Beiträge von nivi

    Das Script auf reddit würde mich natürlich interessieren, kann mir sicher helfen, selber bin ich leider so ein "unglaubliches Mathe Ass", ähm, njaa.

    Sharing some Python code to compute tent pole curvatures

    Die Clipsversion bzw. Schnurversion sieht zunächst gefühlt deutlich einfacher aus als die Schlauchvariante. Vor allem der Aufbau bei Sturm ist mit Schläuchen schon etwas Quäleriei und man muss sehr aufpassen das es keinen Stangenbruch gibt. Diese Gefahr wäre mit Klipsen/Schnur kein Thema mehr.

    Das war auch ursprünglich mein Wunsch, dass der Aufbau einfacher wird :)

    D.h. du hast die Kappnaht die die Teile verbindet zwei Mal vernäht. Es sind also doppelt Löcher im Material. Befürchtest du nicht das die Nähte deshalb deutlich geschwächt sind? Wenn mal Sturm und richtig Zug auf die Nähte kommt ...

    Tatsächlich habe ich da gar keine Bedenken. Bei Stoffen drückt die Nadel idealerweise eher die einzelnen Fasern zur Seite und beschädigt sie nicht. Das kann man auch bei Silpoly sehen, wenn man mit dem Finger über ein Loch reibt, dann verschieben sich die Fasern wieder und das Loch verschwindet (auch ein großes Loch durch einen Bleistift z.B. verschwindet wieder). Ich denke, mit Microtexnadeln und gerade wenn die Nadel schon etwas beschädigt ist, funktioniert das nicht immer so gut, aber ich glaube, dass das noch in Ordnung ist, wenn man zweimal näht :) Außdem geht eine Naht dort durch 9 Lagen Stoff, das ist schon sehr stabil.

    Du sagtest bei der Variante mit den Clipsen kam keine Spannung auf die Konstruktion, hm, hättest du dazu nicht einfach nur die Stangen verlängern müssen?

    Das Problem wurde schlimmer, je länger die Stangen wurden. Also die Spannung ist dann im oberen Teil sehr stark, aber die Gestängeenden ziehen sich quasi Richtung Zeltmitte. Dadurch verliert der Saum komplett an Spannung. Ich muss zugeben, dass ich echt nicht verstanden habe, warum sich Clips da so anders verhalten.

    Das schwierigste bei nem Kuppelzelt stelle ich mir das korrekte Ausmessen der Stoffteile vor. Bei nem Tarp, flatt mit 4 Ecken, da kann man nix falsch machen, bei ner Kuppel, nach oben verjüngend, gekrümmt, hm, deshalb hab ich mich noch nicht ran getraut ... allein deswegen Respekt für deine prima Umsetzung !!

    Danke dir :) Bei ersten mal habe ich noch die Stangen ausgemessen und dann in Sketchup ein Modell gebaut, was sehr mühsam war. Für dieses Zelt habe ich diesmal ein Python Script zur Berechnung Flächen geschrieben, basierend auf einem Script für die Gestängebögen, das ich auf reddit gefunden hatte. Wenn es dich interessiert, kann ich den Link zu dem reddit Post gerne mal raussuchen (oder den Code teilen). Ansonsten ist aber http://www.flusslinie.de/ eine super Infoquelle, dort gibt es auch ein Spreadsheet für Kuppelzelte.

    Warum hast du dich für dieses Material als Zeltboden entschieden? Schätzt du das als stabil genug für eine Verwendung ohne Zeltunterlage ein oder verwendest du sowieso eine Unterlage? Ich mag ja Unterlagen eher nicht und würde wahrscheinlich ein dickeres Material bevorzugen. 20D Poly/PU ist ja schon eher zart im Nehmen.

    Es war für mich der beste Kompromiss aus Gewicht, Preis und Funktion. DCF 34g/m² war raus weil zu teuer und ich wollte gerne einen Boden haben, der nicht rutschig ist. Beim ersten Zelt hatte ich Silpoly PU4000 von adventurexpert benutzt (auch 20d) und bin bis jetzt sehr zufrieden damit. Es wiegt aber 55g/m² und mit dem neuen Stoff kann ich 31g sparen.

