Beiträge von Carsten K.

    Diese Art Matten dürfte von der dicke des Materials weitgehend gleich sein. Daher darf der R-Wert da schon angezweifelt werden……

    https://www.decathlon.de/p/schaumstoff-…40/c101m8901525

    Also von allen meinen Matten ist die Decathlon die schlechteste, soviel kann ich für mich sagen. Es ist auch die einzige die nie mitkommt. Selbst die "Widesea" von aliexpress schlägt die Decathlon in Sachen Qualität und Haltbarkeit. Wer sich also ne Matte kaufen will, sollte sich unbdingt auch mal die anderen anschauen. Die müssen nicht mal teurer sein (Widesea 10 Euro).

    Das Pertex Quantum Pro ist meines Wissens einfach die DWR-behandelte Version, aber keine Membran. Sprich wasserabweisend, aber nicht wasserdicht.

    Noch mal nachgeschaut. Da hab ich Mist erzählt und muss mich direkt korrigieren: Du hast Recht, Carsten K. , das Quantum Pro hat eine Membran-Beschichtung.

    Ja, ich hab ja den Cumulus "Progressif" und wenn sich da jetzt nicht kurzfristig was am Quantum Pro verändert hätte, ist das eine Membran. Schwer zu packen das Zeug, die Luft will kaum entweichen. Ich denke das Gore-Tex Infinium (GWS) von Western Mountaineering ist ein gutes Material für solche Zwecke, wenn auch nicht komplett wasserdicht, dafür atmungsaktiver. Ich hab davon ne Hose, von der bin ich sehr angetan. Aber "Infinium" gibts ja scheinbar nicht mehr.

    Das Toray von Cumulus kenne ich nicht.

    Ich stelle aber fest, dass das Pertex gar nicht so toll wasserabweisend ist. Gerade hier im Forum, wo doch auch viel Tarps und Einwandzelte verwendet werden, kann das einen Unterschied machen.

    Ich kombiniere ja oft mit einem Kufa-Quilt über dem Schlafsack, da ist das dann egal, bzw. verlagert sich in einen unempfindlichen Bereich.

    Persönlich gefällt mir das Material des Pajak und des Valandre besser in der Beziehung, allerdings ist das wohl alles schwerer.


    Pajak: Fabric

    TORAY Airtastic SLF15 DWR


    Valandre:

    Fabric Asahi-KASEI©

    100% Polyamid (Nylon 6-6 Ripstop), 42 g/m², mit PFAS-freier DWR-Behandlung C0.


    Bist du denn sicher mit dem "Pertex Quantum PRO"? Das wird beim "Progressif" verwendet. Das ist ja eine wasserdichte Membran. Beim Progressif ist das Material schon ziemlich dick und kräftig. Zusammen mit dem Climshield Apex will der Schlafsack jeden Morgen bezwungen werden. Keine Chance mit einem kleinen Rucksack. 8o

    Progressif Synthetische Schlafsäcke Cumulus® outdoor

    Außenmaterial: Pertex® Quantum Pro 36 g/m², 20-denier ripstop, mit DWR (100% nylon)


    Ich denke das sinnvollsten ist das "Standard-Material", das Pertex Quantum 29 g:

    Quelle Cumulus Quilt 300/Konfigurator:

    Toray Airtastic 19 g

    Ein extrem leichtes und daunendichtes Gewebe, ideal für alle, die das Gewicht ihres Schlafsacks minimieren möchten. Beachten Sie, dass es nicht für Schlafsäcke mit mehr als 850 g Daunen in der Standardversion verfügbar ist.

    Pertex® Quantum 29 g

    Ein ultraleichtes, vielseitiges Gewebe von höchster Qualität, das wir in den meisten unserer Produkte als Standard verwenden. Es bietet einen hervorragenden Kompromiss zwischen Leichtigkeit und hoher Strapazierfähigkeit.

    Pertex® Quantum 35 g

    Ein leichtes, universelles Gewebe, das als Basisoption in vielen unserer Schlafsäcke verwendet wird. Es zeichnet sich durch eine sehr hohe Haltbarkeit aus.

    Pertex® Quantum 53 g

    Ein strapazierfähiges, leichtes Gewebe, das für Schlafsäcke entwickelt wurde, die einem höheren Risiko mechanischer Beschädigungen ausgesetzt sind.

    Wäre das ein "China-Zelt" wäre der Shitstorm wahrscheinlich schon losgebrochen.

    Geht doch schon gut los, popcornraushol...:)

    Jaaaa! :D

    Daraus auch die Stangenkanäle zu bauen, nenne ich mal "zuversichtlich".

    Diese Art von Zelt braucht keine Stangenkanäle. Man stellt einfach die Stangen innen rein und gut.

