Ich würde da Zpacks bei sicher zigtausendfach verkauften Bags und den mäuseverseuchten Sheltern auf den US Trails schon eine gewisse Expertise zutrauen, wenn die schreiben, 1.6oz DCF demotiviert die meisten "small rodents".. Allerdings heißt das ja auch, dass Mäuse und erst Recht größere Nager, doch irgendwann durchkommen, wenn sie nur genug Zeit haben (und der Beutel vermutlich verführerisch genug riecht).
Mir hat in Schweden mal ein Eichhörnchen ein Snickers aus der Meshtasche des Rucksacks gefuttert.. und dabei die Tasche zerfetzt. Das war aber auch dumm von mir .. die lieben halt Nüsse.
- möglichst aromadichte Mehrfachverpackung der Lebensmittel (Gefrierbeutel, Ziplocks, DCF Foodbag)
-keine Reste/Geruchsspuren von Lebensmitteln außen an Foodbag/Rucksack
- Foodbag aus dickem DCF (1.4oz aufwärts)
- Aufhängen der Lebensmittel
Am besten alles kombinieren.
Ich packe bisher alles inklusive leerer Essen-Verpackungen dicht in den Foodbag und packe diesen in den Rucksack. In Hütten hänge ich dann den ganzen Pack hoch. Klar, gegen kletternde Nager hilft das auch nicht. Bisher ging's immer gut.
BitPoet Ich bin auch erstaunt über die Fuchsgeschichten. Ich kenne diese auch nur sehr scheu. Allerdings hatte ich tatsächlich wie bei dir auch einmal einen vorm Zelt sitzen, der mich bei meiner Abendroutine neugierig beobachtet hat. Allerdings mit 10m Abstand. Das war bisher (leider) meine einzige Fuchsbegegnung.
Man stelle sich vor auf einer Fernwanderung morgens ohne Schuhe und mit zerfetztem Rucksack ohne Lebensmittel aufzuwachen. Hier gab's doch einen Thread zum Barfuß wandern... 