Beiträge von exULgäuer

    Zu Loden und Baumwoll(zelten) will wohl niemand zurück.

    Ach, Loden ist schon ein geiles Material. Ich trags gerne. Man muss es nur richtig kombinieren, um nicht als Jäger gewertet zu werden. Vor allem nicht mit einem Dackel!

    Naive Frage, aber wie ist das eigentlich mit diesen Netzen für die Wäsche, die Mikroplastik auffangen sollen?

    Uns gehen diese ständig kaputt. Ich bin der Meinung, wir erzeugen mehr Microplastik durch die Verwendung dieser Dinger, als wir vermeiden. Mein Frau ist noch nicht überzeugt. Nächste Stufe ist ein am Abfluss der Waschmaschine installierter Filter.

    Vielleicht eher über Mischgewebe aus Wolle & Kunstfaser nachdenken? (Einige meiner Woolpower Unter-Hemden sind inzwischen bestimmt 25 Jahre alt).

    Das Zeug ist robust. Leider wird das auch nie verrotten. Imo kannst da auch gleich Plastik pur verwenden.

    Vorher ist man ja viele Jahre auch ohne Alpha Pulli ultraleicht unterwegs gewesen. (Und nicht erfroren) ;)

    Aber ist halt schon geiler als früher.

    Am nachhaltigsten ist es wohl, in Bio-Baumwolle daheim zu bleiben.

    Mir würde es widerstreben eine Regenjacke zu "zernähen". Deswegen denke ich jetzt an so etwas wie Gamaschen nur halt für die Unterarme.

    Dann denke ich noch, dass Deine nächste Jacke von einem skandinavischen Hersteller sein sollte, weil die andere Proportionen schneidern.

    wie mache ich das unterwegs ? Kettenreiniger habe ich nicht dabei

    Kettenreiniger benutze ich ab und an mal. Hatte ich beim Bikepacking nie dabei und auch nie vermisst. Lappen und Kettenöl schon. Die kann man leicht im Feld benutzen. Wie schon gesagt, man kann die Kette auch trocken fahren. Wird nicht heiß. Zumindest nicht bei den Leistungen, die ich trete.

    Luberetta könnte da auch helfen

    Schnickschnack. Fläschchen mit feiner Spitze zum Träufeln. Wer wirklich sparsam sein möchte, nehme einen Pinsel. Wäre mir aber schon wieder zu aufwändig, erst recht unterwegs. Knackpunkt ist, die Kette möglichst trocken zu halten. Öl braucht es eben nur innen an den Verbindungsgliedern. Man könnte die Kette auch ganz trocken fahren. Verschleißt halt dann etwas schneller, aber so viel schlimmer wäre das auch wieder nicht. Irgendwann ist die Kette eh durch wegen Längung durch Zug. Das kann die Schmierung auch nicht verhindern. Die Kette ist ein Verschleißteil.

    Ich hab nicht genug Probleme mit Öl, als dass ich den Drang verspüre auf Wachs umzusteigen. Vor jeder (nennenswerten) Fahrt mal die Kette durch den Lappen ziehen und die Schaltröllchen nicht vergessen. Beim Öl auftragen nur innen an die Verbindungsstellen und dabei sparsam sein! Nach dem Ölen mit dem Lappen die Kette wieder weitestgehend trocken machen. Die Prozedur ist so schnell und einfach, dass es mich nicht stört.

    die Michelin Sohlen

    Kann ich nicht beurteilen. War mir nicht mal bewusst, dass es diese gibt. Die Altra-Hausmarke-Sohle, die auf den damaligen Superior verbaut waren, waren jedenfalls sogar Altra offenbar zu schlecht, weil jetzt haben die andere. Hab ein neues Paar gerade erst bekommen, konnte sie aber noch nicht testen.

    Mir wichtig erscheinendes Element: Füße/Sehnen/Muskulatur Zeit lassen - besonders Sehnen brauchen Zeit.

    Ja, aber keine Jahre. Ich hab mir seinerzeit Barfußschuhe zugelegt und die einfach im Alltag getragen. Das einzige Zipperlein habe ich mir zugezogen durch anfänglich alberne Lauftechnik, also die Ferse gar nicht mehr verwenden und nur am Ballen laufen. Das war Käse. Eher flach aufsetzen, durchaus mit leichtem Ferseneinsatz, war für normales Gehen die Lösung. Ein paar Monate, vielleicht ein halbes Jahr, muss man trotzdem grundsätzlich einplanen für die Anpassung von Sehnen.

    Damit verschleißt die Dämpfung allerdings im Zeitraffer.

    Man muss ja nicht Vollgas mit der Ferse einstechen. Ich geh praktisch nur noch mit Barfußschuhen und setze beim normalen Gehen meistens flach mit der Ferse auf. Ist also eher eine "Ganzfuß-Technik".