    Ja, aber das Liteway hat doch Kanäle.

    Jenseits von Easton und DAC wird es ganz düster. Ich hab ganze Abende damit verbracht für mein Terra-Nova "Southern Cross" Ersatzsegmente zu besorgen. Im Garantiefall/-zeitraum hätte Terra-Nova das Gestänge ersetzt. Danach kann man auch Ersatzgestänge kaufen. Ich fand die Preise ausgesprochen ambitioniert.

    Umgerechnet 260 Euro, da schweigen alle Flöten. Einzelne Segment gibts ja nicht.

    Southern Cross 1 Poles | 8.64mm Reflex Poles | Terra Nova
    Replacement pole set for Southern Cross 1 tent. Red hub pole and blue centre pole (2801mm), 8.64mm diameter aluminum. Compatible with Southern Cross 1.
    www.terra-nova.co.uk

    Meine Lösung war dann, dass ich die "Y"-Verbinder übernommen habe und das Gestänge gegen Easton 8,6 mm von Extremtextil ersetzt habe. Aus der Erinnerung heraus hat mich das mit Ersatzsegmenten um die 70 Euro gekostet.

    Seitdem haben meine Zelte entweder DAC oder Easton oder es sind Low-Budget wie das Naturehike Cloud Up, wo Ali für Ersatz sorgt.

    Es kann ja jeder vor dem Kauf mal versuchen, entweder

    a) ein paar Segmente vom Verkäufer zu bekommen oder

    b) sich selbst auf die Suche nach "TN Reflex" aka Yunan 8,64 mm zu machen.

    In dem Zusammenhang gefällt mir Tarptent ganz gut. Die haben doch ganz schön Ersatzteile. Fast wie Hilleberg in UL 8)

    Hat jemand von euch eigentlich die Klarus HM3? Angeblich 670lm bei 27g.

    Meine Frage wäre ob das Stirnband bei den 27g wohl schon dabei ist?


    Nachtrag: hier steht OHNE Strinband 27g - auf AliEx schrieb wer mit Band 37g


    Die Sache mit den 670 Lumen kann man eigentlich vergessen. Binnen kürzester Zeit wird ein "Stepdown" erfolgen. In weniger als 2 Minuten.

    Ich hatte die Lampe bestellt und hab sie auch gleich verlegt. Tatsächlich vermisse ich sie nicht.

    Von diesen Funzeln sind sehr viele extrem "spottig" ausgelegt, damit überhaupt was rumkommt. In der Regel brauche ich rund ums Lager aber "floodig", also eine Lampe die mein Sehfeld im Nahbereich ausleuchtet. Solche "Laserpointer" finde ich da nich optimal. Wobei "Laser" hier schon wieder eine Leistung suggeriert die nicht da ist im Falle der Klarus.



    Selbst diese 35 Minuten bedeuten keine 670 Lumen, eher 50 bis 30 Prozent davon.

    Andererseits sind die 10 Euro ja nicht der Betrag. Und die Lampe hat bestimmt auch ihre Anwendungen.

    Bei meinem Maxus 80 ist seit den neuen Schnallen alles in Ordnung.

    Er war jetzt wieder ordentlich beladen.

    Das KUIU Storm Star, der dickste Winterschlafsack, Xtherm, FDF Matte oben drauf, Multifuel im Trangia, zwei Thermoskannen und viel Essen, Wasser und was man sonst noch braucht. Also zeitweise mit dem Wasser um die 20 kg. Alles tadellos


    .

    Ich bin aber etwas skeptisch wegen der Belüftung

    ist jmd. auf YT ebenfalls, die Antwort von Liteway: Lüftungsfenster und zusätzliche Lüftung in der Tür... mehr is da nich

    Na, sollen sie ihr Glück damit versuchen. Da kann ich mich ganz klar und voller Überzeugung vor dem >Kaufen< zurückhalten. So viel deutlich besser belüftete Zelte haben schon gut Kondens. Und da läuft es die Wände runter in die Bodenwanne. Zu zweit mag ich mir das gar nicht vorstellen, wenn man mit dem Schlafsack nahezu gezwungenermaßen die Außenwand berührt. Wäre das ein "China-Zelt" wäre der Shitstorm wahrscheinlich schon losgebrochen.

    Liteway hat nun auch ein freistehendes single wall Zelt. Circa 1 kg für 2 Personen

    Da regnet's doch voll rein wenn man da bei Regen rein und raus muss, oder!?

    Dann bleib doch drin. ;)

    Ja, das ist bei meiner Slingfin Hotbox auch so. Dafür kann man direkt ins Trockene steigen, also stehend die Schuhe ausziehen. Bei der (modifizierten Hotbox kann ich aber auch das IZ zurückschieben, damit das mit dem reinregnen nicht passiert. Voraussetzung ist natürlich, das Zelt ist nicht proppenvoll, was bei einer Person ja nicht der Fall ist.

