Beiträge von superflow

    Ich brauch mal einen Reperatur- bzw. Erhaltungs-Tip:
    Das sind Vorder und Rückseite des Bodens eines (ich gebs zu schwer und nicht UL) Eagle Creek Duffle , bei der die Beschichtung sich an einigen Stellen auflöst, so dass diese Stellen nur noch sehr dünn sind (erstes Bild kommt das Licht durch.
    Ist Stoff drüber nähen die einzig sinnvolle Heransgehensweise, so eine Tasche vorm kaputtgehen zu retten?
    Oder gibt es auch die Möglichkeit, diese "Netzstruktur" mit irgendwas flüssigem gummi-ähnlichen einzustreichen?
    Das Material sieht aus wie 2 übereinander geklebte Stoffe (kenn mich da leider nicht aus), der innere löst sich auf.
    Trotzem frage ich mich, ob ich (falls ich was drüber nähen würde, von innen nähen müsste, weil die größere Reibung vermutlich von außen kommt?

    Zunächst einmal finde ich es spannend, dass hier die Hälfte der Leute auf die Frage, was einen guten Reisepartner ausmacht, schreibt, dass sie lieber alleine gehen. DAs hätte ich gar nicht gedacht, obwohl ich auch fast immer alleine gehe, wegen Spontanität und manglender Kompromissberereitschaft.
    Die andere Hälfte schreibt, dass ein guter Reisepartner tendenziell ähnlich wie sie selbst sein soll.
    Das kann ich zwar verstehen, allerdings:
    -Auch wenn ich meist alleine gehe, können mich andere Menschen im Optimalfall auch mit Ihrer Begeisterung mitreissen. Das macht auch gute Reisepartner aus, die entstehende Freude noch einmal zu verstärken.
    Manchmal bei sich spontan auf dem Trail ergebenen Bekanntschaften merke ich, dass gerade "Anfänger" das oft gut können.
    Ich selbst hab schon vieles gesehen und die Messlatte, um eine Landschaft schön zu finden, ist leider extrem hoch geworden.
    Manchmal können mich andere Leute dann gut mitziehen, wenn sie sich so freuen über was, was für mich halt einfach nur ein mittelmäßiger Strand oder See oder Berg ist.
    Ansonsten natürlich gerne gute Gespräche, und wenn mit Beziehung halt auch Sex und so, so lange der Körper noch nicht zu dreckig ist haha.

    Aber ehrlich gesagt laufe ich auch meist alleine:
    Alleine zu gehen ist für mich wie eine Meditation.
    Ich vermute, eine Mehrtagstour alleine in Menschenleeren Gebieten bewirkt in mir, wenn ich auch Schlafplätze habe, das, wozu andere Leute eine Woche Schweigemeditation oder so machen.
    Voll in mich reinkommen, merken an wen man noch denkt wenn man tagelang mit niemanden gesprochen hat, wichtige innere Themen bearbeiten, das Leben reflektieren etc.
    .

    Die letzten 5 Touren waren alleine oder mit spotanen Bekanntschaften (Fishermans Trail, den geht man ja nie richtig alleine) - morgen gehts seit langem Mal wieder in ner Gruppe 2 Tage Kanu fahren, ich freu mich drauf.

    Okay, keine Frage, aber hier gibts sonst keinen Thread für so kurze Infos oder?
    Folgender Link ging gerade bei Facebook durch, und ich finde, es ist eine tolle schnelle Übersicht/Vergleich vieler auch hier dikskutierter Mehrtagestrails in vorwiegend (aber nicht nur) Europa:

    Wanderwege - Traileasy
    Entdecke mehrtägige Wanderwege auf der ganzen Welt. Finde Routenstatistiken, Routenvorschläge und beginne mit der Planung deines nächsten Abenteuers.
    www.traileasy.com


    Wenn ihr z.B. auf Peaks of Balkans klickt https://www.traileasy.com/de/trails/peaks-of-the-balkans gibt es gleich 2 Vorgeschlagene ÜBernachtungsvarianten mit 8 und 10 Tage.
    Hier z.B. die 10-Tageesvariante des Trails https://app.traileasy.com/itinerary/2da1…2f-9fa4c22fdb58 und man kann jeden Tag einzeln anschauen.
    Gut finde ich die Seite, weil es glaube ich echt vor allem Top Trails in Europa sind (bei den Apps wie outdoorctive sind die bstimmt auch, aber man muss gefühlt länger die Spreu vom Weizen trennen)....
    Der Klick auf die Resiseplan-Zujsammenfassung sieht dann wie hier im Screenshot aus

