Beiträge von Patirou

    So ich habe das auch mal angeschaut, Bohnenbub kam mir ein bisschen zuvor, aber sollte der Nachtzug Oslo-Bodo wieder funktionieren (wo ich davon ausgehe), habe ich folgende Etappierung ausgemacht die für mich Sinn macht:

    Bodo-Tromso: ca. 120 Euro
    Tromso-Honningsvag: ca. 100 Euro (1h vom Nordkap mit dem Velo - da hofft man, dass das Wetter mitspielt)
    Honningsvag-Kirkenes: ca. 106 Euro
    Preise geschaut am 18.02. für die 2. Woche Juni 2026, wobei die ziemlich stabil sind. Ich nehme an, die sind vorverhandelt fix.

    Man spart also ca. 300 Euro pro Person - dazu kommen halt ein paar Kosten an Land (ich nehme mal an in Tromso und am Nordkapp kann man sicherlich gut campen). Nachteil, man "verliert" bei jedem Stopp mindestens 24, maximal 48h zwischen 2 Schiffen. Weiterer Vorteil, man ist nicht auf die fancy "Bordkombüse" angewiesen, sondern nimmt sich einfach mal was mit.

    Das wäre von allen Optionen jetzt mein persönlicher Favorit.

    Man kann meines Wissens sogar Fitnessstudio, Whirlpool und Sauna kostenlos nutzen.

    Zone 2 Training mit Sauna vor der Tour, ist natürlich Ideal :P

    whr : wird korrigiert, Du hast natürlich recht.

    Falls du dich doch noch umbesinnst (die Variante mit dem Schiff würde ich dir auch empfehlen und Tromsø ist einen Aufenthalt auf jeden Fall wert) auf die Finnland-Variante: Fahr doch spätestens ab Inari mit dem Rad und nimmt die tolle Landschaft mit - ich hatte anno 2000 das Glück, per Zufall an eine privat organisierte Gruppenradtour durch Lappland zu geraten und denke sehr gerne an diese Tour zurück. Die Anreise erfolgte allerdings aus Zeitgründen bis Ivalo mit dem Flieger.

    Das Ding ist, die geplante Route ist schon Kirkenes-Inari. Wir würden es also doppelt fahren.

    Da geb ich dir recht, dass das lange dauert. Aber wenn du keine Eile hast und den Weg nicht nur als Anreise sondern als kleine Reise für sich siehst, ist es schon um einiges entspannter.

    Das ist der Plan, aber ich glaube die Option über die Küste Norwegens ist schöner als die über Helsinki und auch um einiges entspannter, da man nicht so oft umsteigen muss. Helsinki war ich schon, Oslo und Bodo und Tromso noch gar nicht. daher gehe ich jetzt eher auf die Option über. Mir war es aber auch wichtig, mal alle Möglichkeiten aufzulisten, nicht jeder hat die gleichen Bedürfnisse.


    izi : werde ich studieren, danke.

    Edit : macht bei uns sogar die Schweizer Post. Anscheinend um die 100 Euro/Paket.

    laut http://www.matkahuolto.fi fährt dann von Rovaniemi nach Utsjoki in 6:45 h (Bus mit 1x umsteigen)

    Von dort kommt man auch mit 2 Bussen weiter bis nach Kirkenes (3-4 Stunden Fahrt)!

    Von Inari aus (wo man umsteigt, habe ich nach einem direkten Weg gesucht (den es leider nicht gibt). Mit dem Umweg über Utsjoki sieht es aber besser aus.


    In Kombination mit der Fähre Travemünde-Helsinki (30h), dann den Nachtzug bis Rovaniemi (12h), 12h Bus bis nach Utsjoki und am Ende noch mal 4 h Bus bis nach Kirkenes (mit mindestens einmal umsteigen) ist dann schon arg mühsam. Da scheinen 2 Tage ab Bodo auf dem Schiff mit einem kleinen Zwischenhalt in Tromso schon um einiges komfortabler :D

    Sehr spannend, anscheinend will die Hurtigrouten Touristen Seite in DE unbedingt eine Kabine verkaufen. Vor Ort kann man auch einfach aufs Boot und dann die Strecke zahlen.