    Und dann kann man die paar Tropfen auch mit einem Lappen wieder nach draußen befördern.

    Liteway hat nun auch ein freistehendes single wall Zelt. Circa 1 kg für 2 Personen

    https://liteway.equipment/x2-tent


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    Eigentlich ein schönes Zelt, gerade auch für eine Person. Ich bin aber etwas skeptisch wegen der Belüftung. Ich denke das ist die "Hölle des Kondens".

    Und die Yunan-Gestänge, die man nirgendwo für Geld und gute Wort bekommt, mag ich nicht. Wenn die Hersteller wenigstens mal ein Segment oder zwei beilegen würden und noch ne Reparaturhülse etc.

    Für 400 Euro fühle ich mich da ein bisschen veralbert.

    (...)Ich habe auch den Helikon-Tex "Swagman Roll" (67 gr/qm Apex). (...) Der Swagman Roll (Apex) wiegt 745 Gramm. (...)

    Geiler 💩️!! Was hat der dann für ein Temperaturrating? Laut hier 11°C sowas? Wäre ein cooles Teil fürs Kinder-Sommer-Campen. Von Picknickdecke über Lagerfeuerponcho bis Schlafsack alles dabei 🤩️

    Das ist wie ne leichte Übergangsjacke. Aber durch die Länge und die Mütze ein schöner Poncho. Nachts liegt er halt über dem Schlafsack, was besonders in Einwandzelten nützlich ist. Als alleiniger Schlafsack eher nicht, bestenfalls im Sommer wenn man noch ein bisschen was an hat. Dann braucht man den aber eigentlich auch nicht mitzunehmen.

    Man könnte ihn auch leichter machen indem man die Knebel abschneidet, mit dem man ihn mit einem Regenponcho koppeln kann.

    Als "Kinderspielzeug" wäre er mir zu teuer. Aber es gibt Nachbauten auf aliexpress, die gar nicht so schlecht aussehen.

    Habe nun auch einen cumulus Aerial180 hier. Schon ein beeindruckender Hauch von Nichts und tolles Packmaß.

    Bin überrascht, dass der durchgesteppt ist, das hatte ich jetzt nicht erwartet, wird auch nirgendwo erwähnt meine ich...

    Ich denke, wenn die Hülle eine aufwendige Kammerkonstruktion hätte, dann stünde das in Sachen Gewicht und Wärmegewinn in keinem Verhältnis. Eine aufwendige Hülle wiegt ja schon mehrere hundert Gramm alleine.

    Beispiel WM Summerlite:


    Gewicht

    R: 540 g | L: 595 g

    100 % Gänsedaune

    850+ cuin

    Füllmenge

    R: 255 g | L: 285 g

    Ok, ich dachte du hast vielleicht Kleber hinzugefügt. Ansonsten wird das bei Frost vermutlich wieder passieren.

    Abgesehen davon habe ich die Easton Nano schon sehr oft grob in den Boden gehämmert. Und im Sommer gehen die dann auch wieder raus. Es sind für mich die universellsten Heringe. Die MSR-Groundhog nehme ich gar nicht mit, ebenso die ganzen V-Heringe von DAC. Aber ich suche längere DAC-V-Heringe, weil die dann für den Winter eben aus einem Stück Metall sind.

     

    Ich hoffe das zählt noch als kurze Frage und wird nicht eine Grundsatz Diskussion (Wenn doch, bitte auslagern :) )

    Was für Heringe nimmt man so? 

    Ich weiß am besten nimmt man einen Mix mit aber ich lese oft irgendwelche Marken die mir garnichts sagen, vllt habt ihr einen Vorschlag für einen Allrounder Mix? Bis jetzt hatte ich einfach die die beim Zelt dabei waren (China Zeugs) und die waren okayisch aber nicht gut.

    Meine seit 25 Jahren bevorzugten Heringe sind die Easton Nano 22 cm Heringe. Sind nicht UL aber US (ultra stabil). Habe in all den Jahren keinen kaputt bekommen, nur ein paar krumm geklopft und zu Hause wieder gerade gebogen. Einmal ist mir ein Kopf abgegangen den ich zu Hause auch wieder befestigt habe. Für Skandinavien mit teils tiefen moosigen oder steinigem Boden meine erste Wahl. Davon habe ich für die wichtigen Abspannpunkte meist 5 dabei. Und seit einiger Zeit ergänzt durch 5 Hilleberg Y Peg in 18 cm. Teuer aber sooo schöne Heringe (ich bin ein bisschen verliebt in die, oh je, jetzt wo ich es schreibe fürchte ich ein Heringsfetischist zu sein😮.) Dazu gibt es noch ein kleines Sammelsurium an einzelnen Heringen die ich im Laufe der Zeit gekauft oder gefunden habe.
    Ach ja, in den Schwarzwald nehme ich die gleichen mit.
    Ich hatte mal Titan Shepards hook, furchtbares überteuertes Zeug, haben sich beim reindrücken schon verbogen. Auch Titannägel hatte ich mal ausprobiert, kein Gewichtsvorteil aber kürzer und m. M. nach auch geringere Haltekraft als die Easten.


