Beiträge von MadCyborg

    Ist denn der Unterschied zu normalem Fleece so gross?

    Ja. Ich kann es nicht beziffern, aber ich habe bspw. ein R1 (Jacke, also kompletter Reißverschluss, mit Kapuze) und ein Learn-MYOG-Hoodie mit Reißverschluss aus 130er Alpha. Das Alpha-Teil wiegt 220 g, das R1 rund doppelt so viel. Das Alpha ist sowohl luftdurchlässiger, als auch wärmer. Um die Wärme zu nutzen, muss mal allerdings zwingend die Luftbewegung unterbinden. Bei Alpha spürt man schon bei Schrittgeschwindigkeit einen deutlichen Luftzug.

    Ein besseres Gewicht-Isolations-Verhältnis erreicht man dann nur mit "richtiger" Isolation, die dann aber nicht ohne Innen- und Außerschicht auskommt. Alpha ist irgendwo zwischen Kunstfaserisolation und normalem Fleece. Ein Puffjacke ersetzt man damit also nur, wenn man keine Puffjacke braucht.

    +1 fürs Verlinken auf andere Plattformen. Wenn ich überhaupt genug Zeit habe, um irgendwas fertig zu entwickeln und dokumentieren, dann lade ich es auch auf einer "richtigen" Plattform hoch. Hier spezifisches zu sammeln, finde ich gut.

    Die Matte ist heute angekommen. Mein Sofort-Fazit ist ein bisschen Mittel. Hier mal die Fakten:
    -801 g Komplettgewicht (Matte, Pump-Packsack, Elastikband, Flickset)
    -713 g ohne Pump-Packsack
    -Packmaß ohne Sack 25x11 (l x D)
    -der Sack wirkt sperrig und schwer und hat außerdem relativ wenig Volumen
    -mit 10 Sackfüllungen ist die Matte so voll, dass sie mir schon zu fest ist
    -auf dem außen anhängenden Label steht "Made in Poland"
    -Länge 195 cm (-3 cm ggü. Herstellerangabe)
    -Breite 64 cm (-4 cm ggü. Herstellerangabe)
    -Dicke 11 cm (entspr. Herstellerangabe)
    -den R-Wert kann ich natürlich nicht prüfen

    Ich bin leicht unzufrieden. Ich habe mir eine schöne Tabelle gebaut, um alle Matten, die für in Frage kommen, zu bewerten. Darin sind nur Matte gelandet, die wenigstens nominell so lang sind, wie ich (198 cm). Die Pajak hat sich gewissermaßen in die Auswahl geschummelt. Behalten werde ich sie wahrscheinlich trotzdem, weil es schlichtweg keine andere Matte gibt, die in dieser Dickenklasse signifikant leichter ist. Auch in Sachen Packmaß, Isolation, und Breite habe ich nichts gefunden.

    Ich glaube immernoch, dass es die gleiche Matte ist

    Das glaube ich jetzt etwas mehr. In diesem Zusammenhang: Die Frilufts Elphin gibt es auch als Wechsel Aera (gefunden in Globetrotter-Produktkommentar). Weiterhin hat es mir auch schon die "HIKENTURE 6,2 R-Wert Camping Isomatte Ultraleicht, 8 cm Dicke Aufblasbare Isomatte Camping Luftmatratze Kleines Packmaß für 4 Jahreszeiten, Schlafmatte für Camping, Outdoor, Wandern" angespült, die sieht auch verdächtig ähnlich aus.

    Die angegebenen Dimensionen und Gewichte stimmen ja oft nicht auf den Zentimeter bzw. auf's Gramm.

    Habe mal meine Exped ausgemessen, die ist exakt so lang, wie Exped das angibt. Ich verstehe ja noch, wenn bei der Hinundherrechnerei mit Freedomsunits was in die die Hose geht, aber mehr als 1 Zoll Abweichung ist dann einfach falsch.

    ziemlich sicher gleiche Matte

    Außer dem R-Wert ist so ziemlich sicher keine Zahl gleich mit der Pajak Alpine? Die Elphin ist kürzer und dünner, dafür aber trotzdem 7 g schwerer (ok, die 7 g sind geschenkt..).

    du

    Das sowieso nicht, ich habe die Expedition (rechteckig) bestellt. Die Elphin wäre mir in L zu kurz. Und 6 cm Dicke wären ggü. der vorhandenen Matte ja sogar ein Schritt nach hinten.

    Der Hinweis ist sicherlich trotzdem gut, und ich denke, dass es noch mehr Chinamatten anspülen wird. Da scheint wieder ein Entwicklungsschritt passiert zu sein.

