Beiträge von wilbo

    Über die Feiertage stand mein Ofen-TrailStar im Garten.
    Da der Boden gefroren war, habe ich die massiven Alunägel (20 g) von NatureHike getestet.
    Das Rein-Hämmern war aufgrund der hochwertigen Aluminiumlegierung kein Problem. Soweit so gut.

    In den letzten Tagen frische der Wind etwas auf, der Boden taute und ich habe die Heringe nochmal versetzt.
    Nun stand das TrailStar mit der Seite im Wind, sodass einzelne Böen auch in den Eingang greifen könnten.
    Da ich unsere (Zelt-) Wiese vom Wohnzimmer aus einsehen kann machte ich mir keine großen Sorgen. Das Tarp war bewegt, machte sich aber recht gut im Wind.

    Heute Morgen war es dann leider "abgebaut".
    Die 15 cm Heringe hatten im aufgetauten Boden schlicht nicht genügend halt gefunden.
    Es waren zwar alle 10 Heringe gesetzt, aber an Hauptabspannpunkten hätte ich mal besser 20 cm Heringe genommen.

    Über Nacht muss eine kräftige Bö ins Tarp gefahren sein, da ich das Ofenrohr erst in 5 Meter Entfernung wiedergefunden hatte. :whistling:

    VG. -wilbo-

    Ich setze da auf mein Nortent Vern 1

    Wie viel wiegt denn nur das Fly mit den Stangen?

    Ich kenne nicht alle Zelte aus der Vorauswahl, aber ich habe den Eindruck, dass wir uns hier in einigen Beiträgen schon hart an der Grenze zu "stupid light" bewegen.

    Ich denke, dass mit einem Tarp aus solidem Material und einer vernünftigen Anwendung eine Menge zu machen ist. Im Gegensatz zu fast allen Zelten kann ich die Aufbauhöhe den Umständen anpassen. Das ist dann zwar nicht mehr komfortabel, gibt aber ausreichend Windschutz um eine Nacht zu überstehen. (Wie man dann mit der ganzen Feuchtigkeit klar kommt, ist nochmal eine andere Sache).

    Das Kernproblem bei den meisten Zelten ist, dass sie mehr "gefühlten" als realen Schutz bieten. Viele Faktoren die ich beim Tarp noch in der Hand habe, werden mir vom Zelthersteller vorgegeben. Bei grenzwertigen Bedingungen heißt es dann, top oder flop.

    Ich würde bei extremen Winden, statt irgendeinem ul-Zelt, lieber ein Tarp aus 33 g/qm DCF, dabei haben.

    Was will ich eigentlich fotografieren?

    In meiner kurzen alpinen Zeit fragte ich einmal unseren Bergführer warum er gar nicht fotografieren würde.
    "Berge sehen doch überall gleich aus", war die nüchterne Antwort.

    Als junger, ambitionierter Fotograf hat mir das lange zu denken gegeben. Habe ich etwas mit meinen Bildern etwas zu erzählen, was nicht schon unzählige Male vorher gezeigt worden ist?

    Mit den Jahren ist es mir leichter gefallen, die Kamera einfach Zuhause zu lassen.
    Abgesehen davon, dass Fotografieren bei mir meist in Arbeit ausartet. ;)

    Das Material hat 80 g/qm.

    Bei Feuer im shelter rechne ich maximal doppelte Höhe des Hobos für die Flammen ein.
    In der Spitze wird es aber wahrscheinlich nicht so warm wie bei einem Ofen, da sich dort die Hitze nicht staut sondern abzieht.

    Aufbau wahlweise mit Außen- oder Innenstange, (kommt aus dem Wald).
    Die Hutze ist so konstruiert, dass es mit beiden Aufbauvarianten funktioniert. (Das Prinzip hat sich FlorianHomeierfein für seine Tschums ausgedacht)

    VG. -wilbo-

    Moin!

    Ich habe gestern Abend noch lange überlegt, was ich wohl heute als shelter nach Island mitnehmen würde.

    • Am liebsten wäre mir ein Mid, inkl. solid inner, (Echte Liegelänge für 1-85)
    • Die Aufbauhöhe sollte variabel sein, damit ich das shelter bei Sturm ganz flach aufbauen könnte.
    • Trekkingstock-Gestänge als A-Frame.
    • Mit Falteingang, also ohne Reißverschluss.

    Da es so was meines Wissens nach nicht gibt, muss ich wohl was Entwerfen ...

    ... aber nach Island möchte ich damit trotzdem nicht fahren.

    Okay, das ist nochmal eine andere Nummer. (Je nachdem, wie exponiert man unterwegs ist).

    Für mich war auf Island der wesentliche Faktor, wie windstabil ist mein shelter und wie komme ich mit dem feinen Sand klar.
    Allein diese beiden Faktoren entscheiden schon einiges über Bauform und Innenzelt-Konstruktion.

    Vom Liteway Pyraomm Duo kann ich Dir schon mal abraten.
    Das hatte ich eine kurze Zeit, und da gab es an einigen Ecken schon Materialermüdungen.
    (Ganz abgesehen davon, dass ich mir ein geschlossenes solid inner wünschen würde)

    VG. -wilbo-

    Beim Kamerakauf rate ich meinen Studenten dazu es von hinten aufzurollen.

