Beiträge von superflow

    Tragesysteme die wirklich die Last zu 90% auf der Hüfte halten, (und nicht nach einer halben Stunde runter rutschen) sind in D Mangelware.

    Das Tragesystem vom Triton machte auf mich einen soliden Eindruck. Mit Gewicht habe ich es allerdings nicht getestet.
    Vom Volumen wäre der Rucki auch unterhalb von 60 l im Hauptfach.

    Was hervorragend funktioniert sind Vintage Außengestelle, wie der Gyro von Fjällräven und alte Kraxen von JanSport und NorthFace. Allerdings liegen nur die Tragesysteme ohne Packsack schon bei ungefähr 1,5 kg.

    Danke für Deine Antwort:
    Der Triton sieht interessant aus, gibts den irgendwo in Deutschland im Laden anzuschauen.
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    Kennst Du zufällig diesen Sack https://www.walkonthewildside.de/rucksaecke-bis…0-rucksack.html , den hat mir Chatgpt ausgeworfen, und er liegt zumindest vom angegebenen Tragegewicht und vom Eigengewicht interessant.
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    Ich glaube, alte Außengestelle sind mir zu klobig vom Packmaß (hab nicht so viel Platz zu Hause, und suche auch was kleines unauffälliges, weil ich evt. in den Alpen im Bebirge vermehrt unauffällig campen will bei der ständig vollen Hüttensituation), und vermutich lande ich dann komplett auch wieder bei 2 kg Rucksack.
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    Anlachen tur mich natürlich wieder der Durston (Kakwa55), aber ich vermute, wenn ich mich da tiefer reinlese ist es wie beim Durston Dome - auf den ersten Blick, beim Preis und beim Eigengewicht super wenn auch etwas klein, auf den zweiten entstehen viele Fragen...

    Hallo zusammen,
    ich (Körpergröße: ca. 1,85 m)
    suche einen neuen Trekkingrucksack zwischen meinen bisherigen Extremen:
    • Osprey Xenith 105 (Schwerlast/zu groß)
    • Deuter Futura ~35L (Hüttentouren/zu klein) Dazwischen habe ich keinen passenden Rucksack.

    1) Trage-Philosophie / K.O.-Kriterium
    Ich trage meinen Xenith (und frühere Schwerlastpacks) bewusst so, dass ich die Schultergurte recht locker lasse, um möglichst viel Gewicht auf die Hüfte zu „hebeln“.
    • Brustgurt nutze ich nie
    • Hüftgurt ist King Ich suche also ein System, das bei realistischen Tourlasten wirklich sauber auf die Hüfte überträgt.

    2) Gewichte (realistisch)
    Ich trage ca.
    Basisgewicht ohne Rucksack, ohne Essen/Wasser: ca. 8 kg
    • Essen: 1–6 kg
    • Wasser: 1–3 L Gesamt getragen: ca. 12–18 kg (plus Rucksackgewicht)

    3) Volumen / Setup (wichtig fürs Packmaß)
    Ohne Essen/Matte/Schlafsack passt mein Kram grob in ~35 L (Deuter Futura als Referenz, da ist noch etwas Luft).
    Dazu kommt:
    Evazote-Matte: muss außen befestigt werden (zwingend)
    Zelt: Tarptent Double Rainbow → kann innen oder außen, außen wäre okay
    • Quilt: aktuell Daune ~750 g; evtl. später Kunstfaserquilt ~1,3 kg (voluminöser)
    • Essen
    Ich vermute, dass ich irgendwo im Bereich 60–70 L Gesamtvolumen lande (evt. auch nur 50-60?),je nach Essen + ob Kunstfaserquilt), bin aber offen für korrigierte Einschätzungen.

    4) Fächer / Organisation
    Ich möchte neben dem Hauptfach mindestens ein zusätzliches Fach in der Größe eines Deckelfachs (muss nicht klassischer Deckel sein – kann auch ein nachrüstbares Pocket/Top-Pocket sein).
    • Ein großes Mesh-Fach außen wäre mir sehr lieb (zur Not verzichtbar).


    5) Außentrageoptionen (wichtig)
    Evazote-Matte außen zwingend
    Zelt außen optional
    • Mir reichen Daisy Chains/Loops/Ringe, wenn man mit Riemen stabil befestigen kann.
    • Ich hätte nichts dagegen, wenn das System so gebaut ist, dass z. B. eine Matte den Rucksack etwas versteift – ich vermute aber, dass ich bei 12–18 kg ohnehin eher einen richtigen Rahmen brauche.

