Beiträge von Simons Lufthaken

    Hydrophob ist eine seltsame Vokabel in diesem Zusammenhang. Es geht ja nicht um Absorption oder Benetzungswinkel. Spannend ist ob ich geschlossene oder poröse Fasern habe bzw. ob das Material Wasser absorbiert - also aufquillt (Baumwolle/Merino).

    Bei geschlossenener Faser und nicht zu geringer Fadenstärke kann ich Wasser „mechanisch“ entfernen also rausschleudern. Es muss nicht verdampfen. Deswegen ist das Lyod Zeug quasi sofort trocken.

    Je puscheliger das Ganze wird, desto stärker wird die Kapillarkraft auch bei nicht quellenden Materialien (Dochtwirkung, kleinere Ritzen) und um so mehr Kraft brauche ich für die mechanische Entfernung des Wassers. Puscheliger heißt aber auch: bessere Isolation.

    Damit wäre ein echtes Monomaterial-Produkt machbar.

    Und damit passiert dann was?

    Ohne entsprechenden Gesamtprozess („Cradle to Cradle“) ist sowas - tschuldigung - Marketing Bullsh*t und Augenwischerei.

    Die spannende Frage beim Recycling ist: Was will ich erreichen?
    Energie/CO2 sparen oder Rohstoffe zurück gewinnen? Letzteres ist insbesondere bei Metallen, seltenen Erden etc. sinnvoll. Bei Kunststoffen wird der Prozess - also einsammeln, trennen, aufarbeiten - schnell so Energieintensiv, dass es sich nicht lohnt.

    Die wenigsten Kunststoffe lassen sich in der Praxis sinnvoll recyceln, wenn man von thermischer Verwertung aka Müllverbrennung absieht. Also quasi als Heizöl - gerne aus nachwachsenden Rohstoffen - mit vorheriger Nutzung als Kunststoff, woraus dann Strom und Wärme gewonnen wird.

    Das Problem startet bei fehlender Möglichkeit solche „sortenreinen“ Kunststoffe dem Recycling überhaupt sinnvoll zuzuführen. (Sortieren, Sammelstellen, etc.)

    Es endet bei den Additiven, die einem Kunststoffprodukt erst die gewünschten Eigenschaften geben und Verunreinigungen, die in Summe die Nutzbarkeit der recycelten Ware stark einschränken.

    Bei Massenware wie Pfandflaschen mag sowas noch halbwegs sinnvoll umzusetzen sein. Bei Rucksäcken, Kleidung etc. -> Never ever.

    Danke für den Input.

    Es wird wohl Zwiebelprinzip werden.

    Baselayer sind die Seidenhandschuhe von Decathlon bzw dünne Jogginghandschuhe.

    Zur Isolation bleiben erstmal die Arbeitshandschuhe von Strauss (nicht wasserdicht).


    Für drüber werde ich noch irgendwas fäustlingmäßiges besorgen, dass Wasser abhält.

    Winter ist sexy, kalte Finger weniger.

    Was könnt ihr an leichten Winterhandschuhen empfehlen?

    Es geht mir hauptsächlich um warme Hände bzw. Aufwärmen derselben, nicht um „Arbeitshandschuhe“. Wasserdicht sollten sie sein. Gerne Fäustlinge.

    Ich hatte mal einen Sack voll Clipper Feuerzeuge in normaler Größe. Häufiges Problem: Funke kommt, aber keine Zündung. Abhilfe: Mit einer Hand Gas geben, mit der anderen den Feuerstein bedienen.


    Die Möglichkeit den Feuerstein zu wechseln, ist auch eher theoretischer Natur, da alles Plastik ist und entsprechend nicht gerade haltbar ist.


    BIC ist nach meiner Erfahrung um Längen zuverlässiger.

    Update zur Verlässlichkeit: ich kann keine Karten öffnen oder Laden. Mittlerweile zum 2ten Mal.


    Beim Start der Uhr kommt die Fehlermeldung „cannot unlock Maps“. Auch Neustart und Factory Reset hilft leider nicht. Deinstallieren der Karten bringt nichts.
    Zum einen bleibt die Fehlermeldung beim Start, zum anderen gibt’s ein Sync Failed beim Versuch die Karten übers WLAN neu zu laden.
    WLAN funktioniert selbstverständlich auch nur, wenn man direkt reinkommt. Also Hotels sind in der Regel auch keine Option.

