Beiträge von Mr.Tidy

    Ich habe die Rockfront Produkte gesehen. Die sind a. gerade schwer zu bekommen und b. evtl. doch etwas "flimsy" ;)

    Die Rockfront ist nicht mal so flimsy um Vergleich mit anderen UL-Jacken. Durch die Silkonbeschichtung tendiert sie auch nicht ao stark zum Hängenbleiben zB an Ästen oder Dornen, was ich als Vorteil sehe.

    Sie Pit Zips sind riesig bzw. Komplett zu öffnen. Das klingt in der Theorie toll, leider sind sie aber nicht wirklich dicht. Das größte Manko für mich, wenn einem bei Regen die nasse Sauce seitlich runterläuft. Für mich also sdoch leider wieder nur eine Option für trockene und warme Trails. Für alles andere bin ich wieder bei meiner Montbell Versalite (die etwas schwerer ist).

    Ich schmeiß auch mal das Jura in den Ring. Zwar keine Alpen aber das Hochjura hat schon alpine Züge, über der Baumgrenze. Ich war gerade auf der GTJ in Frankreich unterwegs und das Hochjura hat mir gut gefallen. Anbieten würde sich z.b. ab Bellgarde in Frankreich über den französischen Teil (entlang GTJ), dann weiter über den schweizer Höhenweg. Da kann man dann auch gut aufhören wann immer man möchte und z.B. flott per Zug zurück nach Bellegarde um das Auto zu holen.

    Auf der Via Alpina und anderen alpinen Wegen in der Schweiz macht man recht flott mehr als 1000hm Anstieg je Etappe. Wenn ich da zB an den Anstieg ab Altdort Richtung Westen und andere denke, da hast du auch mal 2.000hm im Anstieg.

    Wie soll die Anreise erfolgen, wie weit darf es von wo weg sein? Wieviele Kilometer sollen es in 4-5 Tagen ca. sein? Soll der Weg abgeschlossen sein oder kann er auch nur ein Teilatück sein? Wie schwer soll es max. sein? Usw.

    Ein bisschen konkreter macht es einfacher dir mit Vorschlägen zu dienen. Möglichkeiten im fa von dir genannten (fast gesamten) Alpenraum (FR, CH, AUT) 4-5 Tage unterwegs zu sein gibt es sehr viele.

    Wenn es um wildzelten geht, bin ich ja ein Fan von Frankreich. Aber wegen 4-5 Tagen würde ich zB nicht bis in den südlichen Teil der Alpen reisen. Als Österreicher würde ich Österreich gleich mal aus deiner Liste streichen :D .

    Falls ihr aber auch Modelle für andere Situationen empfehlen könnt, immer her damit. Irgendjemand wird es bestimmt nützlich finden.

    Cullin Nein, aber der TO sucht ja auch zusätzlich nach Modellen für andere Situationen. Ich hätte das jetzt so interpretiert, dass er z.B. auch an Gamaschen für andere Schuhe/Einsatzzwecke interessiert ist.

    Persönlich habe ich seit Jahren keine Stiefel zum Wandern getragen.

    Ohne zu drastisch Eigenwerbung machen zu wollen, in Europa erhältlich sind u.a. die Tidy Gaiters https://www.tidygear.at als Alternative zu MYOG oder anderen hier nicht erhältlichen Gaiters wie jene von Dirty Girl.

    Zu beachten ist allerdings, dass Gamaschen dieses Typs für Halbschuhe konzipiert sind und sich nicht wirklich für Schuhe eignen, die über die Knöchel gehen (Stiefel).

    Diese Art von Gaiters sind eigentlich der Standard in der (ultraleichten) Weitwander und Thruhikingszene und ihr Hauptnutzen ist genau jener, nämlich Dreck, Schmutz & möglichst alle Fremdkörper aus dem Schuh fernzuhalten. Das funktioniert, bei korrekter Montage, auch wirklich sehr, sehr gut.

    Bei mir halten Darn Tough eigentlich recht lange, mein erstes Paar dürfte ü1000km haben, wird jetzt aber doch langsam dünn, für Socken mit Merinoanteil aber hervorragend.

    Länger halten naturgemäß Socken mit hohem Polyamidanteil, ich hab ein Paar Dynafit schon länger im Wandereinsatz und mehrere Paare von CEP schon ewig lange im Laufeinsatz

    Das kann ich für mich persönlich bestätigen. Meine No 1 Socken seit Jahren sind Darn Tough für Weitwandern und CEP für Trail-/Laufsport.

