Beiträge von questor | hangloose

    Ich hatte hier ja schon mal eine ähnliche Version in 43 vorgestellt, Ali ist voll mit Latschen dieser Art.

    questor | hangloose
    17. Dezember 2025 um 23:11

    Somit aktuell eher unwahrscheinlich das hier zu sehen

    Es war in der jüngeren Vergangenheit in der Tat schon öfter so, dass die EU Versionen kleinere Akkus hatten. Ob das daran lag - oder einfach einer anderen Produktstrategie für den Markt kann ich nicht beurteilen.

    Aber mit immer mehr Warehouses in Europa - und nicht zuletzt der Übernahme von MM/Saturn dürfte das keine allzu große Barriere darstellen.
    Zum Beispiel das Xiaomi mit 6500mAh gibt's im regulären
    Handel https://www.saturn.de/de/product/_xi…ck-3024398.html
    (und aus Italien <300€ https://www.ebay.de/itm/389459456123)
    Geht mir nicht um's Modell, sondern lediglich die reguläre Verfügbarkeit von Modellen mit großem Akku in DE/EU - was man mit einer reinen 4G Version soll, ist mir schleierhaft.

    Eure Rückmeldungen sind sehr interessant, auch wenn ich teilweise über Ton oder Formulierungen etwas schmunzeln muss. Ich glaube an der Stelle ist noch einmal wichtig zu erwähnen, dass sich Wanderführer an ein spezifisches Publikum richten, also tendenziell Menschen mit weniger Erfahrung, und einen bestimmten Zweck haben, nämlich einen (ersten) Überblick zu geben und auf eine Reise vorzubereiten. Ich glaube gerade hier im Forum planen und gestalten viele ihre Reisen anders und das kann ich gut verstehen und doch erfüllen solche Bücher in meinen Augen eine wichtige Aufgabe

    Nur als generelle Beobachtung von jemandem, der sich mit Nutzern befasst:
    Das ist wie Du ja schon merkst dann Deine Übersetzungsaufgabe, wenn Du hier wie richtig erkannt hier eine Extremnutzergruppe befragst.
    Aber genau dort zu lernen hat enormen Wert, wenn Du differenzieren möchtest und etwas schaffen willst, was es eben noch nicht etliche Male gibt. Denn in den Extremen Bedürfnisse deutlich, die der Durchschnitt gar nicht so pointiert verbalisieren könnte, da allenfalls latent vorhanden.
    Diese eben nicht als zu speziell, out of scope oder gar schrullig und eigenartig abzutun - sondern ganz im Gegenteil - erst hier besonders hellhörig zu werden, genau das, was man erstmal selbst nicht nachvollziehen und ggf. schräg findet, aus Sicht der Nutzer zu ergründen bringt Dich weiter. Nämlich dahin, warum jemand dieses Anliegen hat, was die darunterliegenden, unzureichend adressierten Bedürfnisse und Probleme mit existierenden Angeboten sind. Diese Nutzergruppe und die Anliegen also trotzdem - oder erst recht - mit einzubeziehen führt Dich erst zu den unkonventionellen, neuen, besseren Lösungen - von denen dann eben der Durchschnitt profitiert, ohne das zugrundeliegende Bedürfnis zu klar benennen zu können.

    Und ebenso - mach Dich frei von Deinen Scheuklappen und bisherigen Annahmen (zumindest im ersten Schritt des Nutzerbedürfnisse verstehens).
    Frei von 'dass sich Wanderführer an ein spezifisches Publikum richten', von 'solche Bücher' etc., wenn Du nicht genau so eins schreiben willst, von dem es schon diverse gibt. Vor allem, wenn Du sonst wenig Optionen in Hinblick auf andere Hebel wie Layout und andere formale Vorgaben seitens des Verlags hast. Das macht Dich nur immun für das obige verstehen wollen.
    Das kannst Du später - im Übersetzen in Lösungen, beim reality check, also wie Du diese Bedürfnisse befriedigen kannst ggf. wieder rausholen.
    Ansonsten schreibst Du nämlich eh 'solch ein Buch', von denen es schon so viele gibt. Aber dann ist ja eigentlich schon alles klar und Du kannst loslegen, ohne auf die Nutzer zu hören.

