Einfach komplett übertrieben und unrealistisch.
Eher unerfahrene Wanderer nehmen ja nicht deshalb viel zu viel mit, weil sie schon Probleme damit haben, den Rucksack aufzusetzen. Sondern es ist genau anders herum, weil er am Anfang gar nicht so schwer scheint, es okay ist damit ein paar Kilometer zu gehen, wird übersehen wie der zu schwere Rucksack auf Dauer das Forthommen behindert.
Meine Erfahrung: Juli 2013 in Genua -- "Ich bin dann mal weg!"; Die Reise ins "Ungewisse" ging los, mit vielleicht 25 kg im Rucksack? (Deuter Aircontact 75+10)
Es war schon von Anfang an ein Struggle, das Monster auf den Rücken zu bekommen.
Und ich habe das gar nicht in Frage gestellt. Warum? Weil ich zuvor noch nichts von UL gehört und meine Ängste (bzw. Vor-Sorge(n)) mit eingepackt hatte. "Muss wohl so ein". "Besser Vorsicht, als Nachsicht" etc. 
Es gab ja mal ein Youtube-Survival-Format, wo die zwei Protagonisten je 30kg mit sich rumschleppten?
Insofern kann ich mir vorstellen, dass es hie und da Greenhorns gibt, die ihr Unterfangen mit kaum schulterbarem Gepäck (auch metaphorisch gesprochen) beginnen. Bis sie eines besseren belehrt werden. 