Beiträge von Lignius

    Mal eine andere Frage, ist Tubeless mit den Tubolito-Schläuchen eigentlich noch der "heisse Scheiss" ? Die sind ja schon um einiges leichter. Persönlich habe ich ziemlich schlechte Erfahrung mit Tubeless gemacht, und da ich eh nicht am "untersten Druck" rumschleiche sondern so mit 2-2.5 bar fahre habe ich mich persönlich beschlossen, wieder auf Schlauch zu wechseln der bei mir wartungsärmer ist und ich auch noch nie einen Platten hatte (zwar noch alten Butyl, aber Liebäugele doch mehr mit dem tubolito)

    Ja ist immer noch ein beliebter "Geheimtipp" als Tubeless-Alternative für ähnliche Performance ohne den Nerv mit Tubeless zu haben. Fahre seit einer Weile 32mm klassische GP 5000 (nicht die Tubeless-Variante) mit den günstigen AliExpress-TPU Schläuchen von RideNow die mit ~5€ das Stück inzwischen ebenfalls ein gut bekannter Tipp sind. Fahre das Rad damit als effektives All-Road, die üblicheren gemäßigten Feld- Wald und Wiesenwege macht es zusätzlich zur Straße problemlos mit, in einem guten Jahr Nutzung nur genau einen Platten gehabt.

    caficon Ist eben nur ein Faktor unter mehreren - und im Zweifel ist auch unbezahlte Arbeit wie gesagt als Arbeit zu sehen.
    Vor allem wenn sie als selbstständige Freelancerin in genau der Ecke auch bezahlte Arbeit zu machen scheint? Im Zweifel reicht es eben dass der Grenzbeamte das nicht unbedingt glauben möchte oder versteht, dass ihre Arbeit nur außerhalb der USA stattfindet (oder sie sogar tatsächlich in gewissem Umfang in den USA gearbeitet hat).

    Edit: Habe auch gerade mal durch ihr Instagram gescrollt - da postet sie unter anderem bezahlte Werbung für FarOut während sie auf dem CDT unterwegs ist. Spätestens das ist dann relativ klar bezahlte Arbeit auf ihrem Tourist-Visum in den USA.

    So wie der Fall öffentlich geschildert wird, kann ich die Abschiebung der USA nicht nachvollziehen.

    Ich würde schon sagen dass der Fall an sich in genau der klassischen Grauzone landet, in der man bei Einreise in die USA schon immer vorsichtig sein musste - als jemand mit Familie in den USA hat man schon immer im Hinterkopf gehabt.

    Ich finde der Kommentar von Dan_85 in der Reddit-Diskussion auf r/PacificCrestTrail fasst die auffälligen Punkte gut zusammen.

    In Kürze auf deutsch:

    • 18 der letzten 36 Monate in den USA verbracht.
    • Rückkehr in die USA nachdem sie nur 2 Monate außerhalb war, für einen weiteren langen Aufenthalt
    • In Beziehung mit einem Amerikaner, mit der vagen Angabe, dass die beiden Wandern und Road-Trippen wollen (Gerade bei Beziehungen/ Familie in den USA muss man immer stark aufpassen, da wird schnell und nicht ganz zu Unrecht angenommen dass man eher bleibt)
    • Arbeitet Freelance und nur zwischenzeitlich - und schreibt (bezahlt?) unter anderem für die US Seite TheTrek - wenn sie das als Teil ihres Wanderns in den USA macht wäre das ja Arbeit für ein US-Unternehmen, während sie in den USA ist und somit auf einem Tourist-Visum illegal. Und selbst Volunteer-Work in Bereichen und Tätigkeiten die üblicherweise bezahlt sind zählt im Zweifel als Arbeit.
    • Hat geringe bis keine Bindung nach Deutschland, Job, Beziehung etc. die sie anhält zurückzukehren.

    Das sind halt alles die absolut klassischen Faktoren auf die bei der Einreise geachtet wird - und letztendlich liegt die Entscheidungsgewalt da immer in der Hand des entsprechenden Beamten vor Ort. Das Grenzbeamte nicht nur in den USA im Zweifel nicht gerade freundlich und immer fair sind will ich nicht entschuldigen - aber auch das ist leider nichts neues.

    Fazit: Wenn du deinen PCT Trip als once in a Lifetime Abenteuer machst und vorher keine tieferen Verbindungen oder Vorgeschichte in den USA hast ist die Chance dass du bei der Einreise abgelehnt wirst äußerst gering, und hat wenig mit dem hier vorliegenden Fall gemeinsam. (Sie ist allerdings noch nie absolut sicher gewesen.)