    Wie stark faltenfrei sollte ein DCF Zelt gepackt werden?
    Es heisst ja immer, die Falten sind das Problem.
    Ich habe bisher alle meine Zelte immer gerollt.
    Aber um das Zelt zum Packen auf Stangenlänge zu bekommen, muss es ja doch mehrfach gefaltet werden, fast immer an ähnlichen Stellen.
    Es gäbe vermutlich weniger "Fältchen", wenn ich das Zelt nicht normal rollen würde, sondern unter etwas Spannung/Zug.
    Zu Hause könnte es weniger eng gerollt werden, wenn ich nicht auf Tour bin.
    Auch habe ich keine Logik, ob häufiges Auspacken und neu Packen vorteilhaft sein könnte (weil es dann nicht zu Hause teilweise monatelang an genau der selben Stelle geknickt ist), oder ob das gerade falsch ist.
    Wie ernst ist das Thema zu nehmen?

    Gibt es bei Kunstfaserunterwäsche große Unterschiede in Bezug auf die Frage, wie gut sie auf Tour per Hand waschbar ist (nicht nur wie schnell sie trocknet, sondern vor allem wie sauber bei Wäsche mit wenig Aufwand)?
    Und: Verhält sich die Waschbarkeit umgekehrt zum Tragekomfort (z.B. weil je weicher der Stoff, desto mehr Oberfläche und damit schwieriger zu waschen)?
    Ich selbst bin extrem empfindlich, was Körperhygiene und Schweiss in den Klamotten angeht.
    Ich trage vor allem bei T-Shirts Merino von Vaude (weil ich sie am Haut-angenehmsten finde), aber hätte manchmal gerne Kunstfaser wenn sie sich sehr gut waschen ließe.
    Allerdings: Ich habe in den letzten 20 Jahren vielleicht 5 Mal recht teure Kunstfaser-T-Shirts gekauft, und habe keins davon jemals auf Tour getragen, weil ich es doch immer als unangenehm empfand.
    Vor ein paar Monaten hatte ich mal im Laden ein Patagonia capilene coop lightweught T-Shirt in der Hand und habe die Haptik für Kunstfaser recht angenehm in Erinnerung.
    Was gilt als aktuell haptisch angenehmste Kunstfaser, und welche als "die am besten zu waschende"?

    Es waren 14 kg Gesamtgewicht am Start der Tour, (zwischendurch mal weniger aber auch mal mehr weil mehr Wasser und ne dicke Jacke in den Rucksak wanderte) ich fand ihn sehr gut zu zu tragen, und hab zu keinem Moment das Tragegefühl meines Schwerlast-Rucksackes Osprey Xenith 105 vermisst.
    Und ich habe den Eindruck (auf Basis von Tests mit rumhüpfen zu Hause, dass er sich auch mit 20kg noh gut tragen liesse.
    Drin und dran waren grob geschätzt:
    - 4KG Essen
    - 2,5 Liter Wasser
    -1 Kg Rucksack selbst
    -1,5kg Zelt
    -1kg Quilt
    - gelbe Neoair plus die Dicke orangene Evazote (wollte beides gegeneinander Testen zusammen 1,5kg
    Das wären schon 11,5 kg. Dazu noch einige Klamotten, Kocherkram, und ein paar Sachen die man nicht unbedingt mitnehmen muss für die Tour wie Powerbanks etc

    Ich bin gestern von der Dänischen Küste wiedergekommen.
    Ich selbst habe den Trek unterteilt, das hatte sich spontan wegen Wetter, schnell loslaufen wollen etc. so ergeben.Ich bin erst von Klitmoller nach Agger gelaufen, dann von Klitmoller nach Hanstholm, und dann von Hanstholm nach Slettestrand.
    Ich mache mal trotzdem eine Beschreibung des Treks von Süd nach Nord.

    Beschreibung des Trails:
    Wer von Süden beginnt und ca. 20km /Tag laufen will, hat folgende Optionen:
    1.Tag Start in Agger, erste Nacht Nationalpark Thy
    2. Tag nach Klitmoller
    3. Tag nach Hanstholm
    4. Tag bis ca. Lild Strand

    5.Tag bis ca. Torup Strand
    6. Tag bis Hinter Slettestrand
    7. Tag (???) bis ca. Blokhus
    Danach wird es vermutlich deutlich urbaner Richtung Hirtshals und Skagen???


    Gut zu wissen:
    -Ich bin zu 90 Prozent einfach am Strand gelaufen, der eigentliche Weg geht zu mehr als der Hälfte auch teils einige Kilometer im Inland.
    -Gesamt GPX hatte ich bei Komoot gefunden - bei Alltrails GPX für die einzelnen Teilstrecken.
    -Die orangene Shelter App ist absolut sinnvoll, im Android und Apple Store kostenlos, und wirklich sehr einfach zu verstehen. Die App ist wie eine Google Maps Karte, mit Symbolen wo die Shelter sind, und dann wenn man draufklickt Fotos vom Shelter und Infos ob es Feuerholz gibt, Wasser Strom etc.


    -Von Agger aus bis Hanstholm sind die Dörfer nur klein, und man kann (bin bei Klitmoller nicht ganz sicher) am Strand durchlaufen ohne durchs Dorf zu müssen.
    Hanstholm ist etwas größer und industrieller
    -Ca. 4 km hinter Hanstholm hinter den WW2 Bunkern ist ein Shelter. 2km von diesem Shelter entfernt ist das Vigso Feriencenter. Hier gibt es für ca. 8 Euro ein Tagesticket für Sauna Schwimmbad Whirlpool - super entspannt nach kalten Wandertagen, geöffnet meist Nachmittags bis ca. 19 Uhr
    -Hinter ThorupStrand ist ein Campingplatz mit Hallenbad - kann sinnvoll sein, weil ich den Shelter in Thorupstrand nicht so idyllisch fand weil halb im Dorf au dem Spielplatz.

    -Anfang Mai war Sonnenaufgang 5:15 und Sonnenuntergang 21:15 Uhr

    -es gibt auch an einigen Parkpklätzen Wasser, hier hilft teilweise die App park4night weiter
    -Für den kurzen Local Bus ab Slettestrand hätte ich Cash benötigt (oder über irgendne App buchen vermutlich auch möglich) - hatte ich nicht und wurde dann freundlicherweise so mitgenommen.
    -Auch an 1 oder 2 Orten wäre Cash für Spenden ganz nett gewesen, wie am Picknickpavillon in Lild Strand
    -Ich hatte Anfang Mai bei Sonne 8 Grad tagsüber, und 2 bis 7 Grad Nachts
    -der weiteste Abschnitt ohne Essen nachkaufen zu können ist von Hanstholm bis (wenn man ein paar km ins Inland geht) Fjerritslev bzw. 4 Tage nach Blokhus
    -Zwischen Slettestrand und Blokhus (nicht die ganze Strecke) wird das Gebiet regelmäßig (paar Tage im Monat) vom Militär genutzt und dann gesperrt. Genaue Daten für die Sperrungen lassen sich googlen.
    Man kann das gesperrte Gelände vermutlich (sieht auf der Karte so aus) okay umlaufen, und es gibt einen Shelter vermutlich knapp außerhalb der Sperrung.

    Interessant ist, dass sich große Abschnitte des Trails sogar ohne Zelt in kleinen Hotels bzw. in Hütten der Campingplätze machen ließen. Von Slettestrand bis Hantsholm sollte das problemlos möglich sein.

    Hier meine persönlichen Eindrücke auf Video (recht lang und ungeschnitten):

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    Thread mit mehr Infos auch hier Mehrtägige Dänische Küsten und Insteltrails?

    Bin gestern halb spontan nach Dänemark gefahren. Eigentlich wollte ich von Klitmoller nach Norden laufen, hab aber südlich von Klitmoller im Minicamper geschlafen, und fand es dort so schön, dass ich jetzt erstmal von Klitmoller Richtung Süden nach Agger laufe, und es ein bischen hin und her geben wird.

    Eine Frage habe ich. Kann man sich darauf halbwe verlassen, wenn Wasserstellen in der Shelter App bei den Shelters eingetragen sind? Oder habt ihr da häufiger durstige Überraschungen erlebt?

    Hat jemand schon mal bei Hikerhaus.de etwas bestellt, das über 2 Wochen bis zur Lieferung gebraucht hat und (angeblich) in einem gepolsterten Briefumschlag ohne Tracking versendet wurde?

    Warte seit dem 28.3. auf ein DCF-Täschchen und fange an mich zu wundern.

    Die Info zum Versand kam auf Nachfrage per Email vor zwei Tagen.

    Wie ist es bei Dir denn ausgegangen?
    Ich warte gerade auf ein bei Hikerhaus bestelltes Zelt , und bin vom gesamten Umgang "schwer beeindruckt".
    Zunächst war ich nach Berlin gefahren um mich zu entscheiden., weil ich 2 verschiedene Tarptents in der Größe vergleichen wollte.
    Hatte Extra drei Tage vorher angerufen, ob die Samstags.Öffnungszeiten stimmen,
    Verkäufer kam 1 Stunde zu spät aus der Mittagspause - okay.
    Das er mich nur siezen und nicht duzen wollte - auch okay, mache Leute sind so haha.
    Zelt aufbauen im Laden nicht möglich - ich soll bestellen und dann zurückschicken.
    Okay, hab dann bestellt.
    In der Versandbestätiging stand wie hier im Thread schon geschrieben eine Mischung aus "im Laden abholen" und "wird verschickt".
    Diesen Montag, also ca. 2 Wochen nach Bestellung, kam Mail mit Trackingnummer, das mein Paket "elektronisch angekündigt" ist.
    Dort steht es seit vorgestern, morgen will ich auf Tour.
    Auf Email-Nachfragen keine Antwort.
    Wie ist denn bei Euch ausgegangen mit den Bestellungen dort, hat auch wer gutes zu berichten?

    Okay, Moen ist auch intessant : )
    Gut, dass ich noch viel vorhabe.
    Nachteil von Moen vermutlich noch: Anreise von Deutschland mit Auto verhältnismäßig teuer wegen der Fehmarn-Fähre , und mit ÖPNV etwas lang und kompliziert, weil die Verbindnungen ab HH scheinbar alle über Flensburg und dann nördlich von von Moen kommend gehen.
    .
    Ich überlege gerade, spontan morgen nach DK loszufahren, da ist Moen vermutlich eh sehr voll wegen dem langen Wochenende.
    Ein paar Fragen habe ich zu dänischen Strandtrails:
    -gibt es mit Glück häufiger an den Strandtoiletten Strom zum Powerbank nachladen?
    -Gas gibts vermutlich nur in Städten, daher besser komplett mitbringen
    -Meine KI nennt Flextur, ein Taxiruf-System preislich zwischen ÖPNV und Taxis angesiedelt. Lohnt es sich, mich damit vorher zu beschäftigen?
    -geht Trampen entlang der Küste ganz gut (ich habe Dänemark aus alten Zeiten auf Langstrecken als schlechtes Tramp-Land in Erinnerung, aber für Kurzstrecken kann das ja anders sein...)
    -edit: Zusatzfrage: Brauch ich irgendwo für dänische Kronen, oder reicht Kreditkarte und evt. Euro-Cash

    Also das verlinkte Moen sieht ja auch gut aus.

    Ja, der Moen Trail sieht nach wunderschönen Highlights aus mit diesen Kreidefelsen. Allerdings scheint der Track weniger als zur Hälfte direkt am Wasser zu gehen, und ich vermute, dass er dann (weil es ja auch vermutlich keine richtigen Berge ist) nicht ganz mein Geschmack ist.
    Das sah bei dem Track im Norden auf dem ersten Blick anders aus.
    Hattest Du ein okayes Gefühl dazu, das Auto einige Tage am Strand stehen zu lassen?
    Vielleicht park ich meinen Caddy auch in der Mitte meines Trails (wenn ich ihn denn mache, ist noch alles unklar für die nächsten Wochen), dann kann ich zwischendrin unkompliziert Klamotten etc wechseln.

    Nordsostien

    DK, Westküste

    Hallo Carsten,
    das sieht schön aus und auch interessant, weil ich von Hamburg aus mit dem Autp in unter 5 Stunden am Startpunkt wäre.
    Ich war auch schon mal kurz bei Hirtshals am Strand, bevor wir nach Norwegen übergesetzt waren.
    Folgende Fragen kommen mir spontan in den Sinn:
    -Wenn ich kürzer gehen wollen würde, würdest Du eher das nördliche oder ehe das südliche Ende weglassen (oder evt. sogar weiter südlich gehen als im Komoot Link, Richtung Kitmoller - Agger?
    -Gäbe es einen Grund für eine bestimmte Geh-Richtung, z.B. häufige Windrichtung o.ä.?
    - Auf den Bildern sieht es so aus, als ob Du direkt am Strand gezeltet hast. Wird das halbwegs geduldet, und hut der Wind da nicht voll rein (Nerv und Sandsturm)?
    - Hast Du Zufällig gerade ne Linkliste rumfliegen mit noch ein paar mehr Berichten oder Infos zum Trek?