Beiträge von MadCyborg

    Vermutlich, weil das Robustheit verspricht?

    Ich suche jedenfalls ein leichtes 3m-Kabel. Wirkungsgrad und Haltbarkeit sind nur egal. Das Kabel würde nur auf Ultraleichtreisen und an der Steckdose benutzt. Es muss also nicht den Alltag überleben.

    Zweck ist, bei Nutzung des Gerätes nicht creepy im Waschraum rumlungern zu müssen, sondern mit Kabel durchs Fenster draußen davor. Ob das Kabel 10 % verliert, ist mir dann egal. Fürs Laden unterwegs tut es dann ein sehr kurzes, natürlich gutes.

    Das 3 Meter lange Kabel, dass ich hier habe, wie irgendwie rund 100 g. Das verbietet sich, wenn man vorher versucht, beim UK-Adapter 20 g zu sparen. 8o

    Ich bin selbst kurz davor, sowas in der Art zu versuchen, daher schon mal danke für die Inspiration. Ich wollte ein Huaraches-Rezept an meeine Bedürfnisse anpassen.

    Kennt wer diese Sohlenplatten? Haben sie nach oben hin eine Struktur, auf die der Fuß stehen kann? Oder muss ich sie mit etwas anderem verkleben?

    Wie die auf der anderen Seite aussehen, siehst du oben rechts im Bild. Ich kennen jemanden, der Huaraches mit diesen Sohlen trägt, soweit ich weiß mit und ohne zusätzliche Kaschierung. Ich weiß nicht, womit er sie kaschiert hat, aber ich würde einfach zu irgendeinem Naturfasergewebe greifen.

    "Köpfe" von unten
    Was würdet ihr nehmen. Ich habe mal Bilder angehängt, wie es im Original aussieht. In der Praxis ist die Sohle beim Neukauf nicht mal von unten angeflacht, sondern der Verbinder arbeitet sich nach eine paar Tagen einfach in die Sohle rein, was überraschend gut geht.
    Was wären Eure Ideen?

    Ich würde mich da auch an Huaraches orientieren. Dort wird teils einfach ein Knoten in die Kordel unter der Sohle gemacht, und gut ists. Andere Anleitungen haben doppelte Löcher und ziehen die Kordel durch und Knoten sie auf der Oberseite zusammen.

    Beides lässt sich mit Gurtband nachempfinden. Statt eines Knotens kann man es doppelt-/dreifach-/vierfach legen und mit sich selbst vernähen. Und man kann es natürlich auch durch ein Paar Schlitze führen und auf der Oberseite zusammennähen. Alternativ könnte man das Band natürlich auch direkt an die Sohle nähen. Aber dann besteht natürlich die Gefahr, das Garn durchzulatschen und eine improvisierte Reparatur unterwegs wird dann schwierig.


    Edit, zum Dreisteg: Wenn man etwas abstrahiert, könnte man da auch sowas nehmen: https://www.extremtextil.de/gurtband-fuehr…r-30-40mm/70967
    Das ist in der Form wahrscheinlich zu sperrig, aber man kann das mit ein klein wenig Geschick selbst aus einem Stück Kunststoff rausarbeiten.

    Editedit: Warum überhaupt? Man kann doch gleich eine Schlaufe ans vordere Gurtband nähen und das horizontale Band da durchführen.

    Meine Gedanken dazu mal lose runtergeschrieben, weil ich mir neulich ausgedacht habe, wie man den Lenker eines hingelegten Fahrrades als Hilfsstativ nutzen kann:

    -Es gibt 1/4"-Gewindeeinsätze, gedacht für 3D-Druck-Teile, die man sicher auch in andere Teile aus Thermoplasten eingeschmolzen bekommt
    -alternativ kann man auch einen 3/8-auf-1/4-Adapter als Einsatz gebrauchen und sozusagen fest in Kunststoffteile montieren um dann herkömmliche 1/4-Teile schnell zu befestigen, ohne durch häufigen Gebrauch den Kunststoff zu beschädigen
    -das Joby HandyPod Clip hatte bei meiner letzten Recherche die leichteste Möglichkeit, ein Telefon nicht nur quer, sondern auch hoch zu befestigen (der Rest ist eher Schrott)
    -Pedco Ultra Pod in groß und klein sind sehr flexible Ministative, einer ihrer Modi ist, sie an Stangen zu befestigen
    -der Handyhalter von Joby kombiniert sich prima mit einem Ultra Pod
    -da der Telefonhalter von Joby in sich keine Verstellmöglichkeit hat, habe ich noch eine andere Möglichkeit zum verstellen gesucht und zwei gefunden: 1) Es gibt sehr kleine und entsprechend leichte Kugelköpfe. 2) Unter dem Stichwort "Magic Arm" gibt es Arme mit zwei Kugelgelenken und an jedem Ende einem Stativgewinde (außen/außen und auch innen/außen)

    Ohne einen Stock vor Augen zu haben (nutze als Bikepacker keine 8)), würde ich so vorgehen: Gewindeeinsatz in den Griff einlassen, Magic Arm darauf, und darauf den Joby-Halter.

