Beiträge von GirlOnTrail

    Es wundert mich, dass der noch recht neue Deuter Expedition Ultra hier noch keine Erwähnung gefunden hat... (…)

    • Gewicht: 820 g
    • Volumen: 60 Liter
    • Maße: 80 / 37 / 30 (H x B x T) cm
    • Zuladungsempfehlung: 15 - 20 kg
    • Rückenlänge: 38-48 cm
    • Körpergröße: 170-195 cm

    Ziemlich ausverkauft, das Teil, vereinzelt sehe ich noch jeweils einen letzten Artikel. Ich glaube, dass a) hier im Forum die meisten mittlerweile keinen DCF-Rucksack mehr anschaffen würden. Und b) frage ich mich, wie das mit der Rückenlänge hinhaut. 🤔 Mir wäre er schon mit 1,75m Körpergröße zu kurz. Wie sollen 38-48cm an einen 1,95m-Menschen passen?

    Ansonsten finde ich ihn ganz interessant aussehend. Deuter hat anscheinend den Trend erkannt, aber hinkt jetzt noch etwas hinterher das Material betreffend, wenn das jetzt wirklich ein ganz neues Modell ist.

    Ein Drypack für Schlafsack und Kleidung, ein Drypack für Essen, ein Drypack für den Rest.

    Same here. Ich habe 2 HMG Pack Pods (DCF), die bislang einwandfrei dicht sind, davon nutze ich in der Regel einen für die Tour (Auswahl nach gerade passender Größe, meist reicht der kleinere), da hinein kommen Kleidung, Hygiene & „Safety“ (Apotheke) & Kleintechnik, dazu den Exped-Schnozzel für alles, was mit Schlafen zu tun hat, und noch eine einfache DCF-Tüte für Essen. WonderBär , ich verstehe Deinen Einwand. Ich persönlich finde es sehr praktisch, den Inhalt des Rucksackes quasi in drei Teilen geordnet entnehmen zu können, wenn ich im Zelt bin, und nicht ein Riesengeraffel auf den Zeltboden auskippen zu müssen. Auch, wenn man am Camp ankommt und etwas aus dem RS braucht, dass man da nicht ewig wühlen muss und einfach geordnet, geschützt und wasserdicht z.B. den obersten Pod beiseite ablegen kann, auch auf die ggfs. feuchte Wiese.

    Also, Organisation auch außerhalb des RS. Das hat für mich eine andere Funktion als RS-Taschen (die ja eher das Gegenteil bewirken - eben keine Entnahme „im Ganzen“, sondern wieder unterschiedlich verteilter Klüngel.

    Aus heutiger Sicht würde ich kein DCF mehr bevorzugen, aber solange es hält, wird das jetzt „aufgebraucht“.

    Ja, mach das doch gerne vielleicht ruhig mal, mit einem Verweis hier, wo es weitergeht - es ging ja ursprünglich schon um Ausrüstung für den regnerischen Kungsleden, aber „ (Erfahrungen mit) Regenbekleidung - welche Möglichkeiten gibt es / was funktioniert für welchen Zweck“ oder ähnlich wäre sicher besser auffindbar zukünftig, und man könnte dort den Austausch sinnvoll ergänzen (falls nicht schon in der Form vorhanden). Und wir hätten den unerbaulichen, nicht so informativen Exkurs über Youtubende heraus. 

    Merci.

    (Ich musste selber jetzt wirklich überlegen, in welchem thread ich zu dem Poncho-Thema geschrieben hatte.)

    GirlOnTrail guck mal hier: https://3fulgear.com/product/access…ht-tarp-poncho/

    vllt ist das was für dich

    So, der 3FUL-Poncho ist da! Und er ist SUPER! 👍 Genau, was ich gesucht hatte. Vielen Dank nochmal für den Anstupser, jetstream73 .

    Er passt mir in der mittleren Größe reichlich, so dass das sehr viel schönere graue Modell, unausgepackt und unangetastet, jetzt hier im Marktplatz landet. Stelle ich heute Abend oder morgen mal ein.

