Beiträge von wilbo

    Ich bin sehr gespannt, was Du später über Nutzung zu erzählen hast!

    Den Test kennst Du?

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Irgendwelche Einwände?

    Technisch gesehen keine, mich würden allerdings die Kosten interessieren. ;)

    ... verwenden für die Verstärkungen Ultra100.

    Ich würde irgendwas Reißfestes mit einseitigem Polyesterfilm nehmen und eine Klebeprobe machen. (Bei Extex Muster anfordern)

    Man sieht verhältnismäßig gut die geringe Dehnung von DCF. Dafür wurde das Material gemacht!

    (Da sind keine Marketinganfänger am Werk.
    Die Perspektive ist so gewählt, dass nur wenig Verformung des Körpers zu erkennen ist. Direkt von der Seite wäre sicherlich mehr zu sehen gewesen. Auch wird nicht gezeigt, ab welcher Windstärke das Zelt unbewohnbar wird, geschweige denn wann und wo es zum Bruch kommt.
    Ich finde übrigens das direkte Einblenden der Daten wie im DAC-Windkanal vertrauenswürdiger. Damit ist es deutlich schwerer die Werte auf- oder abzurunden). ;)

    Ich hab auch zwei Jacken aus Naturfaser, eine aus Loden und eine aus Baumwolle (EtaProof) hat sich für den Alltag bewährt unterwegs nicht. Hauptsächlich weil es zu lange dauert um zu trocknen bzw. nicht lange genug dicht hält.

    Das Konzept Baumwolle-Jacke funktioniert gut in Kombi mit einem Regenschirm.

    Das Zeug ist robust. Leider wird das auch nie verrotten. Imo kannst da auch gleich Plastik pur verwenden.

    Wenn die Ullfrotté-Wäsche nach 30 Jahren irgendwann in Müllverbrennung kommt, hat sie zuverlässig ihren Dienst getan.
    Sozusagen, das Gegenteil von Fast-Fashion, was mMn. schon längst in Outdoorindustrie angekommen ist.

    Ich bin ja absolut nicht gegen hochwertige Kunststoffe, nur soll das Zeug eine gewisse „Stabilität“ aufweisen und sich nicht ungefragt überall verteilen.
    Mit der Verwendung von Mischgeweben setzt man ja einfach den prozentualen Anteil der Kunstfasern herunter.

    Aber ist halt schon geiler als früher.

    Die Frage ist, für welchen Preis ...

    Am nachhaltigsten ist es wohl, in Bio-Baumwolle daheim zu bleiben.

    ^^ Wohl kaum, wenn ich mir anschaue, was eine fünfköpfige Familie so an Müll produziert.

    caficon Danke!

    Zitat

    Was ist mit den ganzen Plastikflüssen?

    Da kann einem schon der Spaß am Shoppen vergehen ...
    Ab Min: 18:30

    Ist es sinnvoll aus PET (mit einem funktionierenden Recyclingprozess), unter extra Energieaufwand Einwegkleidung zu produzieren?
    Ab Min. 12:50

    Zitat

    Carsten K. Zu Loden und Baumwoll(zelten) will wohl niemand zurück.

    Das hat auch niemand verlangt.
    Vielleicht eher über Mischgewebe aus Wolle & Kunstfaser nachdenken? (Einige meiner Woolpower Unter-Hemden sind inzwischen bestimmt 25 Jahre alt).
    Oder konsequent auf Materialreinheit achten, aber meist scheitert es ja schon an der Rückführung des Recycling-Materials in den Produktionsprozess.

    Zitat

    Und was genau ist denn die mikroplastikfreie Alternative zu z.B. einem Alpha Pulli?

    Vorher ist man ja viele Jahre auch ohne Alpha Pulli ultraleicht unterwegs gewesen. (Und nicht erfroren) ;)
    Es ist doch immer die gleiche Frage, für welchen "Luxus" nehme ich Energieverschwendung und Abfallproduktion in Kauf.

    VG. -wilbo-

    Was mich Pingel allerdings wirklich nervt, ist der schrappende, hakelig-kratzige Griff, Metall knirscht auf Metall, und dann sitzt das klapperig - nicht machbar für mich, Abteilung dezente Neurodivergenz lässt grüßen.

    Das kann ich gut verstehen.
    Gerade diese Draht-Klappgriffe funktionieren bei kleinster Asymmetrie nicht mehr einwandfrei und klemmen dann immer an der gleichen Stelle. Das kann man zwar wieder zurecht dengeln, braucht dazu aber eine kleine Werkstatt. (Schraubstock, Zange, evt. kleine Lötlampe)

    VG. -wilbo-

    Wie steht es eigentlich um die Haltbarkeit der Fasern?
    Mein uralter Helly Hansen Faserpelz sieht an einigen Stellen inzwischen ziemlich löchrig aus.

    Oder machen sich noch andere Gedanken um Mikroplastik im Trinkwasser ...
    (Nicht, dass meine Mischgewebe besser wären)


    Wie steht es eigentlich um die Haltbarkeit der Fasern?
    Mein uralter Helly Hansen Faserpelz sieht an einigen Stellen inzwischen ziemlich löchrig aus.

    Oder machen sich noch andere Gedanken um Mikroplastik im Trinkwasser ...

    Alle Klamotten werden dünner mit der Zeit. Und die Fasern bleiben irgendwo.

    Im UL- Bereich ist die Halbwertszeit der Materialien wohl noch kürzer.

    Aber "Mikroplastik" kommt wohl ganz woanders viel mehr in die Natur.


