Beiträge von Sundance

    Spannende Fragen. Ich habe mir mal Zeit genommen, um meine Gedanken dazu zu formulieren:

    Meine Kernfrage lautet etwas anders: Habe ich aufgrund der neuen technischen Möglichkeiten heute auch eine neue Verantwortung?

    Zur Erklärung: Ich habe Anfang der 90er Abi gemacht und bin dann für ein Jahr in Argentinien gewesen. In vielen Gegenden gab es hier noch nicht einmal Telefon oder Fax. Meine Eltern wussten nur grob, wo ich war (z.B. Patagonien). Und es gab Zeiten, da hatten wir über Monate keinen Kontakt (und das war gesellschaftlich akzeptiert).

    Damals gab es noch keine 7d Stoffe. Außerdem war ich mindestens UH unterwegs.

    Für mich ist die Relation daher nicht so sehr: Je mehr Technik, desto mehr Bereitschaft für UL und damit Risikobereitschaft. Denn damals gab es weder Technik noch UL.

    Für mich lautet die Formel stattdessen: War ich damals ganz ohne Technik leichtsinnig? Und: Wäre ich es heute, wenn ich immer noch ohne Satellitentelefon, InReach, etc. in derselben Gegend unterwegs wäre? Oder eben: Leitet sich aus neuen technischen Möglichkeiten auch eine neue Verantwortung ab?

    Mit rein spielen weiterhin einerseits eine veränderte Risiko-Toleranz damals und heute und auf der anderen Seite eine Technik-Gläubigkeit auch in Bezug auf die Verlässlichkeit elektronischer Kommunikationsmittel (vs. Karten und Umgang damit).

    Ich würde daher für mich ableiten:

    Wer Technik als Ersatz für Erfahrung oder Planung nutzt, steigert das Risiko enorm. Und Technik kann Urteilskraft erst recht nicht ersetzen.

    Und gleichzeitig bleibt es dabei: Wer remote unterwegs ist, bewegt sich zwischen echtem Risiko, Selbstkenntnis und Vorbereitung. Und er trägt auch Verantwortung für die, die ihn möglicherweise retten müssen. Dieses Prinzip ist gleich geblieben.

    Habe mal ChatGPT um einen Vergleich gebeten:

    DEET ist weniger akut toxisch als Permethrin, aber belastet dennoch aquatische Ökosysteme. Es kann in niedrigen Konzentrationen Mikroorganismen und Nahrungsketten beeinträchtigen. Auch hier ist ein Waschen in natürlichen Gewässern ökologisch nicht vertretbar.

    Ich weiß nicht, ob Leggins für mückenreiche Gegenden im Sommer (bei mir meist Schweden) überhaupt gut funktionieren. Auch daher meine Frage.

    In Bezug auf Wärme und Atmungsaktivität reicht mir tagsüber meine kurze Hose aus. Abends im Camp und nachts im Quilt ist etwas zusätzliche Wärme schon nett. Bisher habe ich im Sommer für Tags/Abends eine Regenhose mitgenommen. Das gibt die nötige Wärme und hält Mücken und Feuchtigkeit ab (auch beim Sitzen auf feuchtem Boden). Für nachts habe ich eine lange Merinohose dabei.

    Meine Überlegung war: Statt Regenhose nehme ich einen Regenrock mit. Für die Wärme dann eine Leggins, die ich auch nachts anziehen kann. Aber wenn viele Mücken da sind, dann stellt eine Leggins keine vernünftige Stichbarriere dar. Daher die Idee mit Nobite.

    Und klar, die Leggins würde ich schon regelmäßig durchwaschen. Mit Nobite aber schadet das der Umwelt und kein regelmäßiges Waschen den Mitwandernden (und mir). Und ohne Nobite schadet es mir, bzw. meinen Beinen.

    Vielleicht sind Leggins in Skandinavien also erst ab Herbst eine gute Idee. Es gibt zwar Tights u.a. von FR auch von Varusteleka, aber die sind eher dicker vom Stoff her und vermutlich trotzdem nicht durchstichfest.

    Aber vielleicht gibt es ja Wanderende hier, die mich eines Besseren belehren können?

    OT: Oben herum trage ich im Sommer tagsüber ein T-Shirt, abends dann ein Langarm-Nosilife-Hemd von Craghoppers. Im Herbst ein grünes Woolpower-KSK-BW Oberteil mit RV. Dazu dann entweder Windjacke mit Regenschirm oder Regenjacke.

    Ja, in der Tat stechen die norwegischen Mücken schnell durch den dünnen Stoff, den meine Leggings zb an den Waden hat. Durch den etwas dickeren Stoff schaffen sie es nicht, aber die Leggings, an die du denkst sind vermutlich komplett aus dünnem Stoff.

    Unterwegs habe ich schon mit Mückenspray für den Körper dagegen gearbeitet, aber auf meiner Packliste steht seitdem unter "Leggings" die Erinnerung an mich selbst "Nobite!"

    Und, funktioniert das mit Nobite?

    Welche Leggins hast du? Es gibt da ja richtige Wanderleggins, über Lauf- und Yogaleggins bis hin zu Damenstrumpfhosen.

    Moin,

    eine Frage an die Legginsnutzer unter euch.

    Manche kombinieren sie gerne mit kurzen Laufhosen und haben so ein flexibles Konzept.

