Beiträge von Schwarzwaldine

    Grundproblem für mich: leichte Kameras (was sie sein sollen) sind auch klein (was sie nicht sein sollen) und haben dann wenige und vielfach belegte/kleine Bedienelemente bzw. setzen immer stärker oder gar fast ausschließlich auf Touchscreen. Dann bist Du schon wieder fast beim Smartphone.

    Wie schon von Anderen angeführt: in der 300-g-Klasse gibt es primär "Edelkompakte" (z. B. Sony RX100-Serie) mit 1-Zoll-Sensor (zum Vergleich: mein Pixel hat einen 1/1,3-Zoll-Sensor, das ist kein großer Unterschied mehr). Natürlich geht mit so einer Kamera etwas mehr, der Telebereich reicht etwas weiter (wenn das ein Thema ist. ggf. Tiere, wobei die in DE eher zu scheu sind), Du kannst mehr beeinflussen und hast mehr Einstellelemente.

    Nachtaufnahmen: rein statisch (z. B. ein Gebäude) Stativ. - Landschaft mit Sternenhimmel (bewegt sich wegen Erddrehung): Stativ + größerer Sensor + lichtstarkes UWW-Objektiv = schwer. - Straßenphotographie im Dunkeln: schwierig, Kompromiss aus Schärfentiefe und Belichtungszeit.

    Was ist es, was den Vorteil der Canon EOS gegenüber Deinem Smartphone ausmacht? Bessere Bildqualität, mehr Gestaltungsspielraum, mehr Dynamik, Bedienelemente, Sucherbild? - alles zusammen wirst Du in "leicht" nicht bekommen.

    Danke! Mehr Gestaltungsspielraum, mehr Bedienelemente, das Gefühl, zu fotografieren und nicht nur einfach auf einen grafisch-imaginären Auslösepunkt zu drücken. Ich schaue mir mal die "Edelkompakten" näher an, das könnte was sein.

    Danke schon mal für eure Antworten! Mit dem "Können" tue ich mich etwas schwer, weil ich mich mit Digitalkameras relativ wenig auskenne. Ich habe früher sehr gerne mit einer uralten Voigtländer "ohne alles" fotografiert und hatte mich in die relativ gut eingearbeitet. Dann hatte ich für Radtouren so eine kleine Coolpix, war ok, die kam aber schnell an ihre Grenzen. Mit der Eos (keine Ahnung, welche Modell, ist schon älter) von meinem Mann fotografiere ich gerne und durchaus auch gut. Aber die ist mir halt echt zu schwer und zu groß. Also: mehr als die olle Coolpix-Zigarettenschachte sollte sie definitiv drauf haben, sonst kann ich beim Smartphone bleiben.

    Für was ich sie haben will: Tourfotos, Wandern und Bikepacking. Nachtaufnahmen, wenn möglich und Abstellmöglichkeiten ausnutzbar sind, ein Stativ möchte ich nicht mitschleppen.

    Budget: ist nicht fix, wenn mich etwas überzeugt, dann gebe ich gerne auch etwas mehr aus, ich sach mal, so rund 1000 €.

    Beim Luxus-Item-Thread wurde mehrfach eine Kamera genannt und auch ich habe genug von der Smartphone-Knipserei und freue mich über Tipps für eine noch tragbare Kamera. Es gibt hier zwei ältere Spiegelreflex aus der Canon Eos-Reihe, die wären mir definitiv zu groß und zu schwer. Zurück zur alten "Zigarettenschachtel" von Kompaktkamera will ich aber auch nicht, sondern schon etwas mehr Fotoapparat. Bridgekameras werden ja häufig gelobt - oder hat hier jemand eine Empfehlung?

    Deshalb kann ich, ich als Old School, einer der den Krempel eh nicht nutzt, die ganze Aufregung überhaupt nicht nachvollziehen.

    Das ist exakt das Problem, Du verstehst es einfach nicht!

    Old School kommt zwar schon etwas kulturpessimistisch rüber, aber die Richtung kann ich nachvollziehen. Braucht man viele der Communityaspekte überhaupt? Die meisten Wanderer dürften einfach mit einer OSM Karte und dem GPX Track auskommen, hier werden ja auch die verschiedensten Programme genutzt, wodurch die Wanderszene wohl etwas resistenter gegenüber der Komootübernahme ist, in der Radszene hatten sie ja fast das Monopol.