    Die Easton Nano sind auch für mich die besten Heringe. Allerdings habe ich jetzt beim Herausziehen drei Köpfe abgerissen. Das lag wohl an der strammen Kälte und die Heringe sind auch ein wenig in den Boden gefroren über Nacht. Ich denke das Alu hat die Kälte in den Boden geleitet und der Hering war dann komplett reingefroren. Ich habe die Reste dann mit der Zange des Multitools ein wenig hin und her gedreht und konnte das Rohr dann wieder herausziehen.

    Gernstl Mit was hast du die Köpfe wieder angeklebt? Grundsätzlich kann man aber sagen, das waren vielleicht auch nicht die idealen Heringe für den hartgefrorenen Boden (minus 10 Grad). In der zweiten Nacht kamen die Titannägel zum Einsatz. Die waren dafür optimal. Aber auch da gibt es eine Bauform, die sich bei mir beim Einschlagen zerlegt hat. Die leichtere.

    Ist das Zeug gut und kann man benutzen wie ein Alpha Hoodie? Weil ich wollte mir eh bald einen alpha kaufen.

    Gibt's nachteile ? Für den Preis ja unschlagbar.


    Edit: nach etwas suche.. ansxheind doppelt so schwer wie alpha oder sehe ich das falsch ?


    Du kannst Alpha nicht gleich Alpha nennen. Es gibt da ja auch verschiedene Dicken.

    Der graue ist mit dem OMM Core PLUS Hoodie vergleichbar. Vielleicht etwas dichter. Eher was für die kühlere Jahreszeit, den Abend oder eben um ohne Windjacke benutzt zu werden. Mir persönlich ist das Alpha und Co. meist alleine zu zugig.

    Konkret könnte man sagen, entweder Alpha 60 oder 90 mit einer Windjacke oder eben den "Higher State". Ich schätze das geht sich gewichtsmäßig ähnlich aus.

    Ich habe auch bei "R6+" schon festgestellt, dass es kalt von unten kommt als Seitenschläfer

    Ich, ebenfalls Seitenschläfer, kann mir das immer nur über die Theorie schönreden, dass der Raum beim Testverfahren 20 Grad hat, sprich keine kalte Umgebungsluft die Flanken der Matte angreift. Das ist draußen im Zelt oder unter'm Tarp natürlich anders und je dicker die Matte desto mehr Angriffsfläche. Zumindest gibt das in meinem Nicht-Physiker-Hirn irgendwie Sinn. Eine selbstaufblasbare Luma (5cm) mit identischem R-Wert wie eine reguläre bequeme Luma (6-8cm) fühlt sich für mich als Seitenschläfer immer deutlich wärmer an.

    Ich denke Becken und Schulter drücken sich einfach zu weit durch und da ist dann einfach keine Isolation mehr, gerade bei den Folienmatten. Aber ne selbstaufblasende mit den Werten einer Xtherm?

    Ich hab halt ne Multiuse-Faltmatte dabei und die hilft mir dann unter der LuMa gegen die kalten Stellen. Die "Flanken" sind bei mir vom offenen Quilt bedeckt, der nur auf dem Schlafsack aufliegt. An der Seite geht eigentlich nur wenig verloren, bis auf den Fußbereich.

    Das Setup für das ASTM Verfahren kostet rund 50k (Hersteller oder auch hier die PDF dazu), ich unterstelle Relags jetzt einfach mal ganz frech, dass sie als kleine Firma dererlei Kosten nicht investieren wollen.


    Ich möchte aber ehrlich gesagt, auch die ganzen "Zertifizierer" nicht mehr bezahlen. Da wird der Bogen oftmals auch deutlich überspannt. Und ob diese Werte überhaupt realistisch sind, bleibt für mich offen. Ich habe auch bei "R6+" schon festgestellt, dass es kalt von unten kommt als Seitenschläfer. Und bei den EVA-Matten gabs doch vor kurzem die Diskussion das sich die R-Werte quasi halbiert haben und die trotzdem mit einem geringen R-Wert sehr weit in die Minusgrade warm halten.

    19 mm EVA 50 und ein R-Wert von 2,7? Kann das stimmen?

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