Beiträge von Tom

    Ich denke, da vermischst du gerade das, was du selbst unter "die Hüttensuche" verstehst, mit dem, was OSM tatsächlich in der Datenbank erfasst und zur Verfügung stellt. OSM ist ja "erstmal" "nur" eine Datenbank. Und hier werden die (Schutz-) Hütten durch die aktiven User (und da ist jeder gerne dazu eingeladen beizutragen !) tatsächlich sehr detailliert beschrieben und unterschieden.

    Hier zur Info die Links auf die entsprechenden OSM-Wiki-Seiten
    - zum Tag "Shelter": https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Tag:amenity%3Dshelter - hier sind es z.B. 8 (!) untershiedliche Shelter-Typen
    - zu Hütten: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:H%C3%BCtten

    Was dann der jeweilige Anbieter, in deinem Fall "Bikerouter", aus den sehr detaillierten Informationen macht ist dann tatsächlich einfach die Sache des Anbieters. In deinem Fall fasst der Anbieter anscheinend die viel detaillierter vorhandenen Informationen einfach (zu) stark zusammen so dass du da keinen Nutzen mehr siehst. Das heißt aber nicht, dass die OSM-Daten deshalb "nutzlos" sind. Für mich heißt das erstmal nur, dass du eine gute Chance hast, dass andere Anbieter genau deine Erwartungshaltung treffen!

    Zu eigenen Filteroptionen haben andere ja schon was geschrieben. Wenn du konkret zu Hütten auf der Suche bist: Im Nachbarforum der outdoorseiten gibt es seit ein paar Jahren eine schöne Initiative die Schutzhütten-Daten in OSM weiter anzureichern und eine Karte mit Bildern zur Verfügung zu stellen:
    - Eintragen von Hütten für die Schutzhüttenkarte
    - Schutzhüttenverzeichnis

    Du hängst Dich jetzt die ganze Zeit an diesem Restaurant auf, dabei war es nur ein Beispiel dass man meiner Ansicht nach in Deutschland für das Geld einer großes Portion Trekkingnahrung ein ausgezeichnetes Restaurantessen bekomme.

    Naja - das war und ist ja dein eigener Aufhänger... - Dir ist Trekkingnahrung im Vergleich zu deinem Lieblingsmarokkaner zu teuer. Ok! Wenn dein Tagesziel von deinen Touren in der Zivilisation liegt glaub ich dir das gerne!

    Nur ist das eben nicht wirklich ein Trekking-Szenario.

    Hab mal im Internet danach gesucht, nehme mal an Decathlon gehört hier eher zu den "Günstigen", oder ist das falsch? Gibt es hier "Geheimtipps", Ocassionen, Großpackungen mit Rabatten usw?

    Es gibt tatsächlich immer wieder Großpackungen im Angebot. Nicht zwingend von Decathlon, aber von Travellunch und anderen habe ich schon öfter einfach mal Pakete mit mehreren Gerichten deutlich günstiger als Einzeln bekommen.

    Eine 150 Gramm - Packung kostet beim Decathlon 9 Euro, auf Tour abends wenn ich mich am Tag verausgabt habe (fahre meist Fahrradetappen von 150 - 200 Kilometer am Tag) müsste ich zwei davon essen, also bin ich bei 18 Euro.

    In meinem Lieblingsrestaurant, bei uns im Ort ein Marrokaner mit ausgezeichneten frischem Essen kostet ein Hauptgericht meist um die 20 Euro, und das sind ordentliche Portionen in Top - Qualität und alles frisch und aromatisch.

    Warum ist bei diesen Preisen bei so vielen diese Trekkingnahrung so beliebt? Reicht euch eine Spatzenportion? okay dann wäre es noch unter 10 Euro, aber immer noch teuer.

    Ich denke du vergleichst hier einfach völlig unterschiedliche Situationen miteinander und gewichtest deine eigene Ernährungspriorität ("ordentliche Portion mit gutem Geschmack") und deinen eigenen Bewegungsradius mit dem Rad im Vergleich zu ganz anderen Rahmenbedingungen (Trekking zu Fuß in abgelegenen Regionen) persönlich einfach höher.

