Beiträge von superflow

    FRAGEN ZUR ERSTEN ETAPPE
    Ich habe jetzt wegen des bis Mitte nächster Woche Super Wetters den ersten Flieger diesem Samstag Hamburg-Lissabon gebucht, und lande 8:35 in Lissabon.
    Leider sind die Busverbidnungen viel schlechter als gehofft, und daher ein paar Fragen an diejenigen, die den Weg kennen.
    Ich wollte ca. 6-8 Tage laufen, wie es sich ergibt.
    Viele Leute scheinen ab Porto Covo und nicht ab Sines zu laufen. Das war eigentlich auch mein Plan. Trotzdem mal nachgefragt:
    -Mein Problem ist: Obowohl ich schon 8:35 in LIS Airport bin, komme ich mit ÖPNV erst um 13:20 in Porto Covo an. Alternativ könnte ich um 11:45 in Sines sein, und von dort ein Taxi nach Porto Covo nehmen (vermtulich 25-30 Euro oder so) , dann wäre ich 12:30 in Porto Covo.


    Jetzt die Fragen:
    1.- Ist der Abschnitt Sines-Porto Covo deutlich unspektakulärer als die anderen Abschnitte? Sonst würde ich bereits in Sines starten, was logistisch einfacher ist. Aber ich hatte von viel Industrie gelesen…
    -hattet ihr den Eindruck, dass sich Sines-Porto Covo vermutlich gut trampen lässt (z.B. am Samstag vermutlich viele Surferauf dem Weg zum Strand oder , dann geht’s vermutlich)?
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    2.-Falls ich in Porto Covo starten will: Sonnenuntergang ist 18:15., und ich würde wie gesagt erst zwischen 12:30 und 13:30 in P.Covo sein.
    Der Weg Porto Covo nach Villa Nova Milfontes wird meist mit über 5 Std angegeben.
    Wird das ne Stressnummer? Sind die Geh-Zeiten für normale Geher evt. Zu langsam kalkuliert, und man ist meist eh schneller.
    Oderwürde ich mich ärgern, eigentlich keine Pausen am ersten Tag machen zu können.
    Die vielleicht am objektivsten zu beantwortende Frage: Kann ich die letzten paar km nach Villa Nova rein auch noch gut nach Sonnenuntergang laufen (einfaher festgetretener Weg), oder wird das eher schwierig.
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    3.)Gibt’s ne Transportmöglichkeit, die die hier genannten Websites sowie rome2rio und google nicht darstellen? Die hier im Thread genannten billigen Uber-Preise gehören wohl der Vergangenheit an, für ein Uber ab Lissabon Airport direkt würde ich deutlich über 100 Euro zahlen.
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    4.)Wie würdet ihr entscheiden: Lieber als erste Etappe Sines-Porto Covo laufen, oder 5 Std vor Sonnenuntergang in Porto Covo Richtung Milfontes starten?

    Ja, ich habe auch Shammas, die sind änlich wie Xero, und ich dachte halt, bei (das ist gerade die Wettervorgersage) Sonne und 15 Grad,, dann Barfuss da, wo vermutlich die Stellen sind, wo sonst Gamaschen angesagt sind - nämlich im tiefen Sand.
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    Ich habe noch ne andere Ausrüstungs-Einschätzungs-Frage:
    Ich werde nicht Zelten, sondern in den Dörfern schlafen.
    Vermutlich auch nicht mega viel Strecke Machen, sondern eher die "normalen Etappenlängen" von den 4-6 Std am Tag.
    Das ganze erscheint mir (viellecht unterschätze ich es ja auch) eher als aneinandergehängte schöne Spaziergänge, als als das, was ich normalerweise unter Trekking verstehe - und das ist für mich voll okay,
    Da ich nicht täglich ab Nachmittags im Dorf rumhängen will, werde ich vermutlich viel am Strand oder Weg sitzen, und lange einfach da sein und aufs Meer schauen. So ist meine Vorstellung zumindest.
    Würdet ihr dafür empfehlen, nen (600g) Faltstuhl einzupacken?
    An deutschen Stränden (Sankt Peter Ording, Nordseeinseln, Ostsee Mc.Pomm etc) finde ich das immer sinnvoll, wenn ich viel sitzen und aufs Meer schauen will.
    Ich frage auch, weil flächenbelastung im Nachbarthread zu Stühlen schreibt, das es so viele Bänke dort gibt, dass er eher abrät.