    Eine Zeltunterlage nutze ich nie. Ich finde, der Zeltboden ist einfach ein Verbrauchsgegenstand, den man flicken kann. Aber wie gesagt, mit dem 20d Silpoly PU4000 hatte ich bis jetzt (in 5 Jahren) keine Probleme :)

    Warum nicht das leichtere 40gr. 6.6 mit ähnlichen Eigenschaften? Ging es da nur um die Farbe? Ich frage nur deshalb, weil ich mir das 40gr Gewebe für ein Tarpprojekt ausgesucht hatte und jetzt doch wieder unsicher geworden bin.🤔🤔

    Ich hatte das 40g 30d Silnylon bei diesem Zelt verwendet und bin damit nach wie vor total zufrieden. Das ist ein unglaublich guter Stoff, finde ich. Ich denke aber auch, dass bei Kuppelzelten Silpoly aufgrund der nicht vorhandenen Dehnung bei Nässe einen kleinen Vorteil bringt. Und ja, die Farbe war auch ein wichtiger Grund ^^ Das 30d Silpoly findest du hier.

    ist das untere Bild ein Treckingplatz? Wenn ja wo?

    Im Sauerland - Trekkingplatz Talblick :)

    DANKE!!
    Wow, einfach schön. Trau mich ja garnicht mehr an sowas ran, wenn man deine Ergebnisse sieht.
    Trotzdem noch ne Frage - kannst du noch die ungefähren "m²" Verbrauch pro "Stoff" dazuschreiben? und die Länge von ggf. Zippern?
    Du weist ja ich "träume" noch vom Eigenbau... mit 2 Öffnungen!! :)

    Habe es ergänzt, gute Idee! Ich kann dich nur ermutigen, dein Projekt irgendwann anzugehen :)

    Letztes Jahr hatten mich Freunde gefragt, ob ich ihnen ein Zelt nähen würde. Das passte mir ganz gut, da ich mal wieder Lust auf ein größeres Projekt hatte und ich mich gerne mit Clipsystemen beschäftigen wollte.

    Ich muss zugeben, dass ich über die Form des Zeltes viel zu lange nachgedacht habe. Mit abgespannter Apsis wie beim Niak? Ohne Apsis wie bei meinem ersten Kuppelzelt? Ein oder zwei Eingänge? Single-wall oder double-wall? Am Ende habe ich mich dazu entschieden, dass dieses Zelt der komplette Kompromiss wird und ich das Gewicht ein bisschen hinten anstelle. Außerdem war der Wunsch, dass es nicht mehr als 500 Euro kostet (das schließt einige leichte Materialien aus). Daher schon mal Spoiler: Dieses Zelt ist nicht nicht ultraleicht geworden ^^

     

    Ein erster Aufbau im Garten war leider sehr ernüchternd. Der Saum hatte gar keine Spannung und die Gestängetaschen auch nicht. Also bin ich wieder zurück zu Gestängekanälen gewechselt. Und ich muss zugeben: Gestängekanäle sehen auch einfach viel besser aus :saint:

    Materialen und Maße:

    Spoiler anzeigen
    • 45g/m² - 30d Silpoly für das Außenzelt
    • 50g/m² - 30d 6.6 Silnylon für die Gestängekanäle und die Verstärkungen
    • 112g/m² - Ultra 100 X für die Gestängeenden und weitere Verstärkungen
    • 5c Zipper (wasserabweisend)
    • 1,8mm Polyester Kordel für die Abspannungen
    • 25g/m² - Moskitonetz
    • 32g/m² - 20d Innenzeltstoff
    • 47g/m² - Sil/PU Polyester für die Bodenwanne
    • 3c Zipper für die Innenzelttür
    • 9,3mm DAC NFL Gestänge
    • Außenzelt: 265cm x 170cm x 110cm
    • Bodenwanne: 240cm x 130cm x 10cm

    Silpoly ist ein tolles Material für Kuppelzelte und das 30d Silpoly von Extremtextil empfinde ich als ausreichend robust (und die Farbe ist wunderschön). Aus Preisgründen habe ich für das Innenzelt nicht die leichtesten Stoffe gewählt.

    Details:

     

     

     

     

    Die Verstärkungen auf dem Zeltstoff sind zum Großteil nur aufgeklebt, da bin ich sehr gespannt, wie das langfristig hält. Die Abspannpunkte in der Mitte der Seiten habe zusätzlich noch eine kleine Verstärkung aus Ultra, damit man da ordentlich Zug drauf geben kann.