    Wie dem auch sei, Trailrunner mit Spreizung gibt es in Massen. Nur mal als Beispiel:

    https://www.bergfreunde.de/trailrunningschuhe/

    Beste Methode für Schuhe ist immer noch mal in einen Laden zu gehen und anprobieren, wobei Trailrunner im Prinzip Turnschuh auf Steroiden sind und daher relativ unproblematisch sein sollten.

    Wirklich wichtig ist eine gute griffige Sohle zu haben! Deswegen mein Verweis auf Vibram. Die Hausmarke-Sohle meiner alten Altra Superior (altes Modell) haben einen richtig schlechten Nassgrip und hätten mich mal fast das Leben gekostet.

    Danke für den Hinweis auf das Abrollen, dann spricht das glaube ich gegen Trailrunner.

    Es spricht maximal gegen Zero-Drop (Nullsprengung). Man kann aber auch mit Altras über die Ferse abrollen, speziell mit den mittel- und starkgedämpfen Modellen, also Lone Peak und Olympus. Beide haben in den aktuellen Versionen eine Vibram-Sohle, die zu empfehlen ist.

    Wieso eigentlich diese Fixierung auf Trailrunner? Ist es wegen dem Gewicht oder der Dämpfung oder weil ihr eher rennt als geht? Weil wg Gewicht bekomme ich auch Wanderschuhe mit 302g, zB hier

    Bei nem zB Altra Olympus 6 bin ich auch bei 345g?

    Leicht und luftig! Das ist toll. Bei Altras dann noch die breite Zehenbox. Wenn man das mal gewohnt ist, will man sich keine Klumpstiefel mehr antun.

    Finds ja spannend wie gegenläufig die Erfahrungen sind.

    Ich hab jedenfalls dieses Modell: https://www.klymit.eu/de/products/in…A2-sleeping-pad

    Wiege so 73 kg auf 1,80m und bin nicht sonderlich begeistert von der Matte. Sie geht schon, aber wie gesagt, das Therm-a-rest Frauenmodell meiner Holden liegt sich deutlich besser.

    (Wasn mit Therm-a-Rest passiert? Deren Webseite führt in Sachen Isomatten meist ins Leere...)

    Seite und Bauch liegen sich nach meinem Empfinden wesentlich angenehmer, als auf anderen Matten.

    Meine Frau hat ne Thermarest, welche ich meiner Klymit jederzeit vorziehe in allen Belangen, speziell aber des Komforts.

    Klymit selbst beschreibt die Technologie auf der eigenen Webseite so:

    Technologie

    • Body Mapping Technologie: Unser patentiertes V-förmiges Design bietet Unterstützung und Komfort, egal wie Du schläfst. - auf der Seite, dem Bauch oder dem Rücken.
    • Side Rails: Integriert in das Design der Isomatte, sorgen sie für einen sicheren, komfortablen Schlaf, indem sie Dich auf der Isomatte zentrieren und die Luftbewegung während des Hin- und Herdrehens verhindern
    • Deep Weld Patterning: Im Gegensatz zu herkömmlichen Isomatten, die die Füllung des Schlafsacks zusammendrücken, kann sich dein Schlafsack voll ausbreiten und garantiert so eine hohe Isolation.

    Was genau bewirkt diese Wabenstruktur? Soll sie ein Verrutschen auf der Matte verhindern?
    Wie komfortabel sind diese Matten?
    Sind die R-Werte verlässlich?

    • Die Wabenstruktur soll Raum für die Daunen des Schlafsacks bieten.
    • Wenig komfortabel, da recht dünn. Seitenschläfer haben verloren. Wenn man flach auf dem Rücken liegt, gehts.
    • Vom Hersteller angegebene R-Werte wurden durch tatsächliche Messungen doch mal (vor ein paar Jahren) völlig zerstört. Die Messung hat natürlich ohne Schlafsack stattgefunden.

    So zumindest mein Stand der Dinge. Ich habe mich die letzten Jahre nicht weiter damit befasst.

    Hm, ich empfinde das eher als differenzierend, das ausloten von Möglichkeiten

    "All evil needs is for the good men to do nothing." Jemand mit einem bösen Plan freut sich über möglichst viele Leute, die möglichst lange rumdifferenzieren und nichts tun. Was Trump und die Heritage Foundation so vorhaben und MAGA geil findet, ist offensichtlich. Ich weiß nicht, was man da noch ausloten muss.