    Am Fahrrad sieht das ungefähr so aus:


    Edit, noch eine schnelles Demo-Bild vom Ultra Pod mit Halter vom Joby Handypod Clip:

    Da wird sicherlich mindestens ein Mikrocontroller werkeln, und auch die Ladeelektronik wird bei kleiner Last recht ineffizient sein (in Prozent). Das scheint mir normal.

    Noch mal: Keine andere Powerbank hat das bei mir bis jetzt so gezeigt. Erklärbar ja, aber aus meiner Perspektive eben nicht normal.


    Wie misst du die PB denn genau aus (also die entnommenen mAh bzw mWh) ?

    Mit einem chinesischen Messfix zum zwischenhängen, nennt sich Kowsi KWS-066C. Ich staune gerade darüber, dass das Ding vielleicht 2 Jahre nach Kauf noch immer im Netz auffindbar und kaufbar ist.


    Ja. schon, aber ...

    Danke für die Nachhilfe, war aber nicht nötig. Ohm und Kirchhoff sind gute Freunde von mir. ;)

    Ich habe mir jetzt endlich eine elektronische Last bestellt, die angeblich mit konstanten Werten (Spannung/Strom/Widerstand/Leistung) entladen kann. Wenn das klappt, messe ich damit mal die Geräte strukturiert durch, die ich da habe. Damit dürfte sich dann der effizienteste Modus pro Gerät eindeutig identifizieren lassen. Bisher kann ich eben nur durch Laden anderer Geräte testen. Dabei gibt es Dinge, die ich einfach nicht in der Hand habe. Das Telefon hat bspw. einen viel zu kleinen Akku, um die Powerbank lange stark belasten zu können. Die Entladung passiert also in mehreren Schritte. Der Laptop hat eine ziemlich schwankende Leistungsaufnahme, obwohl ich ihn zu Beginn weit entladen hatte um durchs Laden ordentlich Grundlast zu bringen, dazu habe ich natürlich auch für 100 % CPU-Auslastung gesorgt. Bei diesen Bedingungen ist egal, in welcher Reihenfolge Kabel und Messfix zwischen Powerbank und Gerät stecken. Der Aufbau gibt es einfach nicht her, da einen Unterschied rauszumessen. Zumal das Telefon im Akkuschonmodus eben nur 1 A zieht (bei 9 V -> 9 W), der Laptop aber teils deutlich mehr als 3 A gezogen hat (50-80 W, das Maximum der P63-E1 ist 20 V mit 5 A).

    Leider ein Fehlschlag, aber ich wollte es wegen der Besonderheit, 3 gängige Systeme gleichzeitig abzudecken, gewogen haben. Verbatim 65 W GaN 3-Port:

    Einzelgewichte:
    -Netzteil mit US-Stecker 105 g
    -Euro-Adapter 14 g
    -UK-Adapter 20 g


    Für mich ist das uninteressant, weil ich mit meinem Ladegerät (Goobay 1-Port GaN 65 W) und dem im anderen Thread gezeigten Adapter auf 74+24=98 g komme und keinen US-Stecker brauche. Außerdem habe ich mit der Iniu P63-E1 eine Powerbank, die die 65 W aus dem Netzteil gut weiterverteilt.

    Zu 1.: Das Telefon lädt auch im Langsammodus mit PD, in dem Fall 9 W und 1 A. Gemessen habe ich in beide Richtungen mit dem gleichen Kabel, für das Ergebnis ist auch (in der Praxis) unerheblich, in welcher Reihenfolge man alles zusammensteckt. Genutzt habe ich das Originalkabel der Powerbank. Was mich aufmerken lässt, ist eben der Punkt, dass diese Powerbank sich anders verhält, als alle, die ich zu ausgemessen habe. Alle anderen geben insgesamt mehr Energie ab, wenn man sie nur moderat belastet. Bei hoher Belastung brechen sie deutlich ein.


    Zu 2.: Natürlich, wobei ich in diesem Fall darauf hinaus will, dass mir der Eigenverbrauch ungewöhnlich hoch scheint. Vom Eigenverbrauch beim Laden der Powerbank auf den Eigenverbrauch beim Entladen zu schließen, ist hier der kritische Punkt. Ohne das Gerät zu öffnen wird das auch nicht nachzuweisen sein. Bleibt also eine Theorie.


    Vielleicht lege ich mir doch mal Ausrüstung zu, mit der ich konkrete PD-Modi erzwingen kann, um das alles genauer auseinandernehmen zu können. Was ich bspw. noch gar nicht genutzt habe, ist der A-Port an der Powerbank.