    Bei meiner Solokuppel habe ich gemerkt, dass es besser ist, wenn der Reißverschluss direkt am Gestängekanal entlangführt, so lässt er sich immer super easy öffnen. Dieses Zelt hat zwei Eingänge, was ich für ein 2P Zelt sehr komfortabel finde :)

     

    Die Apsis auf jeder Seite ist so 20-30cm tief und bietet Platz für diversen Kram, aber ist natürlich nicht zum Kochen geeignet. Gepäck kann ansonsten auch einfach mit ins Innenzelt.

     

    Das Gesamtgewicht beträgt: 759g (Außenzelt + Schnüre) + 452g (Innenzelt) + 388g (Gestänge) = 1599g

    Spoiler anzeigen

    Außenzelt

    • 406g Silpoly (ca. 9,1m²)
    • 98g Reißverschluss (ca. 4m)
    • 24g Reißverschluss Schieber (4 Stk)
    • 47g Gestängekanäle (ca. 1m²)
    • 38g Gestängeaufnahme (davon ca. 0,3m² Ultra und etwas Gurtband)
    • 24g O-Ringe (30 Stk)
    • 6g Reißverschlussabdeckung
    • 11g Verstärkungen (ca. 0,2m²)
    • 6g Gurtband (ca. 3m verschiedene Bänder)
    • 4g Leiterschnallen (2 Stk)
    • 9g Line-Loks (12 Stk)
    • 82g Schnüre (ca. 38m)

    Innenzelt

    • 183g Zeltboden (ca. 3,9m²)
    • 85g Moskitonetz (ca. 3,4m²)
    • 77g Innenzeltstoff (ca. 2,4m²)
    • 65g Reißverschluss (ca. 6,6m)
    • 6g Reißverschluss Schieber (4 Stk)
    • 19g T-Bars (32 Stk)
    • 12g Elastisches Band (ca. 2m)
    • 2g Innenzelttaschen (aus Moskitonetz)
    • 4g Handschuhhaken (4 Stk)

    Da ich die Clips wieder entfernen und das Zelt deswegen noch einmal komplett auftrennen musste, liegt meine Statistik über die Arbeitszeit voll daneben ^^ Deswegen hier nur die wirklich produktive Zeit:

    Spoiler anzeigen

    Außenzelt 50h

    • 9,5h Ausschneiden
    • 4h Probenähen
    • 3,5h Prototypen von Einzelteilen (z.B. Gestängeaufnahme)
    • 23h Nähen
    • 2,5h Kleben
    • 4,5h Kleinigkeiten (z.B. Schnüre anbringen)
    • 2h Aufräumen

    Innenzelt 20,5h

    • 4h Ausschneiden
    • 1,5h Probenähen
    • 12h Nähen
    • 1h Kleben
    • 1h Kleinigkeiten
    • 1h Aufräumen

    Gestänge 1h

    • 1h Gestänge bauen

    Ich denke, dass das Zelt so ein ganz guter Allrounder für viele Touren ist :)

    Was für Material hast du denn im Detail verwendet?

    Hatte ich oben im Spoiler versteckt :)

    • 40g/m² - 30d Silnylon für das Außenzelt
    • 55g/m² - 20d Silpoly PU4000 für den Boden
    • 25g/m² - Moskitonetz
    • 70g/m² - 40d Ripstop Nylon für die Gestängekanäle und die Verstärkungen
    • 5c Zipper für die Silnylon Tür
    • 3c Zipper für die Moskitonetz Tür
    • 1,5mm Dyneema/Polyester Kordel für die Abspannungen
    • 9mm DAC NSL Featherlite Gestänge

    Nur fürs Verständnis, ein Zelt ohne Innenzelt ist ein Tarptent? Ich dachte imer ein Tarp dem schon eine Zeltform vorgegeben ist sei ein Tarptent? Was du da hast ist in meiner Wahrnehmung halt ein single wall Igluzelt!?

    Ich dachte, ein Tarptent ist einfach generell ein single-wall Zelt :/ Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren ^^ Es ist auf jeden Fall ein single-wall Zelt.