    Norwegen-Freunde - Forum • Thema anzeigen - Übernachtung auf der Hurtigroute ohne Kabine
    Ohne Kabine über Nacht - Fragen vor der Reise - Hurtigforum

    Das macht dann natürlich einen Unterschied im Preis. Und da wir eh Isomatte und Schlafsack dabei haben... Wieso nicht !

    "Bicycles are to be disassembled or folded and stored in a bicycle bag before embarking (maximum dimensions 140x85x30 cm, maximum weight 25 kg including bicycle and bag). The bag must be placed in the luggage compartment."

    Auf der selben Seite (unterhalb von "Special Luggage") steht:

    "Bicycles are to be disassembled or folded and stored in a bicycle bag before embarking (maximum dimensions 140x85x30 cm, maximum weight 25 kg including bicycle and bag). The bag must be placed in the luggage compartment."

    Ja, aber dann muss man ein bisschen weiterscrollen für Nachtzüge, und die sind wieder anders. Ausser man bucht noch ein Extra Bett bzw. ganzes Abteil mit weniger Leuten. (hier geht es um die Option über Hamburg-Stockholm-Narvik).

    Dann steht da:

    Zitat

    Because our night trains to Germany are more crowded and there are no luggage racks in the couchettes and sleeping compartments, we have special luggage rules for SJ EuroNight.

    You are allowed no more than one bag (maximum dimensions 80x50x35 cm, maximum weight 20 kg) and one (1) small piece of hand luggage. You may only bring special luggage if you book an extra bed for this in your couchette or sleeping compartment; see information further down.

    Folgend wird noch auf die Option Extra-Bett eingegangen.

    Das war einfach ;)

    Der Teufel steckt im Detail :P

    Da steht aber doch ausdrücklich was von Fahrradmitnahme (muss in einer Tasche erfolgen). Allerdings: ist das überhaupt ein SJ Euronight? Die letzten Jahre hat das VY gemacht.

    Das ist für den Zug Stockholm-Narvik. Der Zug nach Bodo (sobald er wieder rollt) sollte Räder akzeptieren, laut vy Webseite.

    Was außerhalb Norwegens kaum bekannt ist: Hurtigruten und Havila als die beiden staatlich beauftragten Kystrute Betreiber sind primär öffentlicher Nah und Fernverkehr. Bei Reisen bis ich glaube 24h braucht es keine Kabine und es ist vergleichsweise sehr günstig. So sieht man auf den Schiffen viele Studenten und co von Tromso auf die Lofoten fahren etc. wenn Zeit keine Rolle spielt, könntest du entsprechend mit mehreren Stops auf diese Weise günstig reisen.
    Das Stichwort ist „Port to Port“.

    huuuuuh das muss ich prüfen. Das habe ich auch mal gehört, aber dann bei den Preisen ganz verwundert gewesen. Das mit dem Port-to-Port habe ich schon gesehen (so habe ich ja Bodo/Harstad-Kirkenes angeschaut), aber nicht daran gedacht es nochmal zu stückeln (aber gleichzeitig die Kosten an Land nicht durch die Decke schiessen ist das eine Möglichkeit).

    Falls deine Reise wie du andeutest durch Finnland runter geht, würde ich mir überlegen nach Bodø zu fliegen,

    ? Da stehe ich auf dem Schlauch. Für mich ist es entweder über Helsinki-Rovaniemmi-Inari-Kirkenes oder Oslo-Bodo-Kirkenes.

    Aber eben Flug soll so weit wie möglich vermieden werden.

    Von Bodø nach Oslo bin ich letztlich geflogen, weil es anders viel zu umständlich und teuer gewesen wäre (war spontan). Das mit den Hurtigruten wusste ich nicht. Vielleicht wäre das war gewesen? Zug war jedenfalls zu umständlich. Kein Nachtzug, drei Mal (oder so) umsteigen und dann mitten in der Nacht im Nirgendwo stranden.

    Es gibt doch den Nachtzug Oslo-Bodo (via Bergen) ? Oder ist es die Aussage jetzt deinen ganz spezifischen Umständen geschuldet ?

    Würde an deiner Stelle den Zug Sthlm-Narvik nehmen und dann mit dem Bus weiter. Das soll recht schön sein!

