Beiträge von Mia im Zelt
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Auf deinen Reisebericht habe ich schon gewartet und freue mich nun total darüber. Ich plane den CT für 2027.
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Ich habe den Soonwald-Steig 2 Mal in der Nebensaison gemacht. Wir haben entweder in den unbewirtschafteten Schutzhütten geschlafen, oder einfach etwas abseits ein Zelt aufgebaut. Es wird früh dunkel, es sind wenig Leute unterwegs.
Tagesplanung mache ich bei solchen weekendern auch nicht. Irrndwo kommt man Abends schon an, die Schutzhütten sieht man auf der Karte, Wasser ist im Winter überreichlich vorhanden.
Danke. Werde insgesamt rund eine Woche unterwegs sein.
Vlt Teufelsfels für Nacht 2. Ansonsten was Martin sagt. Würde mir keine allzu großen Sorgen machen in den dunkleren Jahreszeiten findet sich immer ein Plätzchen.
Danke, du hast wohl Recht. Wirkliche Sorgen mache ich mir auch nicht, ich habe bloß keine Erfahrungen im dt. Mittelgebirge. Teufelshütte könnte für die 2. Nacht zu weit sein (63km in 1,5 Tagen). Ich kann noch nicht einschätzen, wie viele km ich in den kurzen Tagen im Mittelgebirge schaffe. In den Alpen schaffe ich im Oktober 20-25km mit Schluss um 17 Uhr.
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Schultergurttasche habe ich zwar auch, aber da wird das Telefon nass. Das bewahre ich bei Regen lieber geschützt auf, sonst spinnt der Touch-Screen.
Für 145g (in XL!) kann ich aber nicht meckern.
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Keine Lücke oder keine große?
Hmm... so ganz ohne jegliche Tasche ist für meinen Einsatzzweck doof, denn mein Smartphone will dort aufbewahrt werden.
Da nehme ich lieber ein paar g mehr in Kauf."Schnell trocknende Trailrunner" sind tatsächlich eine Illusion - zumindest bei mir will das nicht gelingen. Eine Regenjacke die den Regen zumindest einige Stunden draußen hält, möchte ich trotzdem haben. Werde ich vom regen deutlich nass, friere ich auch wenn ich in Bewegung bin, einfach zu stark.
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Tag 3: Schnee, Moore und Einsamkeit
Tatsächlich hatte es in der Nacht geschneit, zu meinem Glück aber nicht allzu viel, denn der Niederschlag war erst im Laufe der Nacht in Schneefall übergegangen. Noch immer pfiff der eisige Wind mit ordentlich Kraft. Mit Daunenjacke und Regenjacke in Kombination verließ ich die Hütte und trat hinaus in die klirrende Kälte. Über Nacht waren Teile vom Wasser in der Hütte gefroren.
Der Abstieg in Kehren war zwar steil, aber auch mit etwas Schnee gut zu bewältigen. Bei Frost bewegen sich die Kieselsteine unter den Füßen nicht so sehr wie im Sommer, was das Gehen angenehmer macht. Der Wind verlor sich mit jedem Meter nach unten mehr und bald konnte ich die dicke Jacke ausziehen. Eine Schuttreiße hatte Latschen und Bäume unter sich begraben. Im langen Tal sah es zwar von oben nach guten Zeltmöglichkeiten aus, aber in der Praxis war das Gelände zu uneben.
Ich kam am Kloster Maria Waldrast vorbei, wo ich die ersten Menschen des Tages antraf. Im Wald war ich dann schnell wieder alleine. Dort gibt es sehr viele Wege - noch mehr als in der Karte ersichtlich sind. Am Gleinser Mähder befand sich ein kleines Moorgebiet. Die Wege hier sind im Sommer aufgrund von Weidetierhaltung für Wanderer gesperrt, nur in der Nebensaison sind sie offiziell freigegeben.