    Auf dem Wintertreffen wurde sich gewünscht, dass ich dieses Zelt auch einmal hier vorstelle, aber leider bin ich bis jetzt nicht dazu gekommen... Sorry!!

    Kuppelzelte sind ja gerade irgendwie voll im Trend (warum eigentlich?), daher ist es vielleicht ganz interessant, wie eine myog Variante aussehen kann. Einen ausführlichen Beitrag gibt es schon im blauen Forum, daher hier nur eine Kurzfassung und meine Erfahrungen nach 2 Jahren :)

    Materialien und Maße:

    Spoiler anzeigen
    • 40g/m² - 20d Silpoly für das Außenzelt
    • 50g/m² - 30d 6.6 Silnylon für die Gestängekanäle und die Verstärkungen an den Gestängekanälen
    • 65g/m² - 40d Ripstop Nylon für die sonstigen Verstärkungen
    • 5c Zipper (wasserabweisend)
    • 1,5mm Dyneema/Polyester Kordel für die Abspannungen
    • 25g/m² - Moskitonetz
    • 20g/m² - 7d Ripstop Innenzeltstoff
    • 34g/m² - DCF für die Bodenwanne
    • 3c Zipper für die Innenzelttür
    • 8,7mm DAC NFL Gestänge
    • Außenzelt: 265cm x 140cm x 105cm
    • Bodenwanne: 230cm x 75cm x 10cm

    Im Prinzip ist es ähnlich dem Hilleberg Unna (+ Apsis) bzw. dem Trekkertent Saor. Mir war wichtig, dass ich bei diesem Zelt einen regensicheren Eingang habe und eine Apsis, um darin Gepäck zu lagern. Das Gewicht beträgt: 475g (Außenzelt + Schnüre) + 235g (Innenzelt) + 283g (Gestänge) = 993g

     

     

    Da das 20d Silpoly hat keine besonders hohe Weiterreißfestigkeit hat, habe ich mich dazu entschieden, die Gestängekanäle direkt in die Kappnaht zu nähen. Außerdem habe ich die Abspannpunkte auf den Kanälen verstärkt, um ein Ausreißen zu verhindern.

    Silpoly eignet sich ansonsten aber wirklich sehr gut für solche Zelte, da sich bei Nässe nichts dehnt oder Spannung verliert.

    Am oberen Ende des Reißverschlusses gibt es einen Lüfter, der mit einem Plastistäbchen offen gehalten wird. Das funktioniert ganz okay, bei starkem Regen schließen ich die Öffnung aber meistens.

    Den Reißverschluss würde ich nicht nochmal in die Mitte der Seite setzen, da es ohne Hering (also ohne Zug auf den Reißverschluss) nicht möglich ist, die Tür einhändig zu öffnen. Das ärgert mich jedes mal. Also besser ist es, den Reißverschluss direkt an die Kante zu setzen (wie beim Unna). Genauso würde ich den Reißverschluss des Innezeltes nicht nochmal als Regenbogen nähen, sondern als L- oder J-Form.

    Ich bin diese Woche mit meinem aktuellen Nähprojekt fertig geworden, daher nehme ich das mal zum Anlass, ein älteres Projekt vorzustellen. Im blauen Forum hatte ich dazu schon einen ausführlichen Beitrag erstellt, daher hier nur ein paar Detailbilder und die groben Daten.

    Mittlerweile würde ich einiges anders machen, aber vielleicht findet ja jemand Inspiration daran und kann direkt eine bessere Version planen :)

    Materialien und Maße:

    Spoiler anzeigen
    • 40g/m² - 30d Silnylon für das Außenzelt
    • 55g/m² - 20d Silpoly PU4000 für den Boden
    • 25g/m² - Moskitonetz
    • 70g/m² - 40d Ripstop Nylon für die Gestängekanäle und die Verstärkungen
    • 5c Zipper für die Silnylon Tür
    • 3c Zipper für die Moskitonetz Tür
    • 1,5mm Dyneema/Polyester Kordel für die Abspannungen
    • 9mm DAC NSL Featherlite Gestänge
    • Außenzelt: 275cm x 145cm x 105cm
    • Bodenwanne: 240cm x 120cm x 10cm

