Beiträge von Patirou

    tierische Exkremente

    Oder Huminsäuren (gerne im Wald) und eigentlich alles, was organischen Ursprung hat (ca. 5-7% der Biomasse ist Stickstoff wenn ich mich recht erinnere).

    Hm, es scheint sich wohl keiner der Aquamira-/Chlordioxid-Nutzer allzu viel Gedanken um Crypto zu machen?

    Ist in unseren Breitengraden ausserhalb der Viehwirtschaft auch kein riesiges Thema mehr (in DE ca. 800-1500 Fälle im Jahr). Für mehr Informationen:
    RKI - RKI-Ratgeber - Kryptosporidiose

    Es ist aber wichtig und richtig, chemische Disinfektion braucht immer Zeit, und es besteht das Risiko, dass ein Teil des Wassers durch schlechte Durchmischung nicht in Kontakt kommt. Der grosse Vorteil gegenüber Filtern ist, dass chemische Disinfektion halt auch Viren angreift, die der Filter meist mindestens teilweise durchlässt (was aber auch wieder in unseren Breitengraden nicht wirklich bedenklich ist).

    Ich bin ja auch Beruflich ein bisschen in der GIS-Welt und finde solche Fragen immer cool.
    Wäre es für einen ersten Wurf nicht einfacher, Shelter und ÖPNV gleichzeitig anzuzeigen ? Dann sieht man ja schon rein visuell, ob das nun ne Waldhütte oder ne Bushaltestelle ist...


    Andere Frage: man hat ja bei bikerouter kein Konto, wo wird dann dieser neue benutzerdefinierte Layer gespeichert ? Oder anders gefragt: ich schliesse das Fenster und öffne es wieder, wo finde ich meine Planungen wieder ? Muss ich das jedesmal herunter- und dann wieder hochladen ?

    Ja genau die wärs, ich dachte der R-Wert wäre geringer - meaculpa.

    Für mich problematisch: als Seitenschläfer ist die mir zu dünn/hart. Der Hüftknochen drückt ziemlich durch. Bis an die Frostgrenze getestet und es war warm. Inzwischen habe ich Sie auf die Hälfte gestutzt, da bis ca. 5°C getestet, war auch gut (Füsse auf das zusammengeknüllte Fleece gelegt.)

    Nächster Test: Evazote/Xmat runterlegen und schauen, ob ich bequem genug schlafe.


    Mit Turm meine ich vor allem das Volumen. Beim Wandern geht noch (wobei die 3R ist da nicht ohne), aber beim Bikepacking oder Bergwandern ist dass dann wirklich nicht mehr schön.

    Hallo zusammen,

    meine U-Hosen zum wandern/laufen werden immer dünner beziehungsweise durchsichtig - Ersatz muss geplant werden.

    Aus diversen Gründen möchte ich von Kunstfaser soweit wie möglich weg (Mikroplastik und so). Kennt jemand Boxers in lang, aus Naturfaser und möglichst leicht (ohne wärmende Funktion, nur Reibungsschutz). Bambus finde ich sehr angenehm, kann da aber nichts in lang finden.


    (wenn ich lang sage, meine ich bis knapp über dem Knie. Meine Oberschenkelform ist leider so, dass kürzeres sich dann bis zum Beinansatz aufrollt und zur Schweissfalle wird).

    Jetzt habe ich fast das Wichtigste vergessen:

    Kamera soll diesmal auch noch mit - nämlich das Set hier : SONY Alpha 6100 Body + E PZ 16-50 mm F3.5-5.6 OSS II + E 55-210 mm F4.5-6.3 OSS I APS-C Systemkamera mit Objektiv 16 | 50 mm und 55 - 210 mm (Schwarz) | MediaMarkt.

    Also inklusive dem Wechselobjektiv. Was fehlt : eine gute Transportmöglichkeit. Problematik: am Velo gibt es viele Vibrationen und es tut der Kamera nicht gut (hatte mal so ein Röhrli Iso-Tabletten dabei, nach zwei Tagen alles Staub. Auch eine Stirnlampe hat die Grätsche gemacht, ich nehme mal an Wackelkontakt durch Vibrationen).

    Was ich brauche: man kommt schnell ran, im Regen ist es geschützt. es darf nicht so rumklappern. Objektiv und Kamera sind gut gepolstert. Eventuell so eine Art HipBag...

    Hat da jemand was ?

    Klima und Material

    Klima:

    Vorgehensweise: ich habe die Route über meteoblue recherchiert und dabei folgende Orte als Ausschlaggebend herausgefiltert:

    • Kirkenes im Juni/Juli
    • Umgebung Lillardhal/Sarna Mitte Juli (Höchster Punkt Skandinavien)
    • Gebirge in Spanien Richtung September um Teruel und vor Jaén (Höchster Punkt der Tour bei Teruel sowie am spätesten im Jahr bei Jaén)
    • dazwischen ist alles so typisches Mittelgebirge was ich kenne (um die 1'000 hm, nicht über der Vegetationsgrenze.