    Ad "effizient laden", allerdings eine andere Powerbank betreffend: Ich habe seit ein paar Tagen eine Iniu P63-E1 hier (das ist die mit 100 W Entlade- und 65 W Ladeleistung und 25 Ah). Ich bin dabei, sie ein bisschen zu prüfen und habe dabei ein unerwartetes Verhalten festgestellt: Ich bekomme mehr aus dem Ding raus, wenn ich es stärker belaste. Wenn ich die nominell 90 Wh mit dem Laptop leersauge, so gut er kann (50-80 W), dann bekomme ich ziemlich gute 74 Wh raus. Wenn ich mit dem Telefon absichtlich langsam entlade (Modus bei Samsung, lädt mit 9 W), dann komme ich auf schlechte 54 Wh. Ich will das auf jeden Fall noch gegenprüfen, aber es passt dazu, dass die Powerbank beim Aufladen selbst dann noch mehr als 1 W verbrät, wenn sie randvoll ist. Das ergibt auf sehr langsames Laden dann eben einen erheblichen Unterschied in der Nutzbaren Energie, wenn sich das Gerät einen Eigenverbauch von 1 W oder mehr gönnt. Falls sich das Verhalten bestätigt, könnte man noch versuchen zu tricksen, und immer möglichst viele Geräte gleichzeitig laden, damit zumindest die einzelnen Geräte nicht auch übermäßige Wärmeverluste haben.

    Ich habe mir die Tage einen Querschnitt aus dem Adapterangebot kommen lassen und den leichtesten ausgesiebt:

    Zu finden im großen Fluss als Leloco Reiseadapter England, das Paar hat 6,49 gekostet. Alle anderen, vor allem die mit massivem Schutzleiter-Pin, sind ab 41 Gramm aufwärts und haben teils die gleiche Problematik, wie alle kompakten Adapter: Eingesteckte Netzteile können "rauskippeln". Ich gedenke, da mit einem Stück Flexkordel (oder Schnippsgummi) Abhilfe zu schaffen.

    Danke für eure Zahlen aus der Praxis. Ich habe eine Fenix 7 Solar in Betrieb, kann aber nicht sagen, wir wir ich wirklich damit käme, weil Navigation und Tracking bei mir der Edge übernimmt. Ich habe mir der Uhr aber schon Tagestouren getrackt und navigiert, da verschwinden eher mehr als 20 % Akku. Da muss man dann auch aufpassen, wovon wirklich gesprochen wird. Tracking, oder Routenverfolgung ("Navigation"), oder beides (kann man das überhaupt trennen?). Ob man die Karte auf dem Schirm hat, oder eine Datenseite, soll ja auch einen Unterschied ausmachen. Jedenfalls ist meine Uhr jetzt (heute genau^^ ) 4 Jahre alt, und wenn ich damit nichts mache, halt der Akku definitiv noch über 2 Wochen. Versprochen waren mal 19 Tage +3 Tage durch solar.

    Realistisch schon, schließlich muss man die Telefonnutzung nur so lange einschränken, bis es eben 5 Tage lang reicht. Wenn das Ding komplett offline ist, hat es ja eh kaum noch Nutzungsmöglichkeiten, von Kamera, Navigation und Lesen abgesehen. Lesen macht man halt nicht, navigieren mit der Uhr.

    Ob man mit der Uhr wirklich 5 Tage mit 8 Unterwegsstunden schafft, würde ich schon eher bezweifeln.

    Wenn man dann noch ein Inreach dabei hat, und somit das Telefon nicht zwingend für Notrufe herhalten muss, und alle drei Geräte zur Navigation herhalten können, dann kann man das schon so machen.

    Mit wär's zu sehr auf Kante genäht. Aber das hängt halt auch davon ab, wo man unterwegs ist. Wenn es sowieso definitiv kein Mobilfunknetz gibt, gibt es halt auch wenig Grund, das Telefon zu nutzen.

    Ich wasche mein Alphazeug einfach mit Sportwaschmittel (kann bis zu 6 % schneller machen*) im Sportprogramm (kann bis zu 13 % schneller machen*). Das kann das ab, meiner Meinung nach ist das ziemlich robust. Nicht vergessen: Das Zeug würde fürs Militär entwickelt (oder so in der Art). Das da jemand eine Sonderlocke für bestimmte Stoffe fährt, glaube ich nicht.


    *Laut einer Umfrage unter Nutzern.

    Wenn du es so angehst, würde ich dir dazu raten, den Schnitt und den Prozess mit billigstem Fleece (Ikeadecke) zu testen.