    Die Idee war, ein einfaches Kuppelzelt mit Platz für zwei Personen zu bauen. Um Gewicht zu sparen, habe ich das Zelt als Tarptent (also ohne Innenzelt) geplant. Besonders leicht ist es am Ende nicht geworden: 986g (Zelt + Schnüre) + 408g (Gestänge) = 1394g

     

     

     

    Eine Seite lässt sich komplett öffnen und ist mit einer Moskitonetztür hinterlegt. Ein Schwachpunkt ist relativ leicht zu erkennen: Der Eingang ist nicht regensicher. Ich muss allerdings zugeben, dass ich bis jetzt noch nie wirklich Probleme damit hatte. Klar, ein bisschen Feuchtigkeit kommt immer mit ins Zelt, aber gestört hat mich das nie. Trotzdem ist das ein Punkt, der auf jeden Fall verbessert werden kann.

    An der zweiten Naht über dem Saum ist das Moskitonetz angenäht. Das hat den Vorteil, dass das Netz nicht auf dem Boden aufliegt und die Bodenwanne immer auf Spannung im Zelt hängt. An den langen Seiten, habe ich den Moskitonetzstreifen zur Mitte hin breiter werden lassen. Dadurch kann die Seite herausgezogen werden und es entsteht eine Mini-Apsis für Schuhe oder anderen Kram. Oder man rollt den Saum etwas hoch und verbessert die Belüftung.

    Wenn ich das Zelt nochmal nähen würde, dann würde ich meine Ansprüche an Stabilität ein bisschen runterschrauben und leichtere Materialien nehmen. Da es sowieso nicht das beste 2P Zelt für so richtig nasse Gegenden ist, kann es auch direkt als leichtes Zelt für gemäßigtes Wetter geplant werden.

    Würdest du die einzeln abspannen mit Guy Lines oder würdest du die mit einer Leine abspannen, mit deren Hilfe du ein Dreieck zwischen dem Hering und den beiden Punkten bildest?

    Wenn du die Schnüre (für die extra Stabilität) einmal um das Gestänge wickeln möchtest, dann brauchst du für jede Schlaufe eine eigene Schnur. Das kann man vielleicht umgehen, wenn du wie wilbo schreibt, an jede Schlaufe einen Karabiner befestigst, dann würde ich aber aufpassen, dass der Karabiner nicht gegen das Gestänge drückt.

    Für meine Kuppelzelte nutze ich auch eine Schnur für zwei Abspannpunkte (wie im Bild von dir). Die ist dann insgesamt 6m lang. Wahrscheinlich kannst du für das X-Dome kürzere Schnüre benutzen, weil das Gestänge senkrechter steht. Sowohl diese 1,8mm Schnur als auch diese 1,5mm Schnur funktionieren für mich gut mit diesen Line-Loks. Die 1,5mm Schnur ist halt deutlich leichter (und viel teurer). Wenn ich Wind erwarte, dann habe ich immer ein paar zusätzliche Abspannschnüre dabei.

    Hey, habt ihr insgesamt eine Woche Zeit, oder ist da die Anreise schon rausgerechnet? Je nachdem, würde ich Norwegen nicht ausschließen. Dort gibt es viele schöne Touren, die auch im Juni möglich sind.

    Kriterien:

    Etwa eine Woche (in Europa)
    Mit Zelt, am liebsten wild campen
    möglichst zivilisationsfern
    schöne Blicke (= ausreichend bergig, aber ohne viel Schneegefahr)

    Vielleicht wäre Trollheimen etwas für euch? Die Anreise über Trondheim ist nicht so super lang und die Täler sind dann (meistens) komplett schneefrei. Als Ausweichplan wäre auch die Fjordruta gut zu erreichen. Trollheimen ist ziemlich bergig und die Fjordruta ist sowohl bergig als auch küstig :)







    (Die Bilder sind auch im Juni entstanden)

    Laminatkuppelzelte sind der neue Trend, jetzt auch bei HMG: CrossPeak 2

    Danke fürs Teilen! Sieht auf den ersten Blick nach einem schlichten Kuppelzelt (ähnlich dem Portal von Slingfin) für gemäßigtes Wetter aus :) Was mich persönlich stören würde, wäre das Einfädeln der Stangen an der "Spitze". Warum sind die Kanäle nicht durchgehend? Ich finde aber, dass die restlichen Details ganz gut aufeinander abgestimmt sind.