    Der mittlere kälteste Tag liegt bei allen bei 5°C. Passt, man muss also nicht unbedingt alles während der Route auf den Kopf stellen. In Spanien kann es am gleichen Tag sehr warm mit über 35°C (im Tal am Tag) und sehr kalt werden (in der Nacht oben).

    Der höchste Punkt liegt so bei 2'000 hm, ist aber relativ einsam. Dass meiste bewegt sich so um die maximal 1'000 hm

    Material

    Das, was ich auch bei einer normalen Mittelgebirgstour mitnehmen würde, bedeutet in meinem Fall:

    Kleidung

    • normales Sunshirt oder Sunhoody, (im Moment Langarm Hemd, eventuell mit SunHoody ersetzt je nach Zustand)
    • leichtes Fleece (im Moment Aenergy, wird eventuell ersetzt je nach Zustand)
    • Regenjacke/Regenhose (die auch als Windjacke fungiert): hier braucht es bei der Jacke Ersatz. Ich liebäugele mit der von OMM Wisp Smock-gibt es in schönen Leuchtfarben, das ist für mich als Bergwanderer wichtig)
    • Langes Merino Shirt für die Nacht und Lange Unterhose für die kalten Nächte/Abende
    • Shorts und U-Hose für den Abend/Nuller Tage. 

    Schlafen

    • Gossamer Gear 2
    • Quilt um die 5-10 °C Komforttemperatur (wahrscheinlich der Quilt 150 von Cumulus, meiner ist einfach zu warm mit -6°C Temp). Sicherheitsmarge mit leichtem Fleece und Puffy. Lange Unterhose ist auch noch da.
    • Ich mit halber Eierkartonmatte und ganzer Xlite Matte, meine Frau mit Neoair woman
    • Notbivy kommt noch mit, vor allem falls jemand unglücklich stürzt.

    Überlegung hier: In Extremfällen wird man sich in eine Unterkunft retten, mit dem Bike geht es gut genug, und man kann ja vorausschauend planen. Eine Kaltfront kommt nicht unangekündigt. Falls nicht ist der Notbivy die allerletzte Notlösung.

    Sonst so

    • Zwei 10'000er PBs, ich kann am Dynamo nachladen. Wallplug mit mehreren Ausgängen (USB A und C, lässt sich leider nicht verhindern).
    • Navigation über Garmin Uhr, Backup ist das Handy
    • Eventuell ein inReach Gerät. Im Moment eher nein
    • Normales Werkzeugkit, inklusive Öl in Sojafischfläschchen und extra Schläuchen (Stand heute Tubolitos o.ä. TPU in TPU). Reinigung ist einmal am Abend die Kette wischen, bei Bedarf nachölen. ca alle 2 Wochen die Autowaschanlage anvisieren. Falls sehr dreckig dann halt öfters. Ich rechne mal mit 2 Besuchen bei Fahrradläden zwecks Kettentausch o.ä.
    • Ohne warme Küche, mit dem Bike kommt man oft genug an irgendetwas vorbei. Snacks, Tortillawraps mit Zeug was sich hält für Unterwegs.
    • Wasser habe ich zusätzlich zu 2 Flaschen am Rad noch 2 Cnoc Beutel mit Wasserfilter. Die kann man einfach mit Gurten an der Lenkerrolle oder Gepäckträger ranfriemeln. Damit sollten wir auch durch die spanische trockene Wüste kommen.

    Velo wird bei mir das gleiche, was ich jetzt schon genutzt habe (ich hole mir noch Auflieger. Eventuell noch so ein federnder Vorbau). Pedale Flats mit Zustiegsschuhe, die auch relativ steif sind. Bikespezifische Schuhe sind im Moment noch nicht vorgesehen. Meine Frau hat ein Gravel, da kommen die grösstmöglichsten Reifen drauf. Den federnden Vorbau hat Sie schon. Auflieger ist Sie skeptisch.


    Unterwegs wird dann gegebenenfalls nachkorrigiert. Der Bericht kommt dann. Philosophie: das nutzen was man hat. Mit der Erfahrung dran wachsen :)

    Kann jemand was zum Jura Höhenweg sagen und wie es da mit "campen" aussieht?

    Der ist schick, habe Ihn teilweise gemacht. Biwakieren ist meist kein Problem da sehr abgelegen. Nur am Anfang zwischen Zürich und Brugg ist man doch noch recht nah an der Zivilisation. Wenn es föhnt, hat man einen Superblick über das gesamte Mittelland und die Alpen.

    Von der Zeit her wird es aber schwierig, ausser Du machst wirkliche Monsteretappen. Ich würde eher so um die 12-14 Tage veranschlagen (und du sagst was von 6-7...)

    Patirou , du hast in erwähntem Faden geschrieben, dass Dir aber die Oxidationsprodukte mit anderen Substanzen Sorge machen. Hast Du da mehr Infos?

    Da müsste ich mich wieder reinlesen. Stichwort sind Chloramine, also Verbindungen zwischen Chlor und Aminen. Das ist der typische Chlorgeruch, den man im Schwimmbad riecht.

