Beiträge von extremspaziergaenger

    Ich fand das Thema Wasser, gerade als Newbie, sehr herausfordernd. Jede Methode hat seine Vor- und Nachteile - gerade aus UL-Perspektive.

    Irgendwie hat jede*r auch einen eigenen Style und Wohlfühlbereich - immerhin geht um ein Grundnahrungsmittel und die eigene Gesundheit. Statt mich durch die ganzen Diskussionen, des Für und Widers zu scrollen, hätte ich mir gewüscht, einfach nur zu wissen, wie machen das anderen im Forum. Jetzt ist es einfach nur meine Neugier ;)

    Natürlich kann das pauschal nicht beantwortet werden, dass hat was mit Reisziel, Wasserverfügbarkeit und eigenen Glaubenssätzen zu tun. Aber ein Stimmungsbild lässt sich so doch sicher erzeugen. Also...

    Wie behandelt ihr Euer Wasser? 

    Wilde Diskussionen über Für und Wider aller Methoden gerne auch hier

    Ich habe 2 quilts:

    EE Revelation Quilt 20f/-6

    EE Revelation Quilt 30f/-1

    Sowie noch einen cumulus magic 125 zip schlafi. Den benutze ich meist als inlet temp-boost im winter für den 20f quilt. Oder als cozy hüttenschlafsack...

    Als matte kommt das ganze auf eine STS UL. Insulatet, als Wärmeboost kommt noch ne GG thinmat 3/4 drunter

    Das geht für mich bis in den - 10 tiefstwert nacht ganz gut.

    Ich hatte voher einen cumulus quilt, war aber als seitenschläfer mit der kammeranordnung nicht zufrieden, weil die daune nachts verrutscht ist udn ich kalte schultern hatte. Deshalb bin ich auf EE ungestiegen.

    Und davor einen schlafi von cumulus (den 400er lite) war mit dem eigentlich zufrieden - bis eben auf das gewicht, deshalb ist er verschenkt worden...

    team alles in einen zipplock und 1st aid draufschreiben :)

    Zwei, drei Sachen in einen Ziplock-Beutel, Erste Hilfe drauf schreiben, und fertig.

    Aktuell. Ist das drin...

    6x 400er IBUs

    6x Kohletabletten

    Ein, zwei Meter Leucotape

    Ein paar Pflasterzuschnitte

    Vitorinox Mini Pinzette (für Zecken und Splitter)

    Nadel (im nähset)

    10ml Alkohol im minidripper

    2ml betaisadonna im minidripper

    10ml tube zinksalbe

    Riegel ceterizin


    Ich gebe dir recht Daune solche 1st aid kits nicht zu verallgemeinern geschweige denn umfänglichere ausstattungen als "zu schwer" abzutun.

    Mein frst aid reflektiert, das was ich auf den letzten trail-k's gebraucht habe, was typische verletzungen waren und klassische schwachstellen.. Es sind damit keine eventualitäten berücksichtigt - die sind im kopf durchgespielt und unter Plan B abgelegt. Das ganze geht seit ein paar tausend mitteleuropa kilometern so gut.

    Andere Touren, anderes Setup. Damit würde ich wahrscheinlich nicht nach nordschweden gehen... Aber das ist hypothetisch.

    Team PET-Flasche. Und zwar in der Seitentasche.

    Die offenkundigen Probleme sind alle schon genannt worden, also widerhole ich sie nicht. Möchte aber noch folgendes ergänzen:

    • Je komplexer das system, desto störanfalliger
    • Schwerer on trail zu ersetzen
    • Schwerer
    • Teurer
    • Nimmt mehr platz weg im pack. Und zuhause
    • Aufwendigere Reinigung zu hause

    Alles Gründe weshalb ich das Trinksystem gegen PET-Flasche getauscht habe.

    Laufe seit 2017 mit 0.75 adelholzer sportscap/oder hela und einem 2lt sack von platypus. Erscheint für manche wenig. Hat in 95% der falle gereicht. In den restlichen Fällen Pipi gelb dizzy kopf und ein paar Kilometer Umweg für Wasserorga, od eben noch ne flasche dazu gekauft.