    Habt ihr auch das Gefühl, dass das mittlerweile alles ein bisschen albern wird mit dem Marketing und Trendhopping? Vielleicht war das schon immer so und es ist mir bis jetzt einfach nicht so sehr aufgefallen.

    Key Features:

    • The 20D Sil-nylon pole sleeves and superb guy out points provide a stronger and more storm worthy structure than plastic clip designs.
    • Strong aluminum DAC Featherlite NFL 8.7mm poles outperform carbon poles with a negligible weight penalty.

    Wenn das so weitergeht, sind wir bald wieder bei Tunnelzelten angekommen (aus DCF natürlich) :saint:

    Dein Zelt scheint ja nun schon fast fertig zu sein, deshalb für dich nicht mehr wahnsinnig relevant, aber eventuell für den nächsten MYOGer:

    Wenn man statt Clipsen mit einer Zickzack- Schnur arbeitet, dann hat man eben nicht den fixen Abstand zwischen Zelt und dem Gestänge. Somit werden z. B. Ungenauigkeiten beim Schnitt oder Nähen viel besser verziehen. Auch oben angesprochenen Schwierigkeiten bei den letzten Clipsen ist nicht so dramatisch. Die allgemeine Straffheit wird am Schluss durch die Länge der verwendeten Leine bestimmt. Mal abgesehen von den Vorteilen fürs myoggen, sind Zickzackleinen außerdem viel schneller aufzubauen als Clipse.

    Das ist auch eine interessante Lösung. So kann man auch ohne viel zusätzliches Gewicht mehr Verbindungspunkte zwischen Zelt und Stangen schaffen. Ich muss zugeben, dass ich gerade eher dazu tendiere, das Clip-Experiment erstmal sein zu lassen und wieder Gestängekanäle zu verwenden ^^ Irgendwie spricht mich das Endergebnis ästhetisch nicht so richtig an.

    Ich bin die Strecke (bzw. eine ähnliche Strecke) schon gelaufen und würde sie uneingeschränkt empfehlen. Wenn du auch mal einen kleinen Abstecher machen möchtest, würde ich mit 7-8 Tagen planen.

    An deiner Stelle würde ich mir überlegen, ob du nicht von Haukeliseter den westlichen Weg Richtung Middalsbu nimmst und dann durch das Vivassdalen läufst. Finde ich eins der schönsten Täler dort :) Alternativ in Røldal starten.

    Einsam ist es dort nicht, aber ich würde es auch nicht als überlaufen bezeichnen. Auf der Süd-Nord Route habe ich damals so durchschnittlich 15-25 Personen pro Tag gesehen (Anfang August). Wie dermuthige geschrieben hat, solltest du im Juli auf jeden Fall vorher die Schneesituation abklären.

    Viel Spaß bei der Planung! :)

    Wie stark muss man bei einem Zelt wie dem Soulo oder Allak das Gestänge herunterdrücken, um die letzten Clips zu befestigen?

    Und wenn man alle Clips befestigt hat, aber das Zelt in den Ecken nicht fest macht, ziehen sich die Stangenenden dann Richtung Zeltmitte?

    Ich versuchen gerade herauszufinden, ob mein Schnitt falsch, oder das Gestänge zu lang ist (oder beides 😭).

    Ich kann den Wunsch gut nachvollziehen, aber ich glaube, dass deine Idee nicht gut funktionieren wird.

    Probleme die ich damit sehe:

    • 3mm Abstandsgewebe ist sehr dünn und weich und drückt sich am Rücken einfach platt, denke ich
    • Wenn du die Kanten anschmilzt, werden sie sehr hart und reiben dir eventuell die Kleidung auf

    Stattdessen wäre vielleicht ein separates Rückenteil besser geeignet. Ich denke da z.B. an eine doppelte Lage Abstandsgewebe (mit zwei dickeren Streifen Evazote dazwischen), die du am Rand einfach einfassen kannst. Auf den Fotos sieht es so aus, als hätte der Rucksack bereits Befestigungsmöglichkeiten, um eine Matte am Rücken anzubringen.

    Mir fällt leider keine Lösung ohne Nähmaschine ein :(