Beiträge von MadCyborg

    Ich nehme wieder das Auto.

    Interkontinental? :rolleyes:


    Ansonsten: Messerfetisch ist mir völlig fremd. Packt man das Ding halt in einer Tasche in seinen Rucksack und schon ist die Zugriffsvorgabe erfüllt. Außerdem: Die Frequenz, in der Manche in eine zufällige Kontrolle zu geraten drohen, ähnelt nach meinem Gefühl der Frequenz, in der man die fußkranke Oma und 10 Kisten Wasser kutschieren muss und deshalb Besitz und Nutzung eines Autos völlig unabdingbar sind.

    dafür wäre soviel teures Werkzeug nötig

    Kannst du dazu mehr aufschreiben? Ich bin lediglich interessierter Mitleser und habe mit Metallbau und Ofenkonstruktion nichts am Hut auch mit Ofenzelten nichts). In meiner laienhaften Vorstellung reicht für so dünnes Blech eine stabile Schere (ggf. eine Eigenbauschlagschere), eine kleine Abkantbank, und Werkzeug zum Setzen von Nieten. Allerdings verstehe ich schon, dass man sich da nicht alles hinlegt, wenn man keine ausreichend große Werkstatt hat und das sonst nie braucht. Und ein paar hundert Euro, oder eben Zeit für den Eigenbau (der Werkzeuge) geht natürlich trotzdem drauf.

    Zusammengefasst: Ladung geht in der Zelle praktisch keine verloren. Energie durch den Innenwiderstand beim Laden und beim Entladen, und darüber hinaus insbesondere in den Wandlern.

    Was in meinen Augen unterstreicht, dass man lieber mit Energie (Wh), als mit Ladung (Ah) hantieren sollte, wenn man in unserem Sinne Vergleichbarkeiten herstellen will. Die ganze Diskussion (bei der ich auch wieder was gelernt habe) zeigt ja, dass Ladung irreführend ist.

    Ich würde sagen, das ist halt richtig.

    Danke für die Anregung zum Nachdenken. Ich bleibe allerdings bei meinem Standpunkt. Wikipedia liefert dazu die Peukert-Gleichung. In der englischen Variante gibt es noch einen prima Hinweis, warum das mit den Ladungen nicht ganz so einfach (was reingeht muss auch rauskommen) ist: Es wird auf die Selbstendladung von Zellen verwiesen. Ich bin kein Chemiker, sondern Elektriker und habe keine Erklärung dafür, was genau in der Zelle passiert. Aber ein Wirkungsgrad von 1 sollte ohnehin fragwürdig erscheinen.


    (Edit: Belege habe ich auch keine weiteren, aber vielleicht lässt mich das Thema übers Wochenende nicht los und ich forsche tiefer.)

    Was ich schrieb, ist dass im Akku gleichviele mAh wieder entnehmbar sind wie vorher reingeladen wurden... nicht aber Energie, da am Innenwiderstand des Akkus Wärme entsteht, und dieser Verlust hängt vom Lade/Entladestrom ab.

    Ist halt falsch. *Das fällt schon zusammen, wenn man den gleichen vollen Akku mit 0,1 C oder 2 C zu entladen versucht. Man wird dabei einen deutlichen Unterschied in der entnommenen Ladung (Amperestunden) messen.

    Wie oben schon erwähnt, ist nur der Vergleich von Wattstunden (->Energie) sinnvoll, denn hierbei hat der Hersteller seine wie auch immer angesetzte Spannung schon mit einbezogen. Und selbst der Vergleich von Wattstunden ist nicht ganz ohne Vorsicht zu betrachten, denn auch die entnehmbare Energie aus einer Zelle hänge davon ab, wie schnell ich sie entnehme. Bei größerer Leistung kommt weniger beim Verbraucher an.

    Beispiel Klarus 10000: Wenn ich damit mein Telefon (S24+) schnellstmöglich lade, ist die Powerbank nach Entnahme von 23,6Wh leer. Begrenze ich die Ladeleistung im Telefon (geht bei Samsung: 9 V, 1A), liefert die Powerbank 31,8 Wh, bevor sie leer ist.


    *Edit: Ist nicht falsch. Wird später aufgeklärt.

    An meinem Trekkertent Stealth 2 hatte ich es zu erst ganz optimistisch mit Easton 9 mm Alu probiert, das war aber auch defnitiv viel zu windelig für vorn. Fürs Fußende reichts, weil die Stange da ein ganzes Ende kürzer ist. Für die Vorder-/Eingangsseite habe ich es dann mit DAC Pressfit 11,1 mm probiert und bin dabei geblieben. Höhenverstellbarkeit geht damit halt nur durch ein separates Segmentstück von vielleicht 10 cm Länge, dass man nach Bedarf nutzt, oder eben nicht. Und dann kann man noch (zumindest bei meinem Zelt) ein bisschen in der Höhe variieren, indem man die Stange leicht schräg aufstellt.