    Normal würde ich auch warten (oder verzichten, weil es sehr selten vorkommen wird, dass ich auf Mehrtageswanderungen einen Stuhl mitnehme, und für Kanu habe ich Helinox One XL, und für wenn der mir zu schwer ist, habe ich nen China-Nachbau der normalen Helinix.
    Allerdings will ich nächste Woche sehr wahrscheinlich nach Portugal auf den Fischerpfad - ich vermute, eher so 4-5 Stunden an der Küste spazieren am Tag von Dorf zu Dorf mit Unterkünften in den Dörfen - kein Zelt.
    Für solche Sachen ist ein Stuhl vermutlich schön - daher habe ich mir mal den Nemo Moonlite Elite bestellt. und schau erstmal hier, wie gut der wirkt.
    Ich vermute, gerade auf Sand wird das vernünftige Groundsheet die geringere Sitzhöhe und der Praxis ausgleichen, weil man sonst ja schon oft einsinkt.
    PS: Ich schreib zu dem Thema im Fischerpfad-Thread weiter.

    Noch ne Kurzfrage:
    Stimmt mein Eindruck, dass es Trekkingstöcker in 145 cm länge (140 wäre zur Not evt. noch okay) nicht wirklich in leicht gibt.
    Die UIL-Teile scheinen eher nur 130cm oder so zu sein.
    Derzeit seit langem traditionelle Leki Makalu, Alu, 540 Gramm das Paar.
    Wenn ich wirklich Gewicht sparen wollte, müsste ich scheinbar schrumpfen, oder mir eine andere Geh-Art angewöhnen.

    Okay, ich werde Dienstag entscheiden, ob ich nächsten Sonntag fliege (wenn die Wettervorhersage gut bleibt fliege ich, wenn nicht halt wann anders) und werde Gamaschen besorgen.
    Ich war bloß verunsichert, weil ich schon mal (sehr schwere) Gamaschen in heavy gekauft habe für einen Hochtourenkurs, und diese seit Jahren ungenutzt im Schrank liegen, und weil ich bei Sonne vermutlich eh barfuss auf Sand laufe und dann ists egal...
    Leider muss es dann schnell gehen, und die hier im Forum beliebten Tidy Gear mit Versand aus Östereich wären mir zu riskant.
    Kann wer die Altra Trail Gaters (37 Gramm, könnte ich in HH im Laden kaufen) einschätzen, oder die Raidlight Hyperlight (20 Gramm)?
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    Kann mir wer sagen, ob´s in den kleinen Läden in den Dörfern frisches Obst und Gemüse gibt (oder sind das eher Kioske ohne frisches), ich esse gerne selbstgemachten Salat.
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    Kennt wer Läden in Hamburg und Umgebung, die UL-Sachen handeln?
    Globetrotter etc, haben ja eher nicht wirklich UL-Sachen.
    Für Klamotten und so finde ich (ich schreibs nur mal, weil viele den Laden nicht auf dem Schirm haben) Running Green in Altona gut, da gibt es, eigentlich für den Laufsport, so einiges, wie z.B. Altra Gamaschen, sehr leichte Hosen (Patagonia Terrebonne) etc.

    Gibt es einen Grund (ausser dem Preis), dass hier die allermeisten für Helinox plädieren, und kaum jemand für den Nemo Moonlite Elite?
    Beim Helinox wird ja das einsinken bemängelt, und einige nehmen ein Groundsheet mit.

    Den Werten nach:

    Nemo:

    526g ohne Groundsheet, 630g mit Groundsheet = Hülle
    46 x 48 x 59 cm
    32 x 10 x 8 cm

    Helinox Xexo

    Chair Zero
    CHAIR ZERO will never make you choose between comfort and weight. Smaller and lighter than a water bottle, it's what your body craves at the end of a long day…
    helinox.eu

    509g ohne Groundsheet,, 531 mit Hülle ohne Groundsheet
    Höhe Breite Tiefe: 64 x 50,5 x 46 cm
    Gepackt 35 x 10 x 10 cm

    Helinox Xero L

    Chair Zero L
    Der Chair Zero L hat eine höhere Gewichtskapazität und ist stabiler und größer. Dennoch ist er genauso ultraleicht, ultraklein verpackbar und ultrastark wie…
    helinox.eu

    650g/673g
    66 x 52 x 50cm
    35 x 11,5 x 11,5 cm

    Helinox Groundchair (der Flache):

    Ground Chair
    Light, strong and supremely packable, the Ground Chair is an ultra-lightweight backpacking chair designed to being you comfort wherever you go.
    helinox.eu

    637g / 654g
    49 x 52,5, x 50cm
    30,5 x 11,5x 11,5cm


    Meine Gedanken:
    Ich hatte früher beim Kanufahren China-Nachbauten vom Helinox.
    Schon bevor sie nach intensiver Nutzung kaputt gingen, bogen sie sich deutlich mehr durch (ich vermute, durch leicht größer werdende Verbindungsstücke), und wurden deutlich unbequemer, und ich habe sie teilweise ausgemustert, bevor sie kaputt gingen..
    Ich saß dann deutlich tiefer als am Anfang.
    Meine Befürchtung ist, dass das bei den Leichtbauten auch irgendwann passiert.

    Beim Nemo hätte ich die Hoffnung, dass die Einstellbarkeit der Lehne dem entgegenwirkt.

    Hab mir gerade Eure Packempfehljungen angeschaut. Warum haben so viele Leute für den Sand Gamschen dabei? Wenn ich z.B. in St.Peter ORding 10km durch den Strand laufe (oder irgendwo anders auf der Welt mal durch die Dünen), fehlen mir nie Gamaschen - wenn Sand in den Schuh kommt, schütte ich ihn halt später wieder raus.
    Ist der Sand in Portugal sehr viel anders, oder bin ich einfach unempfindlich, was Sand betrifft?

    Also beim Lightning 45 bekomme ich den Rahmen raus. Es handelt sich um einen Aluflachstahl, den du entsprechend deines Rückens biegen kannst. Ich bezweifel aber, dass du a) mit dem Aluflachstahl in der Hand durch den Sicherheitscheck kommst (und wenn sich dich erwischen mit einer Alustange unter der Jacke beim Einsteigen ....) und b) dass der Lightning von der Größe her noch als Handgepäck durchgeht. Da bist du normalerweise eher bei 35-42 Litern und auch dann nur, wenn es sich um eine kompakte Form handelt. Dafür sind alle drei ungeeignet.

    In der Siko wäre das Teil natürlich noch nciht in der Hand, sodern noch im Rucksack fest verbaut. Ich gehe nicht davon aus, dass die Sicherheitskontrolle den Rahmen von Rucksäcken beanstandet, denn da gehen ja jede Minute Leute mit Rucksäcken und Trolleys durch.
    Und die Siko interessiert sich auch nicht für die Länge des Rucksacks - das ist nur Thema der Airline, die Siko weiss ja nicht mal, welche Gepäckmenge auf meinem Ticket erlaubt ist.
    Mein Vorgehen wird sein, den Rahmen nach der Siko und vor dem Gate aus dem Rucksack zu nehmen, und mir hinter in den Rücken der Jacke zu schieben.

    Wäschst Du Deine Rucksäcke in der Waschmaschine? Ja, für Handgepäck ist er vermutlich zu lang/hoch (wobei ich die genauen Maximalmaße nicht kenne, bin ewig nicht geflogen).

    .... (Aus persönlicher Erfahrung behielte ich heute nichts mehr, das von Anfang an irgendwie „meh“ ist).

