Ich hab schon mehrere Wanderungen wegen Hitze oder zu viel Sonnenexposition abgebrochen. Und wenn ich eine Hitzewarnung lese, meide ich das Gebiet, bzw. ich plane schon bei der Auswahl einer Tour sehr konservativ, was mögliche warme Temperaturen angeht. Ich liebe kühle, regnerische Tage zum Wandern. Allerdings suche ich mir dann doch häufig eine Unterkunft oder zumindest Unterschlupf. Denn wenn alles mal so nass oder klamm ist, hört bei mir die Freude schnell auf. Bin inzwischen eher Genusswanderer und weniger am Grenzen ausloten interessiert. Konkretes Beispiel: Diesen April habe ich spontan eine extra Nacht am Startort gebucht, weil 24h Schneeregen mit Schnee in den höheren Lagen angesagt war und habe den ersten Tag umgeplant mit Übernachtungsmöglichkeit in einer Schutzhütte anstatt im Zelt in einem eher dem Wetter ausgesetzten Gebiet. Meine Ausrüstung ist immer so geplant, dass ich so ein worst case Wetter durchstehen kann. Aber ich bevorzuge es halt anders. Find's auch nicht so entspannend über Stunden mit eingezogenen Kopf, gerade mal die eigenen Füsse sehend durch die Gegend zu stapfen, nur weil der Schneeregen einem waagrecht entgegen kommt. Ich will ja was von der Landschaft sehen. Und Pausen, in denen ich die Landschaft, Tiere, Pflanzen begucken kann, mag ich eben auch sehr gerne.
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