Weiter unten durchquerte ich ein weiteres Hochmoor - nasse Füße inklusive. Nur eine Hälfte war mit rutschigen Bohlen ausgelegt. Dann ging es kurz hoch zu den Eulenwiesen - Lärchenwiesen würde es auch ganz gut treffen. Dort traf ich dann auch wieder eine Gruppe Wanderer, die trotz des durchwachsenen Wetters unterwegs waren. Der Schnee rieselte ganz leicht zu Boden.
Über angenehme und naturnahe Wege wanderte ich weiter, ehe ich den richtigen Abstieg ins Tal nach Schönberg angehen musste. Der war nach einem Abschnitt zwischen Zäunen unangenehm und sehr steil, bis ich direkt an der Brennerautobahn ankam. Einmal durch den Tunnel und ich war da.
Die Route auf Komoot zum nachvollziehen: https://www.komoot.com/de-de/tour/261…Pr42bB3&ref=wtd
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3 Tage auf der Suche nach den zauberhaften Herbstfarben in den Stubaier Alpen bei klirrender Kälte
Das verlängerte Wochenende nutze ich für eine mehrtägige Wanderung in Tirol, genauer gesagt in den Stubaier Alpen. Hier wollte ich mir dieses mir schon gut bekannte Gebirge im Herbst mit seiner Farbenpracht von einer anderen Seite kennenlernen als im Sommer. Gestartet bin ich am Brennerpass, beendet habe ich die ca. 58km lange Tour in Schönberg.
Tag 1: Tiroler Höhenweg bei Sonnenschein und Eiseswind
Nachdem mich der Zug am Vormittag pünktlich um halb elf am Brenner abgesetzt hatte, ging es direkt auf einem Single Trail hoch durch den Wald. Ein Einheimischer hatte mir dankenswerterweise den richtigen Einstieg gezeigt. Auf der Karte gibt es nämlich zwei, aber nur einer davon funktioniert. Der Start auf 1400m bewirkt ein schnelleres durchschreiten der Baumgrenze als üblich in den Alpen. Auf einer einfachen Forststraße genoss ich die ersten Aussichten und bald hatte ich den ersten Anstieg des Tages auf den Sattelberg (2115m) geschafft. Hier oben pfiff ein eisiger Wind. Das T-Shirt wurde durch ein Alpha-Pulli und die Regenjacke ergänzt. Laut der Ausschilderung folgte ich den ganzen Tag dem Tiroler Höhenweg am Grat der Gipfelkette. Dieser war hier nur schlecht markiert. Entweder fehlten diese oder waren arg verblasst. Mit GPS-Track war die Navigation trotzdem nicht schwer, meistens konnte ich einem Zaun entlang der italienisch-österreichischen Grenze folgen. Unterhalb verläuft eine Schotterstraße, wo vereinzelte Mountainbiker zu sehen waren. Wanderer traf ich den ganzen Tag hingegen nur vier.
An zahlreichen gefrorenen kleinen Seenaugen kam ich vorbei und das obwohl der Himmel strahlend blau war. Ab 2100m lag noch etwas Schnee, ein Überbleibsel vom schlechten Wetter unter der Woche. Je nach Exposition blies mir der Wind mit ordentlich Kraft entgegen, beim Gehen war das eine Behinderung. Im Gegensatz zum Sommer ist das Gras im Herbst ockerfarben und wird durch die grünen Latschen und das rötlichen Heidelbeerkraut aufgelockert. Ich fühlte mich dort oben pudelwohl.
Bevor ich ins Tal absteigen konnte, führte mich der Tiroler Höhenweg über den Hohen Lorenzberg (2313m) und den Grubenkopf (2337m), wo ich völlig alleine war. Noch so ein Vorzug der Nebensaison, die meisten Touristen sind bereits weg und man hat den Berg für sich alleine.
Der Abstieg war typisch alpin sehr steil, aber nie schwierig. An einer Quelle mit großen Eiszapfen füllte ich mir genügend Wasser für die Nacht ab. Die Sonne war bereits hinter dem Berg und schon jetzt war es sehr kalt, daher bevorzugte ich es im Wald zu schlafen. Auf dem Weg nach unten, musste ich um einen über den Weg laufenden gefrorenen Bachlauf manövrieren. Die Suche nach einem Schlafplatz gestaltete sich trotz der vielversprechend weit auseinander liegenden Höhenlinien schwer, ich musste einige Zeit suchen. Eine Schlammlawine hatte einen Teil vom Waldboden verwüstet. Schnell verkroch ich mich ins Zelt und deckte mich mit meinem Schlafsack zu.
Tag 2: Wanderträume werden wahr
In der Nacht hatte es zugezogen und es kam mir am Morgen wärmer vor als am Abend zuvor. Ich umrundete den türkisblauen Obernberger See, der in den frühen Morgenstunden spiegelglatt war und so einen spitzenmäßigen Bergsee hergab. Trotz der Schönheit wirkt der See vom Massentourismus verschont. Das einzige Gasthaus direkt am See existiert nicht mehr und verfällt langsam.
An den Lärchenwiesen bei Obernberg traf ich ein paar Spaziergänger mit Hund. Schon ab der Forststraße hinauf zum nächsten Berg, war ich wieder alleine. Ab der Kastenbergalm begann ein wunderschöner Wanderpfad - egal ob ich nach vorne oder hinten schaute, es war in beide Richtungen hinreißend. Der alpine Herbst zeigte sich von seiner schönsten Seite mit goldigem Gras, roten Heidelbeersträuchern und vereinzelten noch grünen Lärchen. Das Weidevieh war längst wieder im Tal und kein anderer Wanderer weit und breit war zu sehen. Am Lichtsee machte ich eine kleine Foto-Session mit dem Selbstauslöser. Der darauffolgende Höhenweg überzeugte noch mehr. Mir fehlen die Worte für diese Schönheit.
Der Abstieg in Richtung Trunahütte erfolgte alsbald auf einer Schotterstraße. Neben einer privaten Hütte mit windgeschützter Bank fand ich einen Busch mit reifen Johannisbeeren sowie eine vereiste Quelle. Immer tiefer ins Tal ging es, bis ich beinahe Trins erreicht hatte. Ein Schild verwies auf Forstarbeiten und Wegsperrungen - allerdings in die Richtung aus die im kam. Das Schild kam zu spät, aber Forstarbeiter hatte ich ohnehin nicht gesehen.
Der Anblick vom Trinser Tal war geradezu langweilig im Vergleich zu dem Farbenrausch am Berg. Ich hielt mich dort nicht länger auf, sondern stieg auf der anderen Seite hinauf zum nächsten Berg. Geplant war eigentlich der steile Weg entlang des Talbachs, doch ein Schild empfahl den anderen Weg, also plante ich spontan um. Machts nichts, ich war gut in der Zeit. Hier ist der Wald eingezäunt, weil die Aufzucht von Jungbäumen aufgrund von Wildschäden nicht gelingen will. Zumindest erzählte dies eine große Infotafel. Der Weg Nr. 30 hoch war ganz nett und auch die Aussicht wurde mit jedem Schritt nach oben immer schöner. E-Biker fuhren entlang der parallel führenden Forststraße bis zur Blaserhütte. Diese befand sich Anfang Oktober bereits im Winterschlaf. Mich störte das nicht, denn ich wollte eine Biwakhütte ansteuern, die ich auf der Karte gefunden hatte. Da ich keinerlei Infos zu der Hütte gefunden hatte bzw. auch gar nicht wusste, ob diese wirklich existiert, wollte ich rechtzeitig ankommen. Ich hatte Glück, die Hütte existierte und war auch offen. Sie war sehr klein - nur ein Tisch mit drei Bänken. Für die Nacht sollte das reichen. Draußen fand ich eine kleine Quelle ganz in der Nähe, die Wasserversorgung war also auch gesichert. Theoretisch hätte ich noch weiterwandern können, aber mit der Zeltplatzsuche ist das so eine Sache. Für die Nacht war ein Schneesturm vorhergesagt - eine geschützte Stelle war also wichtig. Ich machte es mir in der winzigen Hütte so gemütlich wie möglich und genoss auch noch ein wenig die Aussicht vor der Tür. Abends fing es an zu regnen und als ich schlafen wollte, heulte der Wind tosend um die Hütte. Trotz Ohropax schlief ich bei dem Lärm nur mäßig. Auch der Bauch grummelte ungemütlich. Keine Ahnung ob irgendwas mit dem (desinfizierten) Wasser war oder es bloß an der Aufregung wegen dem Wetter lag. Für den nächsten Tag stand mir ein steiler Abstieg bevor.