    Ich bin 1,75m groß mit langen Gliedmaßen, und die Ärmel sind selbst für mich so lang, dass ich bei Bedarf sogar die Hände darunter „einziehen“ könnte. Definitiv lang genug bis zum Handgelenk, auch mit etwas mehr Bekleidung & großem Rucksack drunter. Gutes, abschliessendes Gummibündchen. Ganz tolle, großzügige Kaputze mit Schild, sehr brillenträgerfreundlich. ;) Auch gut zuzuziehen, so dass sie fest sitzt.
    Das Teil wieder in sein Mini-Säckchen zu stopfen ist etwas ambitioniert, aber möglich. Cape samt Tasche (ohne irgendwas schon abgeschnitten zu haben) wiegt bei mir 205,5g, ich glaube, das war jetzt M. Die Größen unterscheiden sich den Angaben nach wohl nur in der Länge. Für sehr schlanke, schmale Personen recht weit, das Teil, aber mit dem Gurt super am Körper zu straffen.

    Ich probiere das mal. Sind halt 200g, aber die Rechnung geht für mich auf, wenn ich Regenjacke, Regenrock und Liner oder Packcover (ja, sowas besitze ich, Jehova, aber immerhin custom made aus feschem Camo-DCF von der UL-Schmiede!) damit ersetze. (Habe eh wasserdichte Packtaschen / cubes / Schnozzelbag als letzte Verteidigungslinie).

    Ist aus meiner Sicht dann geeignet, wenn man auf die Regenjacke als weiterem Wärmespender verzichten kann bzw. dafür dann andere, nicht wasserdichte Schichten hat (Alpha etc.).

    Das Teil dürfte um WELTEN weniger flatteranfällig sein als der im Video gezeigte Poncho, und es können auch keine Knöpfe aufgehen und Ärmel hochflattern.

    Interessant - ich dachte immer, flachere, breitere Töpfe seien effizienter als hohe, schmalere Zylinder.

    (Von allen anderen Vorteilen jetzt mal abgesehen, abzüglich Packmaß)

    Wahrscheinlich bringt es aber auch schon viel, Flamme(ngröße) und Topf zu optimieren, sprich, in harmonischen Einklang zu bringen.

    Wilbo, mache ich gerne mit dem Berichten. Entsprechende längere Touren, bei denen ich mit dem bisherigen Setup direkt vergleichen kann, wird es jedoch voraussichtlich erst ab Frühjahr wieder bei mir geben.

    Nach der bisherigen, wenngleich überschaubaren Nutzung bin ich total „gekauft“ für das Set und insbesondere das Wärmetauscher-Konzept. Aktuell ist die genutzte Kartusche aber auch noch recht gut gefüllt. Bin gespannt auf das „Leerziehen“, den Kocher betreffend. Für mich wird dann eher die praxisrelevante Frage sein, bekomme ich das Zusatzgewicht auf längeren Touren geschleppt. Wollen tue ich. ;) Es bedient meine Nutzungsbedürfnisse einfach viel besser. Ein (vergleichsweise…) leichterer Kocher, etwa der Windmaster, mit diesem Topf wäre ebenfalls denkbar. (Aber dann isses halt wieder hoch.) Mal gucken.

    Übrigens, kleine Pingel-Anmerkung, weil das weiter oben irgendwo stand: Alu ist nicht schwerer als Titan. Es ist leichter. Titan hat eben eine andere Festigkeit und erlaubt andere Bauweisen / Wandstärken. Mein leichtester Pott (mit dem vergleichbaren Volumen) ist aus Alu. Hier in dem System wiegt eben das Wärmetauscherteil. Ansonsten ist das bei kleinen Töpfen ja eher zu vernachlässigen, das Gewicht betreffend (gibt ja auch noch andere Aspekte, insbesondere bei nicht-oberflächenbehandeltem Alu; Verbeulbarkeit etc. pp.).

    Ja, es ist schon etwas hakelig mit dem Aufsetzen und definitiv nicht blind zu erledigen. Hatte ich mir etwas mehr „Drauf & klack“ vorgestellt. ;) Ich muss den dritten Fuß immer noch etwas nachführen, und man muss definitiv hingucken. Aber geht schon, dann steht alles. Beim Hochnehmen des Topfes hakelt es nicht (so dass man womöglich den Kocher mitreißt), das war mir wichtig.

