Beiträge von Sundance

    Moin,

    wir sind auf Familienurlaub in Ausland und als der mit der Kreditkarte im Portemonnaie würde ich gerne die Kosten im Blick behalten, damit das Entsetzen nicht erst nach dem Urlaub einsetzt.

    Es geht mir um einen privaten Überblick. Ich muss keine Spesenabrechnun o.ä. erstellen. Schön wären frei definierbare Kategorien. Gerne open source. Super wäre perspektivisch mit Währungsungsrechnung.

    Zu Hause würde ich Excel dazu nehmen. Da könnte ich mir dann auch entsprechende Auswertungen zu erstellen. Die meisten App Lösungen für Android (GOS) sind mir jedoch zu umfangreich.

    Was nutzt ihr und könnt es empfehlen?

    mars_hikes ich möchte dir gerne widersprechen. Meine ersten Nähversuche habe ich mit der alten Pfaff 301 meiner Frau gemacht. Und die konnte vielleicht kein Leder, aber auf alle Fälle stärkeres Cordura und auch Jeans. Und mit etwas Geduld waren auch mehrere Lagen der dünneren Outdoorstoffe machbar. Ähnliche Erfahrungen habe ich mit einer Einstiegsmaschine (100,--) von Brother gemacht (die unserer Tochter).

    Mit diesen Maschinen kann man recht viel machen. Dass ich mir dann eine gebrauchte Pfaff 6122 gekauft hatte, lag daran, dass ich tatsächlich mehr "Wumms" haben wollte, um auch dünne HDPE Platten durchnähen zu können und ich diesen IDT Fuß haben wollte.

    Noch eine Info für alle, die in die USA einreisen wollen:

    Wenn man über Dublin fliegt, kann man bereits dort in die USA einreisen. Es gibt einen extra Flughafenbereich. Das Stichwort lautet: "U.S. Preclearance". Wenn man dann in den USA ankommt, ist es so als würde man mit einem Inlandflug ankommen.

    Ein Kollege von mir ist vor kurzem so gereist und hat mir davon berichtet.

    Eine Nachfrage noch mal an wilbound Christian Wagner:

    So wie ich es jetzt verstanden habe, lassen sich Stoffe mit mehr Stretch (Silnylon vs. Silpoly) besser auf Spannung bringen. Richtig?

    Inwiefern ersetzt (oder ergänzt) die Dehnung des Stoffes die Verwendung von Shock-Cords?

    Ich sehe hier zwei Szenarien:

    - In Bezug auf die Dehnung bei Feuchtigkeit.

    - In Bezug auf die Abfederung von Windboen.

    Und falls ich falsch liege, würde ich gerne wissen: Inwiefern führen die Dehnungseigenschaften zu einem strafferen Aufbau? Denn festknallen kann ich doch jeden Stoff, oder?

    Ich finde meine Skizze nicht mehr. Und nachmessen geht gerade nicht, da das Tarp eingepackt auf dem Dachboden liegt.

    Es ist jedoch bestimmt sehr ähnlich wie hier auf DIYGEARSUPPLY unter "Hex Tarp". Die Firstnaht hatte ich wie bei den Warbonnet-Tarps gemacht, also beide Stoffbahnen deckungsgleich übereinander gelegt, dann mit einer Nahtzugabe von 0,7cm zusammengenäht, umgeschlagen (aus außen wird innen) und dann die Kante mit einem in der Mitte gefalteten Einfassband eingefasst. Dies habe ich an den Enden überstehen lassen und anschließend zurück geführt, so das sich die Schlaufe als Abspannpunkt nutzen kann.

    Ich kenne übrigens deutlich mehr Hängemattentarps, die Gurtband an den seitlichen Abspannpunkten verwenden. Von der Variante mit seelenlosem Paracord hatte ich gehört, aber noch kein Exemplar in Live gesehen.

    Für mich ist bei der Abspannung der Goldstandard ein Shockcord mit Dyneema-Kern, welches ich auf Spannung bringe, um ein (nächtliches) Durchhängen des Tarps zu minimieren. Außerdem ist es bei Böen hilfreich, um die Spannungsspitzen abzufedern.

    Anbei ein Foto von der Abspannung meines Wintertarps. Diese Variante ist sicherlich schwerer, aber zum einen war mir hier Gewicht egal, zum anderen soll es auch Handschuhkompatibel sein.

    Anscheinden verwendet ihr jedoch die Eigenschaft "strechy" des Tarpstoffes, um es entsprechend auf Spannung zu bringen. Fast so als ob es das Shock-Cord ersetzen könnte. Das hilft immer noch nicht bei richtig böigem Wind, aber wäre eine Überlegung wert. Vielleicht könnt ihr mir dazu noch einen oder zwie Sätze schreiben?

    Skizze vom Schnitt folgt.

    Hier von einem Tarp, das ich vor einigen Jahren genäht habe. So soll es wieder werden.


    Und hier eins in Snow Camo mit Türen. Das darf ich aber hier nicht zeigen, weil zu schwer ;)

    Aber das hat einen komplett anderen Schnitt.

    Warum Trapezform beim Hängemattentarp?

    Weil es von der Größe her bei den meisten Wetterbedingungen reicht. Türen habe ich bisher so gut wie nie vermisst. Außerdem gucke ich gerne raus und liebe den freieren Blick. Wichtiger ist die Länge, bzw. der Überstand auf beiden Seiten.

    Beim Schnitt kann man ebenfalls durch die Diagonale etwas Material sparen.

    Ich nehme eine Stoffbahn pro Seite. In der Mitte oben dann eine Kappnaht. Hier habe ich auch schon mal Gurtband reingelegt.

    Eine Frage an die Vielnäher:

    Welchen dieser beiden Stoffe würdet ihr für ein Tarp verwenden?

    Diesen hier von Extex oder den von wilbo kürzlich verlinkten von Esvo? Der von Extex ist ein silikonbeschichteter Ripstop-Polyester Stoff, der andere ein mit Silikon beschichteter Ripstop-Nylon Stoff.

    Anwedungsfall wäre ein trapezförmiges Tarp für die Nutzung mit einer Hängematte.

    Anvisierte Specs:

    - Firstlänge ca. 3,60 Meter.

    - Rechts und Links je zwei Abspannpunkte mit Dreiecksring, Shockcord mit Tanka, Abspannleine.

    - Kettenlinien an Kanten

    - Farbe: Sand (oder ähnlich)

    - Insgesamt brauche ich ca. 7 Meter Stoff, dann fällt auch noch ein Packbeutel mit ab.

    Es geht mir hier mehr um die Eigenschaften als um den Preis; wobei ich nicht sagen will, dass der egal wäre.

    Ich war diesen Sommer mal wieder mit Zelt (und nicht Hängematte) unterwegs und hatte meinen 167 Apex Diy Topquilt dabei. Und ich habe ab ca. 12 Grad gefroren. Ich ahne, dass es an meiner Isomatte (Nordisk Vanna 3,8) lag. Wäre diese wärmer gewesen ...

    Könnt ihr das bestätigen? Wie bezieht ihr das in eure Berechnungen ein? Denn feuchte Daune verliert schon an Bauschkraft und Isolationsvermögen.

    Oder passt meine Frage hier nicht so - dann gerne auch verschieben.