    6) Testbarkeit in Deutschland (sehr wichtig)
    Es wäre super, wenn es Modelle gäbe, die man irgendwo in Deutschland im Laden testen kann (ich bin viel unterwegs) – gerade wenn’s teuer wird.
    Ich bin preislich nicht mega eingeschränkt, aber sehr teure US-Modelle, die man nur aus den USA bestellen kann, sind mir zu riskant/happig (Beispiel: Seek Outside Divide 4800 für 500USD importieren wäre jetzt nicht meines).


    7) Zusammenfassend:
    Rucksäcke, die bis knapp 20 kg wirklich gut auf die Hüfte übertragen
    • So leicht, wie es bei den Anforderungen halt geht.
    • Vermutlich gute 60 echte Liter (ohne Geschummel, wo die Netztaschen zum Volumen zählen)

    Ich finde es schwierig, weil ich den Eindruck habe, dass ich bei traditionellen Herstellern schnell bei gut 2kg lande (was dann gar nicht mehr so weit von meinem Osprey 105 Liter Monster mit 2,7kg entfernt ist), oder bei UL-Herstellern mit 1kg und ich vermute nicht ausreichendem Hüftsystem.

    Oder was konkret bringt es dir ne Short unter einer Short zu tragen?

    Es geht mir hygienisch vor allem um nachts unterm Daunenquilt, und vor allem da mag ich nichts enges tragen.

    Ich mag die Netz Boxershorts von Montbell. Eine Nummer größer, bzw. bei asiatischen Größen 2 Nummern, als üblich kaufen und schon sitzen sie locker.

    Hast Du nen Namen oder Link? Beim Googlen sehe ich diese https://www.montbell.com/eu/de/products/detail/1107763 aber die sehen eng anliegend aus und nicht weit (und kaum zu kaufen in Deutschland)?

    Hat wer hier einen Tip für Kunstfaser Boxershorts, die locker sind, das heisst nicht eng anliegen (hab nie probleme mit wundreiben)?
    Gerne in hochwertiger Haptik.
    Ich werde mit den engen Teilen einfach nicht glücklich, und habe gemerkt, dass ich sie nicht nutze, wenn ich mir eine meiner normalen Baumwoll-Boxershorts mit ins Gepäck geschummelt habe.
    Kurze Running-Shorts scheinen mir noch zu groß zu sein (zumindest meine Under Armour) die nutze ich drüber aber schneide das Netz raus (aus genannten Gründen, ich fühl mich damit einfach nicht wohl).

    Ich persönlich würde nie wieder eine 55 cm-Matte nutzen. Der Komfortunterschied zwischen 55 cm und 65 cm ist enorm. Die von Dir angesprochene Kältebrücke durch das ausbuchtende Knie wäre mir ebenfalls zu riskant.

    Eine 55 cm-Matte mag vielleicht funktionieren, wenn Du Dich in der Nacht kein einziges Mal drehst. :)

    Danke. Das hatte ich schon vermutet.
    Wie gut kommt ihr eigentlich bei Temperaturen bis zum Gefrierpunkt mit kürzeren Matten klar.
    Meine Vermutung: Kopf liegt beim Rückenschlafen eh oft auf Kissen (bzw. Beutel mit Wechselklamotten), und daher am Kopf egal.
    Beim Seitenschlafen hingegen liege ich oft auf meinem eigenen eigenen Arm (daher am Kopfende nicht egal weil Arm sonst kalt wird), aber mit angewinkelten Beinen (daher nach untren hin egal).
    Wie sind Eure Praxiserfahren dazu?

    Hallo, ich heiße Flo und bin neu hier.
    Ich bin gerade dabei, Gewicht zu reduzieren, und einiges neu zu kaufen.
    Ich bin ca. 1,85, also groß, und schlafe viel auf der Seite, und nutze einen Quilt.
    Habe gestern mal ne Neoair in 55cm Breite probegelegen (aber ohne Quilt).
    Mein Eindruck: Bei meiner Größe und Seitenlage stehen die Knie auf jeden Fall über das seitliche Ende der Matte über. Evt. ist das nicht so schlimm, da die Matte ja etwas oben ist, und die Knie nicht auf dem Boden hart und kalt aufliegen. Allerdings könnte Probleme mit dem Quilt gegen, weil es dann vermutlich keinen seitlichen Abschluss zwischen Quilt und Matte mehr gibt, und sich die Wahrscheinlichkeit von Zugluft ins Schlafsystem deutlich erhöht.
    Bin ich da zu pessimistisch?