Beiträge von Pferdefrau unterwegs

    Unterwegs nutze ich, wenn vorhanden, die Sonne: Sohlen raus und Schuhe und Sohlen in die Sonne stellen, das hilft etwas.

    Immer wenn ich unterwegs mal Deo finde (Frauen haben da manchmal in WC's in Restaurants Glück) wird kräftig gesprüht, hilft ca. einen Tag.

    Zu Hause habe ich versucht die Schuhe zu retten: Waschen bei 40 Grad in der Waschmaschine, Sonnenbad, Desinfektion .... nachhaltig hilft nichts, wenn sich der Geruch erst einmal festgesetzt hat, dann kommt er schnell wieder, sobald der Fuß warm wird. Da nach 500 km bei vielen Modellen die Sohle deutliche Abnutzungen zeigt, wandern meine Schuhe in der Regel nach einer Saison in den Müll - schade, weil das nicht nachhaltig ist.

    Puh schwere Entscheidung, aber ich glaube das hier - wir haben uns den Berg hochgekämpft, noch etwas aus der Puste (ich vor allem, Pferd war schon richtig bergfit) und dann haben Wanderer das Foto von uns gemacht und es sieht so aus, als wären wir allein dort - Spoiler: Es war Menschenmassen dort oben, 100 Meter weiter ging es los - ein gutes Beispiel für Besucherlenkung, für uns war es nur Stress.

    Ich hatte das Zelt (als 2er Variante) im August 2025 in der Mongolei dabei. Drei Wochen tägliche Nutzung davon 1 Tag mit Starkregen und einige Tage mit Schauern und Gewittern. Es war zuverlässig wasserdicht (mit Footprint) und hat mir insgesamt wirklich gut gefallen, obwohl der Aufbau etwas aufwändiger ist als bei meinem Tarptent double Rainbow, das ich normalerweise dabei habe.

    Ich habe ein kleines Testvideo gemacht: https://youtu.be/6_EQTRDLqHA

    Ich hatte die Matte bei einer Tour dabei (Mai 2026) und für mich ist sie nichts. Sie fällt vom Komfort deutlich ab gegenüber der Therm a Rest xlite (ist aber auch günstiger). R-Wert passt, solange die Luft in der Matte bleibt. Das war bei mir leider nicht der Fall, nach ca. 3 Stunden lag die Hüfte und Schulter auf dem Boden. Auf Rückfrage beim Hersteller kam die Antwort, dass es eine Charge gab, bei der das Ventil nicht ok war, ich bekomme jetzt einen Tausch ... mal sehen.

    Nun kommt das Aber: Selbst stramm aufgeblasen sitzt man auf den Boden durch, wenn man auf der Matte sitzt und nicht liegt. Was bei mir regelmäßig am Morgen passiert, weil ich meinen Kaffee oft im Zelt trinke, das ist unbequem und kalt :(

    Dieser noppige Aufbau war auch bei der stramm aufgeblasenen Matte nicht so komfortabel, man hat es deutlich durch den Schlafsack gespürt.

    Weitere Kritikpunkt, der Pumpsack ist relativ schwer und lässt sich schlecht mit Luft füllen, dafür braucht die Matte aber auch nicht so viel Luft, d.h. sie ist schneller als die Xlite aufgeblasen.

    Positiv ist, dass sie sich schnell und klein packen lässt und mit 380 gr. (gewogen) inkl. Pumpsack und recht großem Beutel sehr leicht ist.

    Hallo Zusammen,

    kurzer Erfahrungsbericht zum Esbit-Thema. Ich hatte 14g Tabletten im aufgegebenen Gepäck, das war kein Problem. Der Tipp mit der Alufolie als Unterlage war super. Gut windgeschützt konnte ich mit einem Würfel 300 ml Wasser zum kochen bringen. Nachteil ist, dass man die Flamme nicht regulieren kann, d.h. mein Nudel-Fertiggericht musste ich beständig umrühren, damit nichts anbrennt.

    Für mich der größte Nachteil: Das Zeug stinkt furchtbar. Obwohl die Würfel verpackt waren und zusätzliche in einem Platikbeutel (ja.ja ich weiß - unnötiges Gewicht), hat es extrem gerochen. Im Zelt konnte ich die Würfel nicht aufbewahren und ich hatte auch das Gefühl, dass der Rucksack angefangen hat danach zu reichen. Meine Nase ist damit nicht kompatibel, daher scheidet Esbit für mich als Brennstoff aus.

    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/18…&comment=827978
    Das Statement kennst Du sicherlich.
    Aber Dich interessiert wahrscheinlich nur die Konstruktion ...

    Die Kommunikation ist ja scheinbar wirklich nicht das was ich erwarten würde.

    Die Undichtigkeit scheint auch nicht die Regel zu sein.

    danobaja hat ja auch eins. Ein wasserdichtes.