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Danke für deinen Bericht. Bin sehr gespannt, was der Praxistest sagen wird. Lässt sich die Kapuze komplett schließen, sodass keine Lücke unterhalb vom Kinn bleibt? Taschen gibt es keine in der Jacke?
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Danke Hike-a-Bike
Die Etappen plane ich nicht lange im Vorhinein, sondern erst ein bis drei Tage vorher, wenn ich auch das Wetter absehen kann. Ich werde in Bingen starten, da die Anreise dahin einfacher ist und ich an den Saar-Hunsrück-Steig anschließen möchte. Daher sind sowohl Teufelshütte als auch die Schutzhütte am Schanzenkopf für dem ersten Tag zu weit. Die Schutzhütte am Ohlingsberg nach rund 20km könnte gut passen, zumindest wenn die Bahn pünktlich um 12 Uhr ankommt... Die Lauschhütte hat leider bereits Ende Oktober geschlossen, daher fällt diese Option leider auch raus

Habe übrigens eine Antwort vom Betreiber der Trekking-Camps bekommen. Leider eine Standardformulierung mit Informationen zu den Öffnungszeiten vom 1.4.-1.11.
Grund für die Schließung in der Nebensaison ist angeblich aufgrund der Gefahr durch Herbststürme, Schneebruch und die Jagd. Aha. Dann gibt es wohl im Sommer keine Stürme und die Jäger machen Jagd auf Camper...
Als Schließungszeit wurde "die Wintermonate" angegeben. Da der Winter in Deutschland vom 21.12.-20.03. geht, sind die Plätze nach deren Auskunft dazwischen weder geöffnet noch geschlossen.
Mir gefällt das System nicht und ich werde die Plätze lieber meiden.Tja da möchte man als deutscher Trekker eine Tour in der Nebensaison machen ohne dabei umweltschädigend in den Flieger steigen zu müssen und es wird einem in DE schwer gemacht.

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Hi,
ich plane den Soonwaldsteig in Kombination mit einem Teil vom Saar-Hunsrück-Steig in der ersten Woche im November zu gehen. Für den Soonwaldsteig plane ich 2,5 Tage ein. Ist jemand von euch den Weg in der Nebensaison gegangen und kann berichten? Leider sind die Trekkingcamps nicht mehr geöffnet, auch die Lauschhütte hat laut Website bereits geschlossen. Die Betreiber der Schutzhütten habe ich angeschrieben zwecks Nutzung der Camps in der Off-Season, warte aber noch die Antwort ab. Die Schutzhütten habe ich mir alle notiert. Daher ist vermutlich ein freistehendes Zeit ratsam oder?
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Ich hab die MT500AIR in L und eigentlich recht zufrieden (seit Jahren dicht), ich finde aber einfach nicht die MT900. Ist die aus dem Sortiment verschwunden?
Wenn ich das richtige sehe ist sie minimal schwerer, hat dafür aber einen wesentlich höheren R-Wert? Kennt jemand beide und kann sie vergleichen?
Hab die MT900 Air auch nicht finden können. Gibt es die überhaupt noch?
