Wenn wir auf Zelt-Bikepackingtour gehen, hat mein Mann Badelatschen von Decathlon dabei (197g in der größten Größe), für längere Stadtouren und Restaurant bevorzugt er dann allerdings seine Radschuhe. Packmaß ist nicht klein, die kommen aber unter die seitlichen Verschlussriemen der Arschrakete, da stört das nicht weiter. Ich selbst nehme Myog-Barfußsandalen mit, Vibram-Sohle mit silikonisierten Gummiriemen, bedingt am Fuß fixiert (für eine Wanderung sind sie nix, aber Stadt geht gut). Damit gehe ich auch ins Restaurant, auch mit Socken drunter, duschen geht auch (die Gummiriemen trocknen schnell).
Beiträge von Schwarzwaldine
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schrenz : da fragt sich jetzt nur, ob du zum Schrenzi-grabe verdonnert wirst oder zum Schrenzig-Rabe mutiert bist ...

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Ja, Baselayer wären auf jeden Fall eine sehr gute Ergänzung. Merino ist generell ein schwer zu bekommendes Material. Wie sind da deine/eure Präferenzen bei Mischgeweben? Auf langen Touren hatte ich bisher immer Probleme mit meinen 100 % Merino-Teilen – es ist nun mal ein Naturprodukt und bekommt bei starker Beanspruchung schnell Löcher. Daher tendiere ich privat eher zu einer stabileren Mischung (80/20), was natürlich nicht optimal für das Thema Recycling ist.
Geht mir mittlerweile genauso. 100% Merino ist leider meiner Erfahrung nach ein Lotteriespiel, was die Haltbarkeit angeht, scheint auch unabhängig vom Hersteller zu sein. Ich versuche es zwar trotzdem immer wieder, nehme aber zunehmend auch Mischgewebe mit Kunstfasern in Kauf, denn von zu kurzer Haltbarkeit hat auch niemand etwas, weder mein Konto noch die Umwelt (und ja, ich flicke - aber ab einem gewissen Punkt ist es hoffnungslos).
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MYOG-Barfußsandalen als zweites Paar
Zeig mal bitte 😊
Ich hatte als zweites Paar nur FlipFlops dabei. Zum Duschen und mal kurz zum Strand OK, aber ne Stadtbesichtigung hätte ich damit nicht machen wollen. (Den perfekten Zweitschuh suche ich auch noch: bequem zum Gehen, saugt sich nicht voll unter der Dusche, leicht, kann zur Not mit Socken getragen werden).
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Ja... Ich sehe den Vorteil von Flats. Aber jedes mal, wenn ich mit Flats fahre, vermisse ich die Clicks. Ich mag es einfach, dass der Fuß immer an der richtigen Stelle auf dem Pedal steht und tatsächlich ziehe ich zwischendurch such gerne mal.
Wenn ich später am Handy bin, schaue ich mal nach Bildern (hatte sie schon mal vorgestellt - Vibram Supernewflex 4mm als Sohle, silikonierte Gummibänder von Extex als Riemen, einfach mit der Nähmaschine aufgenäht, nicht mit Zehentrenner) - sie sind für einen Stadtbummel durchaus geeignet, zum Furten oder Wandern sitzen sie zu locker, da wären welche im Huaraches-Style besser.
Und mit Flats geht es mir genauso. Am Reiserad vermisse ich sie nicht, da bin ich es nicht gewohnt, aber am Gravel sofort beim Anfahren nach einem Stop.
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Für Frauen: die Bergfreunde hauen gerade diese Vaude-Radhose (ohne Polstereinatz oder Polster-Innenhose, damit genauso gut zum Wandern einsetzbar) raus. Sie ist ein gutes Stück leichter als angegeben (231g in M), kleines Packmaß, UV-Schutz 50, Eingrifftaschen und RV-Tasche am Rand und wer die Klett-Weitenverstellung im Innenbund raushaut, bekommt sie nochmals etwas leichter.
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Nicht den Skoj, aber die Pavei Ventilation, gefahren mit Kombipedalen. Finde ich zum Laufen noch einigermaßen ok, wobei ich entweder MYOG-Barfußsandalen als zweites Paar dabei habe oder leichte Fivefingers. Vor ein paar Tagen zum Beispiel war ich über die heilfroh, denn mit meiner immer noch leicht mosrigen Achillessehne hätte ich die Völklinger Hütte mit zahlreichen Eisentreppen nicht in den Radschuhen besichtigen wollen - und die Besichtigung hat sich echt gelohnt.