    Ich kann dazu auch etwas beitragen, ich hatte das Samaya Inspire 2 zum testen. Sehr Windstabil ist es durch die zahlteichen Abspannmöglichkeiten .... aber es wird als UL angeboten, tatsächliches Gewicht weicht stark von den Angaben des Herstellers ab (all in 1810 g). Es ist geräumig mit großen Apsiden. Größter Kritikpunkt (neben Gewicht) ist, dass sich extrem Kondens gebildet hat, weil jegliche Durchlüftung fehlt, wenn man die Apsiden schließt (Test im Hochsommer).

    Hier ein Video dazu: https://youtu.be/jKg9ySk25VE

    An die Esbit-User: Habt ihr schon mal versucht die Brennstoff Tabletten im aufgegebenen Gepäck zu transportieren?

    Im Handgepäck auf jeden Fall verboten, aber bei aufgegeben Gepäck fallen sie ggf. gar nicht auf?

    Und 2. Frage habt ihr die schon mal in einer Bushbox Esbit berrannt, in meiner habe ich ein Kreuz auf mittlerer Höhe - brennt es gleichmäßig oder fällt die Tablette nach kurzer Zeit eine Etage tiefer?

    Vielleicht noch als Ergänzung, ich bin in diesem Forum, weil ich eben bei meinem Equipment viel aus dem UL Bereich nutze sowohl auf Wanderungen, als auch auf Wanderritten. Ich stehe nicht alleine da, in den Wanderreitforen wird sich sehr aktiv zu Equipment ausgetauscht - was braucht man wirklich, wo gibt es kleinere, leichtere oder smartere Lösungen etc. - so erhoffe ich mir hier Tipps und Anregungen und hoffe auch das eine oder andere beizusteuern.

    Wer sich nicht für das Thema Wanderreiten erwärmen kann - der hat ja im Forum genügend andere interessante Beiträge - vielleicht ja sogar einen über UL-Kühlschränke;)

    Das ist ganz unterschiedlich, es gibt Pferde, die sehr gut Futter verwerten (z.B. Islandpferde, Norweger) und andere die das nicht machen und auf jeden Fall zusätzliches Kraftfutter brauchen (Hafer, Müsli). Alle 2-3 Stunden sollten die Pferde mindestens 30 Minuten grasen können, damit das Verdauungssystem gut funktioniert. Je länger die Tagesetappe um so mehr Pausen sind erforderlich. Da das Pferd in der Ruhezeit (Ankunft ziel bis zum Abritt) ja auch schlafen muss (ca. 6 Std. mind.) - ich versuche immer Kraftfutter zusätzlich zu füttern, eben damit das Pferd genug ruht und nicht nur frisst.

    Je länger ich unterwegs bin, um so kürzer werden die Tagesetappen, obwohl das Pferd dann viel Kondition hat. Wenn man zwei Wochen unterwegs ist, kann das Pferd sich im Anschluss regenerieren, d.h. man kann Tagesetappen von 20-50 km machen ( je nach Höhenmeter). Wenn man länger als drei Wochen unterwegs ist, würde ich im Schnitt bei 20-30 km liegen und auch regelmäßig Pausentage einschieben. - Also, ist man mit dem Pferd nicht schneller als ein nomaler Langstreckenwanderer :)

    mars_hikes Danke für den PCT Hinweis, ich bin erstmal von Marens/ Pferdefrau unterwegs Touren ausgegangen, die mich total beeindrucken.

    Gerade das stell ich mir in unseren zugebauten und dicht besiedelten Land echt schwierig vor.

    Danke:)

    Meistens frage ich vor Ort, wo ich meine Paddock aufstellen kann, denn jeder Zipfel Land gehört ja jemanden. Bis jetz hat sich meist ein Plätzchen gefunden. Gutes Gras gibt es auch mehr als man denkt.

    Trotzdem hat bis heute kein einziges Pferd alleine die ganze Strecke in einem Thru-Ride bewältigt, da für ein einzelnes Pferd die ganze Strecke zu anstrengend wäre. Man würde es schlicht zu Boden reiten.

    Tatsächlich führt man sehr viel auf so einem Ritt, daher kann von "zu Boden reiten" keine Rede sein. Das Packpferd benötigt man, da man einfach mehr Verpflegung, ggf. auch für das Pferd mitnehmen muss. Man hat meist ein Reit- und ein Packpferd manchmal wird gewechselt. Die Abenteuerreiter (hatte ich in der Vorstellung verlinkt) haben nicht nur den PCT sondern auch den CDT geritten. Allerdings nicht so sportlich wie die Wanderer sondern über mehrere Jahre.

    Was ist ein Wanderritt?