    P.S.: wilbo Evtl. (hoffentlich, ich käme gerne) schaffe ich es kommendes Jahr mal an die Burg Ludwigstein. Dann bringe ich gerne mal alles zum Befingern mit, inklusive des feschen Tischchens. ;)

    Ja, tut der Funktion sicher keinen Abbruch. Was mich Pingel allerdings wirklich nervt, ist der schrappende, hakelig-kratzige Griff, Metall knirscht auf Metall, und dann sitzt das klapperig - nicht machbar für mich, Abteilung dezente Neurodivergenz lässt grüßen.

    Zumal ich jetzt meinen so smoothen, vorbildlich aus- und einklappenden Ramen-Pott liebgewonnen habe. Die breitere Form ist ohnehin günstiger, und der Gewichtsunterschied beträgt auf meiner Waage ganze 7g. Hatte etwas gehofft, dass der G2-Pott auch bei mir evtl. leichter sei als angegeben, eine Nutzerin hat einen mit 176g. Vielleicht aus der smooth ausklappenden, aber dünnwandigeren Charge. ;)

    Den „Ramen“ samt Kocher habe ich am Wochenende übrigens im „Echteinsatz“ ausgeführt, es ist einfach irre, wie schnell die Kombi kocht. Bin auch „outdoor“ echt beeindruckt. Hätte nie gedacht, dass man mich mal für so einen „schweren“ Topf begeistern kann.

    Da ich mich hier so angetan geäußert habe, will ich nun auch nicht verhehlen, mit einem Firemaple-Produkt unzufrieden zu sein:

    Ich hatte mir ergänzend noch den (im Vergleich zum Ramen-Pott) etwas kleineren Topf „G2“ mit dem Plastikdeckel (bei Amazon) bestellt, um evtl. doch noch ein paar Gramm zu sparen. Dieses (mir gelieferte, einzelne) Modell ist nicht schön gefertigt. Die Wärmetauscher-Unterseite ist schief, und der Griff ist nicht wirklich fest, wenn man ihn ausklappt, hat zuviel Spiel, plus ist das Handling unangenehm, da der Griff nicht so gut in dem Mechanismus sitzt und die Enden am Topf unangenehm scharfkantig sind. Geht retour.

    Dass die Dinger irgendwo in China für ganz kleines Geld zusammengeklötert werden (auch, wenn FM sagt - eigene Fertigungsstätte, hohe Standards für die Mitarbeitenden etc. pp.), und wir hier wahrscheinlich bornierte Luxusmecker teilen, ist mir bewusst. Wollt‘s dennoch gesagt haben zur Abrundung des Bildes.

    Vielleicht versuche ich es mit einem Austausch, denn der Topf an sich gefiele mir gut. Wiegt inkl. Deckel bei mir 187,1g (und ist damit allerdings wirklich so nah am Ramen-Pott, dass man wirklich den größeren nehmen kann).

    Was ist denn Euer Problem mit Robert? Schade, dass wir hier so abwertend werden müssen (kratzt auch hart an der Forums-Netiquette, finde ich). Ich schaue & höre ihn eigentlich gern. Habe mir gerade die Südschweden-Querung in 5 Tagen angeschaut - Hut ab vor den Kilometern.

    Was hätte er auf dem Kungsleden besser machen / mitnehmen sollen? Darum ging es doch hier, Packliste, dann wird‘s konstruktiv. ;)

    Danke, auf den war ich auch schon gestoßen! Mir sind die drei Modelle da nicht so ganz ersichtlich gewesen. Bei näherer Betrachtung scheint „Rain Poncho with sleeve“ der mit langen Ärmeln und ohne RV zu sein. Hat natürlich sein Gewicht, ich bräuchte wohl leider L längenbedingt. Muss man vielleicht mal austesten.

    Robert Klink höre ich mir an! 👍

    Edit: Hab mir das 3FUL-Teil mal bestellt!

    Will das nicht vielleicht mal jemand entwickeln?