    Bei Darn Toughs rechne ich mit min. 1000km pro Paar, was aber auch mehr sein kann. Bei mir werden sie zwar dünner, richtige Löcher hatte ich bisher aber so gut wie nicht. Ich bin auch nicht zimperlich mit den Socken. Meist trage ich ein Paar auf Tour fast ewig, ohne es überhaupt zu waschen. Das sind dann durchaus auch 500km durchgehend. Dann wird es aber grenzwertig und ein frisches Paar fühlt sich herrlich an.

    Die CEP sind zwar dünner aber halten beim Traillaufsport auch beinahe ewig. Ich würde sagen ebenfalls so an die 1000km im Schnitt. Persönlich mag ich sie aber beim Wandern weniger, weil ich da gerne mehr "padding" habe und ich gefühlt mehr Schlupf habe mit den CEP (rutschigeres Material).

    Kürzlich hat Christine Thürmer German Tourist noch im Podcast mit Zeltgespräche erwähnt, die Inanspruchnahme der Garantie wäre in DE nicht so einfach

    Also ich komme aus Ö. Der Kontakt ist aber meines Wissens nach der selbe. Bei mir hat es bisher 2 x genau so funktioniert. Und plane eigentlich bald meine 3. Garantie Abwicklung, weil einige Socken durch sind. Aber nagel mich nicht fest, falls die was geändert haben.

    und man die Garantie nicht nutzen kann, weil man sie nicht noch ewig rumschleppen möchte

    Eine einfachere Form der Inanspruchnahme der Lifetime Guarantee als bei Darn Tourgh gibt es imho nicht. Du musst kein kaputtes (oder sogar ungewünschtes) Paar Socken durch die Welt schleppen. Du gehst auf deren Seite: https://darntough.eu/pages/our-unco…etime-guarantee

    Füllst das Formular aus. Im Normalfall meldet man sich dann rasch per E-Mail bei dir und du wirst aufgefordert die Socken unbrauchbar zu machen (z.B. zerschneiden) und Ihnen ein E-Mail inkl. Bild der unbrauchbar gemachten Socken zu schicken. Was du mit den unbrauchbar gemachten Socken machst, bleibt dir überlassen. Du bekommst danach einen "Credit" (in Höhe des UVP des unbrauchbar gemachten Paars) führ ihren Webshop, den du gegen Socken (egal welche) eintauschen kannst. Du musst dabei nicht mal sofort einlösen, sondern kannst den Credit am Webshop Account lassen und dann später (z.B. wenn du wieder daheim bist) einlösen. Versand ist kostenlos.

    So war das zumindest bisher immer so, man möge mich korrigieren, falls sich etwas am Prozedere geändert hat.

    Ich selber habe regelmäßig die freakigsten Schmerzen kurz vor längeren Touren, die dann am Tag 1 plötzlich in Luft ausgelöst sind.

    Dito, auch schon mehrmals gehabt. Besser vor der Tour als während der Tour! Aber eine Garantie das es sich lediglich um dieses Phänomen handelt gibt es leider nicht.

    Ich würde allerdings aufgrund deiner Schilderung eher das Dehnen als Ursache ausschließen, immerhin schreibst du, du hast den Schmerz schon während des Dehnens gespürt. Denke hättest du beim Dehnen etwas beschädigt, dann hättest du das entweder aprubt gespürt oder erst zeitverzögert. Ich vermute eine unübliche/ungewohnte muskuläre Belastung? War diese Testtour länger als die Testtouren mit dem Stiefel davor? War das Profil ein anderes (auf/ab, Untergrund, etc.)?

    Dehnst du sonst oder war das eher eine Ausnahme? Wenn du sonst nie dehnst, würde ich auch bei solchen Tests oder auf Tour ebenfalls darauf verzichten. Ich dehne im Alltag nei, obwohl ich es mir oft vornehme, auf Tour traue ich mich dann ebenfalls nicht, eben weil ich Sorge habe dann mehr kaputt zu machen als zu helfen, da der Körper dieses Prozedere eben nicht gewohnt ist.

