Beiträge von nivi

    Habe ich das Challenge Sailcloth Ultra-TNT, 0.94 oz/yd,² also 32 g/sm richtig in 38 g/qm umgerechnet?

    1 oz = 28,35 g, also 0,94 oz = 26,65 g
    1 yd² = 0,84 m²

    0,94 oz/yd² = 26,65 g / 0,84 m² = 31,73 g/m²

    Deine erste Angabe ist schon das umgerechnete Gewicht :)

    Nur mal so grob aus dem Bauch geschossen:

    Start in Saltoluokta
    Über den Länta-See nach Westen
    Durch das Álggavágge (relativ gut begehbar)
    Über das Njoatsosvágge (moderate Steigungen)
    Zum Skierffe über die südliche Route (weniger steil)
    Zurück über das Rapadalen

    Hast du Lust bei Gelegenheit einmal die grobe Route in eine Karte einzuzeichnen? Es klingt nach einer tollen Tour, aber ich kann es auf der Karte leider nicht so richtig nachvollziehen. Würde mich sehr interessieren!

    Den Grundsten überhaupt noch zu finden, wird die Kunst sein.

    Die Claes Grundsten Bücher gibt es noch auf schwedisch: På fjälltur Sarek

    Locus Gear hat gerade das neue Djedi DCF-LSD veröffentlicht. Im Vergleich zu den bisherigen Djedis handelt es sich hier nun um einen Querlieger.

    Danke fürs Teilen! Bei dem Stangengewicht scheint es sogar 9mm Gestänge zu sein.

    Die Form der Tür kommt mir irgendwie bekannt vor ^^ Da kein Abspannpunkt auf der Vorderseite ist, finde ich es hier aber eine verlorene Chance, die Moskitonetztür nicht nach außen zu setzen.

    Ich stimme Bohnenbub in allen Punkten zu, möchte aber noch ergänzen, dass die Route, die du als "Sarekautobahn" bezeichnest, zwar tatsächlich häufiger begangen wird, als andere Teile des Nationalparks, aber dort immer noch weniger Menschen unterwegs sind, als auf dem Padjelantaleden oder gar dem Kungsleden. Und landschaftlich kann die Tour auch einiges bieten :)

    Ihr könntet euch ja einmal anschauen, ob der Weg durch das Rapadalen (statt oberhalb) nicht vielleicht spannend für euch ist. Am Nammásj kann man ein Boot nach Aktse bestellen. Dann umgeht ihr das Blockfeld am Hang des Gierdogiesjtjåhkkå, was vielleicht aufgrund der Schräglage schwieriger für dich sein könnte.

    Viel Spaß auf jeden Fall schon mal! :)

    Eine kleine Frage: Würdest Du leichte Trailrunner bei dem Gelände empfehlen, oder wäre da etwas Rustikaleres (auch hinsichtlich Haltbarkeit) besser?

    Hatte Trailrunner dabei und für mich hat das gut gepasst. Durch das scharfe Gestein ist die Abnutzung aber recht hoch, das stimmt auf jeden Fall.

    Der Eskapist: Kreta zu Fuß: Auf dem E4 durch die Lefka Ori

    Ich habe mir letztes Jahr die meisten Infos aus diesem Bericht geholt. Die Fotos geben einen guten Eindruck, was man landschaftlich erwarten kann :) Wenn gewünscht, kann ich natürlich auch noch ein paar Fotos raussuchen.

    Aktuelle Schneebedingungen kann man hier erfragen: https://www.kalergilodge.gr/

    Auf Wasserquellen außerhalb der Dörfer würde ich mich nicht verlassen. Die meisten waren im März trocken. Auch die Duschen in Sougia am Strand waren abgestellt, sodass man darauf hoffen musste, dass jemand vor Ort ist. Einkaufen ist außerhalb der Saison nur in Paleochora und Chora Sfakion möglich. Ein paar der Strände sind steinschlaggefährdet, das muss beim Zelten bedacht werden.

    Mir persönlich war der Abschnitt zwischen Sougia und Agia Roumeli zu gefährlich und ich würde ihn nicht noch einmal gehen (und auch nicht weiterempfehlen). Bei Detailfragen schreibt mir trotzdem gerne eine PN.

    Als UL Lösung würde ich mir an deiner Stelle mal ein kleines Mid anschauen, die wiegen in der Regel so um die 450-500g mit Silnylon als Material. Bekannte Produkte wären z.B. das Locus Gear Khufu und das MLD Solomid (oder Duomid), aber da gibt es sicher viele Optionen. Falls du Mücken erwartest, käme dann noch ein Innenzelt (ca. 300g) dazu. Damit kommt man ziemlich weit, finde ich.

    Als nicht-UL Lösung könntest du dir z.B. das Tarptent Scarp oder das Big Sky International Chinook anschauen, aber mit den Zelten habe ich noch keine eigenen Erfahrungen gemacht. Auch da kann man gut Gewicht sparen, wenn man das Innenzelt ab September zuhause lässt :)

    Ich war letztes Jahr Ende März auf dem Küstenteil des E4 unterwegs und möchte hier einmal ansprechen: Man sollte sich vorher gut überlegen, ob das etwas für einen ist. Teilweise führt der Weg über loses Geröll direkt am Hang auf 300m über dem Meer. Mir persönlich war das definitiv zu gefährlich und ich hatte stellenweise richtig Angst, dabei würde ich mich als relativ trittsicher einschätzen.

    Die Landschaft ist aber wunderschön und beeindruckend und ich möchte irgendwann nochmal den Teil des E4, der durch die Lefka Ori führt, ausprobieren. Im März sind einige der Dörfer unbewohnt, das sollte man bei der Planung berücksichtigen.

    Den Fischerpfad kann ich dagegen sehr empfehlen, vielleicht mit ein paar Abschnitten des Historischen Wegs im Inland verbunden (als Teil der Rota Vicentina).

    Danke fürs Vorstellen, sieht echt mega aus! Für das schwere 55g Silnylon finde ich das Zelt immer noch relativ leicht :) Wie groß bist du und kommst du mit der Größe gut klar, ohne die Stange schräg zu stellen?

    Ich denke, der Saum unten lässt sich nicht spannen, weil er in Schrägrichtung des Silnylons verläuft. Dann ist die Unterkante zu elastisch, um wirklich Spannung aufzunehmen. Ein zusätzlicher Abspannpunkt in der Mitte des Saums hilft wahrscheinlich etwas, die Kante bei Wind etwas fester zu halten, aber löst das Problem nicht komplett. Gibt es einen Vorteil dafür, auf den Kanten gerade an schräg zu nähen?

    Da es beim Selbernähen aber nie bei einem Zelt bleibt, ist irgendwann ein leichterer Ersatz gekommen.

    Wirst du uns den Ersatz auch noch vorstellen? :)

    Wobei Durston Kanadier ist (wieder ein grosser Unterschied) und sein X-Mid wirklich ein sehr gutes Zelt. Bei der ganzen Kritik hier frage ich mich halt, weshalb einige hier nicht gleich ihr eigenes Zelt bauen und verkaufen, da sie offenbar genau wissen, wo bei Durston die Schwachpunkte liegen (abgesehen von den Stangen). Wenn es gelänge, ein Zelt zu bauen, dass nur 20 % besser ist als Durston, könnte man sich eine goldene Nase verdienen, die Qualität muss nicht mal akzeptabel sein, es gibt bekanntlich einen Hersteller in Florida, da sind halt die Nähte tagesform abhängig.

    Puhhh diese Meinung finde ich schwierig. Das Argument weiter ausgeführt hieße dann ja, dass man nur mitreden und kritisieren darf, wenn man selber etwas ähnliches erreicht hat. Wenn ich essen gehe, schmeckt es mir manchmal nicht und ich finde es voll ok, das meinen Freunden mitzuteilen, auch wenn ich nicht selber ein Restaurant betreibe.

