Beiträge von Breaze

    Kaufe und verkaufen seit über 10 Jahren auf Kleinanzeigen.. mittlerweile knapp 80 Artikel verkauft und vermutlich ähnlich viele gekauft. Wanderkram, Sportartikel, Brettspiele, auch mal Elektronik (eine Fenix 7), Kinderspielzeug, Winterjacke, Möbel, usw.

    Bevorzugt Abholung, Zahlung bei Versand immer nur mit PayPal F&F, alles andere lehne ich ab. Dem Käuferschutz traue ich als Käufer nicht und erst recht nicht als Verkäufer. Wenn ich das für meine Sicherheit bräuchte, würde ich lieber gar nicht (ver-)kaufen.

    Checke Profil, Preis, sonstige Ware, Mailkontakt. Bei der Fenix besonders gründlich, bis das Bauchgefühl stimmte - war ein top Kauf.

    Ich hatte bisher keinen einzigen Betrugsfall.

    Habe allerdings auch schon etliche Anzeigen gemeldet, meist werden diese dann auch von Kleinanzeigen gelöscht. Also erhöhte Vorsicht ist definitiv angebracht. Bei größeren Beträgen nur per Abholung. Aber es gibt eben auch viele seriöse Anbieter dort.

    Jetzt lese ich doch schon zum zweiten Mal Pyrotechnik für besseren Schlaf und denke kurz "Was zur Hölle...?!? :/

    On Topic: Bei mir haben Atemtechniken, Zählen und autogenes Training nicht geklappt. Ich meine, das erfordert häufig etwas Training und gelingt nicht sofort. Die Ausdauer dazu fehlte mir dann.

    Da ich auch einen leichten Schlaf habe und auf Tour schlecht einschlafe, nehme ich mittlerweile immer ein paar Tabletten Melatonin mit. Wiegt quasi nichts, hilft mir aber sehr. Dies,.ein paar Oropax, ein bequemes Kissen, eine breite Matte und ein Quilt in wide .. so geht es dann mittlerweile ganz passabel mit dem Schlaf.

    Ich kann mich da nur anschließen. Bin den Soonwaldsteig zweimal Anfang April ohne Trekkingcamps gelaufen. Das passt schon, es findet sich immer irgendwo ein Platz. Zur Not muss man noch ein paar Kilometer laufen. Hochsitze beachten, es knallte mal, als ich zu nah dran lag.

    Wasser ist auch kein Problem. Nochmal der Hinweis auf das Netz der offenen Wasserhähne, zusätzlich zur Tankstelle und einigen vorhandenen natürlichen Wasserquellen.

    Für die (neue) Teufelshütte brauchst du kein Zelt, diese hat einen Schlafboden. Alternativ auch eine überdachte Terrasse. Ansonsten ist ein freistehendes Zelt sehr hilfreich, wenn du dich nicht einfach ohne in die Hütten legen willst.

    63 Km in 1,5 Tagen ist mit etwas Ausdauer gut machbar, nur mit dem Tageslicht könnte es knapp werden. Eine Kopflampe ist im Herbst ja ohnehin obligatorisch. Die Wege bieten, wie üblich im deutschen Mittelgebirge, bis auf wenige kurze Passage technisch keinerlei Schwierigkeiten.

    Ich habe eins der ersten DCF Tarptents Rainbows gehabt und vielleicht bin ich zu Doof aber ich hatte ständig carbonsplitter in den Fingern.

    letztlich hab ich x Segmente abgeklebt dann gings kaputt in den Pyrenäen und jetzt nehm ich das aus Alu einfach die paar Gramm sparen und ein Gestänge haben dem ich nicht traue bzw. dem Material ist es nicht wert.

    Ich hatte ebenfalls die erste Version des Rainbow Li 1P mit Carbongestänge.

    Beim dritten Probeaufbau im Wohnzimmer ist es dann passiert: Beim Entfalten der Carbonstange ist das Ende eines Segments unbemerkt wohl nicht vollständig in die Aluhülse des anschließenden Segments gerutscht. Beim folgenden Biegen des Gestänges machte es Knack und das sich nicht vollständig in der Aluhülse befindliche Stangenende ist rausgerutscht und dabei aufgebrochen, bzw. war vom Ende längs eingerissen auf ca. 2-3 cm.

    Klar, letztlich ist das ein Anwenderfehler und seitdem habe ich beim Zusammenbau der Stange peinlich genau darauf geachtet, dass alle Segmente vollständig verbunden sind und es gab keine weiteren solcher Vorfälle.