    (Gepäck ist normal kein Problem, die sind ja auf solche Reisende eingestellt, du bist nicht der erste)

    In den Nachtzügen scheint es arg strenge Gepäckbestimmungen was die Grösse angeht. Muss mal schauen was es ausmacht wenn ich die Räder vom Bike abnehme und dann ein extra Bett "kaufe".
    Our luggage rules - SJ (weiter unten Richtung Euronight steht was von 80x50x35 cm)

    Hat es für Norwegen eine zentrale Seite für Busfahrten ?

    Das Resultat der Diskussion unter diesem Post wurde hier nochmal zusammengefasst, um die Suche für Nachwelt zu vereinfachen.

    Die Anreise

    Für Ungeduldige gibt es eine Zusammenfassung am Ende des Posts

    Schon die Anreise gestaltet sich schwieriger als sonst, da Grense Jakobselv doch arg weit vom Schuss liegt.

    Per Flug
    Für mich kommt die Option nicht in Frage, einerseits wegen CO2 Fussabdruck, andererseits weil ich vor dem Startpunk auch richtig entschleunigen möchte. Wegen der Vollständigkeit liste ich Sie mal auf - kann ja sein dass jemand weniger Zeit mitnimmt. Der Flug geht direkt bis nach Kirkenes ab Oslo, viel mehr muss man eigentlich nicht dazu sagen. Kosten habe ich nicht recherchiert.


    Für die weiteren Planungen habe ich mir die Optionen mit Zügen, Schiff und Bussen ab Norddeutschland angeschaut. Dazu habe ich unter anderem die praktische Karte von Interrail genutzt, um überhaupt mögliche Zugverbindungen zu finden. Besonders cool - Fährverbindungen werden auch grad angezeigt.

    Für Preisschätzungen habe ich einmal Mitte Juni 2026 eingegeben und gehe davon aus, dass Sie nächstes Jahr nicht unwesentlich anders sein werden.

    Tip : man kann das Fahrrad separat versenden, aus der Schweiz habe ich einen Preis von ca. 100 Eur recherchiert.

    Optionen über Südnorwegen

    Achtung, die Seite https://www.vy.no/en nutzen. Wenn man über google Norway train eingibt, dann kommt man auf überteuerte Webseiten, die sehr offiziell aussehen - wäre fast darauf reingefallen (heisst auch Norwaytrains.com - wer ahnt da schon was ?)

    Mit der Fähre ab Kiel oder Kopenhagen nach Oslo. Leider sehr teuer (knapp 400 Euro/Person wenn ich das richtig sehe). Die Route ab Frederikshavn scheint es leider nicht mehr zu geben. Alternativ kann man nach Kristiansand oder Larvik von Hirtshals aus. Das ist bis Oslo wohl die günstigste Option (ca. 55 Euro bis nach Hirtshals per Zug ab Hamburg, 40-50 Euro für die Fähre bis nach Kristiansand oder Larvik, 20-30 Euro für den Zug bis Oslo) Insgesamt also knapp 140 Euro/Person bis nach Oslo, mit einer verkürzten Reisezeit.

    Andere Variante um nach Oslo zu kommen: Mit dem Zug bis nach Göteborg via Kopenhagen oder Malmö (50-60 Euro). Es gibt einen Nachtzug, der nimmt aber keine Räder mit (siehe unten die Variante via Stockholm). Von dort für ca. 30 Euro bis nach Oslo,

    Ab dort gibt es dann 2 Optionen: Entweder über Bergen mit den Hurtigruten. Die Option habe ich aber seeeeeeehr schnell verworfen als ich den Preis gesehen habe (jetzt schon mindestens 2'600 Euro/Person Bergen-Kirkenes für Sommer 2027). Nein danke ! (gibt es da einen Trick, dass es günstiger wird ?). Für Liebhaber von Tradition ist es eventuell etwas. Die Reise dauert ab Bergen 7 Tage und man ist direkt in Kirkenes. Nach dem Flug ist dies die direkteste Route.
    Auch der Konkurrent Havila ist zwar um einiges günstiger, mit 1'600 Euro/Person immer noch zu teuer für mich.