    Nettes Gebastel (habe natürlich gekürzt, weil das Packmaß beim Bikepacking kritisch ist), aber ich glaube ich würde beim nächsten mal den Z-Flick nehmen. Das Material für die DAC-Stange hat nämlich auch schon rund 25 € gekostet, und leichter als der Z-Flick ists am Ende sicherlich nicht.

    Preis Leistung bei Cumulus schätze ich weiterhin als sehr gut ein, wenngleich es ordentlich hoch ging: 04/21 lag der LL400 bei 249€, aktuell bei 339€

    Ich kann es grade nicht ergründen, aber gefühlt ist vor allem der Basispreis gewachsen und der Custom-Aufschlag nicht mehr so hoch?
    Mein Lite Line 200 in XL hat jedenfalls im Juni 2018 240 € gekostet und würde jetzt 304 € kosten. Den Unterschied finde ich jetzt gar nicht soo erschreckend.

    Schnäppchen sind die Dinger halt nicht mehr, aber wenn man auf Sondermaße angewiesen ist (bzw. Sonderoptionen nutzen möchte), ist Cumulus in meinen Augen nach wie vor eine gute Wahl.

    Im Sommerurlaub habe ich mal für einen tragbaren Bildschirm so improvisiert:



    Das Prinzip ist natürlich auch aufs Telefon übertragbar.

    (Vorauseilend beantworte ich weitere Fragen: Der Bildschirm hängt via USB-C-DP-alt-Kabel an einem Samsung-Telefon und an einer Powerbank. Leicht fummelig, aber funktioniert ansonsten gut. Tablets in 15" gibts eher nicht, bzw. kann ich sonst nicht brauchen. Am Laptop funktioniert der Monitor auch ohne Powerbank.)

    Ich habe bisher alles mit einem farblich passenden Faden im Zickzack genau über die Kante umgenäht. Hat den Effekt, dass man die Kante praktisch nicht mehr findet.

    Einfassband ist der nächste Schritt für mich, nachdem es mir bisher erst mal darum ging, überhaupt was tragbares zusammenzutackern.

    Alpha als Außenschicht hat nur wenig Sinn, weil da einfach extrem gut der Wind durchgeht. Aber wenn das Gewicht wirklich wichtig ist, dann führt an Alpha kein Weg vorbei.

    (Zumindest so lange es um den fleecetypischen Einsatz geht. Daune ist trotzdem wärmer pro Gewicht, wenn man richtig Isolation braucht.)

    Ich sehe es so: Hier versammeln sich alle, die leicht unterwegs sein sollen. Egal man geht, läuft, oder segelt, alle brauchen was zum Zudecken und ein Dach über dem Kopf und alle profitieren von der Diskussion, ob es ein Zelt sein muss, oder ein Tarp reicht und ob man die zweite Kreditkarte aus Gewichtsgründen lieber zu Hause lässt.

    Außerdem finde ich es entspannt, sich nicht für jede abweichende Frage in einem neuen Forum anmelden zu müssen. Wenn ich sowieso in einem Fahrradforum* unterwegs bin (bin ich), werde ich radspezifisches eher dort klären. Aber ich kann es absolut nachvollziehen, dass es dafür auch eine Seitenrubrik hier gibt. Genauso Elektroquatsch und eben Packrafts udn so weiter. Ein Blick über den Tellerrand gehört für mich dazu.

    *Wer mit Fahrrädern sonst nichts zu tun hat, kann ja mal in der Leichtbauabteilung bei MTB-News schmökern. Da wird teilweise um Grammbruchteile gekämpft. Vielleicht inspiriert das jemanden, Titanpötte demnächst beim Händler einzeln auszuwiegen..:D

    Der Nabendynamo mit Cycle2Charge (übrigens meines Wissens nach nirgends sonst ab Werk erhältlich) ist der Hammer

    Dickes +1. Allein dieses Zeug nachzurüsten ist kostentechnisch nicht zu verachten. Vollausgestattete (heißt: Dynamo, Licht, Schutzbleche) Gravel-Räder gibt es nur wenige. In dieser Art vorbereitete (zwar kein Licht, aber schon ein USB-Lader an Bord) fallen mir auch keine weiteren ein. Es ist schon bemerkenswert, wie ordentlich Decathlon da in den Markt eingestiegen ist.

    Ich selbst ziehe in dem Bereich nach wie vor eine 2x-Schaltung vor, aber wenn man das nicht kennt, wird man es auch kaum vermissen.

    Unzumutbarkeit vom Rad im Zug

    Das ist Quatsch. Beinahe jede MTB-Tagestour, die ich mache, fängt mit einer S-Bahn-Fahrt an und dabei gibt es praktisch nie Probleme. Auch Richtung Zittau geht es alle Nase lang. Es ist natürlich ein bisschen wissen-wie dabei. Richtung Zittau steigt man am Hauptbahnhof ein und ist natürlich lange da, bevor der Zug reinrollt. Richtung Sandstein steigt man halt am besten vor Bahnhof Neustadt ein. An Feiertagen, insbesondere bei gutem Wetter, meidet man natürlich die allerbeliebtesten Verbindungen und schon gehts. Auch in die Ferne kommt man, ich war neulich erst in Dänemark. Morgens mit dem ersten IC nach Rostock (kein Umstieg), 13:15 Uhr war ich in Gedser. Thüringer Wald gefällig? 2h mit dem ICE nach Erfurt, 38 km mit dem Rad.