    Chloramine – Wikipedia

    Ob die auch mit Chloridoxid entstehen, kann ich nicht direkt sagen, weil der Reaktionsweg anders ist (Chlordioxid macht OH-Radikale welche dann mit den Membranen der Bakterien/Viren reagieren). Es ähnelt daher eher Ozon was den Reaktionsweg angeht.


    Meine Vorbehalte gegenüber chemischer Disinfektion sind vor allem die Rahmenbedingungen, die unter Kontrolle sein müssen, damit es überhaupt funktioniert (pH, Temperatur, Schwebstoffanteil, Humine etc.), und für mich ist die Anwendung eines Filters viel einfacher.


    ist etwa 4 Wochen benutzbar.

    Hast Du dazu mehr ? Das deckt sich nicht mit meiner beruflichen Erfahrung.

    Ich habe mal eine Verständnis Frage: bei welchen Bedingungen und mit welchen Schuhen braucht man Grödel?

    Bei Queren von Eis-/Altschneefeldern, wo das wegrutschen vom Trail in einen gröberen Absturz münden kann (oder einfach damit man überhaupt laufen kann). Kann man mit Bergschuhen oder Trailrunnern nutzen.

    Was sind Grödel und wann werden sie verwendet?
    Wann brauche ich Grödel, wann Steigeisen? ➤ Vor- und Nachteile von Grödeln, Spikes und (Leicht-)Steigeisen ❆ richtige Anwendung.
    www.bergzeit.de

    Wichtig: das ist eigentlich nur auf einem recht einfachen vereisten/verschneiten Trail zu laufen, für ernsteres braucht es dann irgendwann Steigeisen (und die entsprechenden Schuhe dazu).

    Aktuell spüle ich unterwegs gar nicht ab, wäre aber dankbar über eine Einschätzung im Umgang mit Spülmittel in freier Natur. Auch ob zB "Frosch Bio Spülmittel" passt, oder was man so her nimmt (Dr. Bronner wurde ja schon genannt). Vergraben oder ist "auf die Wiese kippen" auch ok?

    Meine Halblaienhafte Einschätzung als Ingenieur im Umweltbereich : kommt drauf an. Und zwar in was für einem Ökosystem Du dich befindest. Vergraben oder nicht macht keinen grossen Unterschied. Nährstoffe (im Falle von Spülmittel vor allem Kohlenstoff) werden in die Natur eingetragen. Manche spezialisierte Ökosysteme, welche mit Nährstoffmangel zu kämpfen haben, werden schneller aus dem Gleichgewicht gebracht als andere.

    Sensible Ökosysteme wären in unseren Breitengraden vor allem Magerwiesen, gewisse Hochplateaus etc.

    Jedoch: wenn alle paar Stunden einer an den Wegesrand pinkelt macht es um einiges mehr aus - Stickstoff und Phosphor aus dem Urin haben da einen ganz anderes Nährstoffpotential. Daher meine Meinung : wenn man nicht in einem überlaufenen Gebiet ist und weit genug vom Gewässer, wird sich das alles in Grenzen halten.

    Als ich noch jung und fit war und Rugby spielte, hab ich gern Kniebeugen mit meiner koreanischen WG-Genossin auf den Schultern gemacht: brachte unglaublich viel. 😉 (Allerdings nur mir – sie hat sich gelangweilt.)

    Ooooooh jemand anderes der dem Ruf des unförmigen Balles gefolgt ist


    Vieles gutes wurde schon gesagt, ich würde gerne noch hinzufügen, nicht nur in der Längsachse des Körpers zu trainieren, sondern auch Seitwärts. Das vergessen relativ viele.

    Ich brauche keine zusätzliche Schlafkleidung.... (also ich habe auch nur 2.Shirt und U-Hose dabei - also wie Du beim KuFa...)

    Wobei das 2. Shirt meist für einen leicht tieferen Temperaturbereich ist wenn ich in den Bergen bin (falls mal ein Kaltfront kommt), und im Normalfall einfach ein 2. Tshirt. Auch die lange U-Hose kommt nur mit, wenn ich es als Sicherheitsfeature über den Tag brauchen könnte.


    Für Hygiene kännte ich sonst einen Seiden-Hüttenschlafsack empfehlen, auch nur 100 g und ein paar gequetschte. Ist aber nicht Pflicht. Nach jeder grösserer Wanderung wird der Quilt schön in der Sonne ausgelüftet und das langt für ein paar Jahre. Eventuell einmal mit dem feuchten Schwamm drüber und ein bisschen Seife - aber nur an einem sonnigen Tag.

    Du hast ja beim Schlafsack auch das Tagesshirt+2. Unterhose dabei. Ich persönlich komme damit dem Quilt super aus. Bei knapp 600 g Quilt müsste das ja knapp 450g Daune entsprechen, also etwas was bei 0-3°C angesiedelt ist...

    Sprich : vergleichst Du nicht Äpfel mit Birnen ? Hat Dein Schlafsack auch die gleiche Wärmeleistung ?