    - Trekkingnahrung ist eben für Trekkingtouren gemacht, da gibt es eben keinen "Marrokaner mit ausgezeichnetem frischem Essen" an jedem Etappenziel. Da ist in der Regel überhaupt keien Infrastruktur vorhanden. Abendessen = Kalorienaufnahme bei möglichst wenig Gewicht, aber nicht zwingend auch ein kulinarischer Hochgenuss. (gerne darf es schmecken, mehr darf - aber muß es nicht sein)

    - Fahrradetappen mit 150-200km mit Restaurant am Etappenziel? Aber natürlich hast du da einen erhöhten Kalorienbedarf! Genauso hast du dann aber auch einen viel höheren Bewegungsradius mit dem Rad als zu Fuß beim Trekking. Da steht dir doch nichts im Weg zu deinem "Lieblingsrestaurant" zu fahren!

    Dazu mal eine ernst gemeinte Frage, weil ich mir das Zeug noch nie gekauft habe.

    [...]

    Ist es das Löffeln aus der Tüte? (was ich persönlich ganz schrecklich finde, aber das stört wohl viele nicht)

    Also was jetzt... - noch nie gekauft, oder findest du das jetzt (in der Theorie oder aus der Praxis) ganz schrecklich? ;)

    Ist es das Versprechen auf angeblich "gesundes Essen"?

    Wer behauptet denn, dass Trekkingnahrung "angeblich "gesundes Essen"?" ist? Da gibt es genauso wie auch bei Restaurants große Unterschiede.

    Irgendwer muss das Zeug ja kaufen, sonst würde es ja nicht zig Anbieter geben die das Zeug zu diesen Apothekenpreisen verkaufen.

    Ich kaufe es! Für Trekkintouren, wenn ich weiß, dass am Etappenende kein "Lieblingsmarrokaner" auf mich warten wird. Einfach weil es in Summe genug Energie bei wenig Gewicht (Nahrung + Brennstoff) für mich liefert um am nächsten Tag wieder genug Energie für einen tollen Tourentag zu haben. - Für kulinarischen Hochgenuß nehme ich mir gerne zwischen den Touren Zeit zu genießen :)

    Ich sage mal "aktuelles" Lieblingstourfoto. (alle paar Jahre gehe ich mal alte Fotos durch; immer wieder bearbeite ich auch einfach mal Fotos im raw-Format nach, denen ich bisher nicht so viel Aufmerksamkeit gewidmet habe)

    Bruecke-Kaldaklofskvisl.webp

    Brücke über den Kaldaklofskvísl auf dem Laugavegur

    Ich denke der Schutz durch die Impfung wird etwas überbewertet.

    Es lauert ja meist noch eine zweite Gefahr - Borreliose.

    Ich ringe mich dann lieber durch, lange Kleidung zu tragen oder wenigstens Gamaschen, imprägniert mit Permethrin. Ich versuche also - bisher erfolgreich - den Biss zu vermeiden.

    Tatsächlich hat bisher auch diese "Bugs-away" - Ausrüstung der Gewebe funktioniert. Wenn die ausgewaschen ist, kann man das Kleidungsstück ganz normal weiter nutzen.

    Warum wundert es mich nicht, dass du versucht den Schutz einer wissenschaftlich bewährten Impfung mit persönlichen Anekdoten von langer Kleidung (die selbstverstänldich natürlich zusätzlich (!) sinnvoll ist) und chemischen Mitteln, zu diskreditieren... - Und nein, hier hat auch niemand behauptet dass eine Impfung gegen Borreliose hift.

