Beiträge von ChristianS

    Eine Verständnisfrage: Einen Bärenkanister braucht es nicht zwangsläufig, oder warum fehlt der noch in Deiner Liste?

    Einen Bärenkanister braucht man tatsächlich zwingend auf dem Abschnitt der High Sierra. Macht dann +1kg. Da es aber kein Dauer-Gegenstand ist und die ersten ca. 1000km ohne Bärenkanisterzwang sind, habe ich ihn nicht in der Basis-Liste. Für die hohen Berge kommen ja evtl. auch noch Microspikes und Eisaxt hinzu, je nach Schneefall in diesem Winter und Zeitfenster, wann ich dort eintreffe.

    ich freue mich sehr mit Dir, dass Du Dich Deinem Traum in großen Schritten näherst.

    Danke! Ich schwanke oft zwischen Vorfreude, einem surrealen Gefühl und dem Pessimismus: Ach, irgendwas kommt bestimmt noch dazwischen ;)

    Den Rucksack hast Du auch selbst genäht?

    Ja, habe ich auch hier im Forum vorgestellt.

    Du hast ein Mikrofon dabei. Heißt das, Du würdest uns mitnehmen, wenn wir alle Deinen yt-Kanal abonnieren?

    Im Moment habe ich tatsächlich noch den guten Vorsatz ein Videotagebuch zu führen und auf meinen YT-Kanal hochzuladen. Aber ich will mich dabei nicht unter Druck setzen lassen, ich mache das soweit ich Lust habe und wie es die Umstände erlauben. Ihr dürft das gerne auch ohne Abo angucken, der Kanal soll nicht kommerzialisiert werden :*

    Madison Blagden (PegLeg), die als erste Frau die Border-to-Border-Calendar-Year-Triple-Crown sich erwandert hat, war kreuzunglücklich, als sie ein paar Tage schirmlos war. 10.000+ Meilen _mit_ Schirm sprechen für sich. Insbesondere, wenn Du noch ein paar cm Shock-Cord und zwei Tankas mitnimmst, um händefreien Schatten zu haben.

    Tja, es gibt eben auch gute Argumente für einen Schirm... Befestigungsschlaufen habe ich tatsächlich schon vorbereitet :)

    Kopfhörer für Musik und eine Cap wären noch Sachen die ich an deiner Stelle überlegen würde mitzunehmen.

    Oh ja, danke für den Hinweis! Warum das Cap aus der Packliste rausgefallen ist, weiß ich auch nicht. Das kommt auf jeden Fall mit, benutze ich täglich. Kopfhörer gehören noch zum Finetunig-Umfang, da werde ich wohl leichte mit Kabel nehmen.

    Den Regenschirm als Sonnenschutz würde ich nochmal überdenken.
    Ich hatte keinen und hab ihn von Campo bis KMS eigentlich nur 2x vermisst.
    Das waren jeweils steile Anstiege in der Mittagssonne an extrem heißen Tagen.
    Ansonsten habe ich immer wieder Leute getroffen die welche dabei hatten aber eigentlich doch nicht benutzt haben.
    Es ist relativ oft sehr windig in den ersten 700 Meilen. Da macht der Regenschirm dann kein Spaß.

    Ja, darüber habe ich auch viel nachgedacht und habe ihn schon oft rein und raus genommen. Was du schreibst, sagen viele. Aber ab NorCal habe ich so viele Burnzones in den Videos gesehen, wo die Leute ohne den Baumschatten in der Hitze ächzen. Auch für den einen oder anderen (Hagel-)schauer finde ich einen Schirm nett und schließlich ist er als zusätzlicher Wetterschutz am vorne offenen Tarptent gedacht, falls der Wind dreht und es Niederschlag gibt. Bin mir aber immernoch unsicher, ob ich den Schirm wirklich _brauche_...

    Moin!

    Jaaa, schon wieder PCT. Wer es nicht mehr hören mag, kann gerne wo anders weiter lesen! ;)

    Der Trail ist ja hinlänglich bekannt und im Netz und auf SocialMedia finden sich Tonnen an Informationen. Dennoch möchte ich hier diesen Faden aufmachen, da sich doch einige Dinge im Laufe der Jahre geändert haben und vielleicht gibt es auch hier jemanden, der dieses Jahr startet?

    Für mich ist der PCT seit über einem Jahrzehnt mein Sehnsuchts-Trail, aber aufgrund familiärer und beruflicher Situation konnte ich es bisher nie verwirklichen. Für 2026 habe ich nun endlich ein Sabbatical genehmigt bekommen und der Sohnemann ist auch selbstständig im Studium, also auf geht´s! Leider ist die politische Lage nicht mehr so einladend, aber ich will es dennoch versuchen. Schließlich ist man die längste Zeit in der Kalifornischen Botanik unterwegs. Wenn die Einreise nicht klappt, wird es ein europäischer Trail wie z.B. der Hexatrek.

