Zur Vermeidung von Spam werden deine Posts vor Veröffentlichung von den Moderatoren geprüft, falls du Links verwendest.
  • Joa...

    Vor einigen Jahren durfte ich ein Exoskelett in der Reha testen, als ich gerade wieder stehen gelernt habe.

    Das Gehen war extrem mühsam, ohne Gehhilfen hätte ich keine Chance gehabt, 20m geradeaus mich vorwärts zu bewegen. Ich hab dann mich gegen das Exoskelett (wurde damals nur im Klageverfahren in Sonderfällen bewilligt) und für Physio und Rollstuhl mit e-Zusatzantrieb entschieden. Das eingesetzte Modell hat allerdings auch Knie und Knöchel gestützt und bewegt.

    Das hier besprochene "Exoskelett" verstehe ich eher als Unterstützung für den Oberschenkelmuskel. Aber bis Quadrizeps und Ischis aufgeben, sind die Fußheber doch normalerweise viel eher platt, nicht? Meine Physio-Ausbildung liegt schon ein Vierteljahrundert zurück, aber das meine ich noch aus der Trainingslehre zu erinnern.

    Auch bei Ultramärschen sehe ich eher Menschen mit Krämpfen in den Waden, schmerzenden Schienbeinen oder "brennenden" Fußsohlen, als müdem Oberschenkelmuskel.

    Was nützt es mir, wenn ich einen "Vorwärtsantrieb" für den Oberschenkel bekomme, aber dann über meine eigenen Füße stolpere, weil ich keine Kraft mehr habe, richtig abzurollen?

    Denn für die Fußkoordination braucht es wesentlich mehr (kleinere!) Muskeln, als für die Hüftbeugung, resp. das Anheben des Oberschenkels.

    Ich kann mir grad so gar nicht vorstellen, dass Leute sowas freiwillig nutzen oder es tatsächlich zum Wandern einsetzen. Aber ich bin auch voreingenommen...

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!