenfalls als solcher habe ich Schwedisch noch mit Kassettenkurs und Radio auf Kurzwelle gelernt. Als ich dann im Land mit meinen Sprachkenntnissen glänzen wollte, habe die mir alle gleich auf Deutsch oder Englisch geantwortet, das war sehr deprimierend ;(

    Später waren wir dann mehrfach auf den zu Finnland gehörenden Åland-Inseln, dort konnten die Leute ausschließlich Schwedisch und kein Englisch, geschweige denn Deutsch - jetzt konnte ich endlich das Gelernte anwenden, Det var väldigt glädjande :).

    Bei mir war es 10 Jahre die

    Sony RX 100 II (1 Zoll Sensor, f/1.8, Zoom, 287 g)

    und seit 3 Jahren die

    Ricoh GR IIIx (APS-C, 24 MP, DNG, 257 g) 

    Vorteile: Schnelligkeit, Vielfalt der Features, Connectivität, Gewicht, Außenmaße, Bokeh,

    Bildqualität bei beiden sehr gut, ich entwickele meistens die RAW-Bilder in Lightroom.

    Ansonsten reichen, wenn man ehrlich ist, fast immer die Handy´s, bei mir z.Zt. Xiaomi13

    Tastatur

    Ich habe viele Tastaturen für unterwegs ausprobiert. Was praktikabel ist, hängt von der Situation ab.

    1. Klein und leicht: Es gibt Lösungen, bei denen die Tasten projiziert werden, es gibt die leichten Tastaturen für Tablet Hüllen und Klapptastaturen. Probiert habe ich alles, Für längere Texte funktioniert fast nichts gut und man braucht immer eine fester Unterlage (Tisch), geht also im Zug oder am Tisch, definitiv aber nicht im Zelt. Ich benutze jetzt die hier: https://amzn.eu/d/ashcq9r
    2. Tastatur für längere Texte: da kommt eigentlich immer nur was mit Bluetooth in Betracht, was so groß, wie eine PC Tastatur und auch so steif ist. Nur dann kann man auch auf den Knien oder Boden schreiben. Nachteil: immer ziemlich schwer, z.Zt nehme ich eine von Jelly Comb. Das Smartphone kann man da so einstecken, dass es als Bildschirm aufrecht steht.
    3. Früher gab es Tastaturen mit Speicherfunktion (Alpha Smart). Die habe ich viel benutzt, als noch keine vernünftigen Smartphones gab und noch nicht überall Internet war. Da war dann ein kleines LCD-Display dran und man hat den gespeicherten Text später auf den PC übertragen. Die Dinger waren sehr robust und funktionieren wochenlang mit AA-Batterie. Keine Ahnung ob es sowas noch gibt.

      Ich habe gerade nochmal recherchiert, die Dinger scheint es tatsächlich immernoch zu geben.

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    Spracherkennung/Diktat

    questor | hangloose hat natürlich recht, diktieren muss man lange üben. Für längere Texte habe ich mir früher erstmal Gliederung und Stichpunkte aufgeschrieben und mich daran beim Diktieren orientiert. Mit ein paar Jahren Übung geht das auch im Kopf.

    Der Einwand, dass man immer alles später noch mal durchkorrigieren muss, spielt für mich keine Rolle. Bei mir gibt es am Anfang immer erstmal eine Rohfassung des Textes, den ich dann überdenke und überarbeite. Die Spracherkennung über OpenAI setzt übrigens die Interpunktion erstaunlich korrekt.

    Man muss den Text übrigens nicht gleich umsetzen lassen. Man kann auch erstmal mit einem Diktierprogramm offline diktieren, speichern und dann später umsetzen.

    Diktieren kann man übrigens sehr gut beim Laufen. Das geht mit Tippen nicht.

    Bürolösung für unterwegs?