    Ich habe von Henry anstandslos ein Ersatzsegment erhalten. Mein Vertrauen in das dünne Carbongestänge hat sich dadurch aber nicht verbessert. Zudem hatte ich, wie Stoffelito öfter Carbonsplitter in den Fingern welche sich von den Stangenenden abschälten.

    Hat nicht MSR auch die Carbon Reflex Serie (Hubba Variante mit Carbongestänge) wieder eingestellt, wegen zu vieler Reklamationen?

    Im Fazit würde ich mittlerweile eher zu leichtem Aluminium greifen ..

    Beara Way und Dingle Way, beide schon gelaufen, fand den Beara Way etwas schöner/wilder. Beide zu lang, aber gehen ja auch nur Teilstücke.

    Sheeps Head Way hab ich als kurz und wenig Zivilisation in Erinnerung, wäre mein Tipp.

    Ich hab ebenfalls aus dem TAR-Pumpsack den Ring rausgeschnitten und auf das Winglockventil gesteckt. Hält sehr gut am Ventil, hat sich seit der Erstmontage noch nie gelöst. Hier nun einfach den Schnozzel einstecken - das geht (mit etwas Übung) sehr schnell und ergibt eine feste und dichte Verbindung. Gewicht auf meiner Waage 2g. Mehrkosten null.

    Der Etsy-Adapter als Alternative wurde auch schon genannt. Es gibt auch noch einen Adapter von Exped selber:

    Universal Valve Adapter - Accessory | Exped
    Der praktische Ventil-Adapter für alle Matten
    www.exped.de

    Die 100 Km stehen bei mir auch noch auf der Liste. Ein Tipp, den ich mal gelesen habe und der mir sehr sinnvoll erscheint - 1-2 Paar Wechselsocken und ggf. auch Wechselschuhe mitnehmen.

    Ein paar frische Socken an den Füßen nach 50 oder mehr Kilometern ist sicher ein kleines Highlight, auch für den Kopf. Und die Dämpfung bei den Schuhen ist ja auch irgendwann platt gelaufen. Zudem läuft man in anderen Schuhen, wenn nicht gerade exakt das selbe Modell, minimal anders, was verletzungspräventiv wirkt.

    Packe meine frameless Packs ebenfalls immer mit gefalteter Luftmatte (NeoAir, STS UL insulated) im Rücken (innen) - fungiert ganz hervorragend als Polster und gibt dem Pack eine gute Struktur.

    Versuche dabei immer, die Matte möglichst komplett zu entleeren, dann packt sie sich stabiler. Ein bisschen Restluft bleibt eh immer drin.

    Abnutzung im Sinne einer früheren Delamination befürchte ich hier keine - diese entsteht doch durch Dauerdruck auf die Schweißnähte der Kammern bei gefüllter Matte - sprich, wenn ich drauf liege. Und nicht im entleerten Zustand im Rückenteil des Rucksacks. Hier könnte Abrieb oder die auch die Dauerfaltung evtl. ein Thema sein. Halte ich aber für vernachlässigbar.

    Ist wohl eher eine Frage von nicht lesen wollen, als nicht lesen können. Ich kann die Beiträge von extremspaziergaenger problemlos lesen.

    Er hat hier wie drüben im Zensurforum schon jede Menge Beiträge und lange Reiseberichte abgeliefert, die ich zumindest immer gerne gelesen habe. Ist ja hier kein Forum zum kreativen Schreiben, aber eine gewisse Individualiät beim Schreibstil wird doch wohl erlaubt sein. Wie immer gilt, wer's nicht mag, muss es ja nicht lesen..


    (...)

    Danke!

    Mir ist schon das Messer in der Hose aufgegangen.

    :evil:

    Find ich völlig daneben und habe den Beitrag gemeldet. Wer sich über einen Schreibstil aufregt, sollte den eigenen Umgangston auch im Griff haben.

    Muss gerade an diesen Reddit-Text von Harry Shires denken, indem er die Methode Durstons erklärt: Dan greift immer wieder vermeintliche Mängel der Konkurrenz auf und verweist ganz beiläufig auf die Überlegenheit seines XMid.

    Vielen Dank für die Verlinkung. Ich habe mich köstlich amüsiert. Ein öffentlicher Beef zwischen zwei Herstellern. ^^ Ich habe ein Notch und ein X-Mid solid und finde beide auf ihre Art und Weise super. Das sein Xmid Pro allerdings einen 0.67 DCF Boden hat finde ich interessant. Die Info konnte ich noch nirgends entdecken. "Custom DCF" kann ja alles sein. Alle anderen Hersteller haben ja meistens dickeren.