    Die zweite Option ist mit dem Nachtzug bis nach Bodo und dann mit den Hurtigruten/Havila weiter. Die Nachtzugstrecke ist aufgrund eines Erdsturzes unterbrochen, daher kann ich noch keine Preise einsehen - bis nächsten Sommer sollte Sie aber wieder laufen. Havila kostet im Sommer 2026 knapp 800 Euro/Person, die Hurtigruten 800-1600 Euro/Person je nach genauem Reisedatum. Schon einiges besser und es wird für mich erwägbar wenn ich einen guten Preis ergattern kann.

    TIP: Man kann die Reise Bodo-Kirkenes in 3 Etappen aufteilen, dadurch kann man sich die Kabine sparen (knapp 500 Euro pro Person).
    Bodo-Tromso: ca. 120 Euro
    Tromso-Honningsvag: ca. 100 Euro (1h vom Nordkap mit dem Velo - da hofft man, dass das Wetter mitspielt)
    Honningsvag-Kirkenes: ca. 106 Euro
    Preise geschaut am 18.02. für die 2. Woche Juni 2026, wobei die ziemlich stabil sind. Ich nehme an, die sind vorverhandelt fix.

    Option über Stockholm

    Zu meiner Überraschung zeit die oben verlinkte Interrailkarte, dass die nördlichste mit der Eisenbahn verbundene Stadt Norwegens Narvik nur über Schweden erreichbar ist. Dies ist relativ spannend, da es einen Nachtzug Hamburg - Stockholm gibt, und danach einen Nachtzug Stockholm - Narvik. Von Narvik ist der Hurtigruten/Havila Hafen Harstad nicht weit entfernt (mit dem Velo oder Bus). Der Preis für die Fahrt bis nach Kirkenes ist mit Havila bei knapp 500 Euro. Preis für den Nachtzug auch erstaunlich günstig : 70 Euro mit Frühbucher für Hamburg Stockholm, 60 Euro anscheinend bis nach Narvik ! Man muss für die Räder jedoch extra Plätze im Abteil buchen, da das Gepäck auf 80*45*35 cm limitiert ist, Räder sind sogar komplett verboten (ob eingepackt oder nicht habe ich nicht weiter recherchiert).

    Zitat

    Special luggage on board SJ EuroNight

    To bring special luggage into your compartment, you must book an extra empty bed. If an extra bed is purchased, SJ's rules for special luggage apply. Read our special luggage rules

    You may not bring special luggage if you travel in a seating carriage; this includes bicycles.

    Aus https://www.sj.se/en/about-sj/te…s/luggage-rules
    Von hier gibt es Busoptionen bis nach Kirkenes, es sind aber mindestens 4 Busse und die Fahrradmitnahme ist mühsam.

    Diese Option ist somit nur mit separatem Fahrradversand überhaupt machbar.

    Option über Helsinki

    Auch die gibt es: mit der Fähre ab Travemünde bis nach Helsinki. Die Fähre kosten ca. 250 Euro. Ab da den Santa-Claus Express Nachtzug (schon dafür wäre cool) bis nach Rovaniemmi (ca. 60 Euro), von da weiter mit dem Bus über Inari weiter nach Utskoj (recht günstig über Matkahuolto Oy). Von dort mit 2 weiteren Bussen bis nach Kirkenes. Recht mühsam und lang und viel umsteigen. Weiterer Nachteil : Inari liegt auf der Bike route, man würde der Reise was vowegnehmen.

    Auch hier ist die Fahrradmitnahme nicht gesichert.


    Zusammenfassung
    Die beste Option für mich aus allen Überlegungen ist die folgende Route:

    Hamburg-Göteborg via Kopenhagen/Malmö mit dem Zug: ca. 55 Euro, ein bisschen mehr wenn man einen Zwischenstopp in Kogenhagen macht.
    Göteborg-Oslo mit dem Zug ca. 30 Euro
    Oslo-Bodo mit dem Nachtzug (Preis noch unbekannt)
    Bodo-Kirkenes mit Hurtigruten/Havila (800 EUR direkt, ca. 300 EUR mit Zwischenstops in Tromso und Honningsvag/Nordkap. Zwischenstops verlängern die Route um mindestens 24h/Zwischenstopp)

    Preisbasis: Recherche Februar 2026 für Juni 2026 (oder näher wenn die Zugtickets noch nicht verfügbar waren).

