Ich wollte den Gedanken eines "Poncho-Tarps" wieder aufnehmen. Vorerst ohne Kapuze, um erstmal zu schauen, ob die Konstruktion nicht das Loch aufzieht.
Bisher sieht das vielversprechend aus ...
Unterm Tarp ist reichlich Liegelänge für 1-85 plus und als Poncho funktioniert die Länge für mich ebenfalls. Für die ersten Poncho-Tests werde ich mir die Kapuze noch sparen, da ich eh eine „wasserdichte“ Baumwolljacke mitnehmen werde.
Sollte sich der Poncho bewähren, mache ich mir Gedanken über eine sinnvolle Befestigung der Kapuze.
Es gibt einen Hack eigentlich für den Us Poncho (deutlich leichte ca 600g) wo man klappbare Zeltstangen diagonal in den Poncho spannt,habe ich auf meinem so umgesetzt leider bekommt man ein Meshbivy sehr schlecht darin unter da die ja meist eckiger sind. aber als schnellen geilen Regenschutz super geht auch mit leichtern Poncho´s müßen die Stangen halt angepasst werden. Darauf hin halt de Gedanke mit dem Tarp
Wieso nimmst Du nicht ein GateWood Cape? Dafür gibt es inzwischen auch ein passendes inner.
Ich habe mal für eines meiner Poncho-Tarps eine separate Kapuze mit überlappendem Schulterschutz gebaut. (Das ganze sieht ein wenig nach Mittelalter-Mark aus.) Den Schnitt müsste ich noch irgendwo haben.
Ein YT Video was ich gefunden (finde ich just nicht mehr wieder )habe zeigt das das Tarp in der Mitte gefalltet über den Kopf gelegt und im Brustbereich beide Seiten zusammen gerollt werden die dann mit Schnur fixiert werden und so als Poncho fungiert.
Meinst Du das, indem eine Plash-Palatka mit 3x3 Meter genäht wird?
Dazu bräuchte etwas mehr Informationen. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, möchtest Du das 3x3 diagonal falten, um es dann als Poncho zu verwenden?
Das grundsätzliche Problem bei Poncho-Tarps: Ist die Liegelänge bei einem Tarp ausreichend, wird der Poncho zu lang. Ist der Poncho optimal, wird meist die Liegelänge zu kurz.
Hinzu kommt, dass das Poncho-Tarp Konzept an dem Punkt hinkt, wo man den Poncho im Regen ausziehen muss, um das Tarp aufzubauen. (Wenn schon, finde ich den Poncho als Unterlage zu verwenden sinnvoller). Das wäre ja noch in Ordnung, wenn das Tarp-Setup sehr schnell gehen würde. Leider sind in dieser Hinsicht meine Erfahrungen mit dem 3x3 eher durchwachsen. Überwiegend bekomme ich so ein Tarp nicht unter 10 Min in ein komplett bezugsfertiges shelter verwandelt. (Allerdings gibt es hier recht große Gemeinde, die das GWC nutzt. Wahrscheinlich können die viel praxisbezogener über die Vor- und Nachteile berichten)
Ein 3x3 Tarp halte ich zudem in der Fläche für zu groß. Wenn mir 3 m Basislänge zum Liegen reicht, brauche ich in der Tiefe nur 2 m. Ein dreiseitig geschlossenes shelter kriegt man schon mit einem 3x3 hingefrickelt, aber eine vernünftige Liegelänge, für mich mit 1-85, gibt es dann nicht mehr.
Vor einigen Jahren habe ich mir von Cumulus zwei Pertex-Säckchen mit imprägnierter und mit normaler Daune zum Testen zukommen lassen. Damals ging es mir darum, einen deutlichen Unterschied zwischen der normalen Daune und der imprägnierten Daune von Cumulus zu erkennen. Wie unterscheidet sich die Feuchtigkeits- und Wasseraufnahme und welche Daune trocknet schneller?
Über mehrere Tage habe ich verschiedene Blackbox-Tests gemacht und dazu Messdaten gesammelt.
Dass Kunstfaserfüllungen noch wärmen, wenn sie nass sind*, ist ein ähnlicher Mythos wie die Behauptung, dass man in Gore-Tex-Kleidung nicht schwitzt. *(Wie soll das physikalisch funktionieren?)
Ich erinnere mich daran, dass in den 80ern verschiedenste Kunstfaserfüllungen für Schlafsäcke aufkamen. Neben unterschiedlichen Hohlfasern wurden auch silikonisierte oder anderweitig imprägnierte Kunstfasern auf den Markt gebracht. Ich kann mir vorstellen, dass in diesem Zusammenhang im Marketing einiges gründlich missverstanden wurde – aber egal, der Markt musste trotzdem penetriert werden.
Ich finde es sinnlos, die beiden komplett unterschiedlichen Materialien gegeneinander auszuspielen. Ganz abgesehen davon, dass es sowohl bei Daune als auch bei Kunstfasern so viele unterschiedliche Qualitätsstandards gibt, dass es mir schwerfällt, hier zu verallgemeinern. Bei beiden Füllstoffen kann ich mir eine passende Anwendung vorstellen – oder eben nicht. Sich die Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien genau anzuschauen, finde ich hilfreicher, als pauschale Aussagen zu treffen.