    Ich bin auch verwundert dass das erst ab km 30 grob auftaucht. Ich kann mir das nur erklären dass der Kunststoff durch die Tour am Vortag derartig gestaucht wurde und sich über Nacht nicht mehr entspannen konnte. Kann das sein? Das kann mir dann aber mit jedem Schuh passieren. Die Kante an dem Schuh ist auch blöd da viel zu hart.... Oder ist das ein Topo Problem?

    Aber wie ist das mit Trailrunnern generell? An sich sind das Jogging schuhe mit griffigerer Sohle?

    Probleme tauchen dich meist erst nach einiger Zeit/Distanz auf. Da drückt etwas erst unmerklich auf eine Stelle aber über die vielen tausend Belastungen (zB Schritte) wird das immer mehr, bis eben mal was überreizt, wund oder sonst was ist. Das selbe Prinzip gilt ja meist bei Blasen. 10km in einem Schuh der minimal an der Ferse reibt mögen in Ordnung aein aber wenn du 30km lang an der selben Stelle reibst, bildet sich plötzlich eine Blase.

    Ich kenne nicht alle Topo Modelle aber ich kenne welche, die schon sehr minimal gepolstert sind und bei denen Hartplastikteile der Schuh"wanne" schon recht stark spürbar sind. Jeder Fuß ist anders, beim einen klappt es, beim anderen kann dann so eine Stelle genug Auswirkung haben um Probleme zu verursachen.

    Ich denke das ist aber nicht Herstellerabhängig sondern jennach Modell und auch den Füßen den Nutzers. Ich hatte diverse Marken die Probleme verursacht haben aber die genauso funktioniert haben bei anderen Modellen oder anderen Versionen eines Modells.

    Mit der Zeit lernt man zu verstehen was für einen potentiell funktioniert und was nicht und man kann das dann besser einschätzen beim Anprobieren. Ganz ausgeschlossen ist ein Fehlkauf leider trotzdem nicht.

    Z.B. spüre ich für mich beim Topo Ultraventure 4 bei der Anprobe, dass die Fersenform vermutlich Probleme verursachen wird, würde ich ihn denn auf eine lange Tour mitnehmen. Die Ferse weist einen kleinen Knick auf, der drückt bei mir leicht. Ich weiß, das wird auf Dauer zum Riesenproblem. Generell probier ich nach dem Credi: wenn sich nur irgendetwas auch nur minimal nicht komfortabel anfühlt, dann lass es bleiben. Das wird auf Dauer nicht besser sondern in der Regel schlimmer. Das führt bei mir dazu, dass ich eine regelrechte Diva bin, was die Schuhauswahl anbelangt. Aber ich bin ser Überzeugung, dass das System "Füße" das wichtigste Glied in der Kette des Weitwanderns sind. Wenn die Füße nicht passen, dann geht in der Regel gar nichts mehr. Ein nicht ideal passenser Rucksack kann unangenehm sein, eine Naht des TShirts kann scheuern, etc. Das ist nicht fein aber in der Regel bedingen solche Dinge keinen Tourabbruch oder können besser als bei den Füßen "gefixt" werden. Funktionierende Schuhe, Socken, Gaiters sind deshalb für mich essentiell.

    hat auf der rechten Seite der Schuh angefangen an den äußeren Knöchel zu drücken, besonders wenn der Weg linksseitig abfällig war.

    Ich kenne diese Problematik und hatte/habe sie ebenfalls mit einigen Modellen (z.B. Hoka Torrent 2, Altra Mont Blanc Speed). Mein Eindruck war jedesmal der, dass ich zu tief im Schuh stehe bzw. Der seitliche Rand des Schuhs unter dem Knöchel zu hoch war und deshalb auf Dauer in den Knöchel drückt. Das vermehrt aich bei seitlicher Belastung in die falsche Richtung, zB beim Traversieren von Hängen oder wenn der Weg eben geneigt ist.

    Die Lösung des Problems ist mitunter schwierig bis unmöglich, beinhaltet aber u.a.:

    - bei der Anprobe bereits darauf achten ob man tief im Schuh steht und der Knöchel potentiell später den Schuhrand berührt. Dabei sollte man bedenken, dass Dämpfung über die Zeit abnimmt und man noch tiefer in den Schuh "sacken" könnte.

    - prüfen ob die Kante des Schuhs besonders Hart ausgeführt ist. Manche Hersteller schaffen es irgendwie Hartplastik einzubauen und nur minimal zu Polstern (u.a. einige Topo Modelle in der Ferse usw.). Einige Modelle sind recht weich (stark gepolstert) ausgeführt, das erachte ich immer als Vorteil, egal ob an der Fersenkappe oder seitlich.

