Beiträge von wilbo

    Alles schon gemacht. Es ist halt eine Frage der Zeit. :(
    Hier mit einem nicht Silikon-beschichteten Stoff:

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    Selbst beim Arbeiten mit einem speziellen Kapper, braucht einiges an Erfahrung und Handwerk, damit der rutschige Stoff nicht unkontrolliert in die Naht rein- oder rausläuft. (Das sieht man beim Zelt dann an den leichten Beulen entlang der Doppelkappnaht).
    Vom Nähen diagonal zur Webrichtung ganz zu schweigen!

    VG. -wilbo-

    Das ist mir auch schon aufgefallen.
    Der einzig technische Nachteil ist, dass die Nahtlöcher der "Randnaht" im einlagigen Stoff stark gedreht werden könnten. Hier muss wahrscheinlich im aufgebauten Zustand mit Nahtdichter nachgearbeitet werden.

    Neben der Ästhetik ist von der Belastbarkeit eine Doppelkappnaht natürlich viel besser. Bedauerlicherweise aber nicht so einfach und Produktions-sicher zu nähen.

    VG. -wilbo-

    Und schon wech. Aus welchen Gründen auch immer ...

    Bei der Gelegenheit, nochmal:
    Ein Penta-Mid Camo-DCF. Vor kurzem erst gebaut, dürfte neuwertig sein!
    Selbst für den Original-Preis werde ich das so nicht mehr fertigen können.

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Slingfin’s Pyramide habe ich erst jetzt entdeckt. Grundfläche, 274 × 274 cm, 183 cm Höhe.

    Cinder Cone 4P Pyramid Tent
    The Cinder Cone is a four-season, ultralight pyramid tent with excellent ventilation, livability, and ease of setup for any adventure in any conditions.
    www.slingfin.com

    Trotz des verwendeten 10D Materials liegt das Gewicht bei 765 g, (also ähnlich wie beim MSR Front-Range mit 20D).
    Inzwischen bin ich der Meinung, dass diese sehr dünnen Materialien gewichtsmäßig keinen Gewinn bringen, wenn man nicht gleichzeitig die gesamte Konstruktion extrem minimalistisch hält.

    Interessant ist, dass hier die klassischen Tunnel-Lüftungen eine Renaissance erfahren.
    Ich frage mich, ob die halben Abdeckungen als Regenschutz ausreichen. In jedem Fall ist das nach oben verschobene, asymmetrische Design der Tunnel schlau gemacht.
    Ob die verbleibenden Öffnungen als effektive Lüftung überhaupt relevant sind, kann ich nur schwer beurteilen.

    Inner & Bodenwanne:

    Cinder Cone Mesh Body
    The Cinder Cone Mesh Body gives you the flexibility to use your Cinder Cone in buggy conditions, making it a true all-season shelter for up to four people.…
    www.slingfin.com
    Cinder Cone Tub Floor
    The Cinder Cone Tub Floor pairs with your Cinder Cone to provide a clean and dry sleeping area for up to four people. Its full-width tub sidewalls protect…
    www.slingfin.com

    Beide Elemente sind relativ leicht ausgefallen!

    VG. -wilbo-

    Grundsätzlich ist der Aufbauvorgang für ein Clip-Gestänge genau richtig.
    Zelt am Boden fixieren, Stangen aufstellen und von unten angefangen, die ersten Clips gleich mit einer Abspannung sichern.

    Von Zippiweiss ich, dass die Schlaufen, die man um die Stangen schlägt, auf der Carbon-Oberfläche rutschen. Das ist natürlich zusätzlich kontraproduktiv für einen sicheren Aufbau im Wind.

    Da bin ich ziemlich sicher.

    Warum?
    In ihrem ersten Video über den X-Dome schien mir die Protagonistin doch recht zufrieden mit dem Zelt.
    Klar gibt es mehr Klicks, wenn etwas „dramatisches“ passiert. Aber wenn ich mir das Handling mit dem Zelt so anschaue, ist das doch genau der Anwendungsfall, der beworben wird.
    (Die Trekkingsstöcke zur Unterstützung schräg zu stellen ist jetzt bewiesenermaßen eine Schnapsidee) ;)

    VG. -wilbo-

    Moin!