Das hat jetzt nichts mit dem ul-Konzept zu tun, aber jeder der sich schon immer mal ein Feuerzelt hinstellen wollte ... Aus dem günstigen 240 g/qm Baumwollstoff von Esvo gefertigt und zu 99 % plastikfrei. Die Höhe beträgt gut 2 m und mit 3 m Durchmesser bietet es Platz für zwei Schlaf- oder 4–5 Sitzplätze rund um den Hobo.
Winter is coming!
Die nächste Variante wird ein Silnylon-Tarp-Tipi mit Ofenrohrdurchlass werden.
Und ich habe ab ca. 12 Grad gefroren. Ich ahne, dass es an meiner Isomatte (Nordisk Vanna 3,8) lag. Wäre diese wärmer gewesen ...
Könnt ihr das bestätigen?
Deshalb werden alle Schlafsäcke auf einer Winterisomatte mit hohem R-Wert getestet.
Die dünnen Luft-Schaummatten funktionieren prima zusammen mit einer Feststoffmatte unterm Hintern / Rücken. Ohne zusätzliche Unterlage ist mir, (außer im Sommer) zu wenig Luft unter den entscheidenden Stellen.
Ich nehme den R-Wert nur als grobe Orientierung. Gerade bei Luftmatten ist der Isolationswert unter partieller Kompression geringer als die flächige Berechnung angibt. Es hat mich immer schon geärgert, sodass man bei Luftmatten eigentlich gleich ein Stück Evazote für den Hüftbereich mitliefern müsste.
Wenn es ums Schlafen geht, geht im Ultraleicht -Trekking-Bereich eigentlich kein Weg an Quilts vorbei. Dachte ich… Quilts sind quasi Decken, die man am Fußende schließen und unter sich an der Isomatte befestigen kann. Dadurch spart man natürlich Gewicht, denn es gibt keinen Reißverschluß, keine Abdeckleiste, keine Kapuze und keinen Wärmekragen, wie bei einem normalen Schlafsack.
Ich habe mir schon vor Jahren einen Quilt genäht und immer wieder benutzt. Aber richtig glücklich wurde…
Die Leinen an den 4 Ecken oben auch moderat oder nur die Flächenspanner.
Die Abspannpunkte an den Eck-Nähten sind ähnlich zu bewerten wie die Flächen-Abspanner. Die Hauptlast wird sinnvollerweise über die Naht abgeleitet. Nimmt man zu viel Zug von einem dieser Punkte auf, ändert man damit die Kraftverhältnisse. Im Extremfall muss dann so ein Abspannpunkt einen Großteil der Last aufnehmen (wofür er nicht gebaut ist) und die kräftige Naht unterhalb wird entlastet.
Wie gehe ich denn da beim Ultamid4 vor. Welche Tipps /Reihenfolge habt ihr für mich?
Vier anständige Heringe in die Ecken und die Stange rein. Eine zweite Person kann beim Aufstellen der Stange helfen, indem sie im Zelt mit dem Rücken zum Wind die Zeltbahn stützt. Mithilfe der extra Hand ist es auch einfacher, die Zeltstange wirklich auf maximale Länge einzustellen, sodass am Ende das Zelt schön stramm steht.
Die Abspannpunkte auf der Zeltbahn nur moderat abspannen, um die Bewegung in der Fläche zu minimieren. Sobald zu viel Druck auf diese Punkte kommt, eher etwas Spannung rausnehmen und auf die Lastaufnahme der Materialien und Heringe vertrauen.
Moin! Ich habe leider keinen blassen Schimmer vom Wetter auf der Isle of Skye. Aber ... meine erste Wahl wäre das Zelt, was sich bei Regen und Wind am einfachsten aufstellen lässt.
Als allererstes möchte ich Nick danken, der seinen Entwurf mir und uns allen zur Verfügung gestellt hat. Durch Zufall bin ich auf seinen Blog gestoßen und war verblüfft über sein simples und schlüssiges Design. Ich habe ihn angeschrieben und netterweise hatte er keine Einwände für eine überschaubare kommerzielle Nutzung durch mich. Natürlich wird sein Ursprungsentwurf trotz Veränderungen im Design immer wieder erwähnt werden.
Dieses Silpoly-Tarp ist etwas abgewandelt von Nick's Design.
Mit einem zweiten Stock kann man noch mehr Spannung auf den Eingangsbereich geben oder in „Senioren-Höhe“ aufstellen.
Das Tarp-Tipi ist im Prinzip nur ein modifiziertes 3×4 Meter Tarp mit abgerundeten Ecken und einer Stangentasche. Hier wurden 2 x 4 Laufmeter Stoff nur über eine einzige Doppelkappnaht verbunden. Mein erster Entwurf hat insgesamt 17 Abspannpunkte, (davon 12 für den Boden), was die Fertigung mit allen Verstärkung-Pads sehr zeitaufwendig macht. Bei den nächsten Schnitten werde ich das Reduzieren um vor allem Heringe zu sparen. Aber gerade wegen der reichhaltigen Abspannungen steht das Tarp wie in Stein gemeißelt.
Dies Shelter reicht für 2 Personen mit leichtem Gepäck und wiegt ca. 570 g. Die Aufbauhöhe der Mittel-Stange beträgt 160 cm und ist mit meiner Stockverlängerung verblüffend stabil.