Beiträge von MadCyborg

    Ich versuche mich gerade an Tschechisch, weil ich dort mehrmals im Monat bin. Notwendig wäre es nicht, aber die Höflichkeit gebietet es schon irgendwie.
    Ich nutze Duolingo, bin damit aber nicht so richtig zufrieden. Das Prinzip verfängt nur zu Beginn. Sobald es etwas komplexer wird, hätte ich schon gern mal irgendwelche Bildungsregeln erklärt, statt das nur learning-by-doing-mäßig zu behandeln.
    Außerdem würde ich gern auch einen Fokus vorgeben können. Ich bin letztlich als Tourist unterwegs, dafür wären Zahlen, Orts- und Richtungsbegriffe interessant, aber nicht, dass die Frau meines Bruders 3 verheiratete Schwestern hat, oder was weiß ich. Wahrscheinlich muss ich mich da nach etwas anderem umsehen. Tschechisch wird natürlich nicht mit Deutsch als Ausgangssparache angeboten. Dabei fällt auf, wie unpräzise Englisch ist.

    Tschechisch ist für mich die erste slawische Sprache, es ist auf jeden Fall interessant, wie stark anders das Vokabular ist. In der Schule hatte ich als zweite Fremdsprache französisch (nur wenig gelernt, alles weg, ärgert mich heute), da hatte ich mit Deutsch und Englisch einen deutlich besseren Zugang. In dem Dreieck Deutsch-Englisch-Französisch gibt es massenhaft Eselsbrücken, die mir nach Osten wirklich fehlen.

    Skandi-Kauderwelsch verstehe ich als Mensch mit Platt-Hintergrund, gemischt mit Englisch und ein paar Aufenthalten ebendort fast von allein. Das ist schon witzig. Meine Freundin lernt Norwegisch mit Duolingo, beim Hörverstehen komme ich da durchaus mit. Infotafeln, Werbetexte auf Lebensmitteln und sowas kann ich ganz gut erraten, egal ob Dänisch, Schwedisch, oder Norwegisch. Sprechen kann ich natürlich nichts.

    hat 1000mAh mehr.

    Wovon in der Realität aber offenbar nicht etwa 20 % mehr (5000 mAh vs. 6000 mAh) übrig bleiben. Laut Daten auf der Webseite:

    NB Air: 3300 mAh bei 5 V, 19,4 Wh
    Carbon Battery 6k: 3700 mAh bei 5 V, 21,6 Wh

    Sowohl die Angabe zur Zelle (Wh), als auch die Angabe zur Abgabe bei 5 V unterscheiden sich dann nur noch um rund 11 %.
    Müsste man mal noch in der Praxis nachmessen. Die 18 W der NB Air sind sicherlich hauptsächlich beim Laden interessant. Ich kann mir aber vorstellen, dass die ganzen 18 W über einen gar nicht so langen Zeitraum anfallen. Geräte aus der Powerbank will man jedenfalls langsam laden, da nützen die 18 W nicht so viel.

    Aus meiner Sicht: Falls Praxismessungen/-Tests nicht ein Gerät als irgendwie dumm erkennen, kann man sicherlich nach Formfaktor entscheiden. Ich würde die Kohlebatterie Sechstausend nehmen.

    Verstehe nicht wozu man einen Rucksack braucht. Mache seit 35 Jahren und 2500000 Seemeilen Kreuzfahrten und mir hats noch nie in meinen Schlafsack geregnet. Alles was alle anderen machen ist Quatsch.


    Im Ernst: Wenn man eine Ratsche will, nimmt man eine Ratsche. Und man nimmt natürlich die Bits mit, die man braucht. Steckachse oder Pedale ausbauen mit 4/5er Innensechskant: Viel Spaß! Pedalpins genauso. Ebenfalls toll: Bremsscheiben mit Innensechskant, richtig gute Idee. Hast du mal geguckt, womit der Deckel eines Schalthebels zugeschraubt ist? Wenn das bei dir alles anders ist, dann ist das ja schön für dich, aber ich denke du könntest schon verstehen, warum man etwas mehr als 2 verschiedenen Inbusschlüssel brauchen könnte.

    Kettenrisse hatte ich seit ein paar Jahren keine, zuletzt aber 3x innerhalb eines Jahres. Wenn man mit (Ketten-)Schaltung fährt, gehört der Nietdrücker halt ins Gepäck, denn der ist nicht improvisierbar. Eine Kette kann man auch ohne Last beschädigen (Aufsetzen), genauso kann es sich ergeben, dass man die Kette kürzen muss, weil z.B. das Schaltwerk hinüber ist (und eben nicht die Kette). Auch hier: Schreib dich nicht ab, übe dich in Verständnis.

