Bin 1,91m und sehr zufrieden (viel-Mesh und kurze-Carbonstangen-Variante).
> Die Magnete machen Spaß, es trocknet schnell, 2x 25" dicke Exped-Matten haben super Platz, Auf-& Abbau ist praktisch weil Groundsheet-Innen-Außenzelt einfach zusammenbleibt etc.. Das mit dem versetzt schlafen, worüber ich zuvor etwas Bedenken hatte, fällt in der Praxis gar nicht auf. Würde auf jedenfall wieder das mit mehr Mesh nehmen.
> Über T-Zip lässt sich streiten, sowohl weil ja ein Mini-Löchleich bleibt, wo die drei Reissverschlüsse aufeinandertreffen. Wenn da jemals ne Mücke durchkommt, hat sie sich das wirklich hart erarbeitet und somit verdient. Als auch, weil man im Dunkeln ein paar Sekunden braucht, ob man das Bändchen zum ziehen nach links, rechts oder oben/unten in den Hand hält. Auf jeder Seite zwei der Bändchen austauschen oder erweitern z.B. mit Haushaltsgummi und Paketschnur löst das aber.
> Regeneinsätze verliefen immer unproblematisch. Mit "Spezial-Leichtgewicht-Polyester" (kein Vergleich zu den dicken Billig-Polyester-Zelten) von Durston ist tatsächlich so, dass es nicht zusammesackt wie oft die Nylon-Zelte und die Außenwand blieb bei mir tatsächlich immer unverändert weit von der Innenwand weg. Schlafsack wird zwar im Fußbereich trotzdem gelegentlich feucht, aber bei 1,91m ist es halt über die Stunden kaum zu vermeiden, dass man beim Drehen oder so mal das Innenzelt an das Außenzelt drückt - für mich völlig akzeptabel.
> Zum Wind: Wir hatten einmal auf den Kanaren nachts überraschend Sturm - weiß leider die Windgeschwindigkeit nicht. Wir sind aus dem Zelt und haben es samt Isomatte, Schlafsack etc. um ~90° gedreht (gut festgehalten, aber schon praktisch, wenn Zelt freistehend udn drehbar), dass es besser ggü. der Windrichtung steht. Haben es gut abgespannt inkl. Schlaufen des Außenzelt einmal um die Zeltstangen gewickelt und die Wanderstöcke zur Stabilisierung der oberen Querstange in die Absiden gestellt. Heringe waren danach z.T. aus dem Boden durch das stundenlange ziehen/locker/ziehen der Windböen und das Zelt hat sich zwischendurch schon ordentlich deformiert, aber letztlich gut gehalten. Allerdings müsste man der Fairniss wegen anmerken, dass sich die unteren Enden des Außenzelt nicht perfekt straff abspannen lassen, so dass immer etwas geflackert und Lärm gemacht hat (insbes. an der Abside). Hab' meinen Rucksack dagegen geschoben, das hilft z.T. gegen das Flackern. Aber ungestört schlafen war nicht, ist aber auch nicht meine Erwartung für die paar mal Sturm.
> Habe mir 2x Liteway Abspannschnur á 10 m gekauft:
- 4x 2500mm
- 5x 1360 mm, 1x 2470 mm, 1x 730 mm (Wäscheleine im Zelt)
Ist letztlich zu wenig, geht aber grad' so, besser 3x 10m bestellen.
> Schade, dass es keine 3 Pers.-Variante davon gibt, würd' ich auch noch nehmen.
Beiträge von SeFloKa
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Bin 1,90 m (Aegismax fällt raus) und suche auch einen Leichtgewicht-3-Jahreszeiten-Quilt - also Komf.-Temp. etwa bei 0 bis +4 °C. Wenn ich es richtig sehe, ergibt irgendeine Art von „Anti-Draught“ tatsächlich Sinn. Also dass die Verbindungs-Clips zur Matte nicht einfach am Rand des Quilts angebracht sind sondern weiter „oben / innnen“, wodurch vom Quilt etwas Material den seitlichen Luftzug zwischen Quilt und Isomatte verhindert/reduziert. Leider fallen damit z.B. die Hyberg-Quilts, Cumulus etc. raus - so schade.
Dank‘ obigem Tipp zu Neve Gear (Danke!) sehe ich gerade nur folgende Optionen:
- Rock Front 350 Pro Ultralight down quilt „Large“ (Schlafsystem); +2 °C; Füllung: 390 g 900FP hydrophobe Gänsedaune; für 300 € + Versand/UST/Zoll; Länge 220 cm; Weite 117 cm; Gewicht 655 g (benötigt dann das 32g Quilt Set für 8€) oder 835g mit eigentlichem Reißverschluss-Laken
- Rock Front 400 BASE UL down quilt „L Long“; 0 °C; Füllung: 515 g 870FP hydrophobe Gänsedaune; 300 € + Vers./UST/ZOLL; Länge 225 cm; Weite 140 cm; Gewicht 815 g
- Neve Gear Waratah „6‘6“ ; -2 °C; Füllung: 445g 850FP nicht hydrophobe Entendaune; 190 € + Versand/UST/Zoll; Länge 205 cm; Weite 150 cm; Gewicht 665 g
- Neve Gear Waratah Pro wie oben aber mit Gänsedaune für 282 € (+ Zoll etc.) bei 622g
- Zenbivy (Schlafsystem), z.B. Ultralight Bed Muscovy XL; +2 °C; 375 g 900FP hydrophobe 90/10 Daune; 660 € inkl. UST (kein Zoll); Gewicht 623 g + 170 g für Sheet/Laken
Der Waratah ist preislich echt verlockend, aber wenn mir die deutlich bessere Luftzugunterbindung des Rock Front 350 Pro (+ Option auf leichten normalen Quilt, + hydroph. Daune) die gut 100 € ggü. dem Waratah Wert sind, müsste das doch für mich die klügste Lösung sein - oder hab‘ ich einen XL-UL-No-Draught-Quilt übersehen?