Beiträge von janfalt

    Moin Superflow,

    gut, dass Du Dein Fernglas genannt hast, denn das gibt es auch als Monokular. Für das binokulare werden 122m Sehfeld angegeben, für das Monokular 121m. Das Gewicht des Monokulars habe ich mir nicht gemerkt, aber 3mm Austrittspupille und rund 120m Sehfeld bei 8-facer Vergrößerung wären für mich, wenn ich nicht schon so gut ausgestattet wäre, durchaus erwägenswert. Entscheidend ist aber, wie zuvor schon geschrieben, dass die Nutzerin/der Nutzer mit ihrer/seiner Wahl mindestens zufrieden, wenn nicht sogar glücklich ist. Mit freundlichen Grüßen, janfalt

    Moin,

    wenn der Becher, weil vom Stuhl in Griffweite, ohnehin auf dem Boden stehen kann, genügt doch das "Zaunmodell" aus 3 plus beliebig vielen "Spießen", um den Becher am Umkippen zu hindern. Dann ist auch unerheblich, ob der Boden eben ist. Mit freundlichen Grüßen, janfalt

    Gratulation auch von mir, Estella. Beim aktuell niedrigen Wasserstand der typischen Wanderflüsse in Deutschland lohnt es sich, bei gegeben sicherer Bootsbeherrschung und der Fähigkeit, den Gezeitenkalender zu lesen, die Unterweser mit ihren Zuflüssen, also das Herrschaftsgebiet der Gezeiten, ins Auge zu fassen. Die als DKV-Kanustation ausgewiesenen Vereine bieten Zeltmöglichkeit -zu finden über kanu.de oder die Canoa-App-, und Campingplätze gibt es auch. Einige Eindrücke von der friedlichen Unterweser liefern die Videos von der Weser-Tidenrallye auf YT. Wenn Dir die Unterweser, je nach aktuellen Bedingungen, noch die sprichwörtliche Nummer zu groß ist, und Du auch keine -hiermit nachdrücklich empfohlenen- revierkundigen Mitfahrer findest, empfehlen sich Lesum und Hamme -von Vegesack bis zur Schleuse Ritterhude gezeitenabhängig, darüber ein ruhiger Wiesenfluss, auf dem bis in die Nähe des Künstlerdorfs Worpswede mit der großen Kunstschau zu gelangen ist. Wenn Du 's bequem haben möchte, übernachtest Du -nach Anmeldung- in Waakhausen auf der Zeltwiese und fährst mit dem Bus nach Worpswede. Wenn Du lieber etwas mehr läufst, paddelst Du bis Neu-Helgoland. Wenn Dich aber Kunst überhaupt nicht interessiert, fährst Du die Hamme weiter stromauf, bis es nicht mehr weiter geht. Wegen der Vögel und des Wildes lohnt, so vorhanden oder auszuleihen, die Mitnahme eines Nicht-UL-Fernglases. Zum Eingewöhnen bietet sich TURAKANUSPORT in Bremen Lesum an. Mit der Eisenbahn bis Bremen Lesum, dann etwa eine Viertelstunde rollern - schon ist man dort. Auch hier empfehle ich dringend die vorherige Kontaktaufnahme.

    Mit den besten Wünschen,

    janfalt

    Moin Azes,

    bei den Monokularen gilt, ebenso wie bei Binokularen: eine Austrittspupille von 2,5mm, wie bei 8x20/10x25 wird, außer bei moderaten oder sehr hellen Lichtverhältnissen, häufig als "anstrengend" wahrgenommen. Das passiert öfter bei 10x, als bei 8x. Dafür gibt es zwei Erklärungen: a) die Handunruhe des Beobachtenden; sie kommt bei der höheren Vergrößerung stärker zur Geltung und b) die physiologische, bei manchen Menschen stärker ausgeprägte Pupillenunruhe. a) kann man selbst herausfinden und beurteilen, b) sieht in der Regel nur der Optiker oder Augenarzt. Wer mit einem 5x10 glücklich wird, hat sowohl eine ruhige Hand, als auch eine ebenso ruhige Pupille. Jenseits des 40. Lebensjahres ist die Fähigkeit der Pupille, sich bis auf 2mm zu verengen, schon bei den meisten Menschen in Mitteleuropa (nur dafür gibt es Untersuchungen) nicht mehr gegeben. Die Sehfelder der besseren Monokulare unterscheiden sich von denen ihrer binokularen Pendants nicht wesentlich. Unbestritten ist, dass für die meisten Menschen binokulares Sehen als "komfortabler" beschrieben wird.