    Raten würde ich dir zu einem Abend Studium in der Youtubeuniversität, und vielleicht zur Investition in ein fertiges Schnittmuster. Viel gelernt habe ich auf den Kanälen von Learnmyog und Mommymade. Vielleicht ist es schlau, mit dem Alpha-Schnittmuster von Learnmyog anzufangen, das ist zwar keine Jacke, aber sehr anfängertauglich. Damit habe ich angefangen, und das hat sehr gut funktioniert.

    Wie verpackt ihr euren Trekkingrucksack als Aufgabegepäck beim Fliegen?

    Gar nicht mehr. Meinen 60L hatte ich bei meinem letzten Flug in eine blaue Mülltüte gewickelt. Da wurde mir in Hannover gesagt das sei nicht nötig. Die Rucksäcke gelten sowieso als Sperrgepäck, kommen somit zur Handabfertigung und da in eine dieser Plastikwannen. Damit wäre auch ausgeschlossen, dass sich beim Transport über die Rollbänder die Gurte in den Rollen verfangen oder ähnliches.

    Das gilt allerdings keinesfalls generell. Ich bin teilweise im Wochenabstand am gleichen Flughafen mit dem gleichen Rucksack und bei der gleichen Fluglinie unterschiedlich behandelt worden.

    Beim Laptop kann ich nichts ändern, ich könnte mal fragen, ob es ein leichteres Ladegerät gibt....

    Wenn du via USB-C laden kannst (alles andere würde ich 2026 nicht mehr akzeptieren...), dann kannst du buchstäblich irgendwas nutzen. Es kann allerdings passieren, dass das Netzteil es nicht schafft, das Gerät während der Nutzung auch zu laden (also den Akkustand zu erhöhen). Manche Geräte verweigern im eingeschaltetem Zustand die Nutzung sehr schwacher Netzteile, aber spätestens wenn sie aus sind, laden auch sie an einem 18-W-Mininetzteil.

    Für Dienstreisen würde ich einen leichten Würfel mit 2 Ausgängen und rund 45 W nehmen. Dann kann man über Nacht 2 Geräte laden und zum Arbeiten reichen 45 Watt in der Regel aus, wenn die Arbeit nicht besonders stromhungrig ist (CAD, Renderaufgaben, Dinge für die man traditionell keinen Laptop nutzt(e)).

    dermuthige Ich will hier mal eine dickes Danke dalassen.

    Wie im kurze-Fragen-Thread angedeutet, arbeite ich gerade an einer Kameratasche. Ich hatte die Tage auch mal in deine Reddit-Posts geguckt, und dabei gesehen, dass du das Konzept der Thinktank Rotation kennst, aber nicht nachbauen wolltest. Das habe ich jetzt quasi vor, allerdings möchte ich eben nur die Kameratasche nachbauen. Da Original ist mir bei einer Tour in Schweden (mit/trotz Regenhülle) irgendwann gefühlt durchgesuppt, und der Reißverschluss läuft schon länger nicht mehr rund. Also baue ich die Tasche jetzt aus RX30 nach, aber mit einem Rollverschluss.

    Ohne deine detaillierten Einblicke in die verschiedenen Entwicklungsstufen, inklusive der Ausführungen, was warum eine Sackgasse für dich war, würde ich das wahrscheinlich nicht angehen. Ein sehr großer Teil deiner Erkenntnisse wird sich wiederfinden, und ich bin wirklich froh, dadurch mit deutlich weniger Zwischenschritten zum Ziel zu kommen. Also: Vielen Dank!

    Neulich hatte ich endlich mal Zeit, das Thema anzugehen. Laminat und Tape gab's bei ExTex. Interessant ist, dass das dem Originalmaterial sehr sehr ähnlich ist.


    Wie man sieht, habe ich die konstruktiv einfache Variante gewählt. Weil ich im Bereich Kopfrechnen bis 10 wohl nicht so gut bin, habe ich um ganze 3 cm verlängert. :D:S
    Naja, habe ich halt mal geübt. Die Dichtbandaufbringung ist nicht die schönste, vielleicht muss ich da noch mal drüber. Das ganze ist einfach 1x genäht, danach habe ich noch die Nahtzugabe so weit zurückgeschnitten, dass das Tape sicher überlappt.

    Was habe ich gelernt:
    -richtig rechnen: Wenn man 5 cm Verlängerung möchte, braucht man 5 cm, + 2*1 cm Nahzugabe am eingesetzten Teil, + 2*1 cm als Ersatz für die Nahtzugabe am vorhandenen Kleidungsstück.
    -Tape aufbügeln nervt, vor allem mit einem normalgroßen Bügeleisen, da ist irgendwas sehr kleines sicher sinnvoll
    -wegen des Tape-Nervs würde ich mir beim nächsten Mal gut überlegen, ob es nicht noch mehr Gründe dafür gibt, das ganze Ärmelende neu zu machen, dann muss man eben nur 1x rundrum kleben, nicht 2x