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WonderBär Vielen Dank für deinen tollen Reisebericht zum SI bzw. zur Alta Via dei Monti Liguri! Jeder Bericht zum SI erfreut mein Wanderherz.

Wirklich witzig! Ligurien und der nördliche Teil vom der Region Toskana / Emilia-Romagna sind bisher im Forum die beliebtesten Abschnitte vom SI. Mir haben sie auch sehr gut gefallen.
Hat noch jemand das Stück hinter Pracchia zu bieten? Eigentlich wollten wir noch weiter, der Toscana Abschnitt hätte mich sehr interessiert, weil ich die Ecke ansonsten ganz gut kenne.
Mr.Tidy ist diesen Abschnitt gewandert. Ich selbst bin ihn bereits 2022 im Rahmen meiner Italiendurchwanderung von Garessio bis Reggio di Calabria gegangen. Detaillierte Tagesberichte habe ich nur in meinem Blog gepostet. 2024 bin ich auch 500km auf dem SI durch Sardienen gewandert.
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OT: hab meine ersten darntough midweight hiker nach sechs Jahren getauscht. Allerdings nur zum Wandern getragen, nicht im Alltag. Auch nichts ausgeleiert, auch noch keine Löcher, aber das Polster punktuell runter gelaufen.
Das ist lang! Die Frage ist wie viele km hatten sie auf dem Buckel? Im Alltag trage ich die Wandersocken nicht.
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Siehe auch Beitrag #34
Das die Membran beim "Columbia Outdry Extreme" außen ist, genau darin steckt ja die Genialität. Hoffentlich. Das bedeutet nämlich kein Wet-Out und ich muss das DWR nicht wieder "auffrischen".
Ich habe so ein Set von Montane, "Minimus Nano". Das ist schon eher nur ein Notnagel, gedacht für Laufevents bei denen es vorgeschrieben ist (wohl nach dem Unglück beim Zugspitzmarathon). Da ist aber auch nicht viel zu erwarten und nach ein paarmal im Rucksack ist die Wasserdichtigkeit dahin.
Zitat: "Dochteffekt" also Kapillarwirkung(?) von außen nach innen eintritt"
Achso das ist mit "Dochteffekt" gemeint. (Hatte das als "Saugeffekt" fehlinterpretiert, wenn irgendwo ein paar Tropfen reinkommen und das Shirt darunter die Nässe aufsaugt und ruckzuck das halbe Shirt nass ist - dies habe ich schon sehr oft erlebt.)
Die von dir beschriebene Kapillarwirkung habe ich bisher nicht erlebt.
Die Montane Minimus ist wahrscheinlich mit einem schwererem Rucksack überfordert. Da würde ich auch erwarten, dass die Membran nicht lange hält.
Und jetzt hab ich schon wieder was gesehen. Reddit. Von Naturehike gibts Silnylon-Jacke und Hose. Zusammen angeblich 260 Gramm gewogen, ab 220 Gramm beworben.
Die habe ich auch gestern entdeckt. Interessant! Schade nur, dass die nicht einzeln erhältlich ist.
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Es ist wohl eher die Erfahrung das die Membranen nicht wie gewünscht funktionieren.
Auch ist die Lebensdauer unterirdisch (bei mir OMM und Montane). Statt der Rockfront würde ich tatsächlich mal die Frogg Toggs probieren. Aber eben auch den Anforderungen angepasst. Bei zu erwartenden langem und ergiebigem Regen ist wohl was "kräftiger es" angesagt. Dann wird man sowieso nass, ob von innen oder außen. Aber die Auskühlung kann man verhindern.