    - u.U. hilft eine andere Schnürung den Druck zu entlasten (z.B..lockerer binden oder Löcher auslassen/umgehen, etc.)

    Es ist leider echt ärgerlich wenn man, bei mittlerweile immer noch teureren Schuhen, erst nach den ersten Tests draufkommt, dass sie eigentlich für die Fische sind. Leider spielen die meisten Hersteller von Version zu Version herum und verschlimmbessern ihre Modelle.

    Deine Ansprüche auche ich auch immer mal wieder. Komme aus dem Raum Bodensee, also sehr nahe zu St. Gallen, wie dein Freund.

    Letztes Jahr habe ich den GR53 (Vogesen) gemacht, eigentlich alle Teile sind da überraschend hübsch. Anreise einfach per Zug möglich.

    Ebenfalls letztes Jahr bin ich die GEA in der Toskana gegangen. Per Flixbus nach Bologna ging gut, dann weiter mit Zug/Bus. Ging auch gut. Für 1 Woche wäre der nördliche Teil ansprechender weil alpiner und spektakulärer.

    Gerade heute habe ich die GTJ im französischen Jura beendet. Der südliche Teil ist (abgesehen von der Gorge du Doubs) lohnenswerter als der Norden. Anreise bis Culoz oder Bellegarde einfach per Zug über Genf. Das Hochjura ist schön (Kammwanderung). Hier wäre vielleicht die Variante am Kamm zu bleiben noch schöner (im Grunde dem Hexatrekverlauf folgend), dann eben mit Teilen in der Schweiz bzw. Am Jura-Höhenweg.

    Frankreich ist einfach klasse weil ein richtiges Wanderland. Biwakieren = 0 Probleme. Massenhaft kleine, oftmals unbemannte und kostenlose, Hütten.

    Zu den ersten beiden Empfehlungen findest du auf meinem Blog ein paar Bilder/Infos, bei Interesse. Die GTJ wird noch etwas dauern bis sie verschriftlicht ist.

    Nach nun rund 2.000 km an Touren in 2025 (AZT + GTJ) habe ich eine neue Favoritenkombo:

    Shorts: Dynafit Alpine Shorts - ein Hauch von Nichts, 7" lang, ohne Innenshorts und anderem groben Schnörkel (einzig eine Ziptasche hinten, wäre sie weg, wär's noch besser). Trocknet rasant und sieht ansprechend aus. Bisher habe ich 5" bevorzugt aber am AZT dachte ich, sind 2" extra Schutz gegen die Sonne vielleicht ganz praktisch. Einzig die Größe ist strange, habe normal Large, die Dynafit aber in XL, fällt also klein aus. Habe gerade Ersatz bestellt, weil mein Modell optisch langsam leidet und ich wieder was schönea frisches will (ausblassen durch Sonne).

    Boxer: Mittlerweile nur noch die T8 Commandos. Habe mittlerweile 3 Stück. Bei jedem Sport, beim (Trail)Laufen und natürlich Weitwandern. Zusammen mit der Dynafit die perfekte Kombi, man fühlt sich beinahe nackig und die Trockungszeit ist fantastisch. Vorallem die T8 sind in Minuten trocken. Dagegen sind meine "alten" Saxx ewig nass und wunde Pobacken und scheuern sind nun viel, viel seltener geworden.

    Die von Rock Front überzeugt mich nicht wirklich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die unter den Schultergurten dicht bleibt.

    Ich bin mit meiner von Rockfront sehr happy –

    Ich hatte die Rockfront gerade am Arizona Trail dabei. Gegen Ende hatte ich 2 Tage Schnee, Schneeregen und Regen. Eigentlich mag ich die Jacke und ich empfand sie auch als dicht. Leider sind die langen Armpit-RVs auf Dauer aber nicht dicht. Gerade auf der linken Seite hat es nach einiger Zeit reingesuppt und das Wasser lief dann natürlich den Arm runter Richtung Körper und durch den Dochteffekt ist dann mit der Zeit die ganze Seite nass. Man schwitzt natürlich auch drunter und ist sowieso feucht-nass, der kalte Regen der reinsuppt fühlt sich aber viel unangenehmer an als der Schweiß aufgrund der Temperaturdifferenz.