    • Was möchte ich mit den Bilddaten machen? Ausdrucken wenn ja wie groß oder bleibt es bei Bildschirmdarstellung? 
      Das bestimmt meine Sensorgröße und grenzt den Markt ein.
    • Wie bearbeite ich meine Bilddaten am einfachsten und am günstigsten? 
      Je nachdem wie viel Zeit ich in die Nachbearbeitung stecken möchte, braucht es eine zur Kamera passende Bildbearbeitungs-Software, (die ebenfalls Kosten verursachen kann).
    • Brauche ich Wechsel-Objektive oder reicht mir ein fest verbauter Zoom?
      Meist sind die Zoom Objektive recht lichtschwache Alles-und-nichts-könner.
    • Wie viel Fotoarbeit möchte ich selber mit der Kamera leisten?
      Ist Arbeiten im manuellen Modus möglich? Kann ich Zeit, Blende, ISO, und Autofokus einfach aus- oder umstellen?
    • Wie ist die Sucherdarstellung bei schwachem Licht? Bei vielen günstigen Kameramodellen ist die Auflösung sehr gering.
      (Kann ich bei der Auflösung überhaupt sicher manuell fokussieren?)
    • Was kosten Ersatzakkus? Original Akkus sind meist absurd teuer.


    Ich hoffe, dass hilft etwas ...

    VG. -wilbo-

    Mein Kit bestand bisher aus SMD Wild Oasis mit Nylon-Unterlage, Easton Carbonstab, sechs Heringe.

    Ich würde erst mal schauen, wie weit man mit dem kommt was man hat.

    • Hast Du noch genügend Liegelänge wenn das SMD Wild Oasis bodennah abgespannt wird?
    • Welchen Durchmesser hat der Easton Carbonstab? Upgrade?
    • Sind die Heringe so, dass sie in verschiedenen Böden auch bei starkem Wind sicher halten?
    • evt. einen Bivy als Windschutz und zusätzlichen Wärmepuffer einplanen.

    Wenn man sein shelter mit ausreichend dimensionierten Material schlau aufbaut, spricht mMn. nichts gegen ein halboffenes Tarp.

    VG. -wilbo-

    Stand der Dinge:

    • Grundriss, ca. 280 x 280 cm. (Schlafsarg ist 220 x 60 x 30 cm)
    • Höhe, ca. 200 cm, (gut 50 Grad Dachneigung)
    • Die Hutzenöffnung ist als Rauchloch recht groß gehalten. (Kann man weglassen, spart Gewicht)
    • Für Fabian kommen 25 cm breite Snowflaps dran. (Könnte man schmaler machen)
    • Das aluminium-bedampfte 70 D Material ist leider recht schwer aber dafür brandsicher.
    • Das Gesamtgewicht wäre mit einem leichten Silpoly / Silnylon deutlich zu drücken. (Dann aber nur zur Ofennutzung)
    • Optional könnte man das Mid durch zwei gegenüberliegende Reißverschlüsse teilbar machen. (plus ca. 100 g) 

    VG. -wilbo-

    Bevor man einsteigt macht man den Eingang natürlich auf.

    ja, aber dann hängt er einem als Lappen an der Front.
    Interessant wäre es gewesen zu sehen, wie jemand den Eingang von innen heraus hochrollt ...

    Zitat

    Die Grundfläche ist mit 2,5m x 1,5m halt schon arg knapp ...

    Das ist sehr nett formuliert. ;)
    Ich will gar nicht wissen was von Liegelänge auf 30 cm Höhe übrig bleibt.

    Wie verhalten sich Baumwoll Zelte bei den Temperaturen?

    Perfekt!
    Bei den Temperaturen herrscht extrem trockenen Kälte.
    Leider liegt das leichteste Material was man verwenden kann zwischen 170 und 200 g/qm. :(

    Mit der Materialauswahl sind wir nicht dogmatisch sondern nehmen das, was für den Anwendungsbereich optimal funktioniert.

    Oder ist das bei einem Ofen im Zelt immer alles trocken?

    Nope,
    bei uns im feuchten Winter trocknet das Zelt durch den Ofen nur in den oberen zwei Dritteln.

    vielleicht darf man sich ja auf Materialtest/Prototypen freuen?

    Das mit dem Prototypenbau wird sich noch eine Weile hinziehen.
    Materialtests machen wir wahrscheinlich keine, da es am Ende eh nur eine Wahl geben wird.
    Nylon (weil kälteresistent), Pu-Beschichtetet (da Brand-reduzierend). Das was reißfest und leicht ist, wird es dann wohl werden.

    ... und -40 -50 ist ja wirklich knackig, wie/wo möchtest Du es einsetzen?

    Der Entwurf ist für Fabian von Bushcraft Yukon. Dort oben haben Sie gerade Temperaturen in dem Bereich.
    Im letzten Winter ist einem Kumpel von ihm, das Fly vom MSR-Elixir im Dauereinsatz zerbröselt.
    (Polyester versprödet unterhalb von -40 Grad Celsius)

    VG. -wilbo-