    Für kurze Posts nutze ich auch Google Spracherkennung, für längere Texte nutze ich AI, konkret eine API-Schnittstelle zu OpenAI und dazu eine entsprechende App, z.B. auf Android die "Dictate Tastatur", da gibt es inzwischen aber noch mehr App-Lösungen die die API-Schnittstelle nutzen. Die Qualität der Erkennung ist erstaulich gut, jedenfalls viel besser als Google oder MS Word. Die Dictate Tastatur hat den Vorteil, dass man Abschnittsweise schreibt und Teile auch wieder rückgängig machen kann

    Nach der Suche nach einem leichten Ratschen-Tool habe ich mir dieses hier von Canyon zugelegt (85 g ).

    Integriert ist der Aufsatz für die CO2-Patrone und das Dynaplug® Tubeless-Reparaturset, das ich aber nicht brauche. Es fehlt noch ein Kettennieter, CO2-Patrone, Klebepads und Reifenheber (wobei man hierfür auch den Löffel missbrauchen kann). Benutzt habe ich es bisher allerdings nur als Ratsche für den Inbus.

    Ohha, da hat aber einer die Schnauze voll von Touris.

    "Früher eine Runde kotzen, heute eine Runde um den Kotzen, einen Ausläufer des Stierjochs im Karwendelgebirge

    Berge sind eine Veranstaltung von vorrangig blassen Menschen, deren Jobs in Mailprogrammen stattfinden. ...
    Man erkennt sie an der Kombination von Wohlstandsbäuchlein und Mount-Everest-Montur"

    solche Orte

    Ja, sich vorher zu informieren, macht die Tour erst richtig interessant. In Verdun ist das Geschehen noch extrem präsent wenn man bedenkt, dass das schon 110 Jahre her ist. Eher positiv fand ich die Nachschubwege an die Alpenfront in den Dolomiten und Slowenien. Heute sind das super Mountainbiketrails. In jedem Fall gilt:

    Leute, fangt keinen Krieg an !! 

    Im Frühjahr plane ich eine Tour auf dem Oder-Neiße-Radweg.

    Wovon man beim Radeln wahrscheinlich nichts mitbekommen: Zwischen Bad Freienwalde und Frankfurt (Oder) fand am Ende des 2. Weltkriegs die größte Schlacht („Seelower Höhen“) in Deutschland statt. Das habe ich mir am Wochenende bei einer Tour mal angesehen.

    Anfang 1945 war die Rote Armee bis an die Oder gekommen. Dort gibt es einen Höhenzug, der Reitweiner Sporn um den 6 Wochen lang heftig gekämpft wurde - den habe ich erwandert.

    Von den Stellungen oben auf dem Berg kann man weit bis hinter die Oder sehen.

    Das Dorf Klessin lag mit einem Schloss direkt auf einem kleinen Bergvorsprung. Dieses PLateau wurde eingekesselt und 4 Wochen lang umkämpft. Danach war weder vom Dorf noch von den Verteidigern viel übrig.

    92.000 Granaten gingen dort nieder. Überall sind Granattrichter.

    Ein örtlicher Verein kümmert sich um den Erhalt des Schlachtfeldes und um die Bestattung von russischen und deutschen Gefallenen.

    Wenn man da mitten in den Schützengräben steht und sich vorstellt, wie man völlig sinnlos diese Fläche gegen eine 100fache Übermacht verteidigen muss, lässt einem das nicht kalt.

    Nach ungefähr 5 km durch den Wald kommt man in Richtung Norden zu dem Befehlsstand für den Angriff auf Berlin, den die Russen im Reitweiner Sporn eingerichtet hatten. Der Wald ist hier noch übersäht mit Stellungen und der Kommandozentrale, dem sogenannten „Schukow-Bunker“

    Alles ist natürlich inzwischen verfallen und zugewachsen.

    Ruinen gibt es hier auch noch.

    Nächste Station war Küstrin an der Oder.

    Auch hier sollte die Stadt als Festung verteidigt werden mit dem Ergebnis: Die gesamte Altstadt wurde zerstört und nicht wieder aufgebaut. Wenn man hier durch die Straßen geht, ist das schon sehr eindrucksvoll.

    Hier mal der Innenhof des Schloss`s

    und die Berliner Straße

    Am Abend war ich dann wieder an der Oder: