Letzte Woche waren Moch und ich auf dem Forststeig unterwegs und haben - kurz vor Saisonende - der sächsisch-böhmischen Grenzregion einen neuerlichen Besuch abgestattet. Teilweise waren wir auf denselben Wegen unterwegs wie auf der Forumswanderung vor zwei Jahren, haben aber, Dank Moch s Vertrautheit mit der Gegend, etliche verborgene Highlights in Augenschein nehmen können, die mir noch unbekannt waren.
Vom Zug aus zeigte sich die rechtselbische Seite des Nationalparks, den wir aber aufgrund der Übernachtungsverbote nicht besuchen würden.
Statt dessen überquerten wir die Elbe ...
... und erklommen eine Höhe auf der linken Seite der Elbe, von der aus wir ein erstes Panorama auf die herbstliche Landschaft genießen konnten.
Am ersten Übernachtungsplatz weitete sich die Sicht und wir erlebten einen ersten großartigen Sonnenuntergang ...
... und konnten bei klarer Sicht in der Ferne sogar Dresden mit Fernsehturm erahnen.
Den Abend verbrachten wir zwar noch gemütlich im Hot Tent, aber schon bald frischte der Wind auf, der sich in der Nacht immer mehr verstärkte. Gegen drei Uhr weckte mich Moch , und empfahl, das arg vom Wind gezauste Zelt zu bergen. Während er für die restliche Nacht mit seiner Hängematte in die Hütte umzog, blieb ich bei relativ heftigem Wind ohne Tarp in der Nähe der Felskante hängen - solange der Wärmerückhalt funktioniert, bin ich relativ hart im Nehmen ...
... und konnte so den einzigen Sonnenaufgang erleben, der uns auf der Tour vergönnt war.
Bei immer noch heftigem Wind packten wir alles ein und machten uns auf in Richtung der tschechischen Grenze, ...
auf der der gelb markierte Forststeig verläuft.
Obwohl wir diesmal keine Pilze gefunden haben wir vor zwei Jahren ist dieser schmale, abwechslungsreiche Pfad doch ein Weg, der nur eine Bewertung verdient:
Nach einer Einkehr im tschechischen Gasthof von Kristin Hradek ...
... ging es zurück auf die deutsche Seite des Elbsandsteingebirges, wo wir uns kurz vor Einbruch der Dämmerung einen Übernachtungsplatz suchten.
Am zweiten Abend blieb im geschützten Wald der Wind aus, sodass das Zelt stehenbleiben konnte und uns sowohl am Abend ...
... als auch am nächsten Morgen Wärme spenden konnte.