Beiträge von gemüt_licht

    Daher brauche ich Wasser für die letzten km des Tages, die Nacht und die nächsten 22km am Folgetag.

    Das halte ich für eine steile These.... So wichtig wie das Baseweight sein mag, du spartst am leichtesten/meisten beim Wasser. An Friedhöfen gibts Wasser. In Restaurants. An Häusern sind oft Wasserhähne nach aussen gelegt. Und an sich füllt auf höflicher Nachfrage jeder deine Flasche auf. Und klar, Bäche... Ein Wasserfilter wiegt grob 60g

    So ganz unrecht hat er nicht, für so einen kurzen Trail ist der Soonwaldsteig tatsächlich etwas problematisch beim Wasser und erfordert zumindest etwas Planung. Er verläuft überwiegend auf dem Kamm und die Bäche sind wohl problematisch (ehemalige Bergbaugebiete), ich war allerdings auch noch im Hochsommer bei ü30°C unterwegs 😄.

    Alternative gibt's noch die offenen Wasserhähne.

    Meine erste Antwort war etwas unklar. Es gibt nur einen Tag, wo ich so viel Wasser schleppen muss (von Henau 4km vor meiner Übernachtung im Trekkingcamp Alteburg bis nach Rheinböllen). Ich versuche ansonsten natürlich, so wenig vom schweren Flüssigen wie möglich mitzunehmen, indem ich mein Wasser plane, zum Beispiel indem ich die offenen Wasserhähne nutze :) Aber da der Steig 40km keine Siedlung und kaum Straßen kreuzt (was toll ist), ist Trinkwasser teils rar. Und ich habe eben speziell zum Soonwaldsteig verschiedene Warnungen vor dem natürlichen Wasser gelesen, ich glaube auch hier im Forum, das finde ich aber grad nicht. Jedenfalls lasse ich meinen BeFree diesmal zuhause.

    Gleich kommt übrigens noch meine Platypus 2l an – die spart fast drei Plastikflaschen und ersetzt zusammen mit Zelt-Sack und Puffy jetzt mein 90g-Kissen. Juhu!

    Zeckenzange ist jetzt auch dabei und ich habe für 16€ einen Titantopf auf Kleinanzeigen abgestaubt. Freue mich aufs Wochenende!

    Ich bleibe außerdem fest im Team Händewaschen, nehme aber jetzt nur 20g Desinfaktionsmittel mit :)

    Ich bin auch eher Team „Seife und fertig“ bzw. „Dschungel“, aber als ich letztens bei Mühle einen Rasierhobel für den Gebrauch zu Hause bestellt habe, war dieses süße Ding als gimmick dabei. 4g (mit Schnürchen!) und funktioniert echt gut, jedenfalls soweit ich das als eigentlich pinseloser Mensch beurteilen kann. Scheint es nicht einzeln zu kaufen zu geben, aber vielleicht kann man ja mal nett fragen :)

    Danke für den Input!

    Wieso brauchst du ein Fleece und ein Puffy?

    Ich bin schon eine Frostbeule und grad schwankt die Nachttemperatur zwischen 0 und 8 Grad. Ich denke ich werde das Fleece tagsüber zwischendurch mal tragen und abends beides.

    Schmeiss das Kissen raus und pack das Puffy in den Liner

    Werde ich dieses Mal testen.

    Nimm den Aufblassack als Liner

    Der Mitgelieferte von Thermarest ist schwer und nicht wasserdicht. Hast du dir einen selbst gebaut oder den von Exped oder so?

    Das first Aid kit sieht recht leicht aus, wenn das nur Pflaster sind kannst dus auch zuhause lassen. Ansonsten, nimm ein anständiges mit

    Wundauflage, verschiedene Pflaster, Blasenzeugs, Verband, Ibu, Durchfallmedis und Antihistamin habe ich dabei.

    Zeckenzange?

    Mein Plan war die aus dem Victorinox, hat auch schonmal geklappt mit der, aber eine richtige Zange wäre besser, das stimmt...

    Dein Topf is recht schwer, da geht fast die Hälfte, zB Toaks 550

    Steht auf meiner Liste!

    Ich find Alkohol Brenner viel chilliger als Gas aber wtf...

    Wenn man nur Wasser kochen will und nicht in der Höhe/Kälte ist, finde ich das auch. Für meinen Trip hast du also recht. Habe den Gaskocher für die Alpen im Sommer angeschafft und will ihn testen.

    Ich würde mir Ersatzunterwäsche gönnen

    Och naja, habe ja was zum Schlafen bzw. kann auch mal kurz ohne, während die trocknet :D

    Wenn du ein puffy mit hoody hast, brauchst du dann das Beani?

    Ich bin mir unschlüssig, weil ich noch nicht viel Erfahrung mit dem Quilt habe. Bis ich das puffy drunter anziehe, müsste es schon sehr kalt sein. Drüber brauche ich aber trotzdem was für den Kopf beim Schlafen und nur Buff reicht mir da bei 0-5 Grad vermutlich nicht. Und den sun hoodie habe ich beim Schlafen auch eher nicht an. Alles nicht ganz effizient, zugegeben, aber das Puffy trage ich auch mal abseits des trails. Ist ein Kompromiss bzw. ein Rausfinden grad.

