Beiträge von wilbo

    Das „Problem“ bei den kleinen Hobos ist, dass sie nur mit wirklich trockenem Holz in Kleinstform funktionieren. Sind die Stöckchen nass oder auch nur feucht, reicht die Große der Brennkammer nicht aus, um das Holz während des Brennvorgangs komplett zu trocknen.

    Das bedeutet für mich ein gewisses Dilemma. Entweder habe ich ein suboptimal brennendes Feuer, was permanent mit extra Sauerstoff versorgt werden muss. Oder, das Holz ist trocken, (in der wärmeren Jahreszeit) und die Situation ist eigentlich so, dass ich nicht wirklich ein Holzfeuer machen will.

    Daher sind bei mir die meist verwendeten Hobos die etwas größeren, der Pico-239 und der X-Fire-19.

    VG. -wilbo-

    Ja, aber mit etwas stärkerem Material schwindet der Gewichts-Gewinn gegenüber der normalen Pico-85, (der ja auch nur 85 g wiegt).
    Und ehrlicherweise muss man beim Gewicht eine leichte Umverpackung immer mitrechnen. Die kleinen Topf-Kocher werden ja einfach ins Kochgeschirr gepackt.

    Der leichteste bei mir im Arsenal ist der Nano TI von Firebox mit 118 gr.

    Der leichteste ist wahrscheinlich mein myog Picogrill-46 aus 0,1 mm Edelstahlfolie. ;)
    Den habe ich vor Jahren mit Nagelschere und Schlüsselfeile direkt nach dem Original gefertigt. (Picogrill 85)

    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_04_2014/post-1378-0-84791600-1397842818.jpg

    Mit seinen 46 g + 10 g Drahtauflage ist dennoch erstaunlich stabil.

    Im 1,5 Liter Trangia Topf kochte der Liter Wasser in 9 Min. (Der halbe Liter in 6 Min.)

    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/uploads/monthly_04_2014/post-1378-0-52605500-1397842702.jpg

    Nach dem Test habe ich das Teil aber nie wirklich verwendet, weil mir das Material in der Handhabung doch zu flimsy war.
    (Wer ihn haben will, soll sich melden) ;)

    VG. -wilbo-

    Da es bei uns endlich mal auffrischte, bin ich raus auf meine Testwiese.

    Angesagt waren 60 km/h in Böen 80.
    Gemessen habe ich 15–20 km/h in Böen 25–30. Also, ein mäßiger Wind.
    (Ich habe mich bemüht in den Böen zu fotografieren)

    Wie man sieht, sind die Abspannpunkte sowohl außen als auch innen sinnvoll. Neben dem bewohnbaren Raum, ist es im Tarp ungleich ruhiger, sobald die Abspannungen stehen. Einzig der Bereich oberhalb der Lifter surrt noch etwas im Wind.

    Bei den innen liegenden Stangen habe ich den Eindruck, dass dies die beste Möglichkeit ist, um überhaupt mit höheren Windstärken umgehen zu können.

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Zitat

    BTW, wo hast du denn das Silpoly in Tarnfarben her. Ich suche so was schon seit Ewigkeiten.

    Das kommt von Ripstop by the Roll, hat allerdings für meinen Geschmack zu viel Stretch in der Diagonalen.
    Bei Bedarf könnte ich Dir was abtreten.

    Na ja, ich sehe das Killer- Feature bei DCF eher beim Gewicht. 165 gr. für die Behausung macht sich halt gut in der Specs- Tabelle.

    Ja, diese Verschiebung der Wichtigkeit beobachte ich ebenfalls.
    Gewicht vesus Funktion abzustimmen ist ja vollkommen in Ordnung. Nur mangelt es zunehmend an der Bewertung der realen Funktionalität.

    Bei der Weinwanderung in Unterfranken im Sommer könnte ich mir das aber sehr wohl vorstellen. Das 3m- Shelter ist was für Gegenden wo man eigentlich keinen Shelter braucht.

    Dafür würde ich mir eher was Einfaches aus X-Foil bauen.

    VG. -wilbo-

    Ach,
    wie ist das denn schön!