    Sehr gute Erklärung für euer neues Produkt, auf diesem technischen Level wünsche ich mir Erklärungen von allen Herstellern, statt nur jetzt 50% besser zu sehen!

    Eine Rückfrage dazu:

    4. Bruchdehnung / Reißfestigkeit
    Das ist der Grund, warum sich manche Firmen für EVA entscheiden, da die Reißfestigkeit (EVA35: 730 N/m, LD24: 495 N/m) sowie Bruchdehnung (130 % bei EVA35 vs. 180 % bei LD24) für EVA35 sprechen.

    Geringere Reißfestigkeit macht Sinn, aber müsste der höhere Prozentwert in der Bruchdehnung nicht eigentlich für die Duktilität des LD24 sprechen und damit positiv zu bewerten sein?

    Wenn sich - Decathlon leider nie auszuschließen - die Zusammensetzung des Travel 500 nicht verändert hat habe ich das seit fast 5 Jahren regelmäßig als Baselayer auf Tour im Einsatz. Hat inzwischen ein kleines Loch in der Achsel aber sonst noch top in Schuss, ~70% Merino Mix hat für mich bisher immer deutlich länger gehalten als reines Merino. Geruchstechnisch fand ich's auch nach ner Woche Tour ohne waschen völlig in Ordnung, kann aber nicht ausschließen das die Nase sich dran gewöhnt hat ^^.

    Naja, was soll in den typischen Schadensfällen groß passieren?

    Hat man ein langsames Leck reicht notfalls in der Nacht mal nachpusten, wenn man es on Trail direkt nicht findet. Aber Seifenwasser drüberwischen zum Suchen funktioniert auch unterwegs und hat bei mir bisher immer das Leck zu Tage gebracht. Klebeflicken (Ich mag Tear Aid Typ A und Alkoholtuch/Handdesinfektion zum Klebefläche säubern) sollte man logischerweise dabei haben. Bei etwas größeren Löchern geht Flicken genauso, nur fühlt und hört man die im Zweifel sofort.

    Delamination unterwegs ist zwar nicht reparabel, beginnt aber meistens am Fuß- oder Kopfende und breitet sich nur langsam aus. Bei der X-lite bei der mir das unterwegs passiert ist habe ich noch 5 Tage drauf geschlafen, die delaminierte Beule war dann halt ein etwas nerviges Kopfkissen. Hat nur zwei mal beim Liegen plötzlich gepoppt und sich um eine Rippe erweitert. Und selbst auf langen Trails läuft man ja ziemlich regelmäßig einen Resupply Punkt mit Postmöglichkeit an, zu der man eine neue Matte bestellen und die alte Heim schicken oder in die Bounce-Box packen kann.

    Bleibt noch Ventilausfall, zumindest bei meinen Thermarest Matten lag der immer an Staub und Dreck im Ventil, hatte ich seit der Umstellung auf Winglock auch nicht mehr. Ventil abschrauben und sauber wischen ging mit dem Alten aber problemlos und hat das Leck behoben.

    Katastrophale Löcher die zu groß für einen Flicken sind oder lange Risse etc. sehe ich nur durch massive äußere Einwirkungen, ist mir noch nie passiert und sollte mmn. bei halbwegs aufmerksamer Schlafplatzwahl auch eigentlich nicht wirklich vorkommen. Hatte das schon jemand mal unterwegs?

    Wenn man jetzt eine lange autarke Wintertour in arktischen Verhältnissen macht wo auch nur eine Nacht ohne genug Bodenisolierung tödlich enden könnte kann ich verstehen dass man das Risiko Luftmatte nicht eingehen will (Und hat ohnehin wahrscheinlich deutlich mehr Gewicht und Volumen an Ausrüstung und Resupply dabei) . Für halbwegs gemäßigte Verhältnisse in denen nun mal die meisten Touren und fast alle langen Thru-hikes stattfinden sehe ich kein wirkliches Risiko.

    Ja, Seitlicher Verlust ist sicherlich ein Thema, weswegen wenn man Schaum- und Luftmatten stapelt die Variante Schaum oben sich auch üblicherweise wärmer anfühlt als umgekehrt. Ist auch den Designern des Standards durchaus bewusst, Zitat unten ist aus der Zusammenfassung des ASTM FF3340-18 Standards zur R-Wert Messung von Isomatten.