    Und tatsächlich gibt es hier ja sogar einige, die eigene Zelte entwerfen und bauen. Von Capere z.B. gibt es ein Zelt ähnlich dem X-Mid, das sogar noch leichter ist. Aber es passt nicht in jede Lebenssituation rein, daraus ein Unternehmen aufzubauen.

    Wo ich auf jeden Fall mitgehe: Es gibt viel Kritik (hier vielleicht unangemessen viel) und ich finde es gut, dass auch mal eine positive Meinung dazu kommt.

    Ich möchte diesen Faden gerne um ein paar passarounds erweitern. Wenn jemand Lust hast, ein Shelter zu testen oder für myog Zwecke anzuschauen, gerne bei mir melden :) Ich wünsche mir dafür einen kleinen Erfahrungsbericht, ähnlich wie wilbo es oben beschrieben hat, ist aber kein Muss.

    Spoiler anzeigen

    Einzige Bedingung ist, etwas über die Erfahrungen beim Test zuschreiben, (nicht zwingend über das Tarp) und einige Fotos von der Anwendung zu liefern. (Auch hier ist das Tarp Nebensache). ;)

    Vielleicht lässt sich ja der eine oder die andere von Pyramidenzelten überzeugen :saint:

    Passaround: Sechseck-Lavvu

    Könnte eventuell interessant sein, um zu testen, wie groß so ein Pyramidenzelt für die eigenen Bedürfnisse sein sollte. Dieses ist mit 340cm Breite (Ecke zu Ecke gemessen) und 180cm Höhe eher größer. Und sehr rustikal verarbeitet. Bitte nicht so genau hinschauen, auch nicht aufs Gewicht.

    Verzeihung, dass ich diese Fragestellung noch einmal weiter aufgreife. Aber: Könnten durch das alleinige Verstellen der Mittelstange denn wirklich alle Fixpunkte einer Pyramide ordnungsgemäß nachgespannt werden?

    Das funktioniert doch theoretisch nur mit denjenigen Punkten, die den selben Abstand bzw. die selbe Stofflänge bis zur Mittelstange besitzen, z. B. die Eckpunkte.

    Meiner Erfahrung nach funktioniert das in der Praxis mit allen Pyramiden ausreichend gut :) Natürlich wäre ein optimales Nachspannen eine Kombination aus Stange länger stellen und Abspannpunkte anziehen, aber der quick-fix ist, die Stange um 2cm zu verlängern. Es geht ja vor allem darum, dass du wieder genug Innenraum hast.

    Zwischen den Eckpunkten (Diagonale) und den Mittelpunkten der Unterkante (Orthogonale) hat der Zeltstoff verschiedene Längen. Nutze ich also nicht nur die Eckpunkte für die Abspannung, sondern auch die dazwischenliegenden Fixpunkte, dann wird der Zeltstoff durch das bloße Verstellen der Mittelstange ja ungleichmäßig belastet bzw. gespannt. Die Eckpunkte wären dabei möglicherweise überlastet, doch die Mittelpunkte hängen weiterhin durch.

    Ich hätte jetzt getippt, dass die Mittelpunkte stärker belastet werden, da dort der Abstand kleiner und der Winkel zur Spitze steiler ist. Aber wie gesagt, das ist am Ende nicht so relevant, finde ich.

    Ich glaube auch nicht, dass man die Stange überhaupt so verlängern kann, dass die Abspannpunkte überlastet sind. Wenn ich ein Lavvu ordentlich abgespannt habe, dann kann ich die Mittelstange kaum 1cm hochheben, so viel Kraft wird darauf geleitet.

    Edit: wilbo war schneller und hat auch noch Bilder am Start ^^

    Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort! :) Bin ziemlich begeistert von den ganzen Details und wie die Spannung des Gestänges erzeugt wird.

