Moin!
Vielen Dank an Zippi das er seinen X-Dome zum Treffen mitgenommen hat.
(Und besonderen Dank für das Opfer der Srangentasche, von der das Material für einen Reisstest genommen wird)
Das Carbongestänge macht einen sehr steifen Eindruck. Es verhält sich deutlich weniger weich und flexibel als ein Aluminium-Material.
Die Stangen-Clips sind mit zwei Nahtverriegelungen direkt auf die Doppelkappnähte genäht. Das sieht auf den ersten Blick recht solide aus, auf den Zweiten fällt auf, dass direkt neben der Verriegelungsnaht der Zug nur von einer Stofflage auf das Zelt übertragen wird. (Hier steht und fällt alles mit der Stabilität des Stoffes und der erste Eindruck von der Weiterreißfestigkeit war erschreckend)

Da pro Stange die gesamte Last der Seite nur auf zwei Clips verteilt wird, ist die Belastung pro Clip recht hoch. (Ich bin überrascht, dass bei einem derart aufwendig genähtem Zelt an so etwas Wichtigem gespart wird.)
Die Lasche für die Sturmabspannung ist in die Doppelkappnaht eingefasst und wurde zweimal verriegelt. Das sieht elegant aus und ist handwerklich solide, wenn die Gurtbandenden heiß geschnitten und entsprechend tief in die Kappnaht eingefügt wurden. Leider ist beides nicht nachvollziehbar, sodass man einfach den Näherinnen vertrauen muss. Auch hier ist keine Verstärkung unterlegt, (hoffen und beten). 
Das Zelt macht ansonsten einen großzügig dimensionierten und durchdachten Eindruck und ist für ein 3-Season China-Zelt sicher keine schlechte Wahl. Ein Schlechtwetter-Bunker, was besonders starken Winden ausgesetzt werden sollte, ist es mit Sicherheit nicht.
VG. -wilbo-