wilbo und bei 2:30 sieht man die Wasseroberfläche des Bergsees und die Wellen darauf. Aber wahrscheinlich lässt sich so ein kleiner See nicht mit den Mechanismen von offener See vergleichen. Ich kann keine Schaumkronen erkennen, dann wäre das höchstens 3 Bft.
Beiträge von Ruskaman
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Gib mir doch bitte einen Hinweis, wie es zu dieser Einschätzung kommt.
Um Minute 3 herum sieht man im Hintergrund seines Zeltplatzes die Nadelbäume wackeln.
5 Bft: "größere Zweige und kleine Äste bewegen sich, kleine Laubbäume beginnen zu schwanken, Wind deutlich hörbar"
6 Bft: "starke Äste bewegen sich, hörbares Pfeifen an Drahtseilen und Telefonleitungen, Regenschirme sind schwer zu halten"
Ist meine Einschätzung plausibel?
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aber wie schwer kann es sein mal einen Windmesser einzupacken? Werte dazu hat er nämlich nicht.
Die Windstärke würde ich aufgrund der im Wikipedia-Artikel zur Beaufort-Skala beschriebenen Wirkung an Land auf Beaufort 5 (frische Brise/frischer Wind = 29-38 km/h) oder 6 (starker Wind = 39-49 km/h) schätzen.
Den Abschnitt zur Geschichte der Beaufort-Skala finde ich lesenswert.
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Du stopfst das alles in den Snoozel Bag?
Hat mich auch erstaunt, in meinem Packliner habe ich nur mein "Schlafzimmer", also alles was trocken und sauber bleiben soll. Geplatzte Chipstüte im Schlafsack wäre mein Alptraum
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Meine ersten autarken Mehrtagestouren waren einerseits faszinierend schöne Erlebnisse und andererseits habe ich auch ziemlich gelitten. Der Kontrast zu früher wurde mir vor Kurzem wieder bewusst, als ich mit Freunden unterwegs war, deren Rucksäcke doch konventionell schwer waren. Für mich waren die sechs Tage Genuss in Reinform, denn es hat mir an nichts gefehlt und ich habe nicht im Ansatz irgendwie gelitten. Den anderen ging es ähnlich, nur kamen sie an ihre körperlichen Grenzen bzw. hatten Schmerzen (Schulter, Hüfte, Knie). Am letzten Tag meinte ich im Scherz: "Gebt mir eure Essensreste, ich bleibe noch." Genussorientierung bei fehlender Leidensfähigkeit ist für mich ein wichtiger Grund
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Ebenso wichtig ist mir, dass ich durch die Reduzierung meines persönlichen Ausrüstungsgewicht Dinge für meine Mitgehenden tragen kann und es so überhaupt erst möglich ist, mit Menschen die ich gern habe unterwegs zu sein.
Und ich finde es auch total faszinierend, dass man alles tragen kann, was man zum guten Leben braucht, ohne das Gefühl zu haben langfristig zu ermüden.
Statt "Oh ist das schön, aber ich kann nicht mehr" ist es gerade eher "Wow ist das schön, ich will nicht dass die Tour zu Ende geht".
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Wie kommt ihr unterwegs an Wasser und wie findet ihr bereits daheim verlässliche Möglichkeiten, euer Wasser wieder aufzufüllen?
Das sind doch eigentlich zwei Fragen und nur die zweite "wie findet ihr bereits daheim verlässliche Möglichkeiten, euer Wasser wieder aufzufüllen?" passt zum Titel deines Fadens.
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fatrat Bitte den Opener nicht vergessen: Guten Tag, ich möchte mit Ihnen über Ultraleicht-Trekking sprechen!
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RaulDuke ich bin auch ein Fan vom Schnozzel Bag und verwende ihn u.a. als Liner im Rucksack. Ich packe da meinen komprimierten Schlafsack (im Rolltop), die Schlafklamotten und meine LuMa rein.
Ich habe momentan noch das Vorurteil, dass sich der Schlafsack nur mit dem Schnozzel nicht ausreichend komprimieren lässt. Sollte ich aber eigentlich mal ausprobieren, vielleicht taugt es mir ja total.
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wilbo ich mach das fast genauso wie du:
Ich trinke unterwegs, wenn ich durstig bin und an Wasserstellen soviel wie ich vermag, ohne dass mir mein Körper Abwehrsignale gibt.
Ich esse, wenn ich hungrig bin.
Beim Trinken verhalte ich mich ein wenig anders, um Gewicht zu sparen. Und ich muss planen um Trinken zu können, wenn ich Durst habe.
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Ich will im Lotto gewinnen und Zelte kaufen...
Komm einfach mal zu einem Forentreffen, da sieht man die Dinger in echt, entweder verstärkt sich dann der Kaufdrang oder man wird geheilt. Außerdem trifft man nette Leute und kann ne gute Zeit haben. Anders aber genauso gut wie ein Zeltkauf.
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Ich verwende wasserdichte Stopfsäcke mit Rolltop, weil sich m.M.n. so die Kompression ganz gut herstellen und erhalten lässt. Silnylon ist preiswert, DCF ist zwar unnötig teuer, lässt sich aber unterwegs einfach tapen, falls undicht. Der Gewichtsunterschied ist in dieser Produktkategorie m.M.n. vernachlässigbar oder nicht vorhanden.
Packsäcke mit Kompressionsriemen wiegen wegen der Riemen mehr und benötigen immer eine Lösung für den Luftauslass. Das ist entweder ein Ventil (Gewicht) oder sie sind dann nicht wasserdicht (Funktionsverlust) oder es muss ein luftdurchlässiger aber wasserdichter Membranstoff sein (unnötig).
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Mein Flüssigkeitsmanagement auf Tagesskitour sieht etwas anders aus. Ich weiß dass der Vergleich schwierig ist, aber möchte noch ein Beispiel für mehr körperliche Anstrengung nennen.
In dieser Situation nehme ich bewusst auch Durst in Kauf, weil ich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nach Abschluss der Tour - in der Zivilisation - wieder beliebig viel Wasser finde:
Entfernung/Strecke: 8 km, 1400 Höhenmeter
Benötigte Zeit (also Zeit ohne Resupply): 5,5 Stunden
klimatische Bedingugen: -5°C Lufttemperatur, sonnig, leichte Brise
Der Aufstieg ist anstrengend, ich schwitze etwas, der Rucksack wiegt ca. 8 kg, pro Fuß habe ich Bonusgewicht (Ski und Stiefel) von ca. 2 kg.
Am Vorabend habe ich einen Liter getrunken, beim Frühstück habe ich nochmal mindestens einen Liter reingepresst.
Ich nehme 0,5 Liter Wasser und 0,5 Liter Tee in der Thermoskanne mit. Das Wasser ist nach 3 Stunden weg, die Hälfte vom Tee behalte ich trotz Durst als Reserve bis kurz vor Tourende.
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Mein Bedarf auf einer Tour im wunderschönen Lappland, wo man die Entfernung zwischen den Wasserstellen auf der Karte häufig selber wählen kann. Ich stehe gerade am Fluss und fülle meinen Wasserfilter:
Entfernung zum nächsten Halt mit Wasser: 4 km
benötigte Zeit: 1 Stunde
klimatische Bedingungen: 15°C Lufttemperatur, sonnig, kein Wind
Das Gehen ist mäßig anstrengend, keine nennenswerte Steigung, Gelände einfach, der Rucksack bei knapp 10 kg.
Ich befolge das Prinzip Kamel, trinke also bis ich mich zwingen muss und bin bereit weiterzugehen.
Meine 0,5 Liter PET-Flasche fülle ich vorher noch mit Wasser auf.
Beim nächsten Stop habe ich dran genippt und aber eigentlich noch nichts getrunken.
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Der aktuelle Zustand meines Wasserhaushalts hat ebenfalls großen Einfluss auf die Wassermenge, die ich mitnehmen muss.
Bin ich schon dehydriert und muss BEIM WEITERLAUFEN ein vorhandenes Defizit ausgleichen
ODER
Muss ich dafür sorgen, das meine Wasseraufnahme und Wasserabgabe WÄHREND DEM WEITERLAUFEN ausgeglichen bleiben?
Trinken auf Vorrat bringt nichts, der Darm kann nicht mehr als ca 1L aufnhemen und verarbeiten.