    Der Hauptanteil kommt von andern »Rückständen«.
    Aber ...

    Zitat

    Nach einer Studie der IUCN von 2017 werden nur zwei Prozent des als solches in die Ozeane eingetragenen Mikroplastiks durch Aktivitäten auf See verursacht, der überwiegende Teil (98 %) durch Aktivitäten an Land. Der größte Teil dieser Partikel stammt aus dem Waschen von synthetischen Textilien (35 %) ...

    Zitat

    Im Abwasser von Waschmaschinen finden sich bis zu 1900 Faserteilchen pro Waschgang.[27][28] Eine Untersuchung des österreichischen Umweltbundesamts von Polyesterblusen ergab, hochgerechnet auf die österreichischen Haushalte, dass dort durch die Kleidung rund 126 Tonnen Mikroplastik ins Abwasser gelangt.[29] Weltweit sind es schätzungsweise rund eine halbe Million Tonnen.[30] 2020 zeigte sich in einer Untersuchung, dass beim Trocknen von Textilien in Wäschetrocknern Mikroplastik über die Abluft in die Umwelt abgegeben wird.[31] Mikroplastik von Kunstfaserkleidern gelangt nicht nur beim Waschen selbst, sondern hauptsächlich beim Tragen (etwa 3 mal mehr als beim Waschen) in die Umwelt.[32][33][34] Die künstlichen Fasern von Outdoor-Bekleidung lassen sich in erheblichen Mengen in der Natur nachweisen und sind in manchen Gebieten, wie im Eis des Forni-Gletschers, als Hauptursache der Verschmutzung bekannt.[35]

    Mikroplastik – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Warum, nur um einen 25 bis 45 % leichteren Pulli zu haben?
    Ich denke, es gäbe genug Möglichkeiten an anderer Stelle Gewicht zu sparen.

    VG. -wilbo-



    Ob die Zahlen so stimmen?

    Was ist mit den ganzen Plastikflüssen? Siehe dazu auch die neue Reportage zu Decathlon

    Umweltreportage über Decathlon: Wie nachhaltig produziert Decathlon wirklich?
    Sherif Rizkallah zeigt Textilproduktion in Bangladesch. Decathlon bewirbt Recycling und CO2-Reduktion. Wie nachhaltig produziert Decathlon wirklich?
    www.zdf.de

    Das Thema ist nicht von der Hand zu weisen, gerade bei solchen flauschigen Textilien.

    Grundsätzlich gehe ich aber auch davon aus, dass der größte Teil des Mikroplastik wieder gebunden wird.

    Zu Loden und Baumwoll(zelten) will wohl niemand zurück.

    Persönlich sehe ich die paar Teile unkritisch. Die größeren Probleme sehe ich bei vielen Produkten der "Ersten Welt" in Ländern der "Dritten Welt" - wo oft Recycling und Müllabfuhr unbekannt sind. Beginnen tut es schon in Spanien.


    Warum, nur um einen 25 bis 45 % leichteren Pulli zu haben?
    Ich denke, es gäbe genug Möglichkeiten an anderer Stelle Gewicht zu sparen.

    Ich finde das löblich, aber halt am Ist Zustand von UL völlig vorbei. Prozentual zum Gewicht ist der ganz große Anteil von meinem (eurem?) Gear alleine deswegen aus Kunststoff, damit die Natur es unterwegs nicht zerlegt und was neues draus baut. Und was genau ist denn die mikroplastikfreie Alternative zu zB einem Alpha Pulli?

    Vielleicht wäre eine Alternative im Alltag darauf zu achten 100% plastikfrei unterwegs zu sein - was echt schwierig geworden ist. Das ist ja die Krux - alle labern von Mikroplastik und sogar mein Bioladen versucht mir Klamotten mit 30% recyceltem Kunststoff anzudrehen. 🤪 Es ist kaum noch möglich Baumwollsocken ohne Polyester zu kaufen. Usw

    Aber vielleicht wäre Microplastik ein Thema für einen anderen Thread... 😅🤓😇

    ... für eine präzise Messung von Temperaturen müssten die Emissionskoeffizienten der verschiedenen Materialien verwendet werden.

    Wie kann ich mir das praktisch vorstellen?

    Es gibt ja einige Textilien, die für bestimmte Wellenlängen der IR-Strahlung durchlässig sind. (Sonst würden Luftkammer-Matten mit Silberfolie ja nicht funktionieren).

    Bei den alu-beschichteten Schaummatten habe ich dagegen Zweifel; da liegen wir bzw. unsere Kleidung ziemlich formschlüssig drauf, so dass sich keine nennenswerte Temperaturdifferenz zwischen der Mattenoberfläche und der unserer Kleidung einstellt.

    Dies deckt sich mit meinen Erfahrungen.

    ... wegen des nahe Null liegenden Wärmewiderstands (für Wärmeleitung) der Rettungsdecke werden der Boden, die Rettungsdecke und die Außenseite Deiner Hose nahezu die gleiche Temperatur haben. Zwischen Zeltboden und Isomatte wäre das nicht viel anders.

    Das wollte ich mit diesem einfachen Versuch verdeutlichen.

    ... mit Aluschicht zur isolierenden Luft hin den Wärmeverlust reduziert. Obwohl der R-Wert der Rettungsdecke nahe Null ist und sie die Wärmeleitung vom Körper über die Luft in den Zeltboden nicht verändert; aber den Austausch von Wärmestrahlung.

    Also müsste eine Unterlage aus einer Schichtung, Silberfolie / Bubbel-Folie / Silberfolie den Hintern besser warm halten als reine Bubbel-Folie?