    P.S.: Aber probiere unbedingt mal ausführlich mit der Rückenlängeneinstellung herum, bevor Du ihn zurück schickst! Das ist ja bei dem Modell ganz umfangreich möglich. Ich habe den auf ganz lang getragen (obwohl ich definitiv keinen 56er-Rücken habe!), und damit passte und saß er dann super, auch die Lastübertragung betreffend.

    -Ja, wenn der Rahmen rausgingen, habe ich Rucksäcke (nicht aus neuen UL-Materialen) bisher schon ab und an in der Waschmaschine gewaschen (wenn mal ne Flasche Öl....).
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    -Handgepüäck wurde ja hier schon diskutiert, und ist eine persönliche Risikoentscheidung: Ich wäre (wenn com Rucksack her möglich) bereit, den Rahmen nach der Sicherheitskontrolle aus dem Rucksack zu nehmen, und am Gate an meinem Rücken versteckt unter der Jacke mit ins Flugzeug zu nehmen, wenn der Flug dadurch 200 statt 300 Euro kostet. Das ist persönliche Risikoeinschätzung, aber ich habe noch nie eine Körperdurchsuchung am Gate erlebt).
    .
    - Ja, wenn was am Anfang Meh ist, wird es manchmal nach ner Weile ausgewechselt, aber ich hatte den Eindruck, dass ich noch rumspilelen kann, dass der geringere Komfort im Vergleich zu meinem Deuter nicht so ein mega großer Unterschied ist, und der geringe Straßenpreis vom Lundhags von unter 200 Euro ihn vielleicht erstmal hier blieben lässt, vor allem falls ich (was ich überlege) in einer Woche auf die Kanaren fliege und dafür gerne einen neuen Rucksack hätte.

    Ich weiss noch nicht, ob ich wirklich den Refill selber machen möchte.
    Aber ich möchte trotzdem mal nachfragen, da der Thread noch warm ist.
    Ihr schreibt ja, ich solle, wenn, dann durch die vorhandene Naht gehen, und nicht wie meine Überlegung war ein Loch schneiden und wieder zukleben.
    So sieht der Rand aus, und neben der Naht gibt es nur geschätze 1-2 mm.
    Wäre Eure vorgehensweise, diese Naht je Kammer um 2cm aufzutrennen (so dass ein selbsgebateter Flaschenboden-Tricher o.ä. zum befüllen reinpasst), und dann in den selben Löchern wieder zuzunähen?
    Würdet ihr normalen Zwirn und die dünnste Nadel wo der halt durchpasst wählen, oder wäre es wichtig, beim Garn auf irgendwas zu achten?
    Habt ihr Anhand der Fotos oder aus Erfahrung die Vermutung, dass der Stoff beidseitig an der Naht eimal nach innen umgeschlagen wurde.

    Irgendwie hatten sich Durston Kakwa, Exped Lightning 60, und Lundhags Padje für mich am interessantesten herausgestellt.
    Da ich evt. schon in einer Woche auf die Nächste Tour will, aus den USA zu bestellen dafür zu lange dauern würde, und mir der Rucksack evt. häugfiger nicht genug Volumen hat, ist der Kakwa erstmal aufgeschoben.
    Der Exped ist interssant, aber etwas schwerer als der Lundhags, und wenn man das Mesh-Netz für den Exped dazukauft noch mal schwerer und teurer.

    Hab den Lundhags Padje bestellt.
    Hab auf die Schnelle nix schweres sauberes hiergehab außer ner Kettlebell (oh nein) aber ich habe den Eindruck, dass er die sich aus dem Gewicht der Kettlebell ganz gut auf die Hüfte überträgt.
    Aber gleichzeitig hab ich ein bischen den Eindruck, dass er irgendwie aus subjektiven Gründen (jenseits der Frage der Lastenübertragung) nicht der allerbequemste ist (auch wenn ich nur 8kg reinpacke erscheint mir mein kompakter kleiner Deuter mit dem selben Gesamtgewicht bequemer), und ich bin mir nicht sicher, ob das täuscht, oder ob es an Polster-Einsparungen liegt, um das geringe Gewicht zu erreichen.
    Vielleicht auch einfach der Schnitt, der igendwo anders ist als mein Rücken.
    Trotzdem überlege ich, ihn zu behalten.
    Was ich nicht mag, ist, dass man den Rahmen (vermute ich stark, ich wollte noch nicht alles aufreissen) nicht abbekommt. Das ist nicht nur zum waschen wichtig, sondern wie geschrieben im Zweifel auch fürs Fliegen. Flüge z.B. auf die Kandaren kostennur mit Handgepäck manchmal 100 Euro weniger, und in solchen Fällen ist es schon praktisch, den Rucksack ins Handgepäck zu nehmen (ist dann als Basisgewicht oft klein und leicht genug, wenn Food vor Ort gekauft wird).
    Auch daher weiss ich noch nicht, ob ich ihn behalte.
    Kann mir wer sagen, ob beim Exped Lightning der "Rahmen" mit ein paar schnellen Handgriffen rauszunehmen geht?