    Der Thread-Titel ist FSME. Und dagegen kann man sich zum Glück schon lange impfen lassen. Mit "Schutz von über 95% für mindestens 10 Jahre" gewährleistet die Impfung einen Schutz gegen FSME, den "lange Kleidung" gerne erstmal wissenschaftlich (!) belegt auf eine Dauer von 10 Jahren nachweisen darf ;-). Natürlich macht es trotzdem Sinn, in Risikogebieten lange Kleidung zu tragen, auch wegen Borreliose. Sie ist aber kein vollwertiger Ersatz.

    Hm.. ich sehe da aktuell nur eine Aufforderung einen Account einzurichten, ohne neben recht allgemeinem Text auch nur ein einziges Bild der eigentlichen Inhalte / des Funktionsunfangs zu zeigen. Das ist IMHO schon recht wenig Anreiz mich da anzumelden - könnte so auch einfach nur eine weitere "Mailadressen-Sammel-Website" sein.

    Da finden wir zumindest hier und da Spannen der vergangenen mittleren Wingeschwindigkeit je nach Gebiet und Monat - zumindest basierend auf Simulationen.

    Ich sehe an dem Gedanken das Problem, dass Windgeschwindigkeiten lokal je nach Gegebenheiten SEHR unterschiedlich sein können.

    Richtig, genau deshalb habe ich ja auch mehrfach in dem von dir zitierten Beitrag geschrieben, dass das alleine eben nicht ausreicht ;-).

    z.B. hier:

    "Dazu dürfen wir dann gerne noch einen eigenen Sicherheitsfaktor draufrechnern: eigene Fähigkeit das Zelt auch in schwierigen Bedingungen wirkich gut aufzubauen, ggf. schlechte Bodenverhältnisse, Windböen mit einem Faktor 1,5-2 zur mittleren Windgeschwindkeit,..."

    [... und hier]

    "Und dann rechnen wir noch einen Faktor für Windböen und typische schlechte Bedingungen dazu und überlegen, welches Zelt da angemessen ist."

    So wirklich "Frei" ist OsmAnd leider inzwischen auch nicht mehr - zumindest wenn man vollständige Karten auch offline verwenden möchte, was beim Trekking ja auf jeden Fall sein sollte. Ich habe mir erst vor kurzem mal wieder verschiedene Apps angesehen, bei OsmAnd sind Offline-Karten (mal von den 7 Regierungsbezirken im Free-Paket) und Höhenlinien auch erst im ersten Bezahl-Paket verfügbar.

    Ich finde das aber auch gar nicht so schlimm, schließlich muß die Infrastruktur dahinter ja auch irgendwie finanziert werden. Im Vergleich zu manch anderem "großen Portal" bieten OsmAnd und Locus Maps aber m.E. nach wie vor bessere Gesamtpakete und ein besseres P/L-Verhältnis wenn der Schwepunkt weniger auf Community und mehr auf Kartenvielfalt und individuellen (Karten-) und Optionen liegt!

    Komplett frei sind aktuell Orgnaic Maps und CoMaps, aber der Funktionsumfang ist hier einiges geringer.

    Tatsächliche Prozentwerte werden wir in der Realität ja selten haben - weder was das zukünftig eintretende Wetter, noch die reale Zeltstabilität unter den dann herrschenden Bedingungen (Boden, Lage, Windböen, eigene Erschöpfung und Fähigkeiten,...) betrifft.

    Aber wir können uns ja mal probieren ein wenig anzunähern: Daten zu den zu erwartenden Wetterbedingungen können wir uns näherungsweise über verschiedene Wetterportale einholen. Da finden wir zumindest hier und da Spannen der vergangenen mittleren Wingeschwindigkeit je nach Gebiet und Monat - zumindest basierend auf Simulationen. Dazu dürfen wir dann gerne noch einen eigenen Sicherheitsfaktor draufrechnern: eigene Fähigkeit das Zelt auch in schwierigen Bedingungen wirkich gut aufzubauen, ggf. schlechte Bodenverhältnisse, Windböen mit einem Faktor 1,5-2 zur mittleren Windgeschwindkeit,...