    Wie verhält sich das in mückenreichen Gebieten? Könnte mir vorstellen, dass der enganliegende Stoff zu mehr Stichen führt? Vorher dann mit Nobite, o.ä. einsprühen?

    Wer nutzt ein solches Konzept und war damit schon im Sommer in Finnland oder ähnlichen Gegenden? Und wenn das auch hier funktioniert, - welche Modelle nutzt ihr?

    Ehrlich...

    Nix zu Datenschutz

    Rechschreibung ist Chaos

    Keine Erklärungen zu Bezahlmethoden, Rücksendung, ...

    Kein Impressum

    Hotmail-Adresse als Kontaktadresse

    usw.

    Einfach mit Wonderclips fixieren und dann nähen, funktioniert bei mir gut.

    So mache ich es bisher auch. Jetzt habe ich von dem von the_wandering_goat gehört, dass er das Band manchmal erst tackert, dann näht und anschließend die Tackernadeln wieder entfernt.

    Ich bin jedoch gerade noch am Prüfen, ob ich eine andere Platte bei meiner Nähmaschine einsetze und diese noch mit anderen Löchern versehe, damit ich so einen "Binder" befestigen kann. Sollte ich es zu einer praktikablen Lösung kommen, zeige ich sie hier.

    Denn: Das sieht schon richtig gut aus, was er da näht.

    ich immernoch keine wirklich guten Unterhosen gefunden habe, die meine Enormen Radler-Schenkel

    Glückwunsch zu den enormen Radler Schenkeln!

    Saxx Unterhosen mit Ball-Park finde ich hier gut.

    Saxx hatte ich auch schon welche, fand das Material aber nciht so angenehm. Muss ich mal nochmal schauen.

    Ich bin mit denen zufrieden: SAXX Quest Quick Dry Mesh Boxer Brief Fly, Wiegen in M 79g.

    Klar.

    Die Geschichte dahinter: Mein Bruder fährt im Sommer das Silk Road Mountain Race mit und ich hatte ihm angeboten, einen Framebag zu nähen. Weil gerade bei ExTex ein Taschenstoff 250g/qm im Angebot war, hatte ich mich dafür entschieden. Blaugrau, bzw. schwarz als Außenstoff, limegrün als Futter. Und dann sind es zwei Lagen pro Seite (außen + innen), auf der einen Seite dann noch weitere Lage (für eine schmale Tasche) und dann noch die Gurtbänder, bzw. das Klettband. Fotos von innen habe ich leider keine gemacht.

    Und um innen an den Nähkanten einen schönen Abschluss zu haben, habe ich hier Gurtband rumgelegt. Das aber geht schöner, wie ich neulich im Insta Feed von the_wandering_goat (https://www.instagram.com/reel/DJpUWUXSMFb/) gesehen habe. Da ich aber nur eine Haushaltsmaschine habe, suche ich nun hierfür was.

    Nun könnte man meinen: Projekt ist doch fertig. Aber ich habe auch noch einen alten LK35 Rucksack, dem ich immer noch mal einen neuen Sack aus Cordura verpassen wollte. Und inzwischen hat mein Sohn schon angekündigt, dass er für seine Sommertour ebenfalls gerne einen Framebag hätte.

    Bei Ali und Temu habe ich mich schon seitenweise durchgescrollt und auch meine Stichwortsuche verfeinert. Bisher noch ohne Erfolg. Viele Schrägbandeinfasser falten das Schrägband nicht nur einmal, sondern zusätlich noch oben und unten. Bei normalem Schrägband sieht es besser aus. Aber bei Gurtband wird alles auch sehr dick.

    Ich habe jetzt vielleicht was gefunden, was ich anpassen kann. Ich habe mal den Verkäufer angeschrieben.

    Eigentlich hätte ich gedacht, dass es ein ganz normales Tool wäre und Standard. Und für dünnere Bänder gibt es da tatsächlich auch vieles.

    Ketteln so wie eine Overlock kann die 6122 nicht. Ich kann nur so eine Art Zickzacknaht über die Kante setzen.

    Und ja, so in der Art wie die von dir verlinkten Füße, allerdings so, dass das Gurtband nur einmal in der Mitte gefaltet wird, für 25mm Gurtband passt und mit mit vernünftiger Befestigung auf meiner Haushalts-Maschine.

    Moin,

    ich suche für meine Pfaff 6122 ein Tool, mit dem ich Gurtband (25mm) einmal in der Mitte gefaltet, sauber um Kanten legen kann.

    Dabei besteht die umschlossene Stoffkante auch schon aus dickerem Material wie z.B. zwei Lagen Cordura, o.ä. D.h. der Durchgang für den Stoff muss auch schon etwas breiter sein. Allerdings auch nicht immer.

    Gerne auch im 90 Grad Winkel zum Nähfuß, so dass das Gurtband von der Seite reinläuft.

    Anwendungsfall sind Außen- und Innenkanten von Taschen, das Umschließen von Innennähte in Rucksäcken, u.a.

    Kennt jemand so was und kann es empfehlen?

    Danke, Helge

    P.S. Der Anwendungsfalls dürfte möglicherweise "Schwerer als UL" sein. Aber ich habe z.B. Bikepacking-Taschen für einen Verwandten genäht und da hätte ich das gut gebrauchen können. Und gestern bei meinen Lagersäcken für Schlafsäcke ebenfalls.