    Ich habe in einer Woche ne gute Woche Zeit, und überlege, spontan wie bei mir oft, ebenfalls den Track zu laufen (Alternative wären Kanaren).
    Bei einer kurz Recherche habe ich den Eindruck, dass viele Leute in Herbegen schlafen:
    Ich habe ein paar Fragen:
    -An die, die den Trail kennen: Würdet ihr das nächste Mal Herbergen nehmen, oder Zelten? Ich selbst zelte gerne, wenn es an Einsamen Orten und/oder mit viel Panorama geht, wo ich sonst nicht übernachten könnte - aber bei einem verstecken Zeltplatz im Hinterland ohne Wasser oder bei einem Campingplatz im Dorf würde ich eher die Herberge wählen.-
    -Wo gibt es am einfachsten Gas (am besten Schraubkartusche, zur Notz Asialaden-Kartusche) , wenn ich nach Lissabon oder von Faro fliege und dann schnell zum Trail will.

    Eine Komplettwäsche für einen 1.000 g Schlafsack kostet bei OST, nach meiner letzten Preisliste knapp 125,- €.
    Die hochwertigste Daune (95/5 GD, 850 cuin) für einen Overfill würde nochmal mit 67,50 € je 100 g zu Buche schlagen.
    Je nach Gewicht der Schlafsackhülle wird es am Ende zwar nicht ein Ultraleichtwunder, aber wahrscheinlich (mit Overfill) ein Sorglos-Schlafsack für die Frostgrenze.
    Für wärmere Temperaturen hättest Du ja noch Deinen Quilt. Oder könntest den weiterverkaufen um den Overfill zu finanzieren.

    Die OST-Runde habe ich mit dem FF ja vor 3 Jahren gemacht.
    Den Feathered Friends habe ich letzte Nacht getestet, und hatte bei 7 Grad noch gefühlt deutliche reserven (aber er wiegt auch mehr als 1100g). Unter Idealbedinggungen (keine verrutschten Daunen, keine hohe Luftfeuchtiugkeit, kein Wid scheint er mir noch ganz gut zu funktionieren.
    Aber:
    Mir liegt das System Quilt sehr, ich schlafe einfach sehr ungern in geschlossnen Schlafsäcken.
    Klar, ich könnte auch den FF irgendwie an die Matte adaptieren, und Quilt-ähnlich nutzen.
    Aber den vorhandenen Quilt aufzufüllen, erscheint mir naheliegend.

    ZURÜCK ZU DEN MÖGLICHKEITEN, DEN QUILT NACHZUFÜLLEN
    Es wäre schön, wenn wir auf meine eigentliche Frage, wie sich der Quilt auffüllen ließe, zurückkommen könnten (vielleicht schlachte ich den FF auch nicht und bestelle Daunen stattdessen bei Extremtextil). Wenn 100 Gramm Daune nur 37 Euro kosten, ist der Versuch einfach sehr preiswert und naheliegender als den nächsten Quilt zu kaufen (von dem ich vorher auch nicht weiss, wie gut er für mich funktioniert.)
    -Das mir hier niemand eine madximale Füllmenge nennen kann, verstehe ich. Ich bin allerdings überzeugt davon, dass der Quilt sehr viel wärmer wäre, wenn seine Kammern halbwegs voll wären, und das wird ja sicherlich mit eintsprechendem Overfill gehen.

