Beiträge von Sundance

    [ot]

    Was bitte ist "GGG"?

    OT: GarageGrownGear - eine Art Marktplatz, bzw. Händler, der Produkte von verschiedenen Cottage-Herstellern verkauft. Eigentlich ganz schöner Ansatz!

    Denn allein kann niemand gegen REI anstinken. Sonst bleibt fast allein die Selbstvermarktung.

    Ich kann nicht wirklich etwas dazu sagen, da der Rucksack nicht auf meinem Rücken war. Aber ist ist gut verarbeitet und - passende - Rückenlänge vorausgesetzt, traue ich ihm das wohl zu.

    Bleibt die Frage, ob es wirklich 50 Liter sind. Im Vergleich mit meinem Exped Lightning 45 würde ich ihn kleiner einschätzen.

    Ich bin zunächst zum Arzt und habe mir ein Rezept geholt. Und damit bin ich dann zum Orthopädieschuhmacher und habe mir entsprechend die Einlagen machen lassen. Da diese nicht Standard sind, hat mich das noch mal gut 100 EUR gekostet. Aber das war es mir wert, da ich selbst bei wirklich weiten Strecken keine Probleme mehr habe.

    +1

    Hier allerdings nur 40,-- €. Die nächsten kosten dann 20,-- €.

    Ich bin zwar nicht barfuß und ohne Geld unterwegs, aber als Individualreisender erlebst du es doch immer wieder:

    Da sind Menschen, die dir freundlich begegnen, dir helfen, dich im Garten oder in der Ferienwohnung übernachten lassen, usw. Ich würde es nicht zum Prinzip erheben, aber dort, wo ich auf die Hilfte anderer angewiesen bin, habe ich sie häufiger erlebt als wenn ich autark unterwegs bin. Und selbst dann habe ich immer wieder Menschen getroffen, die mir Tipps gegeben haben, mich zum Essen eingeladen oder mir ein Bier spendiert haben.

    Ich habe es nur einmal erlebt, dass ich in Schweden an einem Bauernhof gefragt habe, ob man uns die Wasserflasche von meiner Frau und mir auffüllen könne und man mir erklärt hat: Das geht nicht. Das Wasser sei knapp und man brauche es für die Pferde. Das waren aber auch zwei Damen, die gerade auf Liegestühlen in der Sonne lagen. Zwei Häuser weiter war das dann kein Problem und wir haben noch einen Kaffee dazu bekommen.

    Spannende Fragen. Ich habe mir mal Zeit genommen, um meine Gedanken dazu zu formulieren:

    Meine Kernfrage lautet etwas anders: Habe ich aufgrund der neuen technischen Möglichkeiten heute auch eine neue Verantwortung?

    Zur Erklärung: Ich habe Anfang der 90er Abi gemacht und bin dann für ein Jahr in Argentinien gewesen. In vielen Gegenden gab es hier noch nicht einmal Telefon oder Fax. Meine Eltern wussten nur grob, wo ich war (z.B. Patagonien). Und es gab Zeiten, da hatten wir über Monate keinen Kontakt (und das war gesellschaftlich akzeptiert).

    Damals gab es noch keine 7d Stoffe. Außerdem war ich mindestens UH unterwegs.

    Für mich ist die Relation daher nicht so sehr: Je mehr Technik, desto mehr Bereitschaft für UL und damit Risikobereitschaft. Denn damals gab es weder Technik noch UL.

    Für mich lautet die Formel stattdessen: War ich damals ganz ohne Technik leichtsinnig? Und: Wäre ich es heute, wenn ich immer noch ohne Satellitentelefon, InReach, etc. in derselben Gegend unterwegs wäre? Oder eben: Leitet sich aus neuen technischen Möglichkeiten auch eine neue Verantwortung ab?

    Mit rein spielen weiterhin einerseits eine veränderte Risiko-Toleranz damals und heute und auf der anderen Seite eine Technik-Gläubigkeit auch in Bezug auf die Verlässlichkeit elektronischer Kommunikationsmittel (vs. Karten und Umgang damit).

    Ich würde daher für mich ableiten:

    Wer Technik als Ersatz für Erfahrung oder Planung nutzt, steigert das Risiko enorm. Und Technik kann Urteilskraft erst recht nicht ersetzen.

    Und gleichzeitig bleibt es dabei: Wer remote unterwegs ist, bewegt sich zwischen echtem Risiko, Selbstkenntnis und Vorbereitung. Und er trägt auch Verantwortung für die, die ihn möglicherweise retten müssen. Dieses Prinzip ist gleich geblieben.