    Hat schon jemand Erfahrung mit einer der beiden Matten gesammelt? Sonst bin ich wohl demnächst der erste, habe die eckige bestellt.

    Ich möchte mehr Dicke und mehr Isolation als meine Exped Synmat HL LW bietet. Hintergrund ist, dass ich Seitenschläfer mit langen Gräten bin. Ich hoffe, von 4 cm mehr Breite zu profitieren, und dass von R 6,6 netto mehr übrig bleibt, als bei der Synmat (R 2,9). Wenn ich letztere so nutze, dass ich auf der Seite sinnvoll liege, dann habe ich nur noch wenig Luft zwischen Boden und mir.

    Für mich, als vorrangiger Bikepacker: Das Mehrvolumen einer Kunstfaserisolation ist indiskutabel. Ich kann nicht einfach 5 Liter mehr mitnehmen (oder wie viel auch immer). Gerade im Gelände würde ich außerdem von jeder Volumenreduzierung profitieren. Das Gewicht ist dabei fast noch egal, damit könnte ich leben.
    Dafür habe ich dann aber den Vorteil des Wirkungsgradwunders "Fahrrad": Wenn etwas schiefgeht, ist man in Nullkommanix zurück in der Zivilisation. In Europa müsste man sich schon sehr große Mühe geben, mehr als eine Tagesfahrt davon weg zu sein.

    Ich möchte dabei aber ungern die Möglichkeit verlieren, den Filter im Lager allein vorsichhinfiltern zu lassen.

    Dann kaufe dir den normalen Sawyer und nicht den Mini. Der setzt sich nicht so schnell zu.Dann kannste die Spritze

    Zuhause lassen und mit dem Beutel oder einer alten Flasche rückspülen.


    Gruß Konrad

    Das ergibt wenig Sinn. Der Squeeze ist größer (und auch schwerer), und wird sich doch aber trotzdem zusetzen? Ist ja nicht auszuschließen, dass man man mal richtig Pech hat. Da kann ich im Vergleich auch einfach beim Mini bleiben (der ist schon da!).

    Ja, ohne Modifikation.

    Also wirklich einfach Kopfüber hinhängen, und Wasser läuft raus?

    Kann man den Kataydn Befree einfach so, oder auch mit einfacher (zerstörungsfreier) Modifikation, als Schwerkraftfilter nutzen?
    Ich habe im Moment einen Sawyer Mini. Bei dem nervt mich, dass man die Spritze mehr oder weniger dabei haben muss*, und dass sie genauso groß ist, wie der eigentliche Filter. Ich möchte gern das Packmaß optimieren. Ich möchte dabei aber ungern die Möglichkeit verlieren, den Filter im Lager allein vorsichhinfiltern zu lassen.


    *Das nächste halbwegs konkrete Szenario ist eine längere Bikepackingrunde in den Highlands. Da erwarte ich (auch) schwebstoffreiches Wasser, was eine Filterreinigung notwendig macht.

    Ich habs dann gestern Abend spontan hinter mich gebracht, es war wirklich sehr unaufregend.

    Fürs Protokoll:
    -Cumulus Liteline 200 (Pertex Quantum, nicht-hydrophobe Daune)
    -Fibertec Down Wash Eco
    -Wollwaschprogramm (30 °C, ca 45 Minuten, Schleudern mit 600 U/Min)
    -Trocknen im Daunenprogramm, welches sich nach rund 2 h selbst beendet hat (keine Tennisbälle, kein anderer Hokuspokus, einfach durchlaufen lassen)

    Ergebnis:
    -fühlt sich sauber an
    -loftet besser als vorher (ob "wie neu", kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen)
    -nach dem Maschinentrocknen hat sich der Sack im wesentlichen trocken angefühlt, habe ihn natürlich trotzdem noch aufgehängt
    -Daunenklumpen hatte ich nach dem Trocknen keine

    Nach dem Waschen muss ich das Ding mal noch bei Tageslicht genauer begutachten. Manche Kammern wirken arg leer. Ich denke darüber nach, Daunen auszutauschen, bzw. nachfüllen zu lassen. Oder das selbst zu versuchen...Wie wird das gemacht? Gibts da eine Längsnaht, die mehr oder weniger alle Kammern schließt?

