Beiträge von Lina Wiese

    Da es ja nie zu spät für Schlafsack-Inletts ist, antworte ich hier trotzdem mal.

    (Ich hoffe, Du hattest noch was passendes gefunden und konntest die Nächte in luftiger Höhe genießen.)

    Über die Jahre haben sich bei mir einige Hüttenschlafsäcke angesammelt...

    Von dem vergleichsweise schweren Fleece-Inlett von Ajungilak, über das Flanell-Inlett von Cocoon, über den Reactor-Nachbau von Aegismax bis zum < 100 g Seidenschlafsack von Vagabag (95 g, nachgewogen). Obwohl es kein Ripstop-Material ist, ist die Verarbeitung top und es ist mir auch noch nicht gelungen, einen Faden zu ziehen. Den gibt es am großen Fluss (https://amzn.eu/d/gsIEdOX) in unterschiedlichen Farben.

    Ansonsten bin ich gerade am Überlegen, ob ich mir ein Inlett selber nähe: Unterseite Seide und Oberseite Alpha. Hat jemand schon mal so einen Sommerschlafsack/Inlett genäht und kann über Erfahrungen berichten?

    Vermissen möchte ich dennoch nicht eine Tour mit Affen, Kothe,

    Welcher Bund?

    🤗

    Wölflingsstufe und Pfadfinder (inkl. Gruppenleitung) bei der Christlichen Pfadfinderschaft 1921, die dann mit der CPD fusionierte.

    Nach einem Umzug bin ich dann in den VCP eingetreten und wurde dann durch die Hamburger Runde Kreuzpfadfinderin.


    Gut Pfad allerseits in die Runde

    Ich hätte noch Wachs & Leder vorzuschlagen... 🤪😇

    Früher waren wir bei den Pfadis mit Baumwollzelten unterwegs. Das Schlafklima war schon angenehmer und wie muckelig waren die Nächte in der Jurte am Feuer...

    Im Bushcraft- und LARP-Bereich sind gewachste Baumwolle, Leder, Loden, Schaffell nach wie vor in Gebrauch.

    Aber zwischen meinem Schweizer Affen und meinem AromPacks Mo liegen Jahre der Entwicklung, was sich im Tragekomfort, Aussehen, Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Ökobilanz des Materials widerspiegelt.

    Ich denke, hier zeigt sich die gleiche Veränderung, die uns in alles anderen Lebensbereichen auch begegnet.

    Vermissen möchte ich dennoch nicht eine Tour mit Affen, Kothe, Schaffell und Wolldecke.

    Leichter ist auf jeden Fall komfortabler.


    Und wer seine abgerockte UL-Ausrüstung in die Tonne kloppen möchte, darf mich gerne anschreiben!

    Vielleicht gelingt es mir, daraus etwas Neues zu zaubern. Ich bastel und näe nämlich gern. Dann isses auch wieder (ein wenig) nachhaltiger und es muss nix Neues produziert werden.

    Miroplastik in Tieren und dem Wasser ist schlimm. Aber was noch so alles im Trinkwasser ist, das ist schon gruselig...

    Dieses Jahr habe ich Sebastian (Indy) auf dem PCT begleitet und Liz Kidder (Handstand) und Julia (Skybird).

    Aber so richtig feiere ich ja Madison Blagden (PegLeg), die uns seit dem 1. Januar mitgenommen hat und heute als erste Frau der Welt die Border-to-Border-Calendar-Year-Triple-Crown sich holt.

    Und.fass.bare Leistung: Nicht nut der AT, PCT und CDT in einem Jahr, sondern auch noch mit dem Verlängerungstrail zur Canadischen Grenze, bzw. Start am Southernmost Point in Florida (an den südlichsten Punkt kommt man ja als Zivilist nicht wegen der Radaranlagen etc.).

    Hammerharte Leistung, die ihr so schnell niemand nachmachen wird.

    Microplsstik ist das Eine...

    Erschreckend finde ich auch die Ergebnisse zu PFAS in den wunderbaren wasserdichten atmungsaktiven Membranen von Regenbekleidung.

    Angaben dazu finden sich kaum und kaum ein Hersteller verzichtet grundsätzlich darauf.

    Ich glaube, es war Steven von MyLifeOutdoors, der kürzlich dazu was gedreht hat. Bei seiner Frau Celeste wurde kürzlich Brudtkrebs diagnostiziert. Ihr wisst schon, der Typ, der auf den Trail Days immer Ausrüstung verschenken lässt und versucht, kostenlos auf die Tent City Insel zu kommen.

    Zurück zum Microplastik. Bei manchen Geweben hat man ja schon beim Anfassen ein ganz komisches Gefühl. Sowas kaufe ich gar nicht erst. Aber es ist schon komisch mit manchem Fleece-Pulli: meine uralten Four-Seasons-Pullis aus den 90ern sind noch top, während jene anderer Markenhersteller nicht nur viel schneller "müffeln", sondern auch dünner geworden sind.

    Bin gespannt, wie es sich mit Alpha über einen längeren Zeitraum verhält. Aber ich vermute, dass das gar nicht erst die 25-Jahre-Grenze erreichen wird. 🤔😬🤣

    Das ist echt so ein Thema: Seitenschläfer und UL...

    Nach einiger Austesterei bin ich bei der Nemo Tensor Trail gelandet. Die 64 cm Breite sorgen für traumhafte Nächte.

    Doof nur, dass es die nicht als kürzere Version gibt! Gerade für Halbriesen wie mich (mit 160 cm) könnte- da Seitenschläferin mit abgewinkelten Knien - die Matte gern 20 cm kürzer sein.

    Der Schlafkomfort ist ausgezeichnet, finde ich. Fast noch bequemer als mein Bett.

    Nur den Pumpsack habe ich gegen einen von Exped ausgetauscht, da leichter, tagsüber als Drybag und nachts als Kopfkissen nutzbar.

    Aktuell ist die Tensor Trail bei den Bergfreunden im Angebot. Ich hoffe, das fällt jetzt nicht unter Werbung...