    Zitat

    The camping mattress is held under constant compressive force between a guarded hot plate and a cold plate. The primary heat transfer for this method is one dimensional, vertically through the camping mattress thickness. As such this measured thermal insulation value is a repeatable comparative measurement. However, it should be noted that this value may not always correlate to actual insulation performance as real-world heat transfer may differ slightly because of additional heat losses possibly involved (for example, edge heat loss, uncovered surface heat loss, compression rate changes or posture changes during sleep).

    Ein Overfill sollte doch den Loft unter Laborbedingungen nicht ändern, senkt aber die Komfort Temperatur 🤔

    Zum einen hat ein Schlafsack mit Standardfüllung wahrscheinlich nicht immmer 100% des möglichen Lofts, zum anderen hat Daune bis zu einem gewisen Kompressionslimit ein gleichbleibendes Isolationsvermögen pro Einheit Gewicht, nicht pro Einheit Loft. Kompression sorgt zunächst lediglich für eine Verdichtung der eingeschlossen "Luft-Cluster" in der Daune die für die Isolation verantwortlich sind und noch nicht zur Verringerung ihrer Anzahl. Damit erhöht sich dann die Isolationswirkung pro Einheit Loft während sich der Loft verringert. Overstuff ist also bis zu einem gewissen Grad wohl nicht schlechter als die gleiche Menge Daunen in mehr Loft. Es gibt Cottage-Hersteller wie z.b. Gryphon Gear die mit bis zu 80% Overstuff arbeiten. Tiefergehende Betrachtung und Daten dazu auf BPL hier.

    Die gute Decathlon MT100 Daunenjacke ist auch 800er Ente - Als Preis/Leistungstipp immer zu empfehlen, meine leistet seit inzwischen 5 Jahren auf Tour und im Alltag gute Dienste.

    Mein Verständnis war auch immer, dass die Bauschkraft und damit die Isolationswirkung pro Gewicht bei gleicher Cuin identisch ist, deswegen ist as ja die entsprechende Messgröße. Ente über 800 habe ich aber auch noch nirgends gesehen, dass scheint dann das Ende des Spektrums zu sein, Gans gibt es ja bis in die 1000+ Cuin.

    Definitiv teurer aber auch nichts anderes drin als in der Chlorbleiche - "Wirkstoff: 2,8g Natriumhypochlorit per 100g Flüssigkeit"

    outdoorrama was spricht denn - außer den zugegeben nicht idealem Geschmack - ernsthaft dagegen?
    Das ist als günstige und einfache Methode in meinen Augen völlig unironisch die beste Lösung.
    Empfohlen fürs Desinfizieren von Wasser von der World Health Organisation, der EPA, dem CDC und in fast allem Leitungswasser zu finden.

    Zu beachten ist nur, bitte die Variante ohne Duft und andere Zusätze benutzen und die flüssige Form ist nicht ewig haltbar sondern verliert langsam nach und nach an Konzentation - Meine Serviertenrechnung oben ist also ein wenig zu einfach, 1.5l wird man nicht ansatzweise verbraucht bekommen.
    Alternativ gibts auch Calciumhypochlorit als Granulat, das hält als Feststoff länger, muss aber enstprechend vorsichtig runterverdünnmt werden.

    Wer's lieber lang und ausführlich erklärt haben möchte, GearSceptic hat ein wie immer exzellentes Video zu sämtlichen Formen von chemischer Behandlung von Wasser wo Chlor eingehend diskutiert wird.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Quadlock Halterung mit der passenden Hülle.

    Die Hülle ist etwas größer als reine Handyhüllen aber dafür auch ordentlich robust und bei mir in Dauernutzung.
    Dazu jeweils ein Halter am Fahrrad und am Motorrad - meiner Meinung nach besser als die SP-Connect alternative weil man auch mal Querformat nutzen kann. Hält seit Jahren auch am Motorrad mit entsprechenden Geschwindigkeiten und Vibrationen - die Vorgänger Noname-Amazon Lösung ist mir mal auf der Autobahn plötzlich vom Lenker abgerissen - das war wenig spaßig.

    Dann müssten "Heatpipes" ja genau das Richtige dafür sein! Die basieren nicht nur auf Wärmeleitung und arbeiten wohl viel effizienter. Und bleiben bei vielen abgewrackten PCs übrig.

    Ja, das hatte ich mir als es um Kupfer und Wärmeleitung ging auch schon gedacht - funktioniert bestimmt, eventuell aber fast zu gut leitend? Und übliche PC heat pipes benutzen wohl Wasser als Arbeitsmedium, ich weiß nicht ob das in der Brennerflamme nicht überhitzt und evtl platzt? Ich denke da gilt im Zweifel das KISS Prinzip - wenn wie in den verlinkten Tests gezeigt 4-10g alu oder 19g Kupfer reichen und gut funktionieren, warum komplizierter arbeiten als notwendig?