    1.REFILL MIT LOCH UND HINTERHER ZUKLEBEN?
    Wie im Eingangspost geschrieben, habe ich Schiss, in der vorhandenen Naht per Hand nähen zu müssen. in der Fläche ein Loch je Kammer von einem halben oder einen cm Durchmesser zu machen, die Daunen mit einem Trichter reinzudrücken, und hinterher zu verkleben (z.B. GEAR AID Tenacious Tapef, Seam-Zeug oder sonst was) erscheint mir viel einfacher. Evt. zusätzlich das Tape vernähen, aber vielleicht macht das auch nur dünne Löcher wo Daunen entweichen können. Wie realistisch haltet ihr dieses vorgehen, wird es vermutlich so gut halten wie ein Flicken auf ner Neoir, und wäre das eine, wenn auch unkonventinelle, aber gut funktionierende Lösung.
    Bräuchte ich ein kleines Loch je Kammer, oder erwartet mich im inneren des Quilts eine Vernähung, diees kompliziert macht, die Dauen einfach an einer Stelle je Kammer reinzurdrücken?
    2.WELCHE DAUNEN BZW. FEDERN? Ja, ich denke auch immer je teurer desto besser. Allerdings hatte ich zu der Frage der nach außen rutschenden Daunen mal einen Kontakt zum Outdoorservieteam, aus dem ich zitieren möchte (es ging eigentlic um meinen Feathered Friends, der 95/5 850 cuin Daunen bekommen hatte):
    "Die Daunenfüllung ist eine nahezu reine Daunenmischung, die viel Pflege benötigt und dennoch schnell verschleißt, da sie über keine Stützfedern verfügt..
    Frage: Wenn verrutschen immer wieder Thema ist, macht es dann nicht Sinn, ein paar Federn mit reinzutun, die das verrutschen minimieren? Wenn 10% Federn das Problem des wegrutschens der Daunen lösen, sind sie vielleicht sinnvoller als einfach nur Daunen-Overfill. Gibt es Erfahrungen hiermit? Oder bräuchte es so viele Stützfedern, dass die Gesamt-Wärmeleistung wirklich stark beeinträchtigt würde?

    Welchen FF Schlafsack hast du?

    Ich weiss nicht welcher es ist, aber er ist über 10 Jahre alt, wiegt gut 1kg, und hat vor 3 Jahren 200g Daune im mittleren bis oberen Bereich neu dazu bekommen vom Outdoorservice Team.
    Aufgrund des Alters insgesamt vermute ich, dass ich finanziell (und vom Aufwand her sowieso) besser fahre, wenn ich die Daune aus dem Schlafsack in den Quilt stecke, anstatt beides zu verkaufen und neu zu kaufen.
    Es geht ja nicht um reale große Minustemperaturen. Es geht um reale echte Temperaturen um den Gefrierpunkt, zu denen ich als frösteliger Mensch noch drin schlafen möchte.
    Und selbst wenn ihn durch Refill nur bis reale plus 4 Grad bekomme, und dann darunter dann mit Jacke und Fleecehose weiter mache, habe ich immernoch viel Gewonnen.
    Denn Touren, bei denen es sicher über 10 Grad bleibt, mache ich kaum, und damit ist der Quilt in seinem jetzigen Zustand für mich persönlich fast unnütz.

    wilbo Es ist gerade schon spät und ich bin müde, aber Ich habe mir gerade noch mal Deine Formel angesehen und Chatgpt dazu gefragt, und ich weiss auch nicht, ob die Formel von Schlafsäcken statt Quilts ausgeht wo ich den halben Loft plattlegt wird, aber die spontane Antwort war, dass ich für Null Grad 13,4 cm Loft brauche, und sich aus dem derzeitigem gemessenebn Loft eine Komforttemperatur von 13 Grad ergibt.
    Das ist scheint mir auf jeden Fall weit jenseits der Komfort-Angaben der Hersteller zu sein, und recht nah an meinem Empfinden.