    daher zu Situation 1: wenn ich ein Zelt nur für den Durchschnitt, also nicht auch für die sicher auftretenden Windböen, auswähle, dann ist das m.E. definitiv zu leicht geplant. Und das Beispiel mit der Dusche ist ja gut gewählt. Genau da tummeln sich dann alle, die für Hütte und ausreichendes Zelt "zu sparsam" unterwegs waren. - Nur gibt es diese Dusche nicht immer und überall ad hock wenn man noch zu weit von der nächsten Hütte entfernt ist. Und besonders fair ist es den Hüttenwirten und anderen Gästen auch nicht wirklich, wenn für den eigenen Gewichtsvorteil die Sanitäranlagen zu Schlaflagern umfunktioniert werden.

    zu Situation 2: Wenn ich weiß, dass mein Zelt an 5 von 100 Tagen nicht ausreicht (deine 95% Annahme), gehe ich bewusst ein Risiko ein. Und ich gehe gleichzeitig davon aus, dass ich mich weder verletze, noch verzögere und immer rechtzeitig eine Hütte erreiche. Das ist eine riskante Annahme – und im Zweifel verlassen sich solche Planungen auch hier darauf, dass andere für mich einspringen.

    Eine 100%ige Sicherheit werden wir nie erreichen. Aber wir können schon auch Eigenverantwortung übernehmen und uns bewusst ansehen, was die mittleren Windgeschwindigkeiten in Island und Skandinavien inklusive September (darum ging es doch im Thread?) so sein können. Und dann rechnen wir noch einen Faktor für Windböen und typische schlechte Bedingungen dazu und überlegen, welches Zelt da angemessen ist.

    Materialdepots kenne ich eher aus der Speleologie-Ecke (in meinem Fall Höhlenforschung in alpinen Höhlen). Da ist der Hintergrund aber auch anders gelagert:

    • aufwändiger Materialtransport (teils extra mit Seilbahn bzw. 1-2 Tage rein für Materialtransport, im Bereich 20-30kg pro Person)
    • Lagerung in ansonstem unbegangenem Permafrost / knapp über Permafrost direkt in Biwaks in Höhlen
    • weitere Erforschung der Höhlen nur durch das Anlegen von (Material-) Biwaks möglich, da die reine Materialmenge ansonsten kaum transportierbar ist
    • regelmäßige Bestandsaufnahme, um ggf. nicht mehr nutzbares Material auch wieder abzutransportieren

    Mit diesem Hintergrund frage ich mich schon, was du Moosbär genau mit deinen UL-Solo-Materialdepots erreichen willst:

    • ist dir das wenige UL-Gewicht für einen Overnighter (?) je Tour wirklich zu viel um es zu tragen?
    • wer entfernt deine Depots, wenn du mal keine Lust (oder, hoffen wir mal nicht, Fähigkeit) mehr dazu hast selbst rauszugehen?
    • wie willst du deine Depots geschützt, aber aber ohne Beeinträchtigung der Natur und "anlegen von Trampelpfaden" verstecken?
    • Wie verhinderst du, dass du nicht anfängst, "übriges" (z.B. Lebensmittel) immer gleich "mit zu deponieren" ohne es jemals zu verbrauchen?
    • ...?

    Unterm Strich bleibt für mich: Das Anlegen eines Materialdepots hat für mich wenig mit UL-Trekking, zumal direkt in DE, zu tun.

    hm... - also ich bin da bei einigen Beiträgen wirklich zwiegespalten. Vielleicht sehe ich auch einfach nur deutlich mehr Eigenverantwortung bei unseren Touren als andere:

