Beiträge von kantoreck

    "Winterzeit ist MYOG-Zeit" oder wie lautete der Spruch hier in einem Nachbar-Thread?

    Ich habe einmal die Varianten für mögliche Plattformanker zusammengetragen, die ich so "auftreiben" konnte.

    (1) handelsüblicher Plattformanker mit Feder (Gewicht 15 g, 6 Stück 90 g)

    (2) Kippdübel aus dem Baumarkt (Gewicht 12 g, 6 Stück 72 g, Gewinde ist M3, das war der kleinste Dübel, den ich im Baumarkt finden konnte, da müssen die Spalten auf der Trekking-Plattform mindestens 12 mm breit sein, kleiner ist absolut unmöglich, wenn man sich die Konstruktion des Kippdübels genauer betrachtet)

    (3) Plastik-Keile für Fliesenleger (Gewicht 4 g, 6 Stück 24 g, an der dicksten Stelle ist der Keil 6 mm stark, das bedeutet, dass Keile bei der Einzelnutzung evtl. durch zu breite Spalten fallen, ABER: die Keile können mehrfach ineinandergeschoben werden (siehe Bild), so dass ein "dickerer" Keil entsteht, die Keile besitzen oben ein kleines Langloch, durch das eine 2 mm-Kordelschnur passen würde, wenn jeder Keil zB verdoppelt wird, beträgt das Gewicht für 6 Keile 48 g)

    (4) mein MYOG-Plattformanker (Gewicht 5 g, 6 Stück 30 g, aus einer 2 mm -Edelstahl-Fahrradspeiche (290 mm lang) mit der Rundzange gebogen, ob sich die Anker, wie angedacht, unter der Plattform im Holz "verkrallen", muss ich noch testen, )

    Gewichtsmäßig ist mein MYOG-Anker der Sieger, auch das Packmaß lässt sich sehen. Aber bei der eigentlichen Funktionalität siegen ganz klar (1) oder (2), sofern (2) zwischen die Spalten passt.

    Preislich sind die Keile die günstigste Variante (30 Keile kosten knapp 6 Euro).

    Mein Vorschlag, den ich allerdings noch nicht ausprobiert habe, wäre der, dass Du Dir Fahrradspeichen (Edelstahl, 2 mm dick, Länge lt. Bild ausrechnen) kaufst und selbst (oder ein Bekannter) diese einfachen Plattform-Anker lt. Bild biegst. Die "eckigen" Biegungen (ist nur ein Vorschlag von mir) können auch rund sein, lediglich das Prinzip der Plattform-Anker sollte gewahrt werden.

    Bei einer Länge von 8 cm wiegen die Plattform-Anker nach den angegebenen Maßen ca. 6 g/Stück. Gegenüber den gekauften Plattform-Ankern ist das Packmaß aber wesentlich günstiger.

    Der "Eisenbieger":) sollte die rot markierten Enden mit einer passenden Zange abschneiden und nicht "nachbehandeln" (schleifen oder begradigen). Die Schnittkanten bohren sich so besser von unten in das Holz der Plattform. Allerdings erhöht das die Verletzungsgefahr an diesen beiden Stellen.

    Es kommt mir halt vor, als würde jemand in einem Schachforum ständig die neusten Piratenabwehrmassnahmen diskutieren wollen

    So wie jede Medaille, hat auch dieses sinnbildliche Beispiel eine Kehrseite.

    Wer zum Schachturnier nach Dubai (vielleicht gibt es dort einen potenten Geldgeber) mit dem Schiff durch das Rote Meer und den Golf von Aden fährt, sollte sich durchaus mit Piratenabwehrmaßnahmen beschäftigen. Auch ein Testatment wäre nicht schlecht. :)

    Aber Spaß beiseite. Skitouren zB im Harz oder im Thüringer Wald erfordern kaum Risikoabwägungen wegen Lawinen. Wer sich aber ins Hochgebirge bzw. in den alpinen Bereich wagt, sollte sich durchaus damit beschäftigen.

    Genau diese und nur diese Erkenntnis nehme ich aus den Beiträgen von Becks und ULgeher mit.

    Ja, hier ist noch einer mit VBL-Kleidung (Chemikalien-Schutzanzug "4565" Typ 4/5/6 Cat.III (187 g, dampfdicht), war ein "heißer" Tipp von sknie).

    Einer kostet ca. 15 €. Der komplette Anzug ist etwas "unpraktisch" beim nächtlichen Gang ins Gebüsch, also habe ich aus zwei Anzügen eine Jacke und eine Hose gemacht und beide mit Abschlüssen aus elast. Kordelschnur versehen. Einfach halbieren funktioniert nicht, weil entweder die Jacke oder die Hose zu kurz ist. Die Jacke wollte ich länger haben.

