Wenn man ne Woche zu früh für Jotunheimen ist...
... und nicht nach Rondane oder in den Südosten von Jotunheimen fahren will.
Navarsete - Fivla - Fast
(Hüttentour, unbewirtschaftet, Fivla ohne Schlüssel und Vorratskammer).
Die Möglichkeiten waren mal wieder hochtrabend angedacht. Turtagro übern Kamm zur Hytta pa Bandet, Abstieg ins Skogadal, südlich bei nächster Gelegenheit wieder hoch der Aussicht wegen und dann auf gepunktetem Weg zum Falketind, Doppelspitze vor See mit campiergeeignetem Gelände davor und dann mal gucken. An einem anderen Ende des Sognefjords, südliches Ende vom Jostedalsbreen, waren wir die Mittsommer-Woche aber schon nur kaum über 1100 hinaus gegangen und nahmen also erstmal den Bus nach Krossbu, um die Lage zu peilen. Campingplatz leer, nicht mal die weisse Pest vertreten. Sehr steifer Wind mit Windchill wie aufm Brocken im Winter. Und Regen. So zwischen Eisregen und Schneeregen. Also gefroren wie Sau und nasse kalte Füsse nach paar Schritten. Halbe Treppe, also knapp 1300, der Weg am Bach lang:
Die andere Richtung nicht viel anders. Nächsten Tag der ausgefallene norwegische Eisgrundkurs aufm Schneefeld an der Strasse geblieben.
(28./29.06, Wirt von Krossbu: war nochmal kalt im Mai, deshalb Sommer gute Woche später als sonst)
Wir nach Lom gefahren, langärmelige Merinoteile kaufen, die wir dann nicht mehr gebraucht haben und ich mir Stiefel, Mountain Trainer immerhin Lite, Sonderangebot in meiner Grösse, 1200 NOK. Abends nochmal n bißchen spazierengegangen und als Alternative zu Hurrungane/Jotunheimen schnell Breheimen ausgeguckt, Hoyheimsvik (Bushaltestelle gegenüber vom Wasserfall) - Navarsete - Fivla - Fast. Hüttentour.
Auf dem Weg nach Hoyheimsvik Busfahrer Kaffeepause an der Sognefellshytta, 1400, weil Bus zu früh dran weil leer ausser wir.
Hoyheimsvik, Cafe zu. Regnet bißchen, erste Stufe:
und weiter
Dann schon Navarsete. Mit dem frühen Bus hätte man bis Fivla laufen können. Tolle Hütte, riesiger Vorraum mit allem Werkzeug, Holz gross und klein und ... komischen leisen Geräuschen. Nächsten Morgen grosses Fotoshooting mit der Wiesel-Familie, die im und unterm Vorraum lebt.
Kaum bildlich zu fasssen, so schnell sind sie. Und so klein, dass mein Handy sie nicht ganz scharf kriegt, aus 2 m Entfernung. Erstes Mal im Leben sehe ich freie Wiesel!
tja. Nicht unser Abzweig.
Der Weg eher feucht.
Und dann als erste Aufgabe für uns die erste Schneebrücke (hier aus dramatischer Perspektive beim Gucken, ob sie hält).
und hier von davor.
War dann unproblematisch und man lernt sich minütlich in die Landschaft.