    So bleibe ich also mal wieder unschlüssig für die nächste Tour... Mit oder ohne Rockfront... Wären nur die Arm-Pit RVs doch auch dicht.

    Mein Abendessen auf langen Touren besteht an ca. 75% der Abende aus 3 Tortilla Wraps und einem Block Käse (~220g, meist Emmentaler). Wechselweise wird ein Bissen vom Wrap, dann vom Käseblock genommen. Manche würden sagen das ist zu Basic aber ich kann das auch mehrere Wochen durchziehen, freue mich jeden Abend auf diese Mahlzeit und mit fast 1400 kcal, viel Fett und Eiweiß bereitet mich diese Wrapvariation gut auf erholsame Nächte vor 😁

    Hallo zusammen,

    für den Sommer suche ich noch 1-2 Touren i.d.G. je 400-800 km.

    Gerne möchte ich mal aus meinem eigenen klassischen Schema USA und/oder west/südeuropäische Gebirge ausbrechen.

    Einige Zeit habe ich nach Tschechien (Stezka Ceskem Nordteil) geschielt, bin nun aber auf den Main Beskid Trail bzw. Główny Szlak Beskidzki in Polen aufmerksam geworden.

    Main Beskid Trail - Wikipedia
    en.m.wikipedia.org

    Leider findet man recht wenige Informationen auf EN oder gar DE. Die Übersetzungen aus dem Polnischen sind meist "holprig". Deswegen würde mich interessieren ob jemand aus dem Forum schon selbst Erfahrungen auf diesem Trail gemacht hat und was die Eindrücke sind? Über andere Tipps freue ich mich natürlich ebenfalls.

    5. Wahrscheinlich kennst du deine Leistungsbereiche nur annähernd und der Pulsmesser ist selbst bei 500€ Uhr nicht genau. Und dadurch kann dann ein Übertraining entstehen.

    Verlass dich da nicht so sehr drauf, sondern mehr auf dein Gefühl!

    Wer es genau wissen will macht eine Leistungsdiagnostik. Kostenpunkt 200-300€ (zumindest bei mir vor noch ein paar Jahren).

    Wer das Laufen ernst nimmt oder sich generell steigern will, dem sei das empfohlen. Nicht ganz billig aber auch mal spannend und fundiert.

    In dem Zuge kann man dann zB auch seine eigenen HR-Devices wie Brustgurt etc. "Eichen" bzw. Sehen ob die Angaben mit den Profimessgeräten bzgl. HF halbwegs übereinstimmen.

    Mein Oberarm Pulsmesser von Polar war damals übrigens fast auf den Schlag genau d'accord mit den Messungen.

    Von dem her als weiteren Tipp: statt auf den integrierten HF-Sensor der Uhr zu vertrauen eventuell in einen Pulsbrustgurt oder Oberarmgurt investieren. Oberarm bevorzuge ich weil VIEL angenehmer und kein Scheuern.

    Also ich für meinen Teil kann dir versichern, dass ich noch nicht mal eine IBU für ü100 bräuchte, die Verallgemeinerung trifft schon mal nicht zu.

    Danke, das kann ich bestätigen. Pauschal hört/liest man meistens, dass 100km o.ä. Märsche zwangsläufig mit Schmerzen verbunden sind und das für ein erfolgreiches Finish zwangsläufig die Schmerzgrenze überschritten wirs und eben nur jene erfolgreich sind, die das aushalten und über sich ergehen lassen.

    Das mag für viele zutreffen, ganz sicher aber nicht für alle.

    Entscheidend ist, wie so oft im Leben, die Routine. Wenn jemand einmal in 5 Jahren zu 100km aufbricht und dazwischen kaum lange Distanzen macht oder sich vorbereitet, dann mag das zustimmen. Es gibt aber viele, die sich gewissenhaft vorbereiten oder gar ständig um Training sind. Da kann es sein, dass solche Distanzen dann gar nicht mal so arg sind und auch keine starke Schmerzen involviert sind. Wer z.B. im Stande ist einen Marathon zu laufen, den sollten auch 100km wandern vor keine allzu großen Herausforderungen stellen. Und jetzt mag man sagen: Aber ich laufe gar nicht Marathon. -> Sehr viele tun das aber.

    PS: Marathon laufen ist übrigens keine Grundvoraussetzung für 100km wandern. Nur ao als Beispiel ...