Mein Mann fährt Schuhe von NorthWave, genaues Modell weiß ich leider nicht - er kam mit den Pavei gar nicht klar, da hat sich die Sohle in den Kombi-Pedalen verhakt.
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Hallo Schwarzwaldine,
vielen Dank!
An heißen Tagen liebe ich es, durch die Wutachschlucht zu laufen – dort ist es meistens angenehm kühl und sie liegt praktisch direkt vor meiner Haustür. Sie ist ja auch Teil des Schluchtensteigs, der für Mehrtagestouren ein echtes Highlight ist. Einzelne Abschnitte laufe ich dort immer wieder gerne. Ansonsten bin ich oft rund um die drei Berge Feldberg, Blauen und Belchen unterwegs – da findet sich eigentlich immer eine schöne Tour. Für eine Tagestour finde ich den Jägersteig in Schluchsee super, zur Hälfte geht’s durch den Wald und zur Hälfte direkt am See zurück.
Zum Gewicht: Ich habe mich für den Start bei meinem Hoodie bewusst für Polartec® Alpha™ 90 entschieden, weil er mehr Wärmeleistung bietet und dadurch noch etwas flexibler eingesetzt werden kann. Könnte es sein das dein Senchi Hoodie aus Alpha 60 ist? Das würde zumindest den Gewichtsunterschied erklären. Ein Modell mit Alpha 60 ist auf jeden Fall geplant, wahrscheinlich aber erst ab nächstem Jahr.
Da war ich früher, als ich noch in der Nähe von Freiburg gewohnt habe, gerne unterwegs.
Zum Senchi: ich habe ihn gebraucht gekauft, deshalb weiß ich das Materialgewicht leider nicht. Aber meine MYOG-Langarmteil aus Alpha 70 von Extex wiegt ohne Kapuze, aber mit Rollkragen, 76g in Etwa-Größe M und im Vergleich ist das Senchi-Material eher dicker, keinesfalls dünner, daher vermute ich 90er. Vermutlich ist Carstens Vermutung richtig - der Senchi ist schon relativ eng geschnitten.
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Hallo Sophia,
willkommen hier! Der Hoodie hört sich interessant an für alle, die nicht selbst nähen ... 130g kommt mir bei S aber etwas schwer vor, mein Senchi (mit Kapuze) wiegt 101g in M.
Designed im Schwarzwald - wo bist du unterwegs, wenn es vor der Haustüre sein soll?
LG Schwarzwaldine
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@Alpaka: ich hatte über das blaue Forum zwei Hoodies von AG erstanden, in der Hoffnung, dass das mit der besseren Haltbarkeit gegenüber Merino stimmt ... Spoiler: tut es nicht, beide hatten schon nach kurzer Tragezeit Löcher. Und das Material des Sunhoodies finde ich auch kratziger als Merino, ist also nichts für empfindliche Haut.
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Christian Wagner und nachts schwitzen: betrifft dich vermutlich nicht, weil zumindest dein Nickname auf männlich deutet, aber viele Frauen kommen irgendwann in die Lebensphase, in der sie von einem Moment auf den anderen urplötzlich anfangen zu schwitzen, im bloedsten Fall läuft richtig die Brühe. Da macht ein Daunenschlafsack keinen Spaß mehr und das Ding kollabiert - frag mal Kay.
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Ich habe den, einmal den Flame 0 (also die Frauenversion) und mein Mann hat den Spark 0 in Long. Ja, sie passen in das Säckchen rein, mache ich allerdings so gut wie nie, weil beide meistens beim Bikepacking zum Einsatz kommen und sie dann ohne Packsack in die 9-Liter-Lenkerrolle gestopft wesentlich besser neben die Exped Duo-Airmat passen. Außerdem kommt dann noch ein Deckenschlafsack (dient geöffnet als Backup für uns beide) und Luftkissen rein - die 0er-Reihe ist also absolut gut komprimierbar.
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Die selbstgemachte Democreme ist super, alternativ gibt es bei Smarticular auch ein Flüssigde für Deoroller auf Natronbasis. Leider hat bei mir bei beidem die Wirkung relativ schnell nachgelassen; das kenne ich leider mit allen. Deshalb setze ich das "Wild"-Zeug nur auf Tour ein, damit sie möglichst lange erhalten bleibt.
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Der heutige Tag begann mit einer gehörigen Panne, weil meine mechanische GRX-Schaltung ihren Dienst versagte. Ich habe mich erst selber an einer Reparatur versucht, musste dann aber doch einen Radladen in Hadsund aufsuchen. Dort hat man mir einen neuen Bowdenzug eingezogen und dann funktionierte sie wieder. Im alten Zug waren innen (nicht am Ende) einzelne Stränge gerissen und hatten sich in der Hülle verklemmt. Das ist mir in meinem fünfzigjährigen Fahrradleben noch nie passiert.
