Beiträge von Ruskaman

    Der aktuelle Zustand meines Wasserhaushalts hat ebenfalls großen Einfluss auf die Wassermenge, die ich mitnehmen muss.

    Bin ich schon dehydriert und muss BEIM WEITERLAUFEN ein vorhandenes Defizit ausgleichen

    ODER

    Muss ich dafür sorgen, das meine Wasseraufnahme und Wasserabgabe WÄHREND DEM WEITERLAUFEN ausgeglichen bleiben?

    Trinken auf Vorrat bringt nichts, der Darm kann nicht mehr als ca 1L aufnhemen und verarbeiten.

    Es hilft nicht weit über die Grenze der Resorptionsfähigkeit zu trinken. Aber am Vorabend und beim Frühstück im Camp oder bei der Mittagspause/Snackpause mit fließend Wasser soviel getrunken zu haben, dass der Wasserhaushalt mit Sicherheit ausgeglichen ist, bringt meiner Erfahrung nach sehr viel.

    Ein verlässlicher Indikator für "mit Sicherheit ausgeglichen" ist für mich eben das "Kamelverhalten" - zum Abschluss trinken bis man wirklich nicht mehr mag.

    Hier soll's eben genau darum gehen, wie ihr kalkuliert, wie viel von Quelle A nach Quelle B benötigt.

    Die meisten Antworten weisen momentan folgende Gemeinsamkeit auf: Es kommt halt drauf an... :)

    (auch dabei, aber nicht hilfreich :rolleyes:: Was willst du eigentlich? Ich versteh die Frage nicht. Die Jugend von heute trinkt zu viel Wasser. Von Quelle A nach Quelle B brauche ich 7:47)

    Bei den Antworten mit "es kommt drauf an" wurden diese Parameter genannt:

    • Entfernung von A nach B
    • Benötigte Zeit von A nach B
    • klimatische Bedingungen (Temperatur, Luftfeuchte, Wind, etc.)
    • Wie anstrengend ist die Etappe? (Hier spielen unter anderem folgende Faktoren rein: Höhenprofil, Rucksackgewicht, Wegequalität, Art der Fortbewegung, eigene Kondition)

    Ich poste gleich noch ein Beispiel meines Bedarfs mit Auflistung dieser Parameter.

    mich würde mal interessieren ob ihr mit einem , 2 oder ohne Trekkingstöcke los zieht und warum ?

    2 - Zeltstange bzw. Unterstützung der Fortbewegung. Den größten Mehrwert haben Stöcke für mich bergab und bergauf.

    „Vortrieb“ gelingt mir nur mit beiden Stöcken, sonst ist mir die Belastung zu einseitig. Wenn ich gemütlich gehe brauche ich die Stöcke in der Ebene nicht.

    „Einstöckig“ nutze ich den Stock eigentlich nur als Entlastung beim Bergabgehen.

    Zum Thema Schlaufen:

    an ausgesetzten stellen immer ;)

    Die Stockschlaufen benutze ich selten und eigentlich NIE an ausgesetzten Passagen. Sollte ich aus irgendeinem Grund das Gleichgewicht verlieren möchte ich sofort meine Hände frei haben.

    extremspaziergaenger aus welchem Grund machst du das genau andersrum? (Wenn dein Emoji Ironie signalisieren soll, finde ich die hier fehl am Platz)

    Regel 2: Die Antwort muss als erstes ein Zitat der Frage enthalten, auf die sich die Antwort bezieht.

    Benutzt doch bitte beim Antworten die Zitatfunktion, damit man nicht denkt dass

    Ich knote meine Sachen immer an eine Leine die ich eh dabei hab fürs Zelt 🤷🏿‍♀️

    diese Frage beantwortet:

    Wie heißen die Heringe die man in Holzfußbodendielen verankern kann?

    Ebenfalls lustig ^^:

    Was nehmt ihr als Wäscheklammerersatz (oder nehmt ihr Wäscheklammern?)

    Deck-Ankerheringe!

    Wo ist der Unterschied?

    Und jetzt nochmal ernsthaft:

    Manche Modelle von Tarptent gibt es als

    Single Wall = Einwandzelt

    UND

    Double Wall = Zelt mit getrenntem Innenzelt

    z.B. das Modell Rainbow

    In diesen Fällen hat sich der Hersteller entschieden, zur Unterscheidung der Modellvarianten den doppelwandigen ein DW im Namen zu verpassen.

    (DW soll nicht signalisieren, dass es zwei unterschiedliche Innenzelte gibt)

    Meine Wasserversorgung ist Bestandteil meiner Tourenplanung. Bereits zu Hause mache ich mir Gedanken, wie viel Liter ich maximal im Rucksack bunkern muss. Standardmäßig habe ich eine 0,5 Liter PET Flasche und die 1 Liter Faltflasche vom BeFree dabei. In wasserarmen Gegenden oder im Sommer evtl. nochmal 1 Liter Volumen zusätzlich. Mit 2,5 Litern Wasser kann ich bequem drycampen.

    Selten trage ich mehr als einen Liter Wasser mit mir rum.

    Bei Übernachtungsplätzen ohne Wasserquelle laufe ich wenn möglich am nächsten Morgen bis zur nächsten Wasserstelle und frühstücke dort.

    Wenn ich noch keinen Durst habe und ich den letzten Schluck aus der Flasche trinke, dann fühle ich mich wohl solange ich sicher weiß innerhalb von zwei Stunden wieder Wasser zu bekommen.

    Welche "Winter Stiefel" nutzt du da?

    Ich möchte mir einfach möglichst viel anschauen!

    Wie hoch gehen dann deine Gamaschen und welche nutzt du (was für Material hat sich da bewährt?)

    Beides nicht UL, ich benutze meinen steigeisenfesten Hanwag Makra Combi GTX und einfache Gamaschen (kein Membranstoff, sind nur PU beschichtet und aus sehr robustem Polyamid).

    Die Gamaschen gehen bis unters Knie.

    Hab die Sachen für Hochtouren bzw. alpine Schneeschuhtouren.

    Hi Namie,

    um Nässe abzuwehren habe ich im (echten) Winter Stiefel an und ziehe bei entsprechender Schneehöhe auch Gamaschen an. Damit verhindere ich, dass Schnee in die Schuhe kommt und dort schmilzt. Nasse Hosenbeine können auch dafür sorgen, dass Nässe in den Schuh kommt. Ich trage Schuhe mit Membran. Um zu verhindern, dass die Schuhe durch Schweiß nass werden, habe ich testweise auch schon VBL Socken getragen, dann mit nem Liner drunter. Bisher bin ich aber mit normalen Socken gut gefahren.

    Via Google konnte ich leider nur Vaude als Anbieter finden. Hier ist die Auswahl leider arg begrenzt.

    Hallo Fabian. ich habe seit diesem Sommer die Vaude Croz 3L III - nachgewogen in Größe M: 469 g.

    Bis auf das Gewicht bin ich mit der Jacke zufrieden (Passform, Preis, Verfügbarkeit), zur Haltbarkeit kann ich noch nichts sagen.

    Ich hatte bei meiner Suche auch die Supder Dry-Tec Modelle von Montbell angeschaut, laut Hersteller PFC-frei:

    Wegen der leichteren Verfügbarkeit (konnte die Vaude-Jacke im Laden anprobieren), Preis und Farbauswahl habe ich mich aber nicht für Montbell entschieden.

    Soll die Kapuze helmtauglich sein, z. B. für einen Kletterhelm? Dann würde mir als robuste Hardshell (nicht UL!) die Arcteryx Beta AR mit Stormhood einfallen. Sie besitzt seit dem 2024er Modell eine Gore-Tex Pro Membran aus extrudiertem Polyethylen (ePE).

    Auf der von dir verlinkten Produktseite von Arcteryx steht unter dem Reiter "Full Product Features":

    "PFAS Warning - Made with PFAS (Per- and polyfluoroalkyl substances) chemicals"

    Bezieht sich dann die Angabe auf die Modelle vor 2024?

    Meine tapferen, wackeren Vargo-Bodenkrallen fühlen sich jetzt irgendwie angesprochen.

    LOL - ich dachte, du meinst die Grödel von Vargo:

    Pocket Cleats™ | Ultralight Traction Devices
    Discover Vargo - manufacturer of innovative titanium outdoor products for backpacking, hiking, camping, survival, etc. FREE SHIPPING for orders over $49.
    vargooutdoors.com

    Die haben den ganzen Sommer über, in passendem Boden, mein Zelt oder Teile davon gehalten. Ich kann aber zur Beruhigung sagen, dass ich immer eine Auswahl an gut ausgewählten, unterschiedlichen Heringen dabei habe, die die Anzahl an zwingend erforderlichen Bodenankern deutlich überschreitet und verschiedene Bodenarten abdecken würde. Mein Beitrag war auch durchaus etwas augenzwinkernd gemeint. ;)

    Auf Heringe bin ich gar nicht gekommen. Sorry, wollte dir noch nicht mal augenzwinkernd empfehlen, die Heringe vorher mal auszuprobieren :S Vermisse grad den Facepalm-Smiley.

    Meine tapferen, wackeren Vargo-Bodenkrallen fühlen sich jetzt irgendwie angesprochen.

    Hast du die schon erfolgreich eingesetzt oder waren sie nur als Trainingsgewicht im Rucksack? :)

    Die Grenzen der eigenen (Sicherheits-)Ausrüstung zu testen und in sicherer Umgebung zu erfahren lohnt sich ;)

    Bei bestimmten Verhältnissen taugen die sicher auch was, bei anderen eher nicht. Das muss man eben lernen einzuschätzen. Gib nicht dem Titan-Geraffel die Schuld.

    Bei dem Stichwort Lernkurve muss ich zwangsläufig sofort an den Dunning-Kruger-Effekt denken.

    Dein Kommentar erinnert mich indirekt an einen anderen Effekt (für den es evtl. auch einen Fachbegriff gibt):

    Einzelne unerfahrene Personen oder Gruppen unterschätzen (subjektiv) ein objektiv hohes Risiko und durch Zufall passiert nichts. Der ausbleibende Unfall dient als Bestätigung, dass die eigene subjektve Einschätzung richtig war.