Beiträge von wilbo

    Ja, das passt besser. Der Beak am Fußende ist bei dir jetzt flächenmäßig maximiert, hat aber einen nicht optimalen Fadenverlauf.

    Mich würde viel mehr der suboptimale Fadenverlauf an der Firstnaht stören. Damit bekommt man keinen vernünftigen Zug auf die Naht, welche die gesamte Struktur halten soll.

    Nun, wenn du das Tarp höher abspannst, aber den Abstand der Seitenkanten zum Boden gleich lässt, ...

    Hier kann ich bei diesem Widerspruch nicht folgen ...

    ... dann wird die Liegefläche achmäler und die Beakspitzen wandern nach aussen und oben.

    ... und ab hier bin ich ganz raus. Das musst Du mir mal für Dummis aufzeichnen.

    Hm, warum gemogelt? Zugegeben, eine Höhe von 50- 60 cm ist jetzt kein Palast, aber rundum geschlossen isses. :P

    Na ja, der Titel »Enclosed in Three - Challenge« impliziert für mich ein dreiseitig geschlossenes shelter. Nenn mich kleinlich, aber das ist es offensichtlich nicht. (Abgesehen davon ist es ein interessanter Schnitt)

    Aber, Dein Faden, Deine Regeln ...
    VG. -wilbo-

    Moin!

    Du willst also allen ernstes, mit einem Zelt ind einem wetterfesten Bivi losziehen?

    Das ist aber UH und nicht UL!

    Nur weil eine Gewichtseinheit geringer ist als die andere, ist dies noch lange kein sinnvolles Ultraleicht-Konzept.

    Episode 129 | Field Notes - The Limits of Wilderness Minimalism - Backpacking Light
    Ryan Jordan examines wilderness minimalism under stress, using physiology, psychology, and Stoic philosophy to analyze five high-risk scenarios.
    backpackinglight.com

    Ich habe gedanklich ebenfalls die Möglichkeit durchgespielt, ein stabiles Shelter zu verwenden und durch Weglassen des Innenzeltes zu erleichtern. Der Bivy wäre dann inner und Ersatzshelter in einem.

    Auch in Single-Wall sheltern wäre manchmal eine leichte, wasserabweisende Hülle nicht das dümmste.
    Hier kann man zwei Bodenwannen bewundern, nachdem ich an den Zelten ein wenig geschüttelt hatte.

    VG. -wilbo-

    Danke für's mitdenken!

    So, kommt dies Deinen Vorstellungen schon näher?

    Aus einem 1,5- oder 1,6 m breiten Tarp einen Trapezschnitt zu basteln, ist, mit Verlaub, den Aufwand nicht wert.

    Da bin ich komplett anderer Meinung.
    Die Schutzfunktion ist bei dem Schnitt um einiges höher als bei einer simplen Stoffbahn.

    Dann hast du wieder eine Firstnaht die du Abdichten musst usw.

    Muss ich nicht, da meine Doppelkappnähte mit dem dicken 35 CoreSpun ohne Versiegelung dicht sind.

    Aber die Herausforderung hier heißt ja enclosed.

    Genau, und dafür ist das Tarp mit den beaks schon „ein bisschen“ gemogelt. ;)

    Außerdem kannst du ja das Zelt schmäler machen und so entsprechend höher aufbauen.

    Wie das, wenn die beaks fix sind?

    Ah, Antoine de Saint Exupery- ...

    Dank Dir!
    Ich wusste gar nicht mehr, woher das habe.

    VG. -wilbo-

    Auch auf vergangenen Touren in bergigen Gegenden habe ich die Wanderstöcke kaum benutzt. Daher würde ich die gerne weglassen. Wäre das plausibel? Oder sollte ich wenigstens einen einzigen mitnehmen?

    Ich baue meine Tarps in D fast immer mit einem Stöckchen aus dem Wald auf. Wenn ich länger unterwegs bin, schnitze ich mir nicht jeden Abend einen, sondern nehme den 130er-Stock beim Wandern mit. Wahlweise habe ich auch nur einen Trekkingstock dabei, den ich dann als Mittelstange nutze.