    Aber wenn das jemand bauen und testen will, ich wäre gespannt die Ergebnisse zu sehen - ist nur nicht so häufig in Deutschland mal entsprechend kalte Temperaturen zu bekommen.

    PositivDenken gibt zu Genüge Links zu Praxistests in den 10 Seiten - und die Grundsatzdiskussionen zur Technik dort lohnen sich absolut zu Lesen meiner Meinung nach! Hier mal ein Praxistest in Alaska bei -26°C reicht das um nicht mehr von Vorgarten zu reden? Finde es ehrlich gesagt schwierig einfach mal anzunehmen dass das alles nur Theorie und Gelaber ist wenn man nicht mal zumindest die minimale selbst Lese- und Recherchearbeit reingesteckt hat zu schauen ob die Leute nicht auch Praxistests gemacht haben. Gibt noch deutlich mehr Tests darin.

    Testing Moulder Strips at -15F/-26C - Backpacking Light
    See the actual write-up in the second, editable post. By way of background info, Bob Moulder has been promoting a copper strip strapped to the side of a…
    backpackinglight.com

    yoggoyo danke fürs einbringen, schön dass ich nicht der einzige bin der den Moulder Strip noch als Option kennt.


    Kurze Grundlagenrunde für alle Mitlesenden:

    Blech/Draht/Stange aus Material mit guter Wärmeleitfähigkeit leitet Brennerwärme in die Kartusche und verdampft das Flüssiggas.

    Zu Beachten:
    Kein Kaltstart - Brenner muss logischerweise erst einmal starten bevor die Kartusche gewärmt wird.
    Kartusche in Jacke mitführen/anderweitig vorwärmen für initiale Brennerzündung.
    Kartusche auf Isolierende Unterlage stellen, sonst im Zweifel Wärmeabfluss Boden>Wärmezufuhr Moulder Strip.
    Es funktioniert eine relativ große Bandbreite an Lösungen und Dimensionen für das Metallstück zur Wärmeübertragung - relativ wenig reicht.

    Größere Kartuschen als 100g funktionieren übrigens auch - auch dafür gibt es im entsprechenden Thread schöne Beispiele.

    Das hier ist meins, weißer Tropfer ist Dr. Bronners. Großer ist Kontaktlinsenflüssigkeit. StS Airlite towel in xxs 36x36 für 14g. Die Fußcreme ist top und pflegt Druck und Scheuerstellen am ganzen Körper wo nötig.

    Reperaturkit für die Isomatte +extra tenacious tape für anderes Equipment, Sawyer O-Ring als Ersatz.

    noch angeben, wie steif der Hüftgurt ist?

    Wie fatrat finde ich auch schwierig das Objektiv anzugeben, ist in offenem Zustand Semi-Fest würde ich sagen, mit ca 1 cm relativ festem Schaum gefüttert, aber sicherlich weicher als dein mit Plastik verstärktes Modell.

    Geschlossen und zugezogen finde ich sitzt er aber sehr verwindungssteif, auch und evtl gerade dadurch dass das Gurtband und die Schnalle ungewöhnlich breite 38mm haben, und deswegen wenig innere Verdrehung oder abknicken in der Schließe zulassen.

    Welche Gewichte könnt ihr mit euren Packs von KS Ultralight bequem tragen?

    So wirklich erreicht habe ich das Maximum wahrscheinlich noch nie - mein übliches Maximum von 10-12kg total fand ich bisher immer noch sehr angenehm.

    Hatte auf ein paar km auch schon mal volles BW+Essen und so ein 6er Gebinde 1.5l Wasserflaschen oben drauf, das war vom Schwerpunkt zu hoch, aber außer sich allgemein schwer anzufühlen erstaunlich solide tragbar, wenn der Rucksack erst mal auf dem Rücken und der Gurt zu waren

    Das Material der "Pro"-Varianten ist auch richtig anständig, während bei der Nicht-Pro-Variante schon mal der Flächenlifter wie ausgestanzt ausreisst.

    Persönliche Erfahrung? Mein Non-Pro Lanshan 2 - siehe mein Profilbild ^^ - hat nun schon 5 Jahre und viele Nächte auf dem Buckel, auch regelmäßig alpin oberhalb der Baumgrenze mit entsprechend Wind und zeigt noch keinerlei Ermüdungserscheinungen.