    Geplant ist der klassische NoBo, als Startdatum habe ich schon fest den 4. April und das Interview zum Visum ist am 23. Januar. Kann also noch schiefgehen 8)...

    Meine Packliste ist quasi auch fertig, es wird nur noch etwas Feintunig erfolgen: Klick
    Für weitere Anregungen und Ideen bin ich natürlich offen.

    Wenn dann das Visum zugesagt wird, mache ich mich ans Buchen vom Flug (möglichst ein Direktflug nach San Diego), der ADAC Auslandskrankenversicherung, dem Trail-Shuttle, dem Bear-Vault, etc. Vielleicht kommen in dem Zuge noch Fragen auf, z.B. ob jemand eine gute günstige Unterkunft in SanDiego kennt, in der Nähe von OldTown Station, an der das PCT-Shuttle abfährt. Auch das Thema Mobilfunk ist für mich noch nicht final klar, da gibt es ja mit Mint, Visible, etc. diverse Optionen.

    Der aktuelle Fokus liegt also erstmal auf dem Interview-Termin, dazu muss ich noch ein wenig die aktuellen Nachweise zur Finanz-Lage vorbereiten und dann heißt es Daumendrücken!

    Am besten langlebig fürs Fernwandern, z.B. 4 Wochen durch Jordanien. Was gibts da realistisch? Wie sieht es mit Solar aus? Laut Produktbeschreibung bei Amazon kann die fenix 7 PRO Solar bis zu 73 Tage durchhalten, wenn der Smartwatchmodus ausgeschaltet ist.

    Also ich habe diese Uhr, aber in einem praktikablen Modus incl. GPS auf Tour hält die Uhr max. 3 Tage durch, wenn die Sonne scheint. Sonst 2 Tage. Aber da der Akku sehr klein ist, frisst es nicht viel von der Powerbank.

    Und warum wird so eine Aussage hier geduldet, weil sie von der "guten Seite" kommt?

    Warum sollten wir so eine Aussage nicht dulden? PositivDenken beschreibt hier seine Motivation, warum er durch eine bestimmte Gegend keine Langstreckenwanderung machen möchte. Das ist ein wichtiger Faktor in der Tourplanung. Manch einer möchte nicht durch bestimmte Stadtteile in Berlin gehen, eine andere nicht durch den Iran, ein weiterer nicht durch die USA, alles aus politischen Motiven bzw. der Auswirkung politischer Verhältnisse.

    Wenn hier jemand so gegen Antifa oder Linke hetzen würde, wäre der Beitrag sofort gelöscht.

    Falls es dir noch nicht aufgefallen ist, sind wir nicht das Forum, das Beiträge hier sofort löscht. Das ist eine haltlose Unterstellung, der jegliche Grundlage fehlt. Und guck dir nochmal die Definition von "Hetze" an.

    Back to topic bitte!

    Moin!

    Ich möchte gerne über die Feiertage den von meiner Frau geliebten Fährmann Rucksack als UL Version nachbauen.

    Für die Innenseite der Schultergurte und des Hüftgurtes wurde so ein aufgerauter Stoff verwendet:

    So etwas Ähnliches möchte ich auch gerne verwenden, weil Schulter- und Hüftgurt dann nicht so rutschig sind. Das übliche 3D Mesh möchte ich zum einen aus Gewichtsgründen nicht verwenden, zum anderen ist die "Atmungsaktivität" bei Verwendung von Schaumstoff als Polsterung eh für die Katz.

    Kennt jemand einen ähnlichen Stoff? Also robust und angeraut bzw zumindest nicht so glatt rutschig?

    War für Erteilung eines Visums schon länger erforderlich, visumsfreie Besuche in den USA sind ja für Mitglieder dieses Forums eher unüblich ;) .

    Stimmt, das ist bei der Beantragung eines B2-Visums aktuell schon eingebaut.

    Fand es eher ungewöhnlich, das ich bei der Erteilung eines Visums Daten meiner Eltern angeben musste (als Ü40 ;) )

    Ja, da war ich auch sehr irritiert drüber.

    Ich lese immer mal in schottischen und britischen Gruppen mit.

    Gerade in Schottland (Mountain Rescue) ist wohl die Marke "Keela" beliebt und bewährt. Zudem ist der Preis etwas niedriger als viele andere.

    https://keelaoutdoors.com

    Verwendet Keela irgendeine besonders effektive Technologie? Auf den ersten Blick sind das auch nur diverse 3-Lagen-Materialien.

    Auch würde ich nicht die Beliebtheit bei der Bergrettung auf unser Einsatzgebiet im Trekking übertragen. Schließlich ist so ein Bergretter i.d.R. nur ein paar Stunden im Einsatz und danach wieder im beheizten Fahrzeug oder Gebäude und kann trockenen. Wir dagegen sind oft mehrere Tage nur mit Zelt unterwegs...