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    Min. 3:00 bis 5:00
    Man sieht recht gut, wie wichtig die Trekkingstöcke zum Stützen der gesamten Konstruktion sind. Hier wurden die Griffe wahrscheinlich nicht richtig in die Taschen eingesetzt oder der Stock stand zu schräg und ungünstig zum Wind.
    Ich würde bei diesem Wind die Kuppel erstmal wie ein Firstzelt aufbauen. Also die beiden Trekkingstöcke zuerst einsetzen und abspannen. Danach das Carbon-Gestänge adaptieren und versuchen, die Windlast auf die Schnüre zu übertragen.
    (Das Herumrutschen der Carbonstange in der Abspannschlaufe könnte man jeweils durch ein Stück Schrumpfschlauch verhindern).

    Zippi vielleicht kann man die Innengummis der Zeltstangen straffen und damit verhindern, dass sich die Segmente so leicht lösen?
    Oder gleich komplett gegen stärkere Gummilitzen austauschen!

    VG. -wilbo-

    Ich denke, Hery himself wollte zusätzliche Stabilität in die Konstruktion rein bringen, indem eben diese kurze Stange ebenfalls an zwei Seiten gespannt wird und er wollte die Last nicht alleine dem Zeltstoff überlassen.

    Ruskaman hat von unserer simplen Lösung ein Foto gemacht und vielleicht bekommt das Henry Shires zu sehen und kann uns erhellen. ;)

    Leider wird die Konstruktion durch diese Art der Abspannung sehr »entlastet« und das ganze Zelt steht wie ein nasses Handtuch ...

    Das Zelt ist eigentlich überkonstruiert was die Geometrie angeht, dafür wurde den wirklich sehr simplen Dingen weniger Beachtung geschenkt. Dan hängt beispielsweise die Taschen im X-Mid einfach ein wenig höher. Dadurch stösst man in der Nacht niemals mit der Matte gegen die Tasche und kann z.B. seine Brille sicherer verstauen.

    Ist das jetzt ernst gemeint? :S

    VG. -wilbo-

    Hiho,
    auf dem Sommertreffen habe ich Ruskaman’s 2P-Dipole bewundern dürfen.
    Mal abgesehen von den, (für mich nicht sinnvollen), werksmäßigen Abspannungen an den Seitenteilen, ist die Konstruktion klar nachvollziehbar.
    Vier Heringe in die Ecken, auf rechte Winkel achten, Stangen rein und die Front abspannen.
    An den Seiten würde ich statt mit zwei Schnüren zu den Eckheringen, nur eine orthogonal abspannen. Dafür benötigt man je Seite einen Hering mehr, aber dafür steht das Zelt wie eine Eins.

    VG. -wilbo-

    Moin Christian!

    Sollte der RV nicht mittig in die Apside?

    Der Gedanke beim Ounce Design war wahrscheinlich, damit einen Hering / Abspannpunkt zu sparen. :rolleyes:
    Den Reißverschluss auf eine Ecke zu legen, funktioniert ganz gut bei sechs-
    und achteckigen Grundrissen. Durch die konstruktive Spannung an dieser Stelle kommt aber selbst ein 5c Reißer schnell an seine Grenzen.

    Reichen 2,8 m Länge an der Hinterkante oder sollten es doch lieber volle 3 m sein?

    Mit 3 m Kantenlänge an der Basis, komme ich auf eine Liegenlänge von 220 cm, (auf 30 cm Höhe).
    Das ist für mich, mit 1-85 nahezu optimal. Da ist sogar noch etwas Platz für ein inner.

    1,1 m Höhe, oder doch lieber 1,2 m?Der Vorteil bei der Nichtverwendung von DCF ist ja, dass man in der Breite nicht so limitiert ist.

    Ich wäre ganz klar bei 1,2 m, (wenn das auch eine längere Person nutzen soll).

    ... auch wenn es wahrscheinlich zu klein sein wird.