    Fazit: auf ein Monokular muss man sich psychisch und physisch einstellen; unproblematischer zu nutzen als ein Binokular ist es in jedem Fall.

    Zum Gebrauchtkauf eines 8x20 oder 10x25-Glases der Premiumhersteller muss der Interessent/die Interessentin erkennen können, um welche Baureihe es sich bei dem angebotenen Glas handelt. Am einfachsten ist das bei Zeiss. Es sind noch etliche Gläser im Umlauf, die weder mit der verbesserten Transmission -erkennbar am "T", noch der Phasenkorrektur "P" gekennzeichnet sind. Der Unterschied zwischen diesen Baureihen ist beim vergleichenden Durchblick sehr deutlich zu sehen. Leitz/Leica verzichtet auf derartige Kennzeichnung, da gerät der Kauf leicht zur Lotterie. Dasselbe gilt für Swarovski; da gibt es in der Vergütung merkliche Unterschiede bei den Baureihen. Das Risiko, ob das Glas tatsächlich zur eigenen Anatomie passt, ist, wie schon erwähnt, bei Binokularen höher. Hinfahren und angucken zu vereinbaren ist hier der Königsweg. Am Ende zählt aber natürlich nur, dass das Glas als komfortabel empfunden wird und Freude macht.

    Mit freundlichen Grüßen,

    janfalt

    Moin,

    absolut zutreffend ist der letzte Beitrag, den ich mit dem Folgenden etwas präzisieren möchte. Ein binokulares Fernglas muss nicht nur zu den Wünschen/Anforderungen -Gewicht, Größe, Vergrößerung, Größe der Austrittspupille (Objektivdurchmesser: Vergrößerung) und Sehfeld- des Nutzenden, sondern auch zu seiner Anatomie/Brille passen. Daraus ergibt sich, dass binokulare Ferngläser regelrecht anprobiert werden müssen. Anlaufadresse dafür sind Fachgeschäfte, wie beispielsweise Fotoläden oder Optiker. Mehr Details zu Fernglaswahl und Qualitätskriterien sind bei >osj-forum.de< zu finden. Wer jedoch das Gewicht priorisiert, denkt zu Recht über ein Monokular nach. Die anatomischen Besonderheiten/die Brille spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Eine Austrittspupille von 3mm ist bequemer zu nutzen, als eine von nur 2,5mm, denn: Damit die eigene Pupille auf 2,5mm "schrumpft", muss es schon sehr hell sein. Gut brauch- und handhabbare Vergrößerungen der leichten Monokulare beginnen bei 6X und enden bei 10x; die Objektivdurchmesser beginnen für 6x bei 18mm, 8x gibt es mit 20 und 25mm, 10x mit 25mm. Sonderfälle, um die nicht unerwähnt zu lassen, sind die "Fernlupen" von Zeiss mit 3- und 4-facher Vergrößerung bei 12mm Objektivdurchmesser; 3x ist deutlich schwerer, aber leichter zu handhaben, 4x ist "nackt" mit 45g wunderbar leicht, hat aber, wie das 6 x 18 aus demselben Haus, die gewöhnungsbedürftige Schiebetubusfokussierung und die Naheinstellgrenze von 30cm. Der Nutzen insbesondere der 3- und 4-fachen Vergrößerung wird häufig unterschätzt; wer Gelegenheit zum Ausprobieren bekommt, sollte sie meines Erachtens wahrnehmen. Die Preise für Premium-Optik können abschrecken, was dem intensiven Nachdenken über Für und Wider meist zugute kommt. Der Gebrauchtmarkt für binokulare Ferngläser ist -auch bei den Gläsern der Premiumhersteller- gut bestückt, aber nur für gut Informierte empfehlenswert. Monokulare der Kategorie leicht und klein sind eher selten vertreten - danach zu gucken lohnt aber.

    Mit freundlichen Grüßen,

    janfalt