    (Beim Thema Community reicht mir unser liebenswertes kleines Forum 🥰)

    Prinzipiell stimme ich dir zu, mir würde eine vernünftige Smartphone-Karte ausreichen (und eine Funktion, bei der man, ohne dass gleich die Navigation angeschmissen wird, einfach der eigenen Route folgen und aufzeichnen kann ... ), ich brauche keine Follower und so. Highlights lege ich allerdings auch an und, was ich durchaus nutze, sind anständige Wegansichten, die dann bei der Planung entscheidend helfen, ob wir da jetzt entlang fahren oder nicht.

    Ein paar Eindrücke des zweiten Jahres unserer Norwegen Durchquerung sind gerade bei Nikon erschienen. Über die Finnmarksvidda auf Ski, mit Fahrrad zum Nordkap und zu Fuß in Nordnorwegen. Schaut gerne mal rein, wenn ihr mögt :)

    Wow. Einfach nur schön! Vielen Dank für's Mitnehmen!

    Wie seid ihr denn wieder von Magerøya runtergekommen mit den Rädern, wenn June nicht mehr durch den Tunnel fahren musste?

    Edit: hat sich erledigt, die Frage, ich habe den Film gerade fertig geschaut. ;)

    Na, ist ja dann auch aus der "Familie" - mit "Kopie" meinte ich die Konkurrenz mit H (mit der habe ich exakt die gleiche Erfahrung gemacht wie Lina Wiese - weil die Apotheke kein Leukoplast da hatte und glatt meinte, dass Hansaplast genauso gut wäre - ja, danke auch) und No-Name-Produkte.

    Mit Kinesiotape habe ich auch gute Erfahrungen gemacht, aber das war mir am Anfang meiner Wanderkarriere vor 30 Jahren noch nicht bekannt.

    Wie schon vorher geschrieben, einfach Leukoplast rechtzeitig drauf, dann gibts auch keine Blasen.
    Wofür teure Produkte kaufen. Leukoplast ist das Gorilla Tape der Wanderer.;)


    Gruß Konrad

    :thumbup:Kann ich absolut unterschreiben und erlaube mir noch die Ergänzung, dass es wirklich Leukoplast sein muss und keine Kopie. Die halten alle nicht.

    Super - ich hatte neulich mal überlegt, dass hier eine "Frauenecke" für Frauenthemen ganz sinnvoll wäre und Monatshygiene ist defintiv ein wichtiger Bereich davon, danke für's Eröffnen!

    Ich habe über 20 Jahre Menstassen verwendet, dann zunehmend mehr waschbare Slipeinlagen und Periodenslips - mit denen hatte ich weniger Rückenschmerzen. Unterwegs, insbesondere für Bikepackingtouren waren die Menstassen aber trotzdem noch Wahl Nr. 1, lieber Rückenschmerzen als einen aufgescheuerten Intimbereich, der Tourabbruch bedeutet hätte. Vergangenheitsform, weil ich mit ziemlicher Sicherheit mit diesem Thema nichts mehr zu tun haben werde. Tipps gebe ich aber gerne.

    Ich verwende gern die dünnste runde Gummikordel von Extex, mit Minitanka zum Verstellen. Die dünne hat bei mir gar keinen Gummizug an den Beinen, wenn ich sie mal eng haben will, geht bei dem dünnen Material auch ein Knoten, die etwas schwerere hat auch Tankazüge unten - damit kann ich sie in sich selbst verpacken, wenn ein Packbeutel nötig ist und unter den Kniekehlen fixieren, wenn es wärmer wird, aber trotzdem die Hose anbleiben soll.

    Bei Größe M konnte ich die Stoffbahn in der Mitte falten und die beiden Teile zusammen zuschneiden, da reicht ein guter Meter aus. Das könnte bei Größe L etwas knapp werden - am besten, wie mochilero schon geraten hat, ausdrucken und ausmessen. Nahtzugabe nicht vergessen.

    Ich gehöre schon länger zum Team Kombinierer. Bei Bikepackingtouren kombinieren wir einen aufgemachten Deckenquilt mit den Sommerversionen der StS-Daunenschlafsäcke. Ansonsten pimpe ich einen Zweijahreszeiten Daunenschlafsack mit diversen weiteren Lagen, je nachdem wie kalt es werden soll. Wärmste Kombi: mit einem Myog-Quilt aus 167er Apex. Der hat eine Ponchoöffnung und dient damit auch als Lagerpuffy. In feuchtkalten Herbstnächten hält der auch prima, wie hier schon mehrfach erwähnt, die Feuchtigkeit von der Daune ab.