    Beim ersten Mal ließ es über einen Rechner beheben. Diesmal bin ich außer Landes. 🤡

    In Kombi mit dem Vernageln der Möglichkeiten für OSM Karten, wird das mein letztes Garmin Gerät gewesen sein.

    Azes Ich würde davon ausgehen, dass der Hersteller nicht ohne Grund die Nutzung bis 80° C beschränkt.

    Wenn man eine Suchmaschine zur Temperaturbeständigkeit von Tritan bemüht, findet man Hinweise, dass selbst die Reinigung bei 80°C negativen Einfluss auf die Lebensdauer hat. Es wird empfohlen möglichst kalt zu reinigen.

    Hikerhaus / Hyberg sind bei meinen bisherigen Bestellungen einigermaßen verplant rübergekommen. Die Reaktionszeiten sind teilweise unterirdisch. Es hat aber letztendlich immer alles geklappt. Die Rucksäcke sind top.

    Wenn man kurzfristig und stressfrei kaufen will, eher nicht erste Wahl.

    Flüssigkeiten mit hohem Dampfdruck

    Steht bewusst aufrecht in der Seitentasche. Du meinst aber nicht der Spiritus verdunstet durch den Verschluss!? 🤔

    Durch den Verschluss verdampft nichts nennenswertes. Der schließt aber auch nicht sonderlich gut (und braucht nicht viel um aufzugehen).

    Jetzt hast Du 2 Effekte die ungünstig sein können.
    Zum einen läuft eine Flüssigkeit (geringe Viskosität) besser durch eine Ritze als eine zähflüssige Paste/Soße.

    Zum anderen bildet sich je nach Temperatur etwas Druck, der die Flüssigkeit zusätzlich rausdrücken kann, wenn die Flasche nicht aufrecht steht.
    Spiritus hat bei 20°C einen Dampfdruck von rund 0,06 bar, bei 30°C schon 0,1 bar. Dampfdruck ist der Druck, der sich in einem geschlossenen System bei einer bestimmten Temperatur einstellt.

    Zum Vergleich: beim Pusten schafft man ca. 0,02 bis 0,08 bar.

    Hab noch eins. Sriracha Superhot Chilli Sauce hat den idealen Dosierkopf für Spiritus. Wurde in diesem Forum auch schonmal erwähnt. Gibts in 200ml & 455ml Gebinden, aber passt auf jeden normalen Schraubverschluss

    Die Flaschen gibt’s auch noch in kleiner und in allen möglichen Geschmacksrichtungen.

    Aber Du musst den Drehverschluss halt auch nur schief angucken, damit er nicht mehr schließt. Für Soße im Kühlschrank super. Für niedrigviskose Flüssigkeiten mit hohem Dampfdruck im Rucksack ist das Potenzial für Unfälle eher hoch.

    Damit sich Schwermetalle lösen können, müssen sie ja zunächst erstmal in den Filter kommen.

    Jetzt wäre erstmal spannend, wo man glaubt nennenswerte Belastungen zu haben?! Aber nehmen wir an da wäre eine Belastung des Wassers.

    Ohne AKF hätte man die Schadstoffe bereits ohnehin zu sich genommen. Worst Case ist also, dass man sich den AKF hätte schenken können, weil das vorher Abgeschiedene sich wieder löst. (Grüße an Joe Vogel 🙄)

    Beim Umweltbundesamt gibt es übrigens Infos zum chemischen Zustand unserer Oberflächengewässer inkl. Schwermetalle gelöst und in Schwebstoffen. Uffbasse insbesondere bei Bergbaugebieten, bei industriellen Einleitern und intensiver Landwirtschaft.

    Dazu sollte man sich klar machen:

    Selbst Belastungen über den Grenzwerten sind erstmal kein Problem, wenn man solches Wasser nicht ständig zu sich nimmt, weil man z. B. über Jahre aus einem belasteten Brunnen trinkt.

    Das Risiko der Verkeimung ist eigentlich nur relevant, wenn der AKF auf der “Sauberseite” montiert ist. Warum? Aktivkohle ist wie wie ein Schwamm und bietet damit gute Bedingungen, dass Schlonz wächst. Der Schlonz bleibt aber, wenn der Filter funktioniert, in diesem hängen.

    Praktisch dürfte Aktivkohle vor allem geschmacklich einen Unterschied machen.