    Hm. Die Bemaßung ist mal wieder gelungen. Ob man da wirklich reinpasst, muss man raten, oder sich aus den Maßen der Einzelprodukte zusammensuchen. Das Innenzelt ist mit einer Länge von 228 cm angegeben. Das ist nicht übermäßig lang. Für mich (198 cm) wäre es nur deshalb wahrscheinlich trotzdem ok, weil die Enden des Innenzeltes fast senkrecht stehen und viel Abstand zur Außenwand haben. Immerhin sieht es dann wirklich so aus, als könnte man darin zu zweit hausen. (M)ein Trekkertent Stealth 2 würde ich eher nicht für eine Zweierbesetzung empfehlen. 8o

    Das Innenzelt ist mit 505 g angegeben, macht 1392 g für ein 2-große-Personen-Zelt, allerdings fehlen da noch immer die Stangen (wenn man keine mit hat).

    Ich habe im Winter mal meine Billodaunenjacke gewaschen und war begeistert vom neu eingestellte Loft. Das die Speckigkeit weg war, war auch nicht schlecht. Ich hab sie einfach im Sportprogramm, ich glaube mit Sportwaschmittel (?) in die Waschmaschine gehauen, danach in den Trockner im Daunenprogramm.

    Jetzt ist mein Cumulus Liteline 200 (Pertex Quantum) mal fällig. Der ist nämlich nicht 3,5 Jahre alt, sondern 7, un der loftet auch gar nicht mehr so toll, wie er es in meiner Einbildung tun müsste. Ich habe mir Fibertec Down Wash Eco besorgt, beim Schlafsack möchte ich dann doch eher nicht experimentieren.

    Jetzt die Fragen:
    -welches Waschprogramm? (Wie lange?)
    -welche Temperatur?
    -brauchts Tennisbälle? (bei der Daunenjacke ging es prima ohne..)


    Edit:

    Fibertec hat eine Anleitung online, die klingt ganz gut:

    https://www.fibertec.info/media/67/27/20/1700575658/gebrauchsanleitung-down-wash-eco.pdf

    -Fein/Wolle
    -30-40 °C
    -max 600 U/Min schleudern
    -Wasser+
    -trocknen (mit Tennisbällen) ggf wiederholen
    -nach dem Maschinentrocknen noch gründlich austrocknen lassen (Hitzewelle ahoi)


    Edit 2:

    Hier hat mal jemand bei divernser Herstellern die Waschhinweise gesammelt (ich selbst habe bei Cumulus nichts gefunden?).

    Tips for cleaning down/pertex sleeping bag, post thru-hike : r/Ultralight

    Ich möchte anmerken, dass bei WOTWS die Einheit fehlt. Ich bin davon ausgegangen, dass hier mindestens mal Fahrenheit und Celsius in der Übersetzung vermatscht wurden, um dann eben bei StS selbst keine Angabe mehr zu finden.

    Die geläufigen Zahlen kommen sicherlich ursprünglich vom Hersteller, aber vielleicht sollte man sie jetzt so nicht mehr weiterverbreiten.

    Was ich mich frage: Warum ist Carbon-Gestänge so empfindlich?

    Das kenne ich aus dem Fahrradbereich anders. Wenn man da in der selben Kategorie (Disziplin) bleibt, sind Carbon-Rahmen (bzw. Teile allgemein) leichter als Alurahmen, aber eben nicht weniger stabil, teilweise stecken sie Unfälle sogar besser weg. Mir leuchtet nicht so richtig ein, warum das bei einem so simplen Teil, wie einer Zeltstange, nicht funktioniert. Oder muss Carbonzeltgestänge so grenzwertig ausgelegt werden, damit es überhaupt einen nennenswerten Gewichtsvorteil bringt?


    Edit, mal fix aus dem Extex-Laden abgeschrieben, alles Segmente mit einem Stift und einer Stiftaufnahme:

    TypNenndurchmesserSegmentlänge abzüglich StiftGewichtMenge LängeGewicht
    DAC NSL8,0540016,693,60149,4
    DAC NFL8,740013,593,6121,5
    DAC NSL940019,893,6178,2
    DAC Pressfit8,74502483,60192
    DAC Pressfit94502683,6208
    Easton 70758,640622,393,654200,7
    Easton 707594062393,654207
    Easton Carbon7,540611,393,654101,7
    Easton Carbon8,840615,393,654137,7

    Welche Alu-Variante müsste man mindestens nehmen, um sicher stabiler unterwegs zu sein, als mit Carbon?

    Mein Anker mit 2x USB C und 47 W teilt die Leistung in 27 und 20 W auf. Geradezu ideal, für 2x Powerbank mit 18 W (Nitecore), oder 1x Powerbank und 1x Telefon (S24+, lädt in der Realität nicht wirklich mit mehr als 25 Watt).

    Ob man aus 2 ordentlichen 10000ern gleich viel rausbekommt, wie aus einer vergleichbaren 20000er, kann ich nicht sagen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass das so dicht zusammenliegt, dass man das nach eigenem Geschmack auswählen kann.