Danke fürs Mitnehmen! Und die Panne klingt sehr nach dem, was meinem Mann auf der letzten Tour passiert ist, ebenfalls GRX, ebenfalls einzelne gerissene Stränge im Inneren. Bei uns war es aber am vorletzten Tag und wir sind dann halt einen Tag früher als geplant ausgestiegen, denn Samstag Nachmittag gab es keine offenen Radläden mehr.
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In meiner Radtour-Anfangszeit habe ich auch auf so einem dünnen Alumatten-Faltding geschlafen. Sonderlich bequem war es nicht, aber an frieren konnte ich mich in Kombi mit einem israelischen Militärschlafsack nicht erinnern. War so eine Sache von: ich war jung und brauchte das Geld - äh, hatte kein Geld.
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Danke ... die Preise werden tatsächlich angezeigt. Aber die Verbindungen sind nicht gerade ideal - bei der Anfrage D - Oslo S beträgt die Reisezeit über 4 Tage, bei bahn.de 24h. Ist also noch etwas Luft nach oben.
Und: mit Fahrrad buchen geht wohl auch nicht.
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Unsere Räder haben Schraubenaufnahmen im Oberrohr, da sitzen die Taschen äußerst fest (und sind aber durch die Klickaufnahme sehr schnell entfernbar). Schwer sind sie, ja, aber beim Bikepacking bin ich nicht so kritisch mit dem Gewicht, sofern die Funktionalität stimmt. Gerade, wenn noch das Handy sicher oben drauf soll, muss ja eine gewisse Steifigkeit mitgebracht werden und die wiederum bedingt ein gewisses Gewicht. Dafür spare ich mir die Handyhalterung am Lenker.
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Sinnvoll für die Vitamin- und Mineralstoffversorgung ist es (natürlich nicht gerade im Winter), sich mit essbarem Grünzeug vertraut zu machen und unterwegs zu sammeln
Ebenso Scharbockskraut, das vor der Blütezeit essbar sein soll (das hab ich aber bisher zur Sicherheit stehen gelassen).
Die ersten Scharbockskrautblätter habe ich schon als Kind direkt im Wald genascht, die Mengen, ab denen es problematisch wird, sind schwer zu schaffen bzw. die positive Wirkung überwiegt, siehe Name.

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Nutzt jemand eine kleine Tasche vorne auf der Mittelstange und am Lenker fixiert? Wenn's das mit Sichtfenster/Fach fürs Handy gäbe, wäre das vielleicht meine Ideallösung – Geldbeutel und Werkzeug wären dann auch griffbereit untergebracht.
Mein Mann und ich haben die Toptube-Bag von Ortlieb - die gehört zu den größeren Oberrohrtaschen, in die richtig was reinpasst (Nachteil: Ortliebpreis ...). Sie hat keine Sichtfenstertasche, aber Handyhalterungsschlaufen an der Oberseite. Wenn's regnet, kommt das Handy in eine Noaksbag. Früher hatte ich das Handy auf dem Vorbau montiert, aber mittlerweile ist der so kurz, dass da keine Halterung montierbar ist. Weiterer Vorteil: da ich die Hauptnavigation lieber über Karten mache und die Kartentasche an der Lenkertasche befestigt ist, stören Handy und Kartentasche sich nicht gegenseitig, sondern die Kartentasche beschattet das Handy, wenn es nötig ist.
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Es gibt Spinatpulver, hat mich allerdings nicht sonderlich überzeugt. Wenn du an frischen Rucola kommst und noch etwas Olivenöl und Parmesan dabei hast, ergibt das doch ohne großen Aufwand und kulinarischen Ausrüstungsbedarf eine prima Pastasauce (eine leichte Schneidemöglichkeit ist allerdings ganz sinnvoll, z.B. über Faltschüsseln zu erreichen).
Sinnvoll für die Vitamin- und Mineralstoffversorgung ist es (natürlich nicht gerade im Winter), sich mit essbarem Grünzeug vertraut zu machen und unterwegs zu sammeln - z.B. Vogelmiere, Giersch, Brennnessel, Löwenzahn, Spitzwegerich, Sauerampfer, Gänseblümchen, Knoblauchrauke. Jungpflanzen schmecken natürlich am besten, aber auch im Sommer bis Frühherbst findet sich da einiges.