    Damit noch mal wieder enger zum Buchprojekt:
    Oftmals ist das Angebot an Informationen zu einem Trail ja begrenzt. Sprich manchmal gibt es halt nur den einen Führer.
    Das Publikum sind damit alle, die den Trail gehen wollen. Die Eingrenzung, die Du da von vornherein bezüglich Zielgruppe (weniger Erfahrung) und Zweck (ersten Überblick, vorbereiten) triffst, würde ich so nicht teilen.
    Beziehungsweise gibt ja auch vor allem der Trail und dessen Zielgruppe diese Parameter vor. Wenn es ein Anfängertrail mit Massenwanderungen ist, den sich eh niemand mit Wandererfahrung antut, mag das stimmen. Aber für den braucht es dann halt keinen drölften Führer, der es genauso macht, wie alle anderen. Aber es gibt ja auch genug anspruchsvolle Trails, die naturgemäß nicht die Zielgruppe Anfänger haben - und zu denen ggf. noch ein guter Führer (ggf. in bestimmter Sprache) fehlt.

    Generell sollte ein Führer natürlich möglichst viel in allen Phasen leisten: Erster Überblick, Vorbereitung - aber eben auch auf dem Trail - und ggf. sogar danach. Und natürlich für ein möglichst breites Publikum. Das ist ja auch Dein eigentliches Anliegen und das des Verlages.
    Insofern bleibt oft allenfalls ein abwägen, wie prominent und wie Umfangreich welches der üblichen Kapitel und Bestandteile abgebildet wird und was innerhalb der Vorgaben und Standards überhaupt möglich ist.
    Aber genau deshalb sind es vielleicht die kleinen Dinge, über die Du erst durch die Extreme hier stolpern kannst, die dazu führen, das ein- oder andere etwas anders anzugehen, auch innerhalb des engen Zielkorridors dieser Limitierungen.

    In diesem Sinne nochmal viel Erfolg!

    Spannend, hab ich schon öfter drüber nachgedacht.

    Was ich mag, mal von macro nach micro:

    Historie und Kontext - aber manchmal eher noch zu Hause in der Vorbereitung, aber auch abends in der Hängematte. Habe Führer eh bevorzugt nur noch digital, da fällt das nicht in's Gewicht. Die Historie des Val Grande ist zum Beispiel echt packend und vielfältig in den Führern beschrieben so als Benchmark. Aber das muss der Trail in dieser Geballtheit auch erst mal hergeben, sonst schlägt das schnell in's Gegenteil um und fühlt sich an wie kulturelles Pflichtprogramm.

    Infos zur letzten Meile, also zum Zu- und weg vom Ausstieg sind auch manchmal hilfreich, wo sich online nicht viel findet, aber unterliegen auch immer der Gefahr, schnell outdated zu sein.

    Dann - grundlegende Beschreibung eines Trailabschnitts in seiner wesensart. Auch nur bei längeren Trails, bei denen sich verschiedene Abschnitte unterscheiden. Gut zur Einstimmung und Erwartungsmanagement.

    Dann weiter micro - Etappenüberblick. Hard specs der Kennzahlen, Höhenprofildiagramm etc. aber auch Einschätzung zur Beschwerlichkeit, was einen grob landschaftlich oder so erwartet, wie es mit Wasser, Verpflegung, Zivilisation etc. aussieht. Und eben wichtige Hinweise, sei als Warnung oder bezüglich sehenswertem, das man sonst vielleicht leicht übersieht.

    Und weiter runter in's Detail wird mir dann schon zu viel, da kann ich dann auch klar sagen, was ich nicht brauche - detaillierte Wegbeschreibungen über Seiten hinweg à la 'an der dritten Kiefer links und am Mäuseloch geradeaus'. Fühlt sich manchmal so an, als müsste man halt irgendwie ein Buch voll bekommen. Was das am Platz einnimmt - und wie wenig dauerhaft und zeitgemäß das bei Waldschwund, Erosion und generell auch im Digital age mit gpx ist. Macht es für mich nur unübersichtlich und führt zu (digitalem) Geblättere, wo denn nun der nächste Etappenüberblick anfängt.