    Fahrradmitnahme ist auf der Route gesichert, v.a. wenn es eingepackt ist.

    Hallo zusammen !

    Wie ich mal angedeutet habe, werde ich nächstes Jahr (2027) den European Divide Connect Trail angehen. Ich bleibe beim ursprünglichen Namen, den der "Erfinder" Andy Cox gegeben hat, wobei ich Connect trail viel passender finde. Gerne würde ich in diesem Thread Wissen teilen, was ich bei der Recherche zum Trail angesammelt habe, damit andere Foristen hiervon profitieren können. Es gibt also unregelmässig Abständen mal einen Eintrag, wo ich Planungsdetails angehe.

    Wieso das ganze: es gibt ausser der Hauptwebseite und den Komoot Track nur recht wenige Ressourcen zu dem ganzen Trail. Viel wird in einer Facebook-Gruppe diskutiert, als absoluter Meta-Verweigerer tue ich mich da schwer und möchte Infos aus einer kommerziellen Plattform auf eine öffentliche bringen. Hin und wieder liest man, dass der .gpx nicht mehr ganz so befahren werden kann, da sich Landeigentumsverhältnisse geändert haben (v.a. im südlichen Abschnitt). Letztendlich gibt es hier ja noch Leute, die für das eine oder andere einen Tipp hätten, weil Sie sich in einem spezfiischen Land besser auskennen als ich.


    Was ist der EDT
    Ein Bikepacking-Trail, der von der Nordöstlichsten bis zum Südwestlichsten Punkt Kontinentaleuropas führt, konkret von Grense Jakobselv in Norwegen (nächste Stadt Kirkenes) bis Cabo Sao Vicente in Portugal (nächste Stadt Sagres). Die Route wurde erstmals von Andy Cox veröffentlicht, der diese aber nicht mehr pflegt. Nach seinen Worten soll es eine möglichst technisch einfachen Bikepacking-Route quer durch Europa sein, inspiriert vom Great divide mountainbike route in den USA (daher auch der -meiner Meinung nach eher unglückliche aber schon etablierte Name). Laut verschiedenen Quellen soll über die hälfte der Route nicht asphaltiert sein, und zu über 99% kann man diesen auch tatsächlich fahren. Wichtig: hinter der Route steht keine Organisation, kein Verein. Andy Cox hat Sie einfach mal aufgezeichnet und zur Verfügung gestellt.

    Verfügbare Ressourcen, die ich für meine Ausführungen/Planungen Nutze (wird im Laufe der Recherchen erweitert)
    Webseite Andy Cox - mit Link zur FB Gruppe und .gpx files
    Komoot Collection (von Andy Cox)
    Für ein paar bewegte Bilder

    Auf Reddit gibt es auch noch ein paar Berichte - aber die muss ich noch durchsortieren.

    Der Plan
    Mitte Juni 2027 soll es ab Norwegen Richtung Süden mit meiner Frau los gehen. Das halbe Jahr Sabbatical Juli-Dezember ist schon platziert, und ich rechne ungefähr mit 3 Monaten Reisezeit. Was ich danach mache, knobele ich noch mit meiner Frau aus, schauen wir mal. Ich könnte mir vorstellen, einfach mal weiterzufahren, meine Frau ist da noch nicht so begeistert. Grober Plan : 1 Monat bis nach Dänemark (Ankunft Ende Juli), 1 Monat bis nach Südfrankreich (Ende August), 1 Monat bis nach Portugal (Ende September).

    Umbedingt. Aber nur beruflich. Mit nem indischen Kollegen der mir etwas seine Kultur vorstellt kann ich mir das echt super vorstellen. Ich liebe indische Küche, auch die scharfe. Aber alleine zum treken?

    Schwierig, wollte ich machen, habe aber aufgegeben. Habe in Indien selbst knapp 1.5 Jahre gelebt und dort meine Frau kennengelernt.