    Wäre sofort unter den Kaufenden! 👍

    Super Thema und sozusagen Gedankenübertragung, ich sinnierte am vergangenen Samstag, sehr verregnet und sehr windig und böig rund um die Harzer Hasselvorsperre, ähnlich herum.

    Habe jetzt viele Jahre eine supergute 129g-Regenjacke von The North Face getragen (gibt‘s nicht mehr, beste leichte Regenjacke ever für mich), lange Ärmel, enganliegend, gibt für mich auch noch ganz gut Wärme drauf, plus bei Bedarf einen custom made DCF-Regenrock von den gear swifties, leichteste / dünnste DCF-Qualität, bei Bedarf multi use, super Teil, hält auch noch einwandfrei. War jetzt zum StS Ultrasil-Nano-Poncho gewechselt, mit der Idee, Regenrock, Jacke und Packliner in 1 Teil zu verwandeln (UL-Regen-/Sonnenschirm habe ich sowieso immer mit). Mit gleichem Ergebnis, ich kühle total an den Unterarmen aus und hasse es wie die Pest, da nass & kalt zu werden. Auch ist der ja an den Seiten sehr offen. Trekkingstöcke wegpacken & Arme einziehen geht natürlich; gerade, wenn es matschig-glitschig bergauf / bergab geht, hätte ich sie aber lieber im Gebrauch.

    Poncho finde ich aber im Prinzip super, wegen des komplett geschützten Rucksackes. Falls jemand einen Tipp hat für einen ebenso leichten Poncho mit langen Ärmeln, gerne mit Gummibündchen oder zum Zuziehen oder so, (idealerweise Daumen- oder Handschlaufen, das war am Samstag meine Phantasie) unter den der RS passt, lese ich hier gerne mit.

    (Ärmlinge sind dann auch wieder 2 Teile mehr…)

    Hey, Leute, nicht streiten, es ist nur ein Kocher!… 😳

    Hatte nicht geahnt, welchen Aufruhr dieses Kochset jetzt hier verursachen könnte. ;)

    Also, zunächst mal, wir sind, glaube ich, immer noch ziemlich weit von Bushcraften entfernt. ;) Eine Gewichtsdiskussion um einen 95g-Kocher, hier von Trinolho vorgestellt als leichtester Remote-Kocher überhaupt, gibt‘s halt nur in unserer Blase. Wo / in welcher Nische ich persönlich diesen Kocher sehe, hatte ich ja geschrieben. Ob nun mit oder ohne den in der Tat - relativ - schwereren Topf.

    Bei mir ist es tatsächlich so, dass meine „Tourenkringel“ ab der Haustür oft so 8-9 Tage lang sind, und das ist bei meinem Verbrauch der neuralgische Punkt für ggfs. „Gas alle“ so etwa an den letzten 2 Tagen. Eine kleine Kartusche kann ich hier nicht schnell mal kaufen, gibt‘s nur an einzelnen Touri-Hotspots, und selbst wenn (man diesen Umweg machen kann / will), hat man dann eben wieder das volle Startgewicht. Sollte sich der Wärmetauscher in dieser Hinsicht „verlängernd“ auswirken, wäre das cool und komfortabel. (Ich finde 25% auch nicht wenig!)

    Kein Kochstudio - naja, jeder hat so seins, das ihm Freude macht unterwegs. Wir sind ja hier alle im Hobbybereich freiwillig on tour. Ich versuche, mein Trekkingerlebnis zu optimieren - dazu gehört in erster Linie das Gewicht, das macht sich am meisten bemerkbar. Aber manchmal auch anderes. #spiegelei

    Also, bitte befehdet Euch hier nicht wegen gesamthaft vielleicht 100g Gewichtsunterschied. ;) Das macht schon die Wahl der Matte oder des Rucksackes ganz schnell nach oben oder unten aus, oder ob man ein Kopfkissen mitschleppt.

    Die hier vertretenen Erfahrungsumfänge bestreitet, glaube ich, keiner. Peace!…

    P.S.: Falls das irgendwie untergegangen ist, mir ging es auch mehr darum, *wie* das Set kocht.