    Was Zeltplätze angeht - üblicherweise sind Etappen ja so geschnitten, dass Anfang und Ende mögliche Übernachtungsplätze sind, das hat man doch eigentlich oft.

    Als jemand, der sich selten an Etappen hält meist einfach noch länger läuft, sind auch Möglichkeiten während der Etappen interessant, aber da reicht doch eigentlich der Hinweis, wo sich mal ein Plateau oder Freifläche findet, falls der Rest eher in Steigung oder verblockt ist. Da fehlt Anfängern vielleicht tatsächlich noch der Blick für beim Betrachten der Karte.

    Viel Erfolg!

    Das ist nur eine Frage der Gesetzgebung.

    ... Und der Grund, weshalb das derzeit nicht darstellbar ist, worüber Du siniertest.

    Und - wenn's weiter nichts ist als das - gerade in Deutschland - Peanuts ^^

    Der Optimismus in allen Ehren, da bin ich bis auf Weiteres erst mal skeptisch. Denn - qui Bono? Zumindest niemand entscheidender Stelle. Politik und Behörden geizen besonders gerne mit Datenherausgabe, trotz IFG. Und die Wirtschaft schießt wie oben beschrieben seit jeher dagegen, dass ihnen von dieser Seite Konkurrenz erwachsen könnte. Da sehe ich nicht, dass sich gegen diese Allianz alsbald etwas bewegt.

    Aber wir schweifen ab ^^

    Ich verstehe ja immer noch nicht, wieso in DE keine einheitliche Wanderapp gibt (à la Schweizmobil in CH oder IGN in Frankreich). Wozu hat man denn Vermessungsämter wenn man die Daten dann nicht der Öffentlichkeit in einem schönen Format präsentiert (welche Sie ja auch bezahlt).

    Könnte wie bei anderen Themen daran liegen, dass die kommerziellen Anbieter gegen die Konkurrenz durch den nichtkommerziellen, Akteur vom Platz klagen würden? Ist ja zumindest bei Wetterdienst Apps - oder auch dem online Angebot des ÖR nur in sehr engen Bahnen überhaupt möglich.

    e.g.

    WarnWetter-App des DWD darf nur f&uuml;r Wetterwarnungen kostenlos und werbefrei angeboten werden - Verlag Dr. Otto Schmidt
    Der Deutsche Wetterdienst (DWD) darf eine App mit zahlreichen &uuml;ber Wetterwarnungen hinausgehenden Informationen zum Wetter nicht kostenlos und werbefrei…
    www.otto-schmidt.de


    Der Weg in Deutschland wäre eher der, die Daten von staatlicher Seite her zur Verwendung einfach öffentlich zugänglich zu machen über entsprechende Schnittstellen (Open knowledge etc.) und damit derartige Angebote Dritter zu ermöglichen.

    Jepp, ist das übliche abbröseln der Reflexionsschicht. Decken sich die sichtbaren Stellen denn mit deinen Kälteempfinden vor allem in diesen Bereichen?

    Sollte auf Garantie laufen. Anschrift der deutschen Sammelstelle hast Du? Würde vorher kurz anmailen und Problem beschreiben und dann einen Ausdruck der Konversation nebst Rücksendeadresse beilegen. Rundlauf geschätzt um und bei drei Wochen. Falls Du noch mehr Matten hast, würd ich die gleich mal mit durchleuchten...


    Warum wird nicht endlich eine Pumpe ohne integrierten Akku angeboten? :(

    Von flextailgear meinst Du? Denn ansonsten sind hier im Thread ja schon einige benannt.

    Ich würde annehmen, dass das einfach kein massentaugliches Bedürfnis für die üblichen Anwendungen ist, das so ein Produkt zu flextail als eher Standard consumer orientierter Marke passen würde.

    So eine kleine, handliche all in one Pumpe ist ja ein Produkt, dass kleiner und leichter als bisherige Lösungen ist und Dinge vereinfachen soll. Ein externer Akku verkompliziert da ever wieder - und für die üblichen Freizeitanwendungen ist gar kein Anlass dafür da, den weg zu lassen.


    Danke für den Hinweis auf den anderen Akku - das schreckt ja eher ab, was die Ladezyklen angeht.