Es hilft nicht weit über die Grenze der Resorptionsfähigkeit zu trinken. Aber am Vorabend und beim Frühstück im Camp oder bei der Mittagspause/Snackpause mit fließend Wasser soviel getrunken zu haben, dass der Wasserhaushalt mit Sicherheit ausgeglichen ist, bringt meiner Erfahrung nach sehr viel.
Ein verlässlicher Indikator für "mit Sicherheit ausgeglichen" ist für mich eben das "Kamelverhalten" - zum Abschluss trinken bis man wirklich nicht mehr mag.
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Hier soll's eben genau darum gehen, wie ihr kalkuliert, wie viel von Quelle A nach Quelle B benötigt.
Die meisten Antworten weisen momentan folgende Gemeinsamkeit auf: Es kommt halt drauf an...
(auch dabei, aber nicht hilfreich
: Was willst du eigentlich? Ich versteh die Frage nicht. Die Jugend von heute trinkt zu viel Wasser. Von Quelle A nach Quelle B brauche ich 7:47)
Bei den Antworten mit "es kommt drauf an" wurden diese Parameter genannt:
- Entfernung von A nach B
- Benötigte Zeit von A nach B
- klimatische Bedingungen (Temperatur, Luftfeuchte, Wind, etc.)
- Wie anstrengend ist die Etappe? (Hier spielen unter anderem folgende Faktoren rein: Höhenprofil, Rucksackgewicht, Wegequalität, Art der Fortbewegung, eigene Kondition)
Ich poste gleich noch ein Beispiel meines Bedarfs mit Auflistung dieser Parameter.
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da habe ich immer schiss/ respekt vor dass mir ausrüstung iwo runterfällt und dann weg ist
Kenn ich - meine Brille halte ich beim Blick in den Abgrund auch immer fest.
sry für das missverstandnis
Da gehören immer zwei dazu - danke, dass du das für mich präzisiert hast!
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mich würde mal interessieren ob ihr mit einem , 2 oder ohne Trekkingstöcke los zieht und warum ?
2 - Zeltstange bzw. Unterstützung der Fortbewegung. Den größten Mehrwert haben Stöcke für mich bergab und bergauf.
„Vortrieb“ gelingt mir nur mit beiden Stöcken, sonst ist mir die Belastung zu einseitig. Wenn ich gemütlich gehe brauche ich die Stöcke in der Ebene nicht.
„Einstöckig“ nutze ich den Stock eigentlich nur als Entlastung beim Bergabgehen.
Zum Thema Schlaufen:
an ausgesetzten stellen immer
Die Stockschlaufen benutze ich selten und eigentlich NIE an ausgesetzten Passagen. Sollte ich aus irgendeinem Grund das Gleichgewicht verlieren möchte ich sofort meine Hände frei haben.
extremspaziergaenger aus welchem Grund machst du das genau andersrum? (Wenn dein Emoji Ironie signalisieren soll, finde ich die hier fehl am Platz)
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Regel 2: Die Antwort muss als erstes ein Zitat der Frage enthalten, auf die sich die Antwort bezieht.
Benutzt doch bitte beim Antworten die Zitatfunktion, damit man nicht denkt dass
Ich knote meine Sachen immer an eine Leine die ich eh dabei hab fürs Zelt 🤷🏿♀️
diese Frage beantwortet:
Wie heißen die Heringe die man in Holzfußbodendielen verankern kann?
Ebenfalls lustig
:
Was nehmt ihr als Wäscheklammerersatz (oder nehmt ihr Wäscheklammern?)
Deck-Ankerheringe!
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Wo ist der Unterschied?
Und jetzt nochmal ernsthaft:
Manche Modelle von Tarptent gibt es als
Single Wall = Einwandzelt
UND
Double Wall = Zelt mit getrenntem Innenzelt
z.B. das Modell Rainbow
In diesen Fällen hat sich der Hersteller entschieden, zur Unterscheidung der Modellvarianten den doppelwandigen ein DW im Namen zu verpassen.
(DW soll nicht signalisieren, dass es zwei unterschiedliche Innenzelte gibt)
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Wo ist der Unterschied?
Im Namen.