Beiträge von wilbo

    Moin!
    Erste Kritik zu dem Schnitt.

    Neben der begrenzten Fläche ist teilweise die Laufrichtung des Schnittes nicht optimal.

    • Die vordere Kante ist zur Webrichtung deutlich diagonal geschnittenen. Das führt zu einer Dehnbarkeit, die ich dort, so ausgeprägt nicht haben möchte. Ziehe ich diese Kante halbwegs stramm, so ist der Bereich um die Stangentasche herum schon überdehnt, (die Nahtlöcher ziehen sich auf).
    • Beim nächsten Schnitt würde ich den Winkel der vorderen Kante flacher ansetzen, also das beak etwas verkürzen. Was auch dazu führt, dass die Stangentasche weiter zur Mitte hin positioniert wird und damit aus der direkten Zug-Line des Gewebes herausrückt.
    • An der Rückseite zieht sich am Saum ein riesiger Spalt auf. Das sieht zwar elegant aus, ist für den Windschutz allerdings suboptimal. Diese Lücke würde ich weitgehend schließen wollen.

    Ansonsten, ein interessanter Ansatz.

    Mit 3,5 m Lauflänge und auf 1,6 m könnte das vielleicht was werden ...

    Aber erstmal bleibe ich bei 1,5 m.

    VG. -wilbo-

    Gelingt das mit jeder Leine? Ich habe den Eindruck, wenn es richtig schüttelt, löst sich das gerne wieder.

    wilbo
    1. Oktober 2025 um 17:09

    Fotografische Abwicklung der Aufwicklung:

    Am Anfang die Schnur zwischen Daumen und Zeigefinger einklemmen.

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    Zum Sichern zuerst eine Runde den Bund rückwärts wickeln.

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    Am anderen Schnur-Ende ziehen, bis eine Schlaufe sich verkleinert.

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    Durch diese kleine Schlaufe kommt der "Slip" für den gewickelten Bund.

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    Festziehen und - fertich - !

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    Das Nette an dieser Wicklung ist, dass man an beiden Enden ziehen kann und das Bündel faltet sich wie von selbst auf.

    VG. -wilbo-

    Inwiefern ersetzt (oder ergänzt) die Dehnung des Stoffes die Verwendung von Shock-Cords?

    Gummibänder an Abspannleinen halte ich für kontraproduktiv.

    Will ich die Bewegung im Tarp minimieren, spanne ich die Plane stramm ab.
    Habe ich in der Abspannschnur ein Dehnungsgummi eingebaut, ist das eh auf Maximal-Spannung gezogen. Kräftige, (dicke) Expanderschnüre mit so viel Gegenzug, dass da noch Restdehnung drin ist, wird in diesem Anwendungsbereich kaum jemand verwenden wollen.

    Dehnt sich das Silnylon bei Nässe, ist bei strammem Aufbau noch genügend Zug im Material, sodass ich (bei dem obengenannten Stoff) nicht nachspannen muss.

    Denn festknallen kann ich doch jeden Stoff, oder?

    Je weniger Dehnung im Gewebe, umso eher macht ein Catcut Sinn, um in die Fläche Spannung zu bekommen. -> DCF

    Selbst bei DCF wirst Du bei der Segelfläche immer Bewegung im Tarp haben.
    Ich würde die wesentlichen Abspannpunkte solide verarbeiten, sodass ich maximalen Zug drauf bringen kann.

    Meine Verstärkungs-Pads sind inzwischen aus 240 g/qm Material.

    Moin zusammen!

    Ich habe jetzt ein wenig mit dem Schnitt rumgespielt und finde für mich keinen Mehrwert gegenüber der schlichten 3 Meter Bahn.
    (Wenn ich so ein Tarp in real-live nutzen könnte, würde sich das vielleicht ändern. Aber rein von den 1:10 Modellen ...)

    Als Gegenentwurf werde ich demnächst einfach mal diese minimal Version mit Stangentasche / beak bauen.

    Vielleicht, doch in etwas länger ...

    VG. -wilbo-

    Ahh, verstehe eine hexagonale Form. Das ergibt Sinn!

    Ich denke ebenfalls, dass es auf diesen langen Kanten nicht zwingend einen Catcut braucht.
    Wenn überhaupt, dann einen leichten oben am First und an der Seitenkante.
    (Nicht so übertrieben, wie gezeichnet. Besser konnte ich es nicht) :S

    Sundance  Konradsky Warum werden bei Hammock Tarps aufgenähte Schnur-Mäntel statt Gurtbänder verwendet?

    VG. -wilbo-

    Aus dem Bauch heraus würde ich den sandfarbenen Nylonstoff nehmen.
    Das Silnylon hat mehr Stretch und ist damit strammer abzuspannen. Der Catcat muss dabei gar nicht so ausgeprägt sein, selbst eine gerade Linie zieht sich schön in Form.

    Die Wasseraufnahme ist beim Nylonstoff aufgrund der guten Silikonbeschichtung nur geringfügig höher als beim Silpoly.
    (Ich habe allerdings bisher nur einmal gemessen, 10 % zu 6 %)

    VG. -wilbo-

    Wenn ich im Winter auf dem Wasser bin, habe ich einen Trocki mit Füßlingen an.
    Innen ein Paar dünne und dicke Socken. Außen kommen relativ weit sitzende Neopren Socken mit rutschfester Unterseite drüber.
    Die dicken Innen-Socken sollten „relativ“ locker sitzen, damit sich die Wärme am Fuß halten kann.
    Kritisch wird es bei den Neopren Socken. Sind sie zu weit, rutschen sie wassergefüllt vom Fuß, sind sie zu eng, wärmen die Innen-Socken nicht mehr ordentlich.

    Also am besten die äußere Schicht, Sandalen oder Neo-Socken erst kaufen, wenn Du den Trocki schon hast.