Nicht dicht oder nicht so atmungsaktiv wie beworben? Um welche Membranen hat es sich denn konkret gehandelt? Es heißt ja 2 und 2,5 Lagen-Membranen wären weniger robust. Mit einer 2,5-Lagen-Jacke von Löffler hat mein Mann die Erfahrung gemacht, dass sie im Schulterbereich schnell undicht wurde. Meine erste richtige Membranjacke ist eine Montbell Stormcruiser aus Goretex. Inzwischen ist sie ziemlich hinüber (Loch, Abrieb sowie Salzsäure, die über den Ärmel gelaufen ist), aber ich habe sie auch auf rund 10.000 Trailkilometern dabeigehabt. Keine Ahnung ob die Membran nun undicht ist - sie muss eh ersetzt werden. Allerdings war die Membran selbst bisher dicht - insbesondere an den oft als kritisch eingeschätzten Stellen wie Schulter- und Hüftgurtbereich kam nie was durch. Allerdings schwitze ich auch wenig - d.h. Atmungsaktivität ist bei mir weniger ein Thema.
Ich bin gespannt was dein Erfahrungsbericht der Columbia Outdry Extreme und der Frogg Toggs sagen wird.
Die Outdry ist mit ca. 350g (Damenversion) ja nicht sehr leicht. Für den Sommereinsatz habe ich eine Marmot Superalloy Bio Rain Jacket (Membranjacke, also nichts für dich) gekauft. Bei mäßigem Regen hat sie dicht gehalten, bei Starkregen allerdings nicht. Schwachpunkt ist auf jeden Fall der RV und auch die Tasche habe ich im Verdacht. Die Rockbros von Aliexpress muss ich noch testen - im Herbst habe ich hoffentlich die Gelegenheit dazu. -
Carsten K. Danke für den Hinweis. Ich hatte das tatsächlich bereits vergessen. Für den UL Bereich (insb. im Sommer) ist die Rockfront dennoch sicherlich eine bessere Alternative zur Raincut. Aber wahrscheinlich eher nicht optimal für die Kombination aus eher schwerer Rucksack + starker Regen. Genau in der Hinsicht bin ich auch skeptisch. Für den Zweck wäre eine ähnliche Jacke mit robusterem Stoff und weniger großen Pit-Zips sinnvoller.
Hast du eigentlich bei allen Jacken aus 3 lagiger Membran die Erfahrung gemacht, dass der Stoff schnell undicht wir? Bei Goretex konnte ich das nicht feststellen, die Schwachpunkte waren bisher nur die Details, aber nicht der Stoff.
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Ich habe eine weitere interessante Regenjacke gefunden, die ohne Membran auskommt und nicht exorbitant teuer ist. Und zudem super leicht. Das einzige was fehlt ist eine Tasche.
ROCK FRONT Rain HoodyBuy the ROCK FRONT Rain Hoody ✔️ Ukrainian outdoor brand ✔️ Premium quality ✔️ Warranty ✔️ Reviews ✔️ Worldwide shippingrockfront.euHat jemand Erfahrungen mit dieser Regenjacke?
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mars_hikes Aber es wird in diesem Thread doch nach einer günstigen Jacke ohne teure Membran gesucht

Der RV ist wohl nicht dicht, aber der Stoff???
Über die Taschen oder die vorderen Lüftungsschlitze könnte ich mir auch vorstellen....
Genau an den Stellen ist meine alte Raincut auch undicht gewesen.
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Für mich ist das aus der Ferne schwer zu beurteilen. Ich war ja nicht live dabei. Ja, es handelt sich definitiv um die aktuelle "Raincut" mit langem Zipper.
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Eine Frage an alle Nutzer der Raincut:
Ein Freund von mir hat sich die Decathlon Raincut mit Full Zip in der Farbe "wirbelsturmblau" gekauft. Er berichtet, der Stoff der Jacke habe sich nach einer Stunde im Regen vollgesaugt und Wasser durchgelassen. Ich habe nur eine alte Raincut, die inzwischen bereits delaminiert ist, aber eine Undichtigkeit des Stoffs selbst konnte ich nie feststellen. Kann es sein, dass Decathlon neuerdings einen anderen, weniger hochwertigen Stoff, verwendet? Was sind eure Erfahrungen? Hier im Forum nutzen viele ja seit Jahren diese Jacke unter anderem German Tourist.