    Wie ich es handhabe: Genau wie mit Kaffee. Ich mache irgendwo Urlaub, weil ich dort morgens einen guten Kaffee trinken möchte. Und ich mache irgendwo Urlaub, weil ich dort fotografieren möchte. Es ist für mich undenkbar, eine Reise so zu planen, dass diese beiden Dinge nicht passieren. Dementsprechend nehme, abhängig von der Kaffeekultur vor Ort, Zeug mit um Kaffee so zuzubereiten, wie ich ihn mag. Und ich nehme eine angemessene Fotoausrüstung mit. Das ganze Ultraleichtzeug mache ich u.A. genau dafür, dass die Fotoausrüstung eben auch noch mit kann.

    In meinem Fall ist das:
    -in ausgesuchten Fällen meine Fuji X100F (falls Packmaß/Gewicht wirklich kritisch, Tour einfach wiederholbar, absehbar keine Bedingungen für andere Brennweiten, und so weiter)
    -sonst immer Fuji X-T5
    -entweder das 16-55, oder das 16-80, abhängig von den Lichtverhältnissen
    -wenn 16-80, dann tendenziell noch das 18/2 oder das 23/1.4 dazu
    -falls Sternenhimmel absehbar: 12 mm, müsste ich mal durch was kürzeres (oder ein Fisheye) ersetzen
    -Capture-Clip, wenn es nicht um Bikepacking geht
    -Stativ: wenn, dann Pedco Ultra-Pod 2, das kann man irgendwo festbinden
    -2 Speicherkarten mit 64 GB müssen reichen (wohnen parallel in der Kamera)
    -1 Akku reicht, ich lade den direkt in der Kamera


    Noch zum Dynamikumfang: Wenn man von einer 5D kommt (egal welche...), dann ist alles ein gewaltiger Sprung. Da braucht man sich keinen Kopp machen, was genau man innerhalb der aktuellen Sensoren auswählt. Und gerade die GFX100RF lässt ihren Formatvorteil aufgrund des Objektives zu Hause. Wenn es eine Fuji sein soll, dürften die allermeisten Leute mit einer X100 besser fahren, sofern der leicht andere Bildwinkel trotzdem passt. Die Leica-Qs stehen offenbar auch nicht schlecht da, im Vergleich. Leica ist mir aber aus Prinzip nix.

    Kettennieter: 10008772 von Lezyne. Dazu braucht man natürlich auch den Stift. Das dürfte so ziemlich die leichteste Option sein. Obacht: Es gibt dass gleiche Teil auch aus Stahl. Das ist natürlich schwerer, hat dafür aber m.W.n. noch mindestens einen Nippelspanner integriert, was auf Reisen auch nicht völlig dumm ist.


    Edith: Bild

    Schnellladen ist ja ineffizienter als langsam. Kennt jemand eine Möglichkkeit, iPhones durchgehend langsamer von einer Powerbank (NB10000) zu laden? Wenn ich ein „schlechtes“ Kabel nehme, lädt es auch langsamer, aber ist das dann effizient, oder mindert der Widerstand des schlechten Kabels die Effizienz spürbar?

    Bei Samsung kann man im Telefon selbst festlegen, ob schnell geladen werden soll, oder nicht (das ist getrennt von der Akkuschonladung, die erst bis 80 % und dann rechtzeitig zum Weckerklingeln auf 100 % lädt).

    Ein "schlechtes" Kabel bringt dich weniger ans Ziel. Was du brauchst, ist ein "einfaches" Kabel. Also eines, dessen Stecker nicht vollständig belegt sind, sodass nur irgendein lahmer USB-Standard zum Laden genutzt wird. Solche Kabel sind häufig bei einfachen Geräten im Lieferumfang, sowas wie Fahrradrücklichter oder so. Nützt im Falle eines Iphones natürlich nur, wenn man schon eines mit USB-C hat. Ich finde es sinnvoll, einen USB-Messfix zu haben, der einem anzeigt, was gerade wirklich passiert. Dann kann man seine Kabel sortieren und bewerten, nebenbei auch noch messen, wie viel Saft wirklich aus der Powerbank kommt. Alternativ zum Kabel mit vermindertem Funktionsumfang bietet sich vielleicht auch ein Datenblocker ("USB-Kondom") an. Habe mich damit nicht befasst, aber sowas müsste eigentlich auch zumindest Power Delivery so stören, dass es nicht funktioniert.

    Aus 60er Alpha vielleicht eher nicht. Gibt ja aber auch Versionen mit weiter über 100 g/m². Ich habe keine sinnvolle Möglichkeit zum Vergleich ("normales" Fleeceteil mit bekannter Grammatur), aber ich würde mal aus dem Bauch heraus behaupten, dass Alpha für die gleiche Isolation nur 50-70 % von normalem Fleece wiegt.

    Ob es dann überhaupt noch genügend DCF gibt? Es gibt nur einen Produzenten

    Wie verteilt sich denn die Gesamtproduktion der Fasern auf die einzelnen Produkte? Und die Gesamtproduktion der Laminate auf die Märkte? Ich habe vom Segeln keine Ahnung, weiß also nicht, wie viele DCF-Segel so unterwegs sind und wie viele Zelte man statt einem Segel herstellen könnte.