    Habe mal ChatGPT um einen Vergleich gebeten:

    DEET ist weniger akut toxisch als Permethrin, aber belastet dennoch aquatische Ökosysteme. Es kann in niedrigen Konzentrationen Mikroorganismen und Nahrungsketten beeinträchtigen. Auch hier ist ein Waschen in natürlichen Gewässern ökologisch nicht vertretbar.

    Ich weiß nicht, ob Leggins für mückenreiche Gegenden im Sommer (bei mir meist Schweden) überhaupt gut funktionieren. Auch daher meine Frage.

    In Bezug auf Wärme und Atmungsaktivität reicht mir tagsüber meine kurze Hose aus. Abends im Camp und nachts im Quilt ist etwas zusätzliche Wärme schon nett. Bisher habe ich im Sommer für Tags/Abends eine Regenhose mitgenommen. Das gibt die nötige Wärme und hält Mücken und Feuchtigkeit ab (auch beim Sitzen auf feuchtem Boden). Für nachts habe ich eine lange Merinohose dabei.

    Meine Überlegung war: Statt Regenhose nehme ich einen Regenrock mit. Für die Wärme dann eine Leggins, die ich auch nachts anziehen kann. Aber wenn viele Mücken da sind, dann stellt eine Leggins keine vernünftige Stichbarriere dar. Daher die Idee mit Nobite.

    Und klar, die Leggins würde ich schon regelmäßig durchwaschen. Mit Nobite aber schadet das der Umwelt und kein regelmäßiges Waschen den Mitwandernden (und mir). Und ohne Nobite schadet es mir, bzw. meinen Beinen.

    Vielleicht sind Leggins in Skandinavien also erst ab Herbst eine gute Idee. Es gibt zwar Tights u.a. von FR auch von Varusteleka, aber die sind eher dicker vom Stoff her und vermutlich trotzdem nicht durchstichfest.

    Aber vielleicht gibt es ja Wanderende hier, die mich eines Besseren belehren können?

    OT: Oben herum trage ich im Sommer tagsüber ein T-Shirt, abends dann ein Langarm-Nosilife-Hemd von Craghoppers. Im Herbst ein grünes Woolpower-KSK-BW Oberteil mit RV. Dazu dann entweder Windjacke mit Regenschirm oder Regenjacke.

    Ja, in der Tat stechen die norwegischen Mücken schnell durch den dünnen Stoff, den meine Leggings zb an den Waden hat. Durch den etwas dickeren Stoff schaffen sie es nicht, aber die Leggings, an die du denkst sind vermutlich komplett aus dünnem Stoff.

    Unterwegs habe ich schon mit Mückenspray für den Körper dagegen gearbeitet, aber auf meiner Packliste steht seitdem unter "Leggings" die Erinnerung an mich selbst "Nobite!"

    Und, funktioniert das mit Nobite?

    Welche Leggins hast du? Es gibt da ja richtige Wanderleggins, über Lauf- und Yogaleggins bis hin zu Damenstrumpfhosen.

    Moin,

    eine Frage an die Legginsnutzer unter euch.

    Manche kombinieren sie gerne mit kurzen Laufhosen und haben so ein flexibles Konzept.

    Wie verhält sich das in mückenreichen Gebieten? Könnte mir vorstellen, dass der enganliegende Stoff zu mehr Stichen führt? Vorher dann mit Nobite, o.ä. einsprühen?

    Wer nutzt ein solches Konzept und war damit schon im Sommer in Finnland oder ähnlichen Gegenden? Und wenn das auch hier funktioniert, - welche Modelle nutzt ihr?

    Ehrlich...

    Nix zu Datenschutz

    Rechschreibung ist Chaos

    Keine Erklärungen zu Bezahlmethoden, Rücksendung, ...

    Kein Impressum

    Hotmail-Adresse als Kontaktadresse

    usw.

    Einfach mit Wonderclips fixieren und dann nähen, funktioniert bei mir gut.

    So mache ich es bisher auch. Jetzt habe ich von dem von the_wandering_goat gehört, dass er das Band manchmal erst tackert, dann näht und anschließend die Tackernadeln wieder entfernt.

    Ich bin jedoch gerade noch am Prüfen, ob ich eine andere Platte bei meiner Nähmaschine einsetze und diese noch mit anderen Löchern versehe, damit ich so einen "Binder" befestigen kann. Sollte ich es zu einer praktikablen Lösung kommen, zeige ich sie hier.

    Denn: Das sieht schon richtig gut aus, was er da näht.