    Zwischen den Wildtieren (die meisten Pfade sind auch Wildpfade), der nicht immer ganz okayen Sicherheitslage (die auch seeeeeeehr schnell eskalieren kann - und damit meine ich nicht nur Pakistan/Indien) ist einfach auch keine Wanderinfrastruktur vorhanden. Karten gibt es nur sehr spärlich und in miserabler Qualität. Nur schon zu wissen wo es überhaupt einen Trail gibt (ausser eventuell den ganz grossen) ist schon eine Herausforderung. Ich hab da so ein Buch für Trails von Himachal Pradesh, da gibt es nur Skizzen in der Art von "An dem Dorf dann links den Bach x lang und dann hinter der dritten Hütte rechts geht der Pfad zum Pass hoch". Da die Planungszeit bis April recht kurz ist, sehe ich da eher schwarz (ausser Du hast da grad Top Ressourcen die mir unbekannt sind, dann unbedingt teilen !)

    Für Kulturreisen und Tageswanderungen aber Top ! Schon nur für die Hauptsehenswürdigkeiten muss man mindestens einen Monat einplanen wenn man nicht hetzen will.

    Schockiert mich leider nicht, Nachtzüge sind relativ teuer :(

    Einer der Gründe wiese das gegen den Flieger nicht abhebt (zusätzlich zu den Kapazitäten, die trotz dem Preis nicht reichen). Was man halt gegenrechnen muss : man spart sich eine Hotelnacht.
    (Beispiel : Flug abends Zürich - Prag am Freitagabend -> man zahlt die Hotelnacht in Prag, hat aber noch nichts von der Stadt. Mit dem Nachtzug kommt man morgens an, hat also eine Hotelnacht gespart).

    Ist zwar scheisse, lässt sich aber in der aktuellen Situation leider nicht ändern. Man siehe ja nur das tamtam um den SBB Nachtzug Zürich-Malmö den die Schweiz nicht subventionieren wollte....


    Edit : jetzt war Wonderbär flotter als ich...

    Wenn ich das richtig gelesen habe scheint Oktober Monsumzeit zu sein. Mit welchen Temperaturen kann man so in den Höhen rechnen?

    Monsunzeit ist eher bis Ende September, wobei das kann sich von Jahr zu Jahr verschieben. Der Annapurna Circuit ist eher schon im Regenschatten, sollte also keine grossen Einfluss haben. Eher problematisch kann die Anreise sein, falls durch den Monsun Strassen/Wege beschädigt werden. Das sind die Leute vor Ort gewohnt und Lösungen werden gefunden, kann aber doch Zeit in Anspruch nehmen.


    schrenz warst Du nicht mal vor Ort ? Sonst gibt es noch den Eskapist, aber ich finde seinen hiesigen handle nicht.


    Für weiteres Reisen kann ich natürlich Indien empfehlen. Von dort ist Delhi, Rajasthan undoder/Himachal Pradesh nicht weit


    EDIT: Schrenz ist mir natürlich zuvorgekommen.

    Am Ende wird alles ein Segel. :S

    Nicht wirklich, ein Segel ist nicht auf Cw optimiert (wobei moderne Segel eher einem Flugzeugflügel ähneln - Ein Segelboot wird ja auch nicht vom Wind geschoben, sondern vom Unterdruck angesogen).

    In diesem Fall wird die Pyramide durch Verformung eher "versuchen", den Cw Wert zu verringern, bis es halt nicht mehr möglich ist (Hering wird herausgerissen), Stange bricht, Zeltbahn reisst.... etc.)

    den größten Einfluss hätte allerdings ohnehin die Sogwirkung der Wirbelschleppe hinter dem Körper.

    Das ist korrekt. Man muss unbedingt die Entstehung von Wirbeln und des Unterdrucks flussabwärts beachten. Deshalb ist auch die Regentropfen Form die aerodynamischste (Art halbe Sphäre vorne, danach so flach wie möglich spitz zulaufend). Jedoch bin auch ich der Meinung dass das Tunnelzelt durch die Schräge vorne und hinten um einiges besser sein sollte, als eine abrupt endender Zylinder (dies erkennt Gemini). Was da auch noch hineinspielt ist das Verhältnis Länge zur Höhe des Tunnels.

    Im Grunde sind die Herleitungen von Gemini plausibel und schockieren mich nicht. An einem Ort gibt es einen Fehler, der wird aber auch immer öfters in der Literatur gemacht :

    Zitat
    • South Pole 2 (0,32): Die sehr flache Steigung von 44° erlaubt es der Luft, fast laminar über das Zelt zu gleiten. Es gibt kaum eine senkrechte Prallfläche.