    Wieso brauchst du so viele Wasserflaschen? Kein Filter dabei?

    Lese über den Soonwaldsteig auch abseits der offiziellen Warnungen, dass Filters ein bisschen riskant ist. Daher brauche ich Wasser für die letzten km des Tages, die Nacht und die nächsten 22km am Folgetag.

    Mir wurde mal gesagt ein Spork sei weder eine Gabel, noch ein Löffel sondern das schlechtere von beiden

    Meiner hat am einen Ende einen Löffel und am anderen Ende eine Gabel. Finde ich ganz geil das Ding.

    Wenn du ein Handy hast brauchst du keine Uhr

    Sehe ich ein.

    Zitat

    Kein Sitzpad o.ä?

    Ich habe ein halbes von Decathlon (25g), macht vermutlich schon Sinn, ja. Danke!

    Aber da du auch nach Kleinigkeiten gefragt hast, die nicht viel(nix) kosten: statt Titangöffel einfach nur Löffel, Eisbude

    Danke für die Antwort und den Tipp! Mir ist mal ein Plastiklöffel am Topfboden etwas angeschmort, deshalb bin ich zu Titan gewechselt. Das war damals unachtsam von mir natürlich, vielleicht denke ich nochmal drüber nach.

    Du bist doch schon bei fünfeinhalb Kilo - wie nah ist denn "nah an 5 kg"?

    Eigentlich wollte ich "in den Bereich von 4,5-5kg" schreiben, hab's geändert!

    Das ist doch auch nur eine Zahl...🤔

    Das stimmt natürlich. Ganz frei von dem Wunsch, die "magische" Grenze zu knacken, kann ich mich vielleicht nicht machen. Vor allem aber suche ich den Sweetspot zwischen Komfort und Gewicht, wobei weniger Gewicht eben auch mehr Komfort bedeutet, und hoffe ihn dort zu finden.

    Ihr Lieben,

    ich bin neu im Forum und mittlerweile in meinem dritten Trekking-Jahr. Seit meiner ersten Tour mit lauter geliehenem Kram habe ich viel gelernt und und ausprobiert und mir im Laufe der Zeit das ein oder andere Gear angeschafft oder gebastelt, immer mit geringem Budget. Ich denke, dass ich mich langsam meinem Ziel nähere – einem Fast-Ultraleicht-Bereich mit gewissem Komfort – auch wenn ich noch nicht ganz da bin. In zwei Wochen will ich den Soonwaldsteig erwandern, um mal wieder rauszukommen und mein neues Gear mal ein bisschen zu testen. Ich dachte das wäre ein guter Zeitpunkt für einen kleinen Shadedown und hoffe dass jemand den ein oder anderen Tipp für mich hat :)

    Mir geht's grad vor allem um kleinere Anpassungen und schlaue Ideen, die kein oder kaum Geld kosten, aber vielleicht 100 oder sogar 200g einsparen könnten. Dass es bei mir ein paar Dinge gibt, bei denen ich offensichtlich noch mehr Gewicht sparen könnte, indem ich mir einfach was teures kaufe (zB Rucksack, Wanderstöcke), ist mir klar. Ich habe aber dieses Jahr schon ordentlich Geld für große Gewichtsparer (Quilt, Matte, Zelt) verjubelt. Mein Budget für diese Saison ist deshalb eher überschaubar. Und große System-Umstellungen (Schaum-Matte, Tarp, zurück zum catfood cooker, stoveless, etc) sehe ich bei mir grad auch eher nicht, wie gesagt, ein bisschen Komfort mag ich. Trotzdem fände ich es schön, mit meinem Komfort-Standard mittelfristig in den Bereich 4,5-5kg base weight zu kommen.

    Aber auch Tipps für kleinere Investitionen sind gern gesehen. Dazu noch ein paar Erläuterungen: Ein leichteres Kissen steht auf meiner Liste, ich will aber erst nochmal schauen, ob ich mich an Klamotten im Stopfsack gewöhnen oder ob ich mir vielleicht selbst was basteln kann. Für 50g eine neue Powerbank zu kaufen, wo meine noch gut ist, sehe ich grad nicht ein; vielleicht wenn ich meine bisherige jemandem überlassen kann. An einer leichteren Lösung für meine Hose bin ich dran. Das gleiche gilt für meinen Fleece (der Extremtextil-Tab ist geöffnet). Ein Synthetik-Sun-Hoodie steht für den Hochsommer an.

    Und bisher bin ich nicht dazu gekommen, die Fläschchen für Sonnencreme, Desinfektionsmittel, etc separat vom Inhalt zu wiegen...

    Herzliche Grüße aus Köln!<3

    https://lighterpack.com/r/2x4sln