    Interessant wie sich manche über sowas aufregen, während auch hier Leute mit einer anderen Meinung/Ansicht ausgegrenzt, diffamiert, beleidigt und sanktioniert werden. #meinungsdiktatur

    Privat darf man ausgrenzen, so weit man nicht wieder Rechte des Ausgegrenzten verletzt. Gehört auch zur persönlichen Freiheit. Für einen Staat aber gelten höhere Maßstäbe, die in Deutschland im Grundgesetz geregelt sind, in dem es primär um das Verhältnis von Staat zu Bürger geht.

    Aber Du kannst nicht strafrechtlich belangt werden, wenn Du einen Polizisten einen Trottel nennst.

    Ich kann gut auf Beamtenbeleidigung verzichten, nicht aber darauf, anständig nach Recht und Ordnung behandelt zu werden.

    Btw, der Vater eines Kumpels hat mal in Deutschland einem Polizisten gesagt "Sie verhalten sich wie ein Arschloch." Richter meinte, er hat den Polizisten nicht als Arschloch betitelt, lediglich das Verhalten desselben als einem ebenbürtig. Das ging straffrei zu Ende.

    Derartige Nuance vermisse ich bei der Sixtus-Geschichte. Der hat geschrieben: "Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht." Eine Aussage, die mit einem bool'schen "wahr" eingestuft werden kann. Das ist kein Aufruf, kein Feiern, kein Jubel, sondern lediglich eine Beobachtung, vielleicht eine Stellungnahme. Wer aus so etwas rechtliche Konsequenzen ableitet, führt nichts Gutes im Schilde. Das geschieht in bösartiger Absicht unter Ignoranz jeglicher rechtlicher Grundsätze. Und genau so etwas kommt von der aktuellen Regierung. Und hier wird versucht, sich das irgendwie noch schön zu reden.

    An diesem Post ist vieles bedenklich.

    Meinungsfreiheit nur für Bürger des eigenen Staates? Für Gäste gelten andere Rechte?
    Justiz/Staatsrecht wird mit Hausrecht gleichgesetzt.
    "Angeblicher Antifa-Filmemacher". Welche juristische Relevanz hat ein "angeblich" und wie ist "Antifa-Filmemacher" definiert? Sind Filmemacher gefährlich, wenn sie etwas verbreiten, was einem nicht gefällt? Werden rechtsradikale Filmemacher gleich behandelt?
    Antifa als Terrorgruppe definieren ist auch so ein rechtlicher Stunt, der unter normalen Zuständen nicht funktionieren würde.

    Trump und Gefolge verschieben Grenzen von Recht, Ordnung, Verstand, Sitten und gutem Geschmack. Viele merken das nicht mal, weil es erstmal nur gegen andere geht. Klappt gut, bis es irgendwann nicht nur mehr gegen andere geht.

    Ich will noch anmerken, dass ich extrem oder radikal linkes Gedankengut in weiten Teilen für nicht ähnlich, aber gleichwertig blöd halte, wie rechtes. Ich will diesen Sixtus nicht verteidigen, aber was die Trump-Regierung so treibt und vor allem wie, ist einer westlichen Demokratie unwürdig. Noch glaubt man, das geht schon wieder vorbei, aber dafür halte ich die Gegenbewegung bislang für deutlich zu mickrig. Imo reden viele Amis sich das noch schön. Ist doch nur Trump. Der meint das nicht so ernst. Das kann in den USA ja nicht so passieren, wie in Deutschland damals. Bla bla. Gleichzeitig zensiert man sich lieber mal selbst, bevor man noch Repressalien erfahren muss. Derweil lassen die das Militär in eigenen Städten gegen die eigene Bevölkerung üben. Sorry, aber das kann man sich nicht mehr mit "Hausrecht" und "ich kann das schon verstehen" schönerklären.

    Die Frage ist, ob dieses Vorgehen in den USA so legal ist.

    Das ist dieser Regierung doch erst mal egal. Genau das ist ja das Problem. Es birgt Risiken, sich in deren direkte Einflusssphäre zu begeben. Recht und Ordnung basieren da nicht mehr auf Verhältnismäßigkeit oder überhaupt nur Logik. Ein Charlie Kirk, der vor allem für "freedom of speech" eingetreten ist, wird benutzt um genau solche zu sanktionieren.

    "Dieser demenzgefüllte, korrupte Tyrann sollte ins Gefängnis geworfen oder mit der Todesstrafe hingerichtet werden" Charlie Kirk über Joe Biden

    Warum wohl? Weil Du schlau bist und die dumm?

    Musste denn tatsächlich schon mal jemand, der eine Bank im Wald aufgestellt hat, bezahlen? Wenn ja, wie viel und warum?

    Meine Unterstellung hier ist nicht die von Dummheit, lediglich von (vielleicht überzogener) Angst vor einer (hypothetischen) Gefahr, erzeugt durch ein einzelnes Präzedenzurteil. Heutzutage ist die größte Furcht des Menschen nicht mehr der Teufel, sondern die Haftung.