    Ich hab das X-Mid Pro mit dem DCF-Boden und vorher lange recherchiert, welche Stärke dieser denn nun hat.

    Irgendwo habe ich dann ein Interview mit Dan gefunden, in dem er erzählt, dass das dieses DCF eine Custom-Anfertigung für Durston sei, welche zwei unterschiedliche Folienstärken verwendet. Die dickere Folie, welche beim Standard- 1.0 oz DCF zur Anwendung kommt, als Unterseite und eine dünnere für die Oberseite. Dies um die Vorteile eines besseren Abriebschutzes für den Boden mitzunehmen und gleichzeitig das Packvolumen in Grenzen zu halten. Zur Menge der Dyneemafasern zwischen den Folien hat er meine ich nichts gesagt.

    Rein von der Haptik kann ich bestätigen, dass sich der Boden irgendwo zwischen 1.0 Oz und 0.51 Oz DCF bewegt. Mich wundert allerdings, dass diese Angaben nicht auf der Website zu finden sind.

    Edit - tja .. wenn man ein bisschen sucht, findet man es doch unter den FAQs:

    "Our DCF floors use a new version of DCF that uses the thicker outer layer only on the underside (where you need it) and not on the top side (where the regular thickness is sufficient) so that it offers similar durability to more common 1.0oz DCF floors while being lighter and packing smaller. We think our new version is more attractive because it is lighter and actually saves weight compared to a woven floor and avoids a big increase in packed size."

    Quelle

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Sehr komprimiertes Video mit Test bei gemessenen max. 72 Km/h Böen:

    • Tarptent Arcdome Ultra - keine Probleme
    • Samaya 2.0 - leicht verbogenes Stangenelement
    • Nemo Dragonfly 2P - Stangenbruch
    • Durston X-Mid Pro 2+ - wurde leider wieder abgebaut
    • Durston X-Dome - verbogene Einsteckhülse (Aluhülse) am Gestänge - Dan hat bereits kommentiert, hier weitere Abspannpunkte zu ergänzen
    • Zpacks Plex Solo - keine Probleme

    Ich halte es auch so, dass ich abends bewusst wenig trinke bzw. umgekehrt - ich achte darauf, abends nicht mehr als nötig zu trinken. Also eher einige kleine Schlücke, als nochmal nen halben Liter. Das funktioniert aber auch nur dann, wenn ich tagsüber wirklich genug getrunken habe.

    Durstig gehe ich nie ins Bett und ich muss normalerweise auch nachts nichts mehr trinken.

    Aus dem Quilt muss ich so tatsächlich oft erst morgens.. klappt aber auch nicht immer.

    Aach.. du kochst ab. Na, dann ergibt das Sinn..

    Ja, genau die ist es. Zuletzt stand sie als nicht lieferbar, mir machte es den Anschein, dass aus dem Sortiment genommen. Gut, wenn nicht, sie macht einen guten Job. Sehr angenehmes Tragegefühl, wärmt auch ein wenig, blickdicht, ausreichend stabil. Sehr nette Überraschung während das ja bei fast allen Herstellern eher nach oben abweicht - sie wiegt statt 125g nur 110g in .. M oder L, müsste ich nachgucken.

    So, hat leider ein bisschen gedauert, aber jetzt :)

    Nahrung: Okay krass, dann machst du das einfach asketisch. Beim Weitwandern decken diverse essbare Pflanze, Pilze, Beeren ja nicht einmal annähernd den Kalorienbedarf, bzw. wird beim Pflücken mehr verbraucht, als es überhaupt einbringt. Insofern eher eine psychologische Hilfe und/oder man hat einfach Spaß daran. Klar, wenn im Herbst viele Streuobstwiesen einladen, dann kommt hier vielleicht ein bisschen was rein... aber bei 10 Äpfeln am Tag ist man die Kalorien aber vermutlich auch schneller wieder los, als einem lieb ist.

    Wasserquellen: Okay, hauptsächlich Wasser über Menschen klingt sinnvoll und in D ja auch oft kein Problem, das verstehe ich. Ungefiltert aus Bächen trinken geht sicher meist gut, aber da würde ich persönlich immer filtern oder Micropur einsetzen.

    Regenzeug - bei kurzer Tour mit trockenem Forecast mache ich das auch so. Haken dran.

    Toilette: Okay, auch ein spannendes Konzept. Nachvollziehbar. Wäre mir zu stressig, aber bei deiner reduzierten Nahrungsmenge gehst du wahrscheinlich erst nach der Tour wieder. :)

    Kocher: Muss ja kein Cold-Soaking sein, geht ja auch ganz ohne "Kochen" mit Brot, Nüssen. etc.