    Wanderreiten kann man in verschiedenen Ausprägungen, so wie ich es mache, heißt es:

    Transport des gesamten Gepäcks zu Pferd (kein Gepäcktransport mit dem PKW) – es wird auf jeden Fall auch geritten nicht nur geführt (das wäre dann Säumen und ist auch recht beliebt). Übernachtet wird meist im Zelt, mit Pferd daneben im mobilen Paddock.

    Warum ist das Gewicht wichtig?

    Ein Pferd kann nur begrenzt Gewicht tragen, man sagt ca. 20 % des Eigengewichtes. Auf jeden Fall muss die Tragkraft des Rückens trainiert werden – je besser trainiert und je weniger körperliche Mängel ein Pferd hat um so mehr kann es leisten.

    Ich versuche in allen Bereichen Gewicht zu sparen, beim Sattel (meiner wiegt nur 9 KG) und natürlich bei allem, was ich mitnehmen. Meine Packliste ist vergleichbar mit den UL Listen, die man im Forum findet.

    Hinzu kommt die Ausrüstung für Pferd: Satteltaschen für hinten und vorne, Erste Hilfe, ggf. Ersatz Hufeisen/Notbeschlagsset, Möglichkeit Futter mitzunehmen (nur wenn unbedingt erforderlich, da Futter sehr schwer ist, max. für 2 Tage möglich, wenn man kein Packpferd hat), Putzzeug/Hufkratzer, Insektenschutz (Spray, oder Decke) und natürlich Sattel, Trense, Vorderzeug (wenn‘s in die Berge geht). Mobilen Paddock (selbst gebaut aus leichten Zeltstangen) , kleines Weidezaungerät.

    Für mich Reitrock (regenfest), um auch auf dem Pferd alles Regensicher abzudecken + wasserfeste Gaiter (die von Vaude finde ich gut 😊 )

    Was ist der Unterschied zum Wandern?

    Das Gepäck trägt das Pferd 😊

    Man muss sich auch um das Pferd und dessen Bedürfnisse kümmern, diese gehen immer vor.

    Viele Wege kommen nicht in Frage:

    Zu schmal (enge Felsdurchgänge z.B.)

    Stege, Brücken, die ein Pferd nicht tragen, Trittsteine über Flüsse/Bäche … Oft mein Endgegner, denn die Stabilität einer Brücke oder einzelner Bretter der Brücke zu beurteilen ist wirklich schwierig ||, allerdings gibt es manchmal kaum Alternativen – mein bester Freund: Fotos auf Komoot, Google – so bekommt man wenigstens einen Eindruck

    Umgefallene Bäume – jeden Tag mindestens einer … zu hoch, so dass das Pferd nicht drüber springen kann, zu niedrig, um unterdurch zu kommen, zu dick um sie zu sägen (ach ja, Handsäge immer dabei, auch UL), Seiten zu steil um sie zu umgehen

    Moor, sumpfige Stellen, Treibsand: Oft nicht zu erkennen, man selbst geht drüber, das Pferd kann sofort bis zum Bauch drin stecken – richtig gefährlich.

    Kein Wasser – mitschleppen kann man es nicht, wir reden von täglich ca. 20 Liter

    Aber … trotz aller Widrigkeiten macht es viel Spaß, man hat einen tierischen Partner dabei. Es ist für die Pferde sehr nah an der ursprünglichen Lebensweise, als Steppentiere ziehen sie täglich viele Kilometer umher. Mein Pferd blüht beim Wanderreiten auf, löst selbst Probleme und spielt die Bergziege in den Bergen. Nur steil bergab auf Schotter oder Asphalt, das findet sie richtig doof.

    Wenn euch das Thema interessiert, schaut auf meiner Web-Seite, da findet ihr noch mehr Infos und auch Rittberichte: https://www.pferdefrauen.de/

    Oder bei YouTube, da habe ich viele Infos-Videos zum Thema gemacht und auch Vlogs meiner Ritte. (Kanal Pferdefrau unterwegs)

    Fragen beantworte ich auch gerne hier :)

    Ich nehme als Napf Platiktöpfe in denen Kartoffelsalat o.ä. war: 12-16 gr.

    Trockenbarf als Futter - teuer, aber die lieben es

    Meine x-Lite hält Hundepfoten gut aus, genauso das Zelt (Tarptent double Rainbow) - es lässt sich nicht vermeiden, dass sich die Hunde mit auf die Matte schieben, obwohl sie eine eigen haben :)

    Wenns kalt wird würde ich einen leichten Dauen-Quilt empfehlen - am besten gebraucht gekauft - meine wühlen damit ganz schön rum - er ist aber noch nicht kaputt

    Ich habe auch kleine Rucksäcke für die Hunde, sie tragen darin max. 2 KG, meist Futter. Hier habe ich eine Video gemacht zu den Modellen, die ich getestet habe:

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    Auf dem Foto liegt im Hintergrund auch noch der Sattel im Zelt (daher brauche ich ein 2-Personen-Zelt)