Damit sich Schwermetalle lösen können, müssen sie ja zunächst erstmal in den Filter kommen.
Jetzt wäre erstmal spannend, wo man glaubt nennenswerte Belastungen zu haben?! Aber nehmen wir an da wäre eine Belastung des Wassers.
Ohne AKF hätte man die Schadstoffe bereits ohnehin zu sich genommen. Worst Case ist also, dass man sich den AKF hätte schenken können, weil das vorher Abgeschiedene sich wieder löst. (Grüße an Joe Vogel 🙄)
Beim Umweltbundesamt gibt es übrigens Infos zum chemischen Zustand unserer Oberflächengewässer inkl. Schwermetalle gelöst und in Schwebstoffen. Uffbasse insbesondere bei Bergbaugebieten, bei industriellen Einleitern und intensiver Landwirtschaft.
Dazu sollte man sich klar machen:
Selbst Belastungen über den Grenzwerten sind erstmal kein Problem, wenn man solches Wasser nicht ständig zu sich nimmt, weil man z. B. über Jahre aus einem belasteten Brunnen trinkt.
Das Risiko der Verkeimung ist eigentlich nur relevant, wenn der AKF auf der “Sauberseite” montiert ist. Warum? Aktivkohle ist wie wie ein Schwamm und bietet damit gute Bedingungen, dass Schlonz wächst. Der Schlonz bleibt aber, wenn der Filter funktioniert, in diesem hängen.
Praktisch dürfte Aktivkohle vor allem geschmacklich einen Unterschied machen.