    Ladegerät: Ich meinte einfach das Gewicht des Geräts (plus Kabel). In meiner Liste steht das Anker Nano 511 plus kurzes USB-C-Kabel mit 70g und ich glaube, das geht noch nenTicken leichter. ..

    Long Johns: Ich bin hier hier nicht so im Game und meine Montbell ZeoLine L.W. mit 110g wird nicht mehr hergestellt. Aber die Sukoi von Liod sollte in etwa auch 110g in M-L wiegen und da aus Polypropylen, auch gut wärmen. kai kann da mehr zu sagen. Gibt mittlerweile auch Modelle aus Polartec Alpha oder Primaloft von OMM, falls es warm und kuschelig sein soll. Minimalgewicht vermutlich erreichbar mit einer Damenstrumpfhose, dann aber auch weniger warm.

    Ein kleines Problem hat der Soonwaldsteig und zwar die Wasserversorgung, zum einen natürlich durch die Kammweglage nicht unbedingt üppig viele Quellen, aber vor allem wurde schon öfters gemutmaßt, dass die Wasserqualität nicht überall optimal ist, die Gegend ist ja zum Teil altes Bergbaugebiet.

    Wenn ihr also öfter als gewohnt auf dem Klo sitzt..... 😁.

    Uns ist das auch mit gefiltertem Wasser passiert. Offensichtlich ist das Wasser mit irgendwelchen Chemikalien belastet, die man durchs Filter nicht rausbekommt.

    genau das ist des öfteren über diesen Weg berichtet worden.

    Stimmt, das wurde schon im alten Forum mehrfach von unterschiedlichen Usern berichtet. Im Frühjahr habe ich auf dem Westweg einen UL-Hiker getroffen, der wegen akuter Magen-Darm-Beschwerden mit dem RTW vom Trekkingplatz Ellerspring abgeholt wurde. Er gibt an, er habe vorher keine Beschwerden gehabt, sein Wasser wurde gefiltert. Er konnte es aber auch nicht hundert Pro dem Wasser zuordnen .. wie auch?

    Ich selber bin den Soonwaldsteig nun dreimal gelaufen (April 2021 & 2022, Juni 2024) mit Filter und einigen natürlichen Wasserquellen und hatte keinerlei Probleme. Weder mit der Menge der Wasserstellen noch mit der Qualität des Wassers. Das ist natürlich kein Gegenbeweis... aber ich würde mich nicht verrückt machen.

    Meine Empfehlung ist jedenfalls das Netz der offenen Wasserhähne abzuchecken, damit ist ein Großteil des Weges abgedeckt:

    Netz offener Wasserhähne — Soonwaldsteig

    Zudem gibt es in der Regel (leider ohne Gewähr) käuflich erwerbbare Wasserflaschen an einigen Trekkingcamps sowie an der Teufelshütte, an der Tankstelle in Dings.. und an der Lauschhütte kann man auch auffüllen.

    Kennst du schon die Platform -Anker von Zpacks (Link)?

    9g / Stück

    Danke für deine ausführliche und interessante Antwort. Ich antworte da später noch mal drauf.

    Ich bin vor einiger Zeit von Merino-Boxershorts auf die Odlo - SUW Bottom Boxer Active F-Dry Light Eco gewechselt und super happy damit.

    In den Merinoboxer (Icebreaker Anatomica) hatte ich ständig den Wolf zwischen den Oberschenkeln und Pobacken. Mit den neuen Odlo-Boxer deutlich weniger bis gar nicht mehr. Ich denke, das liegt am engeren Sitz (bei dauerhafter enganliegender Passform - die Merinoshorts weiten sich sehr schnell) und daran, dass die Odlo viel schneller trocknen.

    Geruchshemmung war mir wichtig, Kufa alleine riecht sonst ja schnell mal sehr stark - das klappt aber bei den Odlo-Shorts ebenfalls recht gut. Nicht ganz so gut wie bei Merino, aber spürbar.

    Die Odlo-Boxer sind blickdicht. In Größe M wiegt meine 45g. Da sie so schnell trocknen, lasse ich nun die zweite weg und wasche die eine eben schnell durch, wenn es passt. Kurz am Körper trocken laufen .. fertig.

    Einziger Kritikpunkt ist das sehr schmale Bündchen, welches sich gerne mal verdreht und dann drücken könnte. War aber bisher noch kein tatsächliches Problem.