    • Ich würde nie (!) meine Ausrüstung einfach nur darauf basierend planen, "dass mich schon jemand an einer nahen Hütte aufnehmen wird", wenn meine (bewusst zu leicht geplante) Ausrüstung einen normalen Sturm in Island nicht aushält. In Island sind Stürme nunmal einfach an der Tagesordnung. Wer eine sichere Hüttenunterkunft will, der sollte sie auch vorab buchen und bezahlen. Wenn man das nicht will, dann sollte man IMHO schon auch ein ausreichend sturm- (und sand-) festes Zelt mitnehmen. Alles andere ist doch einfach nur zu unserem (vermeintlichen) eigenen (gewichts-) Vorteil gedacht und verursacht den Hüttenwirten unnötigen zusätzlichen Aufwand wegen unserem Leichtgewichts‑Spleen.
    • Wo ist denn dieser so sichere "Grüngürtel" in Island? Tut mir leid, aber selbst direkt an den Zeltplätzen an der Küste gibt es doch kaum ausreichend sichere Unterstellmöglichkeiten direkt an den Zeltplätzen - zumindest nicht für die Anzahl an Wanderern und Campern mit Zelt....; Und auch auf dem Laugavegur sind doch kaum Zeltplätze ohne Sandsturm-Gefahr. Selbst wenn der Stellplatz selbst meinetwegen in wenigen (!) Fällen auf Gras ist - die Umgebung und der Untergrund sind nunmal einfach Sand bzw. Vulkanasche. Da braucht es doch nun wirklich nicht viel, um viel zu kurze und instabile UL-Heringe herauszureißen und jedes Zelt mit auch nur ein klein wenig Bodenfreiheit zum Segel im (sand- / aschegefüllten) Wind werden zu lassen.
    • Zum Hilleberg Enan gab es erst vor wenigen Tagen einen (Schadens-) Bericht im Nachbarforum im schwedischen Fjell: Es ist nunmal ein Yellow-Label-Zelt. Das ist an sich nichts schlechtes, aber von Hilleberg heißt es dazu eben auch explizit: "deine Ziele in geschütztem Gelände, [...] liegen". Das ist weder in Island, noch auf vielen Touren (gesichert) in Skandinavien der Fall. Vor allem nicht, wenn das Wetter – wie so oft – einfach mal unvorhergesehen schnell aufzieht.

      Ich kenne nicht alle Zelte aus der Vorauswahl, aber ich habe den Eindruck, dass wir uns hier in einigen Beiträgen schon hart an der Grenze zu "stupid light" bewegen. Ich würde bei den angepeilten Tourgebieten und Zeiten auf jeden Fall deutlich mehr Stabilität und Robustheit ins Auge fassen. - und dafür eher mind. in die Gewichts / Robustheitsklasse (Winterzelt) 1,5-2,5 kg gehen.

      Sorry, just my two cents.

    die beiden Kocher sehen verdächtig nach BRS 3000T aus somit 50:50 Baugleich

    Bist du dir da sicher? Ähnlich ja, baugleich für meinen Eindruck nicht. Der Brennerkopf des BRS 3000T hat z.B. aufgestellte "Leitbleche" am Brennerkopf, bei den beiden genannten Vergleichskochern sehe ich keine Leitbleche, hier sind größere Öffnungen in einem ansonsten planen Brennerkopf zu sehen. Auch das Gewicht unterscheidet sich zumindest nach Herstellerangaben deutlich. (BRS je nach Angabe ca. 25g, EOE Lithium 44g)

    Da gabs doch eine paypal "mit Käuferschutz"it Aufpreis Option, ggf ist das die Lösung?

    Das wird ja konsequent von den Betrügern abgelehnt, allein daran kann man die erkennen, wenn man das versucht anzubieten...

    Das ist m.E. schon eine recht einseitige Sichtweise. Neben Käuferschutz gibt es auch ein eigenes Interesse sich als Verkäufer zu schützen. Bei Paypal mit Käuferschutz geht man als Privatverkäufer Pflichten ein, die man einfach kaum bedienen kann und auch einfach den Aufwand / das Risiko nicht lohnt. Es gibt ja auch unter den Käufern Betrüger, die trotz einwandfreier Lieferung behaupten fehlerhafte Ware (bis gar keiner) erhalten zu haben und ihren Käuferschutz bemühen. Da verzichte ich inzwischen bei Kleinanzeigen lieber im Verkaufspreis ein wenig und freue mich, wenn ich etwas ganz unkompliziert direkt zur Abholung verkaufen kann.

    und nicht unbedingt wild zelten will

    wieso nicht wild zelten? Zu verboten oder zu windig oder zu steil oder....?