    Der Anzug besteht aus Tyvek und ist außen mit einer dampfdichten Membran beschichtet.

    Habe ich getestet. Trägt sich sogar nicht unangenehm auf der blanken Haut.

    Auf Wandertour schreibe ich auch Tagebuch (Leuchtturm 1917 A6 blanco).

    Die Notizen aus dem Tagebuch dienen mir dann später als Gedächtnisstütze für die Berichte in meinem Blog. Nach ca. 10000-Wanderkilometern stehen da schon 3 vollgeschriebene Tagebücher in meinem Bücherregal.

    Immer wenn ich eines dieser Tagebücher in die Hand nehme und darin herumblättere, tauchen die Erinnerungen an den betrachteten Tag wieder auf.

    Ich habe ein Tarptent aus xfoil, da habe ich Cat Cuts genau auf die Aufbauform optimiert, das funktioniert sehr gut.

    Sorry, dass ich Deinen Packlisten-Thread für diese Infos benutze, aber ein Bild von dem Tarptent aus XFOIL würde mich interessieren.

    Wie hast Du die CatCuts gemacht und womit geklebt/genäht? "Frei Schnauze" oder hast Du da auch Maße?

    Zelt/Tarp: Außen, unten und quer in einem DCF-Beutel (Alle meine Rucksäcke rüste ich daher an dieser Stelle mit 2 einfachen Kordelstoppern und elastischer Kordelschnur nach. Irgendwo unten kann ich die immer "dranbinden". Das ist ein zpacks Nero 38 L noch vor der Reißverschluss-Aktion im Bild unten)

    Quilt: Innen (nicht im Liner), unten und stark komprimiert in einem DCF-Beutel (Alle meine Rucksäcke rüste ich mit einem Reißverschluss nach, so dass ich den Quilt von außen aus dem Rucksack nehmen kann. Das ist ein zpacks Nero 38 L, den ich aufgeschnitten habe)

    Komisch, ich hatte noch nie Probleme mit Mäusen... :)

    Ich mag es nicht, wenn beim Schlafen allerlei Zeugs im Zelt rumliegt. Deshalb packe ich alle! Sachen, die ich nicht für die Nachtruhe benötige, in den Rucksack. Auch den DCF-Essenbeutel. Der Rucksack steht dann im Zelt. Funzt bisher...

    Könnte die Auswahl des Schlafplatzes eine Rolle bei Mäuseattacken spielen?

    Meine eigene Aussage muss ich etwas präzisieren...

    Ich habe darüber nachgedacht, warum ich bisher keinerlei Probleme mit Nagetieren hatte, obwohl ich oft an den abenteuerlichsten Stellen (zB halb eingefallene Scheunen, die typische Mäuse- und Ratten-Hochburgen sind) übernachtete.

    Wenn ich Lebensmittel einkaufe, prüfe ich alle Verpackungen. Sperrige Verpackungen werden entfernt und die Lebensmittel daraus in 3 L-Gefrierbeutel (3 g) umgepackt. Eine Fischbüchse kann ich leider nicht umpacken, aber die meisten Lebensmittel schon. Dafür reichen 4-5 Gerfrierbeutel, also ca. 15 g. In meinem Essenbeutel sind also alle! Lebensmittel irgendwie geruchssicher verpackt.

    Dieser 3-fach-Schutz (Gefrierbeutel, Essenbeutel und Rucksack) garantierte mir die absolute Tiersicherheit der letzten Jahre. Ich glaube die 15 g sind gut angelegte Gramm.

    Komisch, ich hatte noch nie Probleme mit Mäusen...:)

    Ich mag es nicht, wenn beim Schlafen allerlei Zeugs im Zelt rumliegt. Deshalb packe ich alle! Sachen, die ich nicht für die Nachtruhe benötige, in den Rucksack. Auch den DCF-Essenbeutel. Der Rucksack steht dann im Zelt. Funzt bisher...

    Könnte die Auswahl des Schlafplatzes eine Rolle bei Mäuseattacken spielen?

    Ist ein sehr schöner Rund-Wanderweg, den ich im April 2023 gegangen bin. Mein Einstieg war die Ortschaft Bad Wildungen.

    Der einzige Wanderer, den ich auf der Runde getroffen habe, war mit einem Pferd unterwegs. Habe mich lange mit ihm an einer Imbissbude am Edersee unterhalten, weil ich wissen wollte, wie er das mit dem Pferd "anstellt". Er fragt unterwegs auf Bauernhöfen nach, die Tiere halten, ob er sein Pferd "unterstellen" kann. Auch für ihn fällt dann ein Schlafplatz irgendwo auf dem Bauernhof ab. Das klappt überraschenderweise sehr gut, so seine Aussage.

    Das Bild zeigt einen meiner Schlafplätze in einer "Rattenburg":)