    Ich kann nur dringendst empfehlen, Rad und Bahn zu kombinieren, das ist in meinen Augen die beste Art zu reisen. In dem Zusammenhang empfehle ich den Direkt-Bahn-Guru: https://direkt.bahn.guru/?origin=8010085

    hier

    Ich sehe grade, dass das Dresden ist, da kenne ich mich zufällig aus. ^^

    Solide und nicht ganz klein ist Bikepoint. Wie Bike24 in der Kesselsdorfer Straße im Moment aufgestellt ist, weiß ich nicht, aber früher gabs dort auch ganze Räder zum Probesitzen und so weiter, die Auswahl ist dann natürlich recht groß. Decathlon und Cube sind Preis/Leistungsmäßig sicher die Läden, die am weitesten vorn sind. Es schadet aber sicher nicht, mal zu den 2-3 nächstgelegen kleinen/unabhängigen Läden zu gehen. Praktischerweise ist ja auch grade Abverkaufszeit.
    Fürs zweite Rad kann man dann mal bei Meißner-Raeder, Sour, Lightwolf, Veloheld vorsprechen, muss aber bisschen Taschengeld über haben. :whistling:

    Ich würde sagen: Man kauft ein Rad für das, was man fahren möchte, nicht für Bikepacking. Aber man passt auf, dass man sich das mit dem Gepäck nicht unnötig schwer macht.

    Was das Gewicht angeht, zusätzlich zu dem, was denis.rs sagt: Mit 1300 € hat man eh kaum Kontrolle über das Gewicht, das hängt in erster Linie von der Radgattung ab (ein MTB für den Preis wiegt mehr, als ein Rennrad für den Preis, alle MTBs für den Preis liegen nicht relevant weit auseinander).

    Wichtig finde ich Warzen (Anschraubpunkte), das Rad darf davon gern alle haben. Also nicht nur für zwei Flaschenhalter, sondern gerne auch 2x3 an der Gabel, welche am Oberrohr, welche unterm Unterrohr und natürlich welche für herkömmliche Gepäckträger (ein leichter Träger und ein Rollsack wiegen gern mal weniger, als aufgeblasene Arschraketen).

    Für alles wo Gravel draufsteht, zahlt man noch immer Gravel-Aufschlag. Spielt aber nicht so die Rolle, wenn man explizit keinen Lockenlenker haben möchte. Dessen Vorteil (viele Griffpositionen) kann man auch anders erreichen. Und ich finde es durchaus Vorteilhaft, ins MTB-Teile-Regal greifen zu können, wie von mochilero angedeutet.

    Ein konkretes Rad zu empfehlen, wird so aber erst mal schwer. Ich würde zum Gang in den Laden raten, weil es ja sehr wahrscheinlich eh kein Rad aus dem Versand wird. Wenn klar ist, welche Räder die erreichbaren Läden so haben, kann man noch mal in die Auswahl gucken.


    Ich selbst nutze fürs Bikepacking ein Nicolai Saturn 14 und ein Canyon Grizl. Das von Kona mittlerweile als Bikepacking-Rad vermarktete Unit (-X) steht auch bei mir, ist aber mein Singlespeeder. Ich könnte mir vorstellen, damit mal zu touren, aber es sitzt schon sehr konkret zwischen den anderen beiden Rädern und letztlich fahre ich schon explizit Gelände, oder eben nicht.

    Ich nutze am Rechner Bikerouter.de und halte es da ebenfalls für unschlagbar, zumindest so, wie ich es einsetze. Wenn ich mal Komoot nutze(n muss), bekomme ich eine Meise...Mapy.cz nutze ich vor allem, weil viele meiner MTB-Tagestouren über die Grenze führen und Mapy dort sehr viel etablierter ist, als Google Maps (Potraviny-Öffnungszeiten, Bahn-Abfahrtszeiten, whatever). Manchmal nehme ich Mapy auch zum Kartenabgleich, denn dort sind teilweise Wege und andere Merkmale erfasst, die in der OSM noch fehlen, insbesondere im Mapy-Heimatland.
    Bikerouter hat übrigens auch ein Wanderprofil, das nehme ich für jegliche zu-Fuß-Aktivitäten und bin ziemlich zufrieden damit.
    Auf dem Telefon nehme ich Locus (Pro). Das habe ich seit mehr als 10 Jahren im Einsatz und sehe keinen Grund, davon wegzugehen. Natürlich habe ich da auch BRouter zum Offline-Routing integriert.