    Zum einen nicht erlaubt, aber auch einfach nur schwer machbar. Viel Land ist in Privatbesitz, oft mit dichten Hecken abgeschirmt und bewirtschaftet (teils auch für Viehwirtschaft). Zusätzlich ist man hier einfach trotz vielen sehr schönen Abschnitten sehr sehr nah an der Zivilisation in einer absouluten Urlaubsregion. Abgeschiedene Plätze zu finden, die sich auch noch gut eignen und in der Nähe von Trinkwasser liegen (das Wasser aus den Bächen mitten in dicht besiedeltem Land würde ich auch nicht gefiltert trinken wollen) macht da nicht wirklich Spaß. Dafür gibt es besser geeignete Regionen.

    Bin ihn vor ein paar Jahren gelaufen. Wenn man Küste mag und nicht unbedingt wild zelten will (gibt aber unzählige einfache Farm-Zeltplätze) oder die Einsamkeit sucht findet hier einen schönen Küstenpfad.

    Hast du spezifische Fragen?

    Die OSM-Karten sollen nicht so gut wie die offiziellen topographischen Karten sein, und tlw. in den Darstellungen ordentlich daneben liegen. Hab ich glaube in hier im Forum gelesen.

    Das würde ich so pauschal nicht sagen, es gibt sogar sehr gute OSM-Karten! Die Detailtiefe und Aktualität hängt hier stark von der lokalen Community ab. In Deutschland pflegen sehr viele die OSM-Datenbank, da dürfte kaum ein Amt an die gleiche Geschwindigkeit von Aktualisierungen herankommen. Auch die Höhendaten bei vielen auf OSM basierenden Karten sind inwzischen zum Wandern absolut ausreichend genau. Ein großer Vorteil an den OSM-Daten gegenüber den offiziellen Topokarten: Sie enthalten, wo erfasst, Schwierigkeitsgrade nach SAC-Scala. Einige OSM-Karten (z.B. OpenAndroMaps) nutzen diese Daten dann in der entsprechenden Darstellung.

    Und welche Karte ist hier für was?
    Oder anders gesagt: eine Karte soll aufs GPS-Gerät und dazu noch ein Track draufgelegt werden.

    Wenn du ein Garmin GPS hast, dann einfach die jeweilige Karte aus der Spalte "Garmin" und die Höhenlinien (Contours) auf dem Gerät installieren. Die Basecamp-Karte ist für den PC zur Anzeige in der Garmin-Software Basecamp.

    Naja, Kälte heißt ja nicht gleich dass es nicht trocken sein kann. Ich denke mir einfach, die Regeln und Warnstufen vor Ort sind schon verantwortungsvoll von jemandem, der sich dort besser als ich auskennt, definiert worden - als Gast halte ich mich einfach an die lokalen Regeln und freue mich dass ich überhaupt dort sein kann. Das bricht mir jetzt keinen Zacken aus der Krone.

    Hat schon mal jemand Erfahrungen mit den flammenlosen Kochsystemen von Barocook gemacht ? (https://barocook.net)

    Ich nutze die Barocook Mug seit ein paar Jahren sporadisch, vor allem wenn es was warmes sein soll aber eine hohe Waldbrandstufe herrscht.
    Die Mug ist mit 400 ml angegeben, das tatsächliche Fassungsvermögen liegt aber bei maximal 360 ml.
    Zum Kochen bringt man das Wasser damit nicht, aber es wird ausreichend warm für typische Trockennahrung. Beschafft habe ich die Mug mitsamt den Hitzepads schon vor einigen Jahren direkt über deren damaligen Shop. Der war damals aber noch deutlich verständlicher und vertrauenserweckender als der aktuelle. Was auch noch wichtig zu wissen ist: Die Hitzepads sind nicht unbegrenzt haltbar und verlieren dann einiges an Leistung.