    Ich kann mir jedenfalls Entwicklungen in beide Richtungen vorstellen:
    -DCF-Laminate werden günstiger, weil die Produktion für Decathlon aufgestockt wird
    -Decathlon-DCF-Zelte nehmen den aktuellen DCF-Zelt-Preisbereich ein und die bisherigen Anbieter müssen noch teurer werden, weil die Produktion eben nicht aufgestockt wird und Decathlon mit seiner Marktmacht große Mengen aufkauft

    Alpha von Ripstopbytheroll

    Wie ists da eigentlich mit Zoll? Wie viel kommt da noch dazu, vor der Einfuhrumsatzsteuer?

    Ich frage, weil ExTex gerade gar nichts hat, bei Shelby steht, dass die nächste Lieferung mindestens 3 Monate entfernt ist.


    Edit: Uff. Habe mir 8 % aus den Fingern gesogen und festgestellt, dass sich eine Bestellung in Übersee kaum lohnt, wenn man das Zeug nicht wirklich dringend braucht. Bei fiktiven Bestellungen bei Discovery/RSbtR komme ich nach Versand, Zoll und MwSt. bei Meterpreise weit jenseits von 30 € raus. Einzig interessant ist dann vielleicht, ganze Rollen zu bestellen. Da bekommt man keine konkrete Info zu den Versandkosten, aber man dürfte wohl insgesamt unter 20 €/m bleiben.

    Sind Hütten nicht eigentlich in jeder Navigationsapp angezeigt?

    Schon mal Google Maps versucht? :D
    Jede vernünftige App sollte schon irgendwie anzeigen können, was in der OSM ist. Es ist allerdings durchaus so, dass ich schon Hütte in Google Maps gefunden habe, die eben nicht in der OSM eingetragen waren. Nutzung und Pflege der OSM ist auch stark von Land un Region abhängig. Es scheint mir Staaten zu geben, die durch eine staatlichen Lösung, die für die Nutzer gut und kostenlos nutzbar ist, die Nutzung und Pflege der OSM obsolet erscheinen lassen. Auch ein Beispiel in die Richtung ist Mapy.cz, ein privater Akteur, der so gut ist, dass er beim Tschech die größere Geige spielt, als Google Maps. Ich habe oft das Gefühl, dass in Skandinavien nur Touristen die OSM nutzen und in Böhmen sind ebenfalls nur Touristen die Google Maps Nutzer.
    Das "nur" bitte nicht so ernst nehmen. Quintessenz: Man sollte bereit sein, ggf. auf das umzuschwenken, was lokal gängig ist. Wenn ich vorab genau planen möchte, zapfe ich meist mehrere Quellen an, bis ich ein gutes Bild habe.

    Und wie betrachtest du das ganze ( im Optimalfall offline) auf Tour?

    Dafür nehme ich Locus, das auch POIs konfigurierbar anzeigen kann. Den eigentlichen Bikerouter (also die Software, nicht die Webseite) gibt es ebenfalls für Android und der kann in Locus eingebunden werden. Locus kann somit sowohl Offline-Karten, als auch Offline-Routing (Locus ist nicht allein mit der Funktionalität, aber bei mir funktioniert es seit Jahren so gut, dass ich keinen Grund habe, Alternative zu betrachten.)

    Suche folglich gerade eine Plan B mit gleicher Funktionalität.

    Gibts nicht kostenlos, würde ich sagen. Ich nutze seit Jahr und Tag Locus. Da kann man beliebige Karte reinladen. Ich kenne die aktuelle Preisstruktur nicht, aber gehe davon aus, dass Onlineplanung mit Synchronisierung bestimmt irgendwie Geld kostet. Ich habe halt eine alte Version, die ich vor zig Jahren gekauft habe. Ich plane mit Bikerouter und ziehe die Tracks manuell in Locus (oder was auch immer).

    Ich nehme den Bikerouter:
    -bikerouter.de
    -oben rechts auf den Kartenstapel
    -im aufklappenden Menü auf "Mehr"
    -"Orte (POIs)" aufklappen
    -unter "Tourism" die Punkte "Wilderness hut" und "Shelter" aktivieren
    -hochscrollen und die Haken bei "Wilderness hut" und "Shelter" setzen
    -bei Zoomstufe 1 km und größer werden die angehakten Dinge angezeigt

    Ich nehme den Bikerouter für meine ganze Tourplanung und suche damit auch Quellen, Supermärkte und so weiter. Es natürlich nur genau das drin, was eben in der OSM ist.

    Flächenträgheitsmoment ist vielleicht das gesuchte Zauberwort. Bisschen Lost in Translation an mehreren Stellen und es bleibt nur das Trägheitsmoment übrig. Wenn ich mich richtig erinnere ist das einander auch nicht unähnlich (sonst wäre der Name wohl auch nicht so unähnlich).