    Auch wenn ich das Tarp schon länger besitze, habe ich bisher meist ein kleines MYOG-Zelt verwendet, ziemlich ähnlich zum abode von Meadowphysics/John Zahorian. Dieses Zelt aus Silpoly wiegt nur 250g, ist mückendicht, hat schon viel Regen gesehen, und bietet genügend Platz um zu sitzen, liegen, und die Ausrüstung findet auch noch Platz. Bei Wunsch kann ich gerne mal ein Bild von diesem Zelt posten.

    So was hier?

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    VG. -wilbo-

    Mir ist gerade eine Modifikation von einem Knot-Tent in den Sinn gekommen:

    Um dem Wind wenig Angriffsfläche zu bieten, müsste der Aufbau so niedrig wie möglich sein. Aber dazu sollte noch genügend Liegelänge übrig bleiben, so dass man sich halbwegs liegend einrichten könnte.

    Letzte Woche ist mir eine überraschend simple Lösung mit dem 2p Firstzelt von knot aufgegangen.
    Man kann das shelter einfach mit den Sturmabspannungen am Boden fixieren.

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    Länge von Ecke zu Ecke: 230 cm. Breite 80 cm und Stockhöhe 70 cm.

    Ich kann mich da gerade noch so rein schlängeln, habe dann aber tatsächlich eine ausreichende Liegelänge zur Verfügung. Das ist in keinster Weise eine Luxus-Lösung, aber um einen Sturm abzuwettern durchaus machbar.

    Der 20d Stoff des Flys ist natürlich nicht gerade prädestiniert, um als Bodenmaterial herzuhalten. Daher würde ich mich da nicht drauflegen wollen, sondern das fly innen eher zu Seite raffen.

    Wenn die Sturmabspannungen als Bodenfixierungen herhalten sollen, müssen diese, meiner Meinung nach verstärkt werden. Ich habe da einmal extra übergenäht und werde sehen wie gut das am Ende hält.

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    Hier das Firstzelt in voller Größe:

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    VG. -Wilbo-

    Ich bin ja eher ein Freund des Einfachen.

    150 ist als Trapez-Tarp in der Breite etwas knapp.

    Bei 160 cm sieht es schon viel besser aus.

    Das wäre meine Präferenz zusammen mit diesen Stoffen:
    https://www.esvocampingshop.com/de/nylon-stoff-meterware-goldbeige/
    https://www.esvocampingshop.com/de/supreme-ripstop-nylon-stoff-ultra-leicht-und-stark-dunkelgrun-160-cm-46-gr-m-30dn/
    Beide Materialien sind auf der Vorder- und Rückseite gleichmäßig Silikon-beschichtet. Ich kann also meinen Schnitt bedenkenlos spiegeln.

    Wie war das noch mit dem Design?
    Es ist erst dann gut, wenn man nichts mehr wegnehmen kann. ;)

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Ich habe mal versucht, Deinen Entwurf nachzuvollziehen.

    Wie hast Du das Fußende gedacht, flach auslaufend oder gerade runter?
    Bei der geraden Variante wird die Liegelänge ganz schön knapp.

    Am Fußende komme ich in der Breite nur auf knappe 130 cm ...

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Wie schätzt ihr den Cumulus Semirect ein?

    Schlafsäcke: Komfort- und Limit-Temperatur - Ultraleicht-Trekking Forum
    Komfort-Temperatur = 23,5 Grad - (3,5 x cm Loft : 2) = ... Grad Celsius <br /> Limit-Temperatur = 17,5 Grad - (3,5 x cm Loft : 2) = ... Grad Celsius
    ultraleicht-trekking.de

    Sind die 250 g Dauenen von der Verteilung her brauchbar oder besteht die Gefahr, dass sich "Löcher" bilden, die Kältebrücken erzeugen?