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    Wahrscheinlich kennst Du das schon. ;)
    Für mich war der Aspekt der hinteren Kraftübertragung beim canted stroke neu.
    Ich habe zwar immer einen gewissen "Ankerpunkt" gespürt, aber die Theorie dahinter war mir nicht bewusst.

    LG. in meine alte Wahlheimat.

    Das mit der Dehnbarkeit ist klar. Da würde ich Mal eine Schnur mit in den Saum einlegen. Z. B. 2 mm Dyneemaschnur oder ähnliches mit wenig Reck. Dann ist zwar die Beakfläche nicht mehr knallstramm, aber dafür bekommst du die Kräfte über die Schnur in der Beakkante abgeleitet.

    Das beak ist nicht so das Problem, auch ist die Kante durchaus akzeptabel, (wenn ich nicht den direkten Vergleich zu einer geraden Kante hätte). Das mit der Schnur habe ich einmal gemacht und mich nachher über den Aufwand geärgert, da es nur eine marginale Verbesserung gab, wenn überhaupt.
    Auch den Winkel etwas flacher zu schneiden, wird wahrscheinlich nur wenig ausrichten. Ich werde den zweiten Schnitt eine Weile abhängen lassen, manchmal ergibt sich mit der Zeit eine sinnvolle Veränderung oder er kommt in die Tonne.

    Ansonsten finde ich das Teil aber doch recht gelungen. Machst du an die Hinterkante nie Abspannschnüre dran, so dass man mehr Platz unter dem Tarp hat? Kein Wunder dass du mit 2,54m Länge nicht hinkommst :) .

    An der Hinterkante sind die gleichen Leiterschnüre wie vorne dran. Natürlich kann ich jedes Tarp luftig aufbauen, aber das Grunddesign soll bei mir einen funktionierenden Wind- und Regenschutz beinhalten. Sich einen sparsamen Schnitt mit einem höheren Aufbau zurecht zu mogeln, geht mir gegen den Strich. :(

    Der Raff-/ Falteingang selber ist auch nicht ganz soo doll wie bei Ounce Design ...

    Ich finde den Großteil der Designs einfach nicht ausgereift. Im Fachbereich Industriedesign hätte man uns an diesem Punkt noch mal min. 10 Alternativentwürfe aufgedrückt.
    Ich habe den Eindruck, dass seine shelter aus gutem Grund nicht stramm angespannt sind. Dann würde man vielleicht die Zugkräfte auf dem Fly besser beurteilen können ...
    Alles, was ich bisher so schlaff aufgebaut gesehen habe, sollte nicht viel Wind abbekommen.

    Dadurch bekommt man eine fast gerade Unterkante in geschlossenem Zustand.

    Die aber leider nie straff sein wird. Da kann ich mir doch den Vorteil vom dehnungsarmen DCF gleich schenken. :rolleyes:
    Ach, ich lass’ das nörgeln jetzt und kümmere mich um meinen Kram. Da gibt es permanent was zu verbessern und das habe ich selber in der Hand.

    VG. -wilbo-

    Moin!
    Erste Kritik zu dem Schnitt.

    Neben der begrenzten Fläche ist teilweise die Laufrichtung des Schnittes nicht optimal.

    • Die vordere Kante ist zur Webrichtung deutlich diagonal geschnittenen. Das führt zu einer Dehnbarkeit, die ich dort, so ausgeprägt nicht haben möchte. Ziehe ich diese Kante halbwegs stramm, so ist der Bereich um die Stangentasche herum schon überdehnt, (die Nahtlöcher ziehen sich auf).
    • Beim nächsten Schnitt würde ich den Winkel der vorderen Kante flacher ansetzen, also das beak etwas verkürzen. Was auch dazu führt, dass die Stangentasche weiter zur Mitte hin positioniert wird und damit aus der direkten Zug-Line des Gewebes herausrückt.
    • An der Rückseite zieht sich am Saum ein riesiger Spalt auf. Das sieht zwar elegant aus, ist für den Windschutz allerdings suboptimal. Diese Lücke würde ich weitgehend schließen wollen.

    Ansonsten, ein interessanter Ansatz.

    Mit 3,5 m Lauflänge und auf 1,6 m könnte das vielleicht was werden ...

    Aber erstmal bleibe ich bei 1,5 m.

    VG. -wilbo-