    Dann kann man sich den Entwurf doch eigentlich sparen? ;)

    Bei deinem Quadromid würde ich die Ecken bei Regen ziemlich am Boden festnageln. Ist halt die Frage ob du mehr Spritzwasser oder mehr abgestreiftes Kondens möchtest.

    Genau, beim Boden-bündigen Abspannen ziehen sich die Winkel der Seiten stark nach innen und nehmen einiges an Raum weg. Zur Not, wenn man mal was Abwettern möchte, geht das. Aber als Standard-Setup wäre mir das vom Raumangebot zu knapp.

    Hm, im Kopf bin ich schon feste am planen des Nachbaus.

    Ich bin sehr gespannt!

    VG. -wilbo-

    Dank Dir für Erläuterung!
    Ich dachte irgendwie immer an eine Asymmetric Holden, warum auch immer. :S

    Manchmal muss es halt einfach mal jemand machen bis man sich selber traut.

    Na ja, minimalistische DCF-shelter in reduzierter Liegelänge sind nun nicht so selten. Das Gegenteil muss man allerdings suchen.

    So dachte ich zum Beispiel bisher immer dass eine Pyramide oben einen Lüfter bräuchte.

    Ja, das ist bei der geringen Größe eines shelters nicht maßgeblich, um Kondensation zu verhindern. Für vernünftige Abluft an der Spitze ist eine Lavvu-Öffnung ideal und selbst da gibt es immer Kondenswasser, wenn der Taupunkt es will.

    Für Sommer, um den Gewitterschauer am Augustabend zu überstehen reicht das eventuell gerade so.

    Jaein,
    als mein Quadro-Mid bei Jan an der Weser im Gewitter stand, drückte der Wind einiges an Spray über die hochgezogene Ecke rein.

    Nichts wovon man gleich stirbt, aber für einige ist so eine halbe Tasse Wasser auf dem Schlafsystem schon eine kleine Katastrophe. ;)

    VG. -wilbo-

    Sind das diese Reißer mit Metallzähnchen für Tauchanzüge?

    Jupp, gibt es auch an Trockenanzügen.

    Mein erster Trocki hat so einen Reißer. Die Verarbeitung ist wirklich erstklassig und bisher hat er in den letzten 25 Jahren komplett dicht gehalten.
    Nachteil ist, dass er extrem steif und nur in angemessenen Radien zu „falten“ ist. Besonders leicht zu schließen ist so ein Metallreißer nun auch nicht gerade und am Ende braucht es nochmal extra Kraft, damit er richtig dicht ist.
    Mir ist mein alter Trocki inzwischen zu schwer geworden, vom Packmaß ganz zu schweigen. Daher bin ich aktuell auf einen mit T-Zip umgeschwenkt und sehr dankbar über diesen Faden.

    Statt im Schrank hängend, werde ich den Trocki jetzt in einem luftdichten Packsack zusammen mit einem Sack Silica-Gel lagern.

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Das Teil ist im Prinzip ein Holden Tarp mit einer Wand vorne quer rüber. Von den Abmessungen meinem Piton nicht unähnlich aber eventuell besser, da von Haus aus asymetrisch.

    Ich kann beim besten Willen keine Asymmetrie in der Konstruktion erkennen.
    Hilf mir bitte mal auf die Sprünge. ;)

    Nachteil fällt mir auch der Reißverschluss auf, auch wenn die Positionierung interessant ist. Das Öffnen und Schließen bis runter zur Ecke scheint mir aber auch eher was für akrobatisch veranlagte Wanderer zu sein.

    Wenn man einen 50 cm langen Zipperpull anknotet, geht das doch prima. 8o

    Ansonsten kann ich bei dem Entwurf nicht viel Neues entdecken. Der Schönwetteraufbau zeigt mir, wie winzig das Teil ist.
    Irgendwie fehlt mir bei dem Design eine ernsthafte Diskussionsgrundlage. Daher bin ich sehr daran interessiert, Deine Sicht auf den Entwurf zu verstehen, Christian Wagner.

    VG. -wilbo-