    Das wären ebenfalls meine Bedenken.
    Besonders bei Loftverlust durch Feuchtigkeit sind viele kleine Kammern besser. Ansonsten rutscht die Füllung in den Kammern hin und her. (Bei den dünnen Stoffen kann man das gut im Gegenlicht sehen).
    Entweder fülle ich mehr Daune in die Kammer oder verkleinere die Kammern, beides wird teurer. Daher hat sich bei den Herstellern eine gewisse Neigung zur „Unterfüllung“ etabliert.

    VG. -wilbo-

    Das eine führt zum anderen ...

    Jeder, der schon einmal einen richtigen Sturm draußen miterlebt hat, sieht ul-shelter mit anderen Augen.

    Wenn ich Stoffe für meine Tarps teste, schaue ich mir besonders den Stretch in der diagonalen Webrichtung an. Das ist bei einem Tarp natürlich viel einfacher zu erkennen als bei einem differenzierten Zeltschnitt. Trotzdem habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, ein stramm angespanntes Zelt / Tarp im trockenen und nassen Zustand flächig einzudrücken. Damit bekomme ich einen halbwegs realistischen Eindruck von der Bewegung im shelter, wie gut die Statik hält und ob die Abspannungen wirklich den Stand verbessern.

    Auch andere kleine Nebeneffekte sind dabei zu beobachten, wie sich z.B. Kondenswasser im Zelt in Spray verwandelt und wirklich alles durchnässen kann ...

    Einmal am Six Moon Designs, Orbiter und Lunar Duo gerüttelt.

    Das Duo war zugebender Maßen auch suboptimal aufgebaut.

    Für mich schließt sich der Kreis zum Beitrag #6, indem ich einem Zelt mehr zutraue, als was es leisten kann.

    Es hat schon seinen Grund warum beim Soulo und Nortent Vern1 auf eine Lösung mit Klipsen gesetzt wird.

    Vernünftig gebaute Clips sind unter solchen Bedingungen Gold wert!

    Zum Glück halten solche Naturgewalten ja nicht ewig an, sondern in dem Fall nur vier Stunden.

    Bei mir waren es ein Tag zunehmender Sturm, ein Tag Orkan und ein Tag mit abnehmender Sturm. Selbst wenn ich gewollt hätte, wäre ich von der Schäreninsel nicht heruntergekommen, da alle Anlandestellen komplett vereist waren. Auf dem rundgeschliffenen Fels wäre ich selbst 5 Meter vor der Kante haltlos ins Wasser geschlittert.

    Hm, ich nehme an, dass Ihr über alle Möglichkeiten der Aufbauhilfe beim Unna nachgedacht habt?
    z.B. Je, eine Person pro Stange als Support bis alles abgespannt ist.

    Der Nachteil beim VE24 ist, dass man nicht wie beim Unna die Stangen komplett am Boden einfädeln kann.
    Aber wenn es erstmal abgespannt ist, steht es ganz ordentlich im Wind.

    Ja, ich war erstaunt, wie du das an Bord hinbekommen hast! :thumbup:

    Aktuell stehen mal wieder zwei nasse Vergleichs-Tarps im Garten.
    20 D Silpoly von RBTR und das Silnylon von Esvo. Wenn ich das Nylon-Material trocken stramm abspanne, ist kein Unterschied zum Silpoly zu erkennen.
    Das 30 D Silnylon hat eine erstaunlich feste Gewebestruktur. Wenn ich an der Spitze der Halbpyramiden rüttel, habe ich auf der einen Seite Silpoly-Gummi-Geschwabbel und auf der anderen Seite eine richtig gute Statik. Die Diagonalen muss man bei Wind halt zusätzlich abspannen.

    Nachher baue ich die beiden ab und wiege viel Wasser im Gewebe hängen geblieben ist.

    Moin!

    Alle meine 20 D Stoffe hatten bisher eine so abgrundtief be ... scheidene Querdehnung, dass ich kurz davor bin hier einen Schlussstrich zu ziehen.
    Aktuell steht noch eine Bestellung von Dutchware aus und dann bin ich damit durch.

    Wenn ich mit diesem Stoff schräg an gerade nähe, drehe ich durch! Ganz abgesehen davon, dass ich am Ende nie auf die gleiche Länge rauskomme. :(