    Sehr komprimiertes Video mit Test bei gemessenen max. 72 Km/h Böen:

    Im Video sieht der Wind gar nicht so stark aus, wie ich bei 70km/h erwarten würde. Meine Intuition ist beim Schätzen von Windgeschwindigkeiten einfach mal komplett daneben. Vielleicht ist so ein Windmesser keine schlechte Idee, um das mal zu trainieren ^^

    Wie sieht es denn generell mit myog Tarps/Zelten aus, nicht nur als passaround, sondern auch zum Verleihen für kleine oder größere Touren? Besteht daran Interesse?

    Eine Reparatur wäre bei Selbstgebasteltem auf jeden Fall unkomplizierter. Auch ein möglicher "Wertverlust" würde ich durch gewonnene Erfahrung aufwiegen :) Vielleicht gibt es Leute, die gerne mal eine bestimmte Form ausprobieren möchten oder noch am Anfang stehen und kein Geld in ein leichtes Shelter stecken möchten?

    "Das Slingfin ist unglaublich wiederstandsfähig, quer angeblasen hielt es bis 180 km/h stand, bis die Apsis minimal eingedrückt, längs sogar bis weiter über 200 km/h"

    Bei 200 km/h (das sind 125 mph so als Vergleichswert zu einigen der hier geposteten Youtube Videos) liegt meine ich die Grenze der Windmaschine. So wie ich das verstanden habe, ist es in Längsrichtung selbst bei maximaler Leistung der Windmaschine nicht mal deformiert. Das ist schon sehr, sehr beeindruckend bei lt. meiner Waage 2.410 g für Innenzelt, Außenzelt und Packsack.

    Ich muss zugeben, dass ich das irgendwie kaum glauben kann. Also gar nicht, dass ich an dem Test zweifel, aber es will nicht so richtig in meinen Kopf rein, dass das möglich ist mit den verwendeten Materialien. Aber offensichtlich schon und das ist wirklich krass beeindruckend!

    Bohnenbub Kannst du etwas zu dem Webtruss System erzählen? Laut der Beschreibung auf der Slingfin Seite trägt das maßgeblich zur Stabilität bei. Würdest du das auch sagen? Und wie viel machen die unterstützenden Trekkingstöcke aus?

    Danke auf jeden Fall fürs Teilen! :)

    Ist es aufgebaut eigentlich ein echtes Sechseck oder kommen die Abspanner unten seitlich raus, sodass es leicht zu einem 12-eck wird? Auf den Bildern sieht es ja sehr gerade aus, also wie ein Sechseck.

    Ich mag ja diese klaren und symmetrischen Formen total gerne, daher ist es schon mit 8-eckiger Grundfläche geplant und ich baue es auch so auf. Wenn man mehr Spannung auf die Mittelnaht der Flächen bringt, wird es allerdings im oberen Bereich schon relativ rund (bzw. 16-kantig) :) Ich kann bei Gelegenheit nochmal ein paar mehr Bilder mit den neuen Kordeln machen. Damit lässt es sich jetzt auch ordentlich fest abspannen.

    Es ist einfacher zu nähen und ich präferiere diese Art der Lüftung via Hutze.
    Bei offener Lüftung geht tatsächlich die feuchtwarme Luft nach oben weg und auch die fliegenden Insekten finden einen Weg nach draußen.

    Hast du so eine Hutze mal mit Silnylon oder Silpoly genäht? Würde das ähnlich gut funktionieren oder hilft das Gewicht und die Festigkeit der Baumwolle dabei, die Form zu halten?

    Wie lang ist der Miederstab und wie gut spannt er die Hutze auf? Ich habe die in etwas kleiner und bin mit 80cm Länge über 50cm Breite nicht so zufrieden.

    Der Stab ist 30cm lang. Ich finde, alles über 50cm wird schnell zu instabil :)