    Die Luftströmung ist in Realbedingungen ausserhalb der Grenzschicht nie laminar. Was gemeint ist, ist dass es zu keinem Strömungsabriss bzw. Verwirbelungen kommt. Dies erkennt Gemini. Ein Zylinder hat laut Wikipedia einen Cw Wert von 0.4 (in Längsrichtung, das wäre also korrekt anzunehmen, dass die Schräge diesen verringert.

    Der Cw von 0.62 den ChatGPT für ein Tunnelzelt ausspuckt scheint auf jeden Fall viel zu hoch. Erstens wäre es ja höher als die Pyramide. zweitens wäre das vergleichbar mit dem von einem Mountainbike oder einer Kugel (laut Wikipedia). Kann es sein, dass ChatGPT einen Quergestellten Zylinder nimmt (ein Gebäude kann man ja nicht ausrichten, es wäre also logisch, dass man den schlechtesten Fall nimmt - Du deutest ja an, dass er den Wert von Flugzeughallen für Statikbau nimmt) ? Des weiteren sind diese Bauten im Verhältnis auch eher breit als lang (Verhältnis l/d). )

    Eventuell noch mal Claude fragen, ich habe mal gehört das Modell funktioniert besser bei solchen Fragestellungen (kann es aber nicht beurteilen) ?

    Was nicht beurteilt wird, insbesondere bei der Pyramide, ist wie sich das alles unter Windlast verformt. Während man den Tunnel noch relativ "starr" machen kann (relativ viele Heringe an der Endseite plus Abspannpunkte die an einem Wintertauglichen Tunnel möglich sind), ist das bei der Pyramide kaum möglich, wodurch dann der Lebensraum eingeschränkt wird. Gleichzeitig nimmt der Tunnel recht wenig Schneelast auf, was Ihn auch unter diesen Bedingungen besser macht als die meisten Pyramiden.

    Hinweis: auch die Black Label von Hilleberg sind ja vor allem Tunnel, und selbt deren grösseren Kuppelzelte (bis auf das Soulo/Staika, aber die sehen auch eher Windschnittig aus) ähneln eher Tunneln, die nochmal mit Diagonallaufenden Gestängen verstärkt werden.

    Den Gepäckträger habe ich eigentlich nur wegen der Befestigung an den Sattelstreben gekauft. Die Satteltasche, die ich noch "basteln" will, muss quer darauf befestigt werden, was mir nicht so gefällt. Mein Nachbar, ein versierter Schweißer, fertigt mir aus 6er-Edelstahlrohr einen "länglichen" Gepäckträger an, den ich dann in der Halterung unter dem Sattel befestigen kann. Der Gepäckträger von Carradice ist aus massiven Edelstahl und wesentlich schwerer.

    Wieso nicht den hier :
    Velogepäckträger 500 für Sattelstütze BTWIN | Decathlon

    Die Seitendinger für die Panniers kann man auch abschrauben.... Statt selbst was zu schweissen.

    Chlor teilweise wohl nix bringt.

    Es ist vor allem für die Logistik scheisse, sonst sind Viren (auch Norovirus) nicht resistent gegen Javel/Natriumhypochlorit. Ein paar Bakterien gibt es.

    Natriumhypochlorit muss innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden, da es sich schlecht lagert. Für den Schwimmbadbereich gibt es stabilisierte Versionen, die sind aber nicht für den Trinkwassergebrauch geeignet bzw. Zugelassen.

    Kannst du das mit den Clips etwas ausführlicher beschreiben.

    Irgendwas spezifisches ? Ist eine Sport-Sonnenbrille, die relativ eng anliegt damit ich die auch im Schnee oder auf dem Wasser nutzen kann (für Gletscher jedoch nicht geeignet). Hinter den Sonnengläsern (also zwischen UV-Filter und Nase) sind die eigentliche Linsen innen angebracht. Sind demnach relativ nah am Auge. Ich nutze Sie meist zum Velofahren oder in den Bergen. Sonst reicht mir mein breitkrempiger Hut.