Beiträge von Schwarzwaldine

    Obwohl ich erst im Frühjahr 2022 angefangen habe, in die Hängemattenwelt für den Outdoorbereich einzudringen, weiß ich gar nicht mehr, wie ich darauf gekommen bin, dass es keine bessere Kombi zwischen leicht und gutem Schlafkomfort gibt, ich weiß nur, dass dieser Umstand ausgemacht hat, dass ich mich sehr schnell umfassender informiert und dann bei oder besser in der Crosshammock gelandet bin - Hauptargument (neben Gewicht) war für mich auch die unkompliziertere Bodenschlafoption durch Isomatte zur Isolation anstatt Underquilt. Habe ich zwar noch nie gebraucht, weil ich bisher nie mehr als Overnighter machen konnte (aus immer noch nicht ganz behobenen Problemen mit dem Fahrgestell/Hüfte), aber noch habe ich die Hoffnung, dass es mal wieder was werden könnte - und da brauche ich noch nicht mal ans norwegische Fjell zu denken, da reichen viele Campingplätze aus.

    Das Schaukeln der CH war für mich anfangs auch ungewohnt bis schwindelerregend, aber daran habe ich mich sehr schnell gewöhnt - und die heftigen Bewegungen nach dem Einsteigen lassen sich durch eine Gepäckmatte, die an der Aufhängung unter die Matte gehängt wird und die dann wie ein Gegenpendel wirkt, deutlich kompensieren.

    Hier ebenfalls - wenngleich ich leider nicht mehr komplett bei Null bin. Ich hatte aus gesundheitlichen Gründen (damals Schutz vor BWS-Blockaden) vor mittlerweile elf Jahren umgestellt, damals wohnte ich in Norwegen und hatte den perfekten Untergrund zum Barfußlaufen und kam auch sehr schnell zum ganzjährigen Unterwegssein, auch auf Wanderungen (bei Schnee mit Surffüßlingen). War eine herrliche Zeit, die meine Fußsohlen immer noch vermissen. Mit dem Rückzug nach D war das leider relativ schnell vorbei, beim Arbeiten musste ich geschlossene Schuhe tragen, die Umgebung hatte viel zu viel Schotter, ich kam insgesamt auch weniger in die Natur, erst recht, nachdem ich bei einem bei der Arbeit gründlich blockierten ISG und daraus folgend mehrere Jahren mit massiven Beschwerden rund um die Hüfte kaum noch laufen konnte. Im Diagnoseverfahren wurde dann auch ein kleiner Beinlängenunterschied festgestellt, seitdem trage ich rechts eine Ausgleichssohle, die ich leider tatsächlich brauche - was das Barfußlaufen insgesamt natürlich stark reduziert und mich im Alltag auf Minimalschuhe verweist. Normale Schuhe kommen mir aber nur mit einer Ausnahme an die Füße: Radschuhe mit festen Sohlen und SPD-Aufnahme. Aber auch bei denen achte ich auf eine genügend große Zehenbox und gehe mit denen nur kleine Strecken.

    Größere Wanderungen kann ich leider immer noch nicht wieder machen, je nach Wetter und Untergrund trage ich Zaqq Expeq, Merrell Vapor Gloves und Altra Superior.

    Danke, noodles ! Die erste Karte kannte ich noch nicht, hab gleich mal reingezoomt - hehe, da wird gleich mal bestätigt, dass ich am Rand von einem solchen Gebiet aufgewachsen bin und meine Overnighterplätze ebenfalls in so einem Gebiet liegen